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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.369
Eintrag: 12.06.2019

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No Turning Back

(Originaltitel: Locke)
Herstellungsland:Großbritannien, USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Drama, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,17 (6 Stimmen) Details
inhalt:
Ivan Locke (Tom Hardy), ein hingebungsvoller Ehemann, Vater und hart arbeitender Leiter einer Großbau-stelle, steht kurz vor der größten Herausforderung seiner Karriere. Doch dann droht eine einzige, spontan getroffene Entscheidung alles zu zerstören: Ein kleiner, für den sonst pflichtbewussten Ivan völlig untypischer Fehltritt hat unge-ahnte Folgen für seinen Job, seine Familie und sein gesamtes Selbstverständnis. Ivan setzt sich ins Auto, beginnt eine Wettfahrt gegen die Zeit und Tempolimits und versucht in einer Serie von Telefongesprächen, das Fundament seines Lebens vor dem Kollaps zu retten.
eine kritik von ghostfacelooker:

Eine abgasgeschwängerte Straße im Dunkeln der Nacht, passierten schon Einige im Laufe der Filmgeschichte. Sarah Conner, auf der Straße in eine ungewisse Zukunft. Die Kamera in Lost Highway auf dem Weg ins Nirgendwo oder Frank Grillo in Wheelman, dem ich genau wie Leonardo DiCaprio rückwirkend hiermit noch einige Worte der Einsicht widmen werde. 

In diesem Werk, das als spannend, berührend und aufrichtig berührend im Trailer angepriesen wird-, ist es nun Tom Hardy, der "vereinsamt" in seinem Auto, auf dem Weg nach London ist.

Der Film, ist gleichsam ein Paradebeispiel dafür, wie suggerierend ein Trailer wirken kann, wenn er gut gemacht ist, denn sieht man sich wie ich, den Film nur aufgrund des Trailers an, könnte man annehmen, während der einsamen Fahrt von Tom Hardy, hier alias Ivan Locke, wurde etwas, daß er getan hat, respektive eine Entscheidung, die er traf oder während der Handlung treffen wird ein weitreichendes Unglück heraufbeschwören, dessen Konsequenzen ihn an weitere Entscheidungen spontan oder ohne große Überlegungs- und Handlungmöglichkeiten bänden.

Dieses Werk ist ungefähr so spannend, als würde jemand einen Fußballfan irgendeines Vereins bei seinen Emotionen Filmen und nur ihn im Cose Up, während man andere nur im Off als Stimmen hört.

Und wenn dies (und somit komme ich zu den einleitenden Worten der Einsicht), wenn dies also wirklich eine grandiose schauspielerische Leistung sein soll, die sich nicht nur auf den Schauspieler selbst bezöge, da dessen Leistungen sonst kaum hervorzuheben wären, was sie zugegeben bei Hardy teilweise sind, dann hätte man DiCaprio für seine Leistung mit zehn Oscars auszeichnen mußen, und dann wäre der Oscar für Revenant verdient und nicht nur aus Mitleid gegeben worden, wie ich immer noch persönlicher Meinung bin und dann wäre Wheelman auch für mich ein besserer Film gewesen, als er es damals war, nur hatte ich dieses Werk nach der Fahrt von Grillo betrachtet.

Sollte man dann auch noch als „Cineast“, die unglaubliche Ignoranz an den Tag legen, tatsächlich von einem Meisterwerk sprechen zu wollen, oder diesem Werk ähnlich glorifizierende Attribute zusprechen, dessen gesamter Handlungsstrang darauf basiert einem Schauspieler bei seiner Arbeit zuzusehen-, die in diesem Fall nicht mehr bedeutet als ein Casting für einen Film in dem man eben nicht nur eine Szene vorspricht, sondern 90 Minuten Text auswendig gelernt hat-, dann mißachtet man jede noch so geringe Leistung eines Theaterschauspiels oder einer Opernaufführung, womit ich gleichsam alle positiven Kritiken und Kritiker die diesem Werk mehr als nur eine passable Darbietung, die kaum spannender ist als auf ein Toastbrot zu warten, attestiert haben, Lügen strafen will.

Fakt ist, daß Steven Knight, der sonst im Hinblick auf Regie und Drehbuch keine schlechte Arbeit zu leisten im Stande ist,- betrachtet man Taboo oder The Detectives, hiermit nicht mehr und nicht weniger als ein filmisches Experiment auf die Beine gestellt hat, welches auch von jeder Schulklasse hätte aufgeführt werden können.

Da hilft es auch nicht, daß Tom Hardy so tut als wäre seine Figur einer sich anbahnenden Schizophrenie entweder nicht bewusst oder vollzöge dies im Rahmen seiner Autofahrt, als persönliche Therapie und Rechtfertigung für sein Handeln, welches den ursprünglich natürlich in seiner schlechten Kindheit hat, wie könnte es anders sein.

Aber das seine Figur einfach ein egozentrisches Arschloch sein könnte, daß vielleicht einfach die falsche Entscheidung bewusst getroffen hat, weil es eine Charaktersache ist und er nun von sich selbst überrascht, jemand anderes zu sein, als er von sich selbst dachte, es sich nun schönreden will, diese Tatsache ignoriert der Film gefliessentlich, denn sonst müsste man ja zugeben, daß man kein tolles Werk geschrieben hat, sondern einfach nur eine Situation im Leben eines Menschen auf 90 Filmminuten beschreibt.

Hier kommen Phrasen wie Es ist nicht alles Gold, was glänzt oder der Schein trügt zur bestmöglichen Geltung und wenn es je einen Film gab, der reine Zeitverschwendung war, dann ist dieser hier mit Abstand der Spitzenreiter dieses Jahrtausends.

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Kommentare

12.06.2019 15:02 Uhr - Lukas
2x
Sehr interessante Kritik, die mich weiterhin darin bestätigt, den Film ausgelassen zu haben.
Eine dringende Bitte noch: Bitte nicht einfach einen großen Eimer Kommas nehmen und über dem Text ausschütten. ;-) Gerade zu Beginn der Kritik gehören da ganz viele Kommas nicht hin, was die Lesbarkeit der langen Schachtelsätze noch spürbar erschwert. ;-)

12.06.2019 17:43 Uhr - Nubret
1x
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Obwohl unsere Geschmäcker oftmals recht weit auseinanderliegen, muss ich Dir in diesem Fall absolut zustimmen. Stinklangweilige Chose, die mich unwahrscheinlich genervt hat.

12.06.2019 18:54 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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12.06.2019 17:43 Uhr schrieb NubretObwohl unsere Geschmäcker oftmals recht weit auseinanderliegen, muss ich Dir in diesem Fall absolut zustimmen. Stinklangweilige Chose, die mich unwahrscheinlich genervt hat.


Freut mich das ich den Geschmack eines Feinschmeckers mal erraten habe und dessen seltenen Kommentar hier bei mir mal wieder zu lesen. Zuzwinker

12.06.2019 19:08 Uhr - Nubret
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Na ja, so ein Gourmet bin ich gar nicht. Aber dieser Film hat mich echt geärgert, zumal ich Tom Hardy wirklich schätze.

Voll ins Schwarze jedenfalls, Ghost!

12.06.2019 22:34 Uhr - Intofilms
Mich hat der Film enorm gefesselt. Kammerspiel und Onemanshow in einem und eben deshalb so interessant und intensiv. Tom Hardy spielt meiner Meinung nach hervorragend. Von mir 8 bis 9 Punkte. So unterschiedlich kann die Wahrnehmung manchmal sein. Kurios...! ;D

13.06.2019 08:39 Uhr - (sic)ness_666
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Gehöre auch zur Fraktion, die dem Film so einiges abgewinnen kann. Kann mich da Intofilms ziemlich anschließen. Bei mir wäre das Ganze aber nicht ganz so hoch im Kurs, sondern eher gute 7/10.

13.06.2019 11:08 Uhr - Ghostfacelooker
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12.06.2019 19:08 Uhr schrieb Nubret
Na ja, so ein Gourmet bin ich gar nicht. Aber dieser Film hat mich echt geärgert, zumal ich Tom Hardy wirklich schätze.

Voll ins Schwarze jedenfalls, Ghost!


Doch doch, deine französische Creme de la Creme der Filmauswahl ist schon was für Feinschmecker^^^
An alle anderen Danke für Euer Feedback und für euch dürften Tetro´s Argumente im Review dann wohl eher ins Schwarze treffen

13.06.2019 16:54 Uhr - Topper_Harley
User-Level von Topper_Harley 3
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Coole Review wo deine Wut recht unterhaltsam durchscheint.
Ich empfand den Film auch als sehr ärgerlich. Nach dem Motto " der schauspielert so gut, den kannste aufm Klo filmen." Nur, dass er in meinen Augen eben nicht groß schauspielert. In den letzten 10Jahren hat sich meiner Meinung nach die Auffassung was ein großer Schauspieler ist und wie dieses Schauspiel aussieht doch sehr zum schlechten gewandelt. Ich glaube auch weil einfach keine besseren da sind, doch man muß ja irgendwie 'neue' Pacinos, DeNiros etc. etablieren. Natürlich liegt dies auch immer am Wandel der Zeit. Der Film ist für mich totale Grütze.

13.06.2019 17:59 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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13.06.2019 16:54 Uhr schrieb Topper_HarleyCoole Review wo deine Wut recht unterhaltsam durchscheint.
Ich empfand den Film auch als sehr ärgerlich. Nach dem Motto " der schauspielert so gut, den kannste aufm Klo filmen." Nur, dass er in meinen Augen eben nicht groß schauspielert. In den letzten 10Jahren hat sich meiner Meinung nach die Auffassung was ein großer Schauspieler ist und wie dieses Schauspiel aussieht doch sehr zum schlechten gewandelt. Ich glaube auch weil einfach keine besseren da sind, doch man muß ja irgendwie 'neue' Pacinos, DeNiros etc. etablieren. Natürlich liegt dies auch immer am Wandel der Zeit. Der Film ist für mich totale Grütze.


Jeder Monolog Pacino´s erfordert mehr schauspielerisches Können in Punkto Dramaturgie und Mimenspiel, als was dieser Film in der ganzen Laufzeit aufzubringen sucht. Und meine Wut liegt mehr oder minder darin begründet, daß es tatsächlich Leute gibt, die diesen Film als meisterhaftes Werk bezeichnen, wohingegen jede noch so schlechte Shakespeare Verfilmung von Kenneth Branagh wirklich meisterlich zu nennen wäre

13.06.2019 19:30 Uhr - Nubret
2x
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Tom Hardy find ich schon ok, auch wenn er meist recht reduziert spielt. Aber der Film war wie gesagt eine echte Tortur für mich. Einfach lahm.

13.06.2019 20:01 Uhr - Topper_Harley
User-Level von Topper_Harley 3
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@Ghost, absolut. Und genau das nervt mich eben auch etwas, diese Verschiebung heutzutage sowas als Meisterwerk zu sehen, Geschmack hin oder her.

@Nubret, so sehe ich es auch, er ist Ok. Manchmal drüber, aber insgesamt einfach nur ok.

13.06.2019 20:14 Uhr - Nubret
2x
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Mag Hardy irgendwie als Typ. Beispielsweise in "Warrior".

13.06.2019 21:28 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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13.06.2019 20:14 Uhr schrieb NubretMag Hardy irgendwie als Typ. Beispielsweise in "Warrior".


Er gefällt mir nicht in allen Filmen, aber er ist ok besonders in Warrior, Mad Max und Taboo

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