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Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel

Originaltitel: Heaven's Gate

Herstellungsland:USA (1980)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama, Western, Historie
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,60 (10 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Wyoming am Ende des 19. Jahrhunderts. Ein weites Land, aber nicht weit genug nach Meinung der mächtigen Viehzüchter. Mit allen Mitteln versuchen sie, Einwanderer aus Osteuropa zu vertreiben. Die "Rechte" der Viehbarone verteidigend, jagt der Revolverheld Nathan Champion (Christopher Walken) gnadenlos die Neuankömmlinge. Den Einwanderern und dem Gesetz zur Seite steht Marschall James Averill (Kriss Kristofferson). Aber die beiden Männer kämpfen nicht nur auf gegenerischen Seiten, sie kämpfen auch um die schöne Ella (Isabelle Huppert). Das Unverständnis zwischen den Gruppen wird zu blindem Hass und endet in einer blutigen Schlacht, die nur Verlierer kennt. (MGM DVD-Cover)

eine kritik von bfg97:

Viele Filme sind aus den verschiedensten Gründen in die Geschichte eingegangen, sodass man sich auch noch Jahrzehnte später an sie erinnert und genau weiß, was damals wie heute so ikonisch an dem Streifen war. Beispielsweise die Duschszene aus Hitchcocks Psycho oder das Blutbad, das Lionel mit seinem Rasenmäher in Peter Jacksons Braindead verursacht. Doch leider gibt es auch Vertreter, die dem Publikum weniger gut im Geständnis geblieben sind, wozu vor allen Dingen Michael Ciminos Spätwestern Heaven's Gate gehört, der 1980 als einer der größten Flops aller Zeiten in die Geschichte einging und dazu führte, dass Studios den Regisseuren keine freie Hand mehr ließen und jeden Produktionsschritt überwachten.

Die Produktion dieses monumentalen Filmes ist vielleicht einzigartig in der Geschichte des Filmes, denn Cimino war ein Perfektionist, der keinen noch so kleinen Fehler in seinem Film duldete, sodass auch mal ganze Straßenkulissen im Wert von mehr als einer Millionen Dollar dem Erdboden gleichgemacht werden musste, da die Häuser zu Nahe beieinander standen und dadurch die natürliche Atmosphäre gestört wurde. Dementsprechend explodierten die Produktionskosten, was dazu führte, dass Heaven's Gate der bis dato teuerste Film war und sich schnell der Witz herumsprach, dass man nach vier Drehtagen schon fünf im Rückstand war.

Der Grund dafür, dass United Artist, so der Name des Studios, das kurz nach dem Flop durch Heaven's Gate an MGM verkauft wurde, dem Regisseur nicht die Mittel strich, war der, dass man von der Hingabe, die Cimino bei der Realisierung seines Traumprojektes an den Tag legte, begeistert war. Zudem hatte man in ihn großes Vertrauen, dass er einen ähnlichen Hit landen würde, wie noch wenige Jahre zuvor mit seinem fünffach oscarprämierten Vietnamfilm Die durch die Hölle gehen. Doch leider sollte die Nahe Zukunft dieses aufwendigen Filmes nicht allzu rosig aussehen, da er erst einige Jahre nach seiner Veröffentlichung, die angebrachte Anerkennung erhielt.

Einer der Hauptgründe für den Flop dürfte die sehr langsame Entfaltung der Geschehnisse und die dadurch nötige, große Aufmerksamkeitsspanne der Zuschauer gewesen sein, um wirkliche alle Zusammenhänge der Geschichte zu entschlüsseln. Diese ist nämlich recht komplex geraten und teilweise schwer zu erfassen, da sie auf wahren Ereignissen beruht, die aber nicht explizit erläutert werden, was dazu führt, dass man sich bei all den Informationen und der sprunghaften Erzählweise, schnell verloren vorkommen kann. Diesem ungemütlichen Gefühl lässt vorbeugen, indem man sich ein kleines Bisschen über den Johnson Country War informiert, was einem aber auch ein wenig den Spaß an der Kraft dieses Werkes raubt, da so ein Großteil der Handlung gespoilert wird.

 

Es wird gefährlich in diesem Land arm zu sein“

                                                             John Bridges                                

 

Neben dieser spannenden Geschichte, die eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren Menschheitsgeschichte beleuchtet, strotzt der Film nur so vor Symbolik, die sich vornehmlich in der Darstellung von Tänzen im Kreis äußert und ein zentrales Thema des Filmes verdeutlicht. Dabei handelt es sich um den unaufhaltsamen Kreislauf des Lebens, dem sich schlussendlich jede Figur ergeben muss.

Auffällig bei beinahe allen Figuren ist, dass sie sich nicht in ein eindeutiges Muster einfügen lassen, da sowohl die Guten, als auch die Bösen Handlungen durchführen, die sie, wie uns zahlreiche andere Filme mit einem klaren Schema gelehrt haben, nicht durchführen dürften. So spielt Kris Kristofferson zwar den guten Marshal, der für das Recht der Armen und Schwachen eintritt, ist sich aber auch nicht zu schade, Alkohol zu stehlen, diesen in Unmengen zu konsumieren und nicht jedem zu helfen, dem er seine Hilfe zugesichert hat. Somit wird eigentlich jede noch so gute Handlung direkt durch eine andere, fragwürdige Vorgehensweise relativiert und das Bild, das man von einem guten Protagonisten besitzt, zerschlagen. Genauso sieht es auf der Seite der Antagonisten aus, die immer mal wieder so handeln, wie man es eigentlich nur von den Guten erwartet hätte, wie man am deutlichsten an Christopher Walkens Figur des Auftragskillers sieht. Durch diese ambivalenten Charaktere wirkt der Film direkt um ein Vielfaches realistischer und die dreieinhalb Stunden bleiben trotz ihrer Behäbigkeit interessant und spannend, was vor allen Dingen während der überwiegend ruhigen Passagen des Filmes zu Gute kommt.

 

Ich habe dich nie betrogen. Nate musste immer dafür bezahlen“

                                                                                                                        Ella Watson                       

 

Eine derartige Wirkung können die Charaktere aber nur dadurch entfalten, dass sie von grandios aufspielenden Darstellern verkörpert werden, die nur auf Ciminos expliziten Wunsch hin, die Rollen erhalten haben. Allen voran der Countrymusiker Kris Kristofferson, der perfekt jede einzelne Facette des Marshals James Averill darstellt und diesen durch sein zurückhaltendes, gleichzeitig aber auch bestimmtes und nachdenkliches Schauspiel zu einer unvergesslichen Figur werden lässt. Ebenso Christopher Walken, der seinen Killer Nate Champion zunächst kaltblütig, im Laufe des Filmes jedoch immer menschlicher und sympathischer, darstellt, was auch an der Einführung der Prostituierten Ella Watson liegen könnte, die von der Französin Isabelle Huppert einerseits stark und selbstbewusst, andererseits unentschlossen zwischen zwei Männern stehend, interpretiert wird. Um dieses harmonierende Trio entwickelt sich dann die gesamte Geschichte von Heaven's Gate und bildet damit genügend Platz für zahlreiche Nebenfiguren, die mit John Hurt, Jeff Bridges, Mickey Rourke und einigen mehr, eloquent besetzt sind und somit auch sehr gut verkörpert werden. Dank der enormen Laufzeit und der gemächlichen Erzählweise, schafft es Cimino jeder einzelnen Figur die nötige Tiefe zu geben, sodass es kein Schicksal gibt, das den Zuschauer nicht berührt und damit eine andauernde, innere Anspannung hervorruft, die erst mit dem Abspann verschwindet.

Jedoch ist der wahre Star des Filmes das detailreiche und nahezu perfekt entworfene Set in dem die Darsteller leben, kämpfen und sterben. Hierbei und selbstverständlich auch bei der Auswahl der Kostüme, zeigt sich, dass Ciminos Perfektionismus etwas atemberaubend Schönes geschaffen hat, das man sich heutzutage kaum mehr vorstellen kann. Die extra für den Film errichtete Stadt fügt sich nahtlos in die malerische Umgebung ein, sodass man den Eindruck bekommt, dass man sich gerade mitten im Wilden Westen befindet und nicht nur einen Film schaut, der diesen als Schauplatz hat.
 

 

Du hast nicht meine Klasse, Canton, und das wirst du auch nie. Vorher musst du sterben und wieder geboren werden“

                                                                                                                                                                                     James Averill


Bis zum Abspann muss der Zuschauer eine wahre Tour de Force über sich ergehen lassen, denn stellenweise ist es sehr schwer Heaven's Gate zu verstehen, was nicht unbedingt an der komplexen Geschichte, sondern vielmehr an Ciminos Bildkomposition liegt. Er hat sich, wahrscheinlich bewusst, dafür entschieden zahlreiche Szenen inmitten von Menschenmassen zu drehen, sodass es einem manchmal schwerfällt den Überblick zu behalten und wenn sich dann auch noch Leute während eines Dialoges der Protagonisten unterhalten, verschwindet der Überblick vollends. Damit erzeugt der Regisseur ein Gefühl des Mitten-Drin-Seins, was gerade in den Kampfszenen zum Ende des Filmes für atemlose Spannung und eine enorme Intensität sorgt.
Dazu beitragen tut letztendlich auch die stimmige musikalische Untermalung von David Mansfield, die für einige erinnerungswürdige Momente sorgt und das Gewicht einzelner Szenen beinahe unerträglich macht. Hiermit haben sich sämtliche Komponisten ein filmisches Denkmal gesetzt, genauso wie Kameramann Vilmos Zsigmond, der einige der stimmungsvollsten und schönsten Bilder der Filmgeschichte auf Zelluloid bannte.
Im krassen Gegensatz dazu steht die von Cimino gezeichnete Welt, die absolut verkommen ist und in der jeder nur auf seinen eigenen Vorteil fixiert ist. Vor allem die reichen Menschen handeln skrupellos, wenn sie ihren Reichtum auf irgendeine Art und Weise in Gefahr sehen und gehen dafür auch über Leichen. Hiermit hat er nicht nur den Zahn seiner Zeit getroffen, sondern auch den der Gegenwart, sodass sein Werk relevant für viele Generationen bleibt.

Heaven's Gate ist in der Tat ein gewaltiger und schwer zu fassender Film, der aufgrund seiner Erzählweise und seiner gesamten Komposition nicht jedermanns Sache ist, weshalb er zu einem der größten Misserfolge der Geschichte wurde. Nichtsdestotrotz hat Michael Cimino ein epochales Werk genau nach seinen Vorstellungen geschaffen, auf das ich noch oft zurückblicken werde. In meinen Augen stimmt bei diesem Film so gut wie alles, da er mir keine Geschichte erzählt hat, sondern mich vielmehr auf eine Reise mitgenommen hat, um mir die Geschichte direkt am eigenen Leib zu präsentieren, sodass er sich in mein Gedächtnis brennt. Eine atemberaubende Erfahrung, die sich Interessenten nicht entgehen lassen sollten.

Lediglich das Ende stößt etwas sauer auf, da es irgendwie nicht zum Rest passt und erzwungen wirkt, damit der Zuschauer weiß, was aus dem Protagonisten geworden ist.

10/10
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Kommentare

04.06.2019 17:54 Uhr - sonyericssohn
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Bis auf die Schreibfehler ganz okay......




HAH ! Jetz bist erschrocken, gell ?! Ned ? Mierda !
Starke Kritik, der Herr. Mich hat der eigentlich nie interessiert. Lag und liegt wohl daran daß ich jetzt ned der Westernfan vor dem Herrn bin. Auch der Begriff "Flop" war schuld. Mal sehen, vielleicht hol ich den noch nach.

Merci !

04.06.2019 17:58 Uhr - Intofilms
2x
Ja, das Ende... das will mich auch nicht so recht überzeugen. Aber sei's drum. Ich mag den Film natürlich trotzdem. Tatsächlich liebe ich ihn schon allein um seiner grandiosen Bilder willen. Da kann ich dir nur zustimmen, BFG, und für mich ohnehin die wichtigste Komponente eines jeden Films. Von mir eine 9/10. Fazit: Großartiger Film, großartige Review, müsste ich unbedingt mal wieder sehen. ;D

04.06.2019 18:19 Uhr - BFG97
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@sony einen klitzekleinen Moment hat mein Herz doch einen Sprung gemacht...bis ich gesehen habe, dass du den Kommentar verfasst hast ;p
Danke dir und vielleicht findest du auch irgendwann mal zu dem Streifen oder er findet dich ;)

@Into das ist so ziemlich das einzige, was mich an dem Film wirklich stört. Man kann ja auch vier Minuten früher ausschalten, dann hat man ein, wie ich finde, wesentlich besseres Ende ^^
Ein großes Dankeschön auch an dich :D

04.06.2019 18:41 Uhr - Nubret
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Schöne Kritik!

Den Film mag ich auch recht gerne. Sehe den bei ner "schwachen" 9.

04.06.2019 18:58 Uhr - Punisher77
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Fantastische Kritik, der man deutlich anmerkt, wie sehr Dir der Film am Herzen liegt - beide Daumen hoch!

Den Film kenne ich nur vom Namen und seinem Ruf als Megaflop nach. Dein Review hat mich neugierig gemacht, aber die dreieinhalbstündige Spieldauer und die offensichtlich etwas sperrige Art des Films lassen mich im Moment noch zögern. Aber vielleicht gebe ich dem Streifen ja doch noch irgendwann `ne Chance.

04.06.2019 20:57 Uhr - BFG97
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Danke Nubret und Puni :D

@Puni Es gibt auch noch eine Recut-Version, die "nur" zweieinhalb Stunden lang ist. Eventuell wäre die gar nicht so verkehrt um einen ersten Eindruck zu bekommen, wobei ich diese Kurzversion selbst noch nicht gesehen habe und dementsprechend nichts zu ihrer Qualität sagen kann. Derzeit gibt es aber beide Versionen in einem sehr schönen MB im Angebot ;D

04.06.2019 21:10 Uhr - Punisher77
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Dann halte ich mal die Augen auf bei meinem nächsten Streifzug nach neuen Filmen ;-).

04.06.2019 21:24 Uhr - Tom Cody
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Wunderbare Kritik zu diesem, trotz allem, sehenswerten "Monumental-Anti-Western".
Welch merkwürdiger Zufall, dass ich mir gerade letzten Freitag beim örtlichen Saturn das Media-Book dazu gekauft habe (das sogar 3 € günstiger war als die Amaray-Variante! :-) )

Ich habe den Film sogar vor ca. 30 Jahren (bei einer Wiederaufführung) im Kino gesehen - komplett alleine!
In der Pause steckte der Filmvorführer (eines engagierten Programm-Kinos) kurz den Kopf in den Saal und fragte: Willst du 'ne Pause oder soll ich weiterlaufen lassen?" Ich habe dann auf die Pause verzichtet. Du merkst...sowas prägt!
Das war auch das letzte Mal, dass ich "Heaven's Gate" komplett gesehen habe. Darum bin ich jetzt wirklich gespannt, ob mein Urteil immer noch so positiv wie deins ausfällt. ;-)

04.06.2019 21:43 Uhr - BFG97
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@Tom Cody dann warst du einer der Wenigen, die die Wiederaufführung gesehen haben, denn es gab nur eine sehr begrenzte und äußerst kurze Kinoaufführung. Was würde ich dafür geben diesen Film im Kino sehen zu können... :D
Melde dich auf jeden Fall nochmal nach deiner Sichtung, ich bin gespannt wie er jetzt bei dir abschneidet :D

04.06.2019 22:54 Uhr - TheRealAsh
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Ganz tolle Kritik zu einem Film , den man immer wieder sehen muss/kann, BigFriendlyGatekeeper! Hab letztens wieder eine komplette Cimino-Retrospektive durchgeführt und war begeistert. „Deer Hunter“ gefällt mir allerdings immer noch einen tacken besser. Was ich allerdings gerne mal sehen würde wäre „Sunchaser“, den es wohl nur auf VHS gibt?

05.06.2019 09:05 Uhr - Lukas
1x
Sehr schöne Kritik zu einem Film, den ich endlich mal (wieder, hab nur noch sehr rudimentäre Erinnerungen daran) anschauen muss!
Nur Psycho und Braindead in einem Atemzug zu nennen halte ich für etwas gewagt. :-P

05.06.2019 09:08 Uhr - The Machinist
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Da besteht bei mir auch noch Nachholbedarf. Werde ich mir sicherlich irgendwann mal geben, zumal sich das Capelight-Mediabook gut in der Sammlung machen würde.

Bombastische Rezension jedenfalls.

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