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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.369
Eintrag: 25.05.2019

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Birth of the Dragon

Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Biographie, Drama, Martial Arts

Bewertung unserer Besucher:
Note: 3,67 (3 Stimmen) Details
inhalt:
San Francisco, 1964: Bruce Lee ist ein junger, aufstrebender Kung-Fu-Kämpfer, der auf eine Gelegenheit wartet, sich einen Namen zu machen. Als der sagenumwobene Shaolin-Mönch und Kampfsport-Großmeister Wong Jack Man nach Amerika kommt, sieht er seine große Chance endlich gekommen. Er fordert ihn zu einem Duell heraus, welches nicht nur die Geburtsstunde einer der größten Legenden des 20. Jahrhunderts darstellt, sondern auch die Geschichte der Kampfkunst für immer verändern wird.
eine kritik von ghostfacelooker:

Der tatsächliche Kampf der beiden Meister, der die eigentliche Basis dieses Films darstellt, fand in Bruce Lee´s Schule unter Ausschluß der Öffentlichkeit, in einem begrenzten Kreis von Zeugen statt, die neben den beiden Kontrahenten, vordergründig aus Linda Lee Cadwell (Lee´s Ehefrau) James Lee (ein Assistent seines Sifu und nicht mit ihm verwandt) und William Chen, einem Tai Chi Lehrer, und einer handvoll Zeugen bestand.

Die Meinungen, über den Verlauf des Kampfes, und dem schlussendlichen Sieger, gehen dabei stark konträr. Während Linda ihren Mann als klaren Sieger, und die Dauer auf fünf Minuten definiert, sind Wong Jack Man und Chen der eindeutigen Meinung es sei ein Unentschieden gewesen und der Kampf hätte zwanzig bis dreißig Minuten gedauert. Lee sei dabei auch der aggressivere Kämpfer gewesen, während sein Kontrahent, eher die sich verteidigende Position einnahm, ohne sich dabei unterlegen zu zeigen.

Ob Wong Jack Man ihn tatsächlich zu töten überlegte oder Lee ihn auf den Boden zwang weil Wong sich vom Kampf einmal abwandte, da er fürchtete unterlegen zu sein, dürften Gerüchte sein, die nur die zu zerstreuen in der Lage wären, die bei dem Kampf wirklich anwesend waren.

Da aber alle drei Hauptaussagen aus ihrer Perspektive erfolgten und somit einerseits ein als Ehefrau eine nostalgisch verteidigende Aussage und als Kämpfer im Kampf selbst ohne Uhrzeitanzeige sehr subjektiv Empfindung gegenüberstehen, sollte jeder der sich dafür interessiert mehrfache Quellen hinzuziehen und selbst entscheiden.

Corey Yuen, ein legendärer Filmemacher und Kampfsportchoreograph, war auch für die Choreographie der gezeigten und wirklich beeindruckenden Fights im Film verantwortlich und natürlich ebenso für den Kampf zwischen dem nördlichen Shaolin-Goßmeister, Wong Jack Man und der ebensolch berühmten Legende, Bruce Lee.

Dabei ist die Mißachtung der Realität zugunsten eines halbgaren und nicht wirklich konstant spannenden Plots verloren gegangen, aber ähnliches hatten wir ja auch schon in Dragon-Die Bruce Lee Story zu sehen bekommen, obwohl hier die Hauptprotagonisten Bruce Lee ( Philip Ng ) und Xia Yu als Wong Jack Man eine deutlich sympathischere Balance besonders Schlußteil des Films bieten, als es damals Jason Scott Lee vermochte.

Doch das ist auch, daß Positivste, was es für mich über den Film zu sagen gibt, denn summiert man den Kontext der Kämpfe im Vergleich zur schwächelnden Handlung, so beträgt deren Anteil zwanzig Prozent.

Die Überheblichkeit und Arroganz, mit der man die Figur Lee im Film darstellt mag zwar Teil seiner Persönlichkeit gewesen sein, läßt ihn aber hier mehr wie ein Großmaul erscheinen und nicht wie den philosophischen Athleten, der von sich und seinem Körper stets mehr verlangte als von anderen.

Und warum sollte man, wenn man sich einige Clips, zum Beispiel den, in denen Lee Tischtennis mit Nunchaku gegen zwei chinesische Meister spielt oder damit Streichhölzer anzündet, weil er eine Seite des Nunchaku präpariert hatte, nicht auch ein wenig selbstbewusster auftreten, was von vielen als Arroganz missverstanden wird.

Aber vor allem die unausgegorene Figur von Billy Magnussen, als Steve McKee, die natürlich im eigentlichen, den legendären Steve McQueen darstellen sollte, - der tatsächlich, neben Chuck Norris und James Coburn, zu Lee´s Schülern gehörte -, läßt den Film zunehmend, durch die innere Zerrissenheit und Unsicherheit der Figur, ob der richtigen Trainingsmethoden und Philosophien beider Lehrer und dann noch dem Liebesplot,  wie schon erwähnt zunehmend schwächeln.

Ob nun der Kampf zwischen den beiden Kampfkünstlern wirklich Lee´s Sichtweise auf seinen Stil zu verändern möchte, oder aber ob es etwas anderes war, das ihn vom Wing Chun Stil des legendären Yip Man zu seinem Jet Kune Do Stil brachte, sei dahingestellt.

Fakt ist, daß Bruce Lee einen großen Anteil daran hat, daß Martial Arts in all seinen verschiedenen Stilen heute auch außerhalb Asiens bekannt und beliebt ist.

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