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Punisher77
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Eintrag: 12.06.2019

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Final Score

Herstellungsland:Großbritannien (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,43 (7 Stimmen) Details
inhalt:
Das legendäre Boleyn Ground ist restlos ausverkauft. Im Heimspiel tritt West Ham United gegen den Erzrivalen an. Die Ultras sind außer Rand und Band, die Stimmung gleicht einem Hexenkessel. Im Glauben sein abtrünniger Bruder Dimitri (Pierce Brosnan) hält sich im Stadion auf, macht der russische Rebellenführer Arkady (Ray Stevenson) mit Hilfe seiner Gefolgsleute die 35.000 Fußball-Fans zu seinen Geiseln. Unter diesen befindet sich auch Veteran Michael Knox (Dave Bautista), der bei einem traumatischen Einsatz in Afghanistan seinen besten Freund verloren hat. Ohne auf Hilfe von außen hoffen zu können, versucht Michael, die Geiselnehmer auszuschalten, um die Menschen im Stadion zu retten. Einem Vexierspiel gleich, in dem nichts ist, wie es scheint, beginnt ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von punisher77:

                                                             FINAL SCORE

Dave Bautista gehört zu den zahlreichen Wrestlern, die versuchen, in Hollywood Fuß zu fassen. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen macht sich Bautista gar nicht so schlecht. Zwar tritt er auch oft in Direct-to-Video-Streifen wie Kickboxer: Die Vergeltung (2016) oder Escape Plan 2 (2018) auf, ist aber auch im Blockbusterkino dank Rollen in Filmen wie James Bond – Spectre (2015) und den Guardians Of The Galaxy-Streifen (2014 & 2017) kein Unbekannter mehr, auch wenn er hier nicht in Hauptrollen auftritt. Eine Hauptrolle spielt Dave Bautista dagegen in dem Actionfilm Final Score (2018), der in Deutschland zwar direkt auf DVD & Blu Ray erschien, in Großbritannien aber ins Kino kam. Die 20 Millionen Dollar teure Produktion wurde von Scott Mann (The Tournament, 2009) gedreht und verfügt mit Pierce Brosnan (James Bond 007: GoldenEye, 1995) und Ray Stevenson (Punisher: War Zone, 2008) über zwei recht prominente weitere Darsteller. Weitere Mitglieder des Final Score-Casts sind Martyn Ford (The Marine 6: Close Quarters, 2018), Lara Peake (The Marker, 2017), Amit Shah (History Of Them, 2018) und Ralph Brown (Der Exorzist: Der Anfang, 2004). Gedreht wurde in Boleyn Ground, dem ehemaligen Stadion des Londoner Fußballtraditionsclubs West Ham United, das mittlerweile abgerissen wurde.

Michael Knox (Dave Bautista) ist Afghanistan-Veteran, der von Schuldgefühlen geplagt wird, da dessen bester Freund unter seinem Kommando ums Leben kam. Seither kümmert er sich – wenn er mal von seinen Einsätzen für diverse Sicherheitsfirmen kommt – um die Familie seines Kumpels. So lädt er dessen Tochter Danni (Lara Peake) zu einem West Ham United-Spiel im Boleyn Ground ein. Ein denkbar ungünstiges Spiel, da der russische Rebellenführer Arkady Belav (Ray Stevenson) das Stadion in seine Gewalt gebracht hat, weil er glaubt, unter den Zuschauern seinen angeblich toten Bruder Dimitri (Pierce Brosnan) zu finden …

Als der Bruce Willis-Actionklassiker Stirb Langsam im Jahr 1988 in die Kinos kam, löste er eine Welle von ähnlichen Filmen aus, in denen ein auf sich allein gestellter Kämpfer an einem unüberschaubaren Ort gegen eine Übermacht an finsteren Schurken kämpft. Final Score ist – je nach Standpunkt – ein Best Of dieser Filme oder der dreisteste Stirb Langsam-Klon seit Langem. Dave Bautista spielt – wie es zig andere Actiondarsteller vor ihm getan haben – einen bulligen Einzelgänger mit militärischem Hintergrund. Unterstützung erhält er von einem anfangs total nervigen und überdrehten Stadionmitarbeiter, der Erinnerungen an den Gepäckträger in Alarmstufe: Rot 2 (1995) weckt. Das größte Final Score-Vorbild dürfte aber Sudden Death (1995) mit Jean-Claude Van Damme gewesen sein – die Idee mit dem mit Bomben präparierten Stadion wurde hier allzu offensichtlich abgekupfert und wie in dem JCVD-Streifen gibt es auch hier eine hammerharte Kampfszene in der Stadionküche. Auch abseits dieser allzu offenkundigen Parallelen läuft die Handlung in gewohnten, vorhersehbaren Bahnen und auch das, was wohl als großer Plottwist gedacht war, kann kaum jemanden wirklich überraschen. Im Grunde hat man alles, was Final Score zu bieten hat, bereits so, bzw. so ähnlich gesehen...und in manchem Stirb Langsam-Rip Off auch deutlich besser.

Warum Final Score trotz seiner „Copy & Paste“-Machart (und einer übertriebenen Portion Soldaten-Pathos, die später hinzukommt…) bei mir trotzdem recht gut wegkommt? Nun, man kann sich natürlich stundenlang über die wenig innovative Linie des Films aufregen, oder sich einfach entspannt zurücklehnen und einen ordentlichen Actionkracher genießen, zumal an Stirb Langsam und Konsorten angelehnte Streifen in den letzten Jahren eher rar waren und - John Wick Chapter 3: Parabellum (2019) und der für 2019 angekündigte Rambo: Last Blood hin oder her – Actionfilme der härteren Gangart immer noch nicht so häufig in der (Heim-)Kinolandschaft vertreten sind, wie es der Genrefan gerne hätte.

Final Score weiß über seine Spieldauer von ca. 100 Minuten gut zu unterhalten. Mit Dave Bautista hat man den richtigen Mann für die Rolle des Veteranen Michael Knox gefunden. Er überzeugt in Final Score zwar nicht gerade durch vielseitiges Mienenspiel, weckt aber dennoch die Sympathie des Zuschauers und weiß zudem, wie man ordentlich hinlangt … und das reicht für seinen Part in Final Score. Auf der Gegenseite überzeugt Ray Stevenson als fieser Terrorist. Der Dritte im Bunde – Pierce Brosnan – füllt seine Rolle ebenfalls gut aus, allerdings ist sein Part eher klein ausgefallen, weshalb eingefleischte Brosnan-Fans vielleicht nicht zu viel von Final Score erwarten sollten.

Hinsichtlich der Nebendarsteller weiß Amit Shah zu gefallen, dessen Rolle zwar etwas klischeehaft und anfangs auch ziemlich anstrengend ist, es aber trotzdem schafft, die Sympathie des Publikums zu gewinnen. Auf der Gegenseite punktet Alexandra Dinu (211 – Cops Under Fire, 2018) als eiskalte, fiese Killerin, die dem Protagonisten das Leben ganz schön schwer macht und Ray Stevensons Figur in puncto Kaltblütigkeit in nichts nachsteht. Da ist es zu verschmerzen, dass Lara Peake aufgrund ihrer „Görenhaftigkeit“ etwas stresst und dann doch noch ihren verstorbenen Vater aufgrund seiner soldatischen Werte in den siebten Himmel lobt, was etwas unglaubwürdig wirkt, aber sei´s drum. Die Final Score-Besetzung macht jedenfalls Spaß.

Auch in seinem Kerngeschäft, der Action, bietet Final Score ordentliche, überdurchschnittliche Kost. Zwar wäre in den Kampfszenen eine übersichtlichere und weniger verwackelte Kameraführung wünschenswert gewesen, aber das ist nur ein kleiner Makel. Dafür entschädigen z.B. eine rasante Verfolgungsjagd auf Motorrädern durch die Gänge des Stadions und weitere spektakuläre Stunts, wie man sie in einem 20 Millionen Dollar-Film nicht alle Tage zu sehen bekommt. Zudem übertrifft jede Actionszene die vorangegangene – auch nicht selbstverständlich in einem Zeitalter von Filmen, in dem man bis zum Showdown warten muss, um eine ähnlich spektakuläre Sequenz zu sehen wie zu Beginn des Films. Außerdem weist Final Score eine „gesunde“ Härte auf und bietet dem Freund ruppiger Genrekost die eine oder andere heftigen Gewaltspitze.

Final Score ist kein Meilenstein der (Action-)Filmgeschichte und wird in diesem Leben keinen Originalitätspreis gewinnen – trotzdem bietet der Film ordentliche Actionfilmunterhaltung für den gemütlichen Feierabend oder einen biergetränkten Filmabend mit Freunden – und das ist doch auch was, oder ;-) ?

7/10
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Kommentare

13.06.2019 16:34 Uhr - Topper_Harley
1x
User-Level von Topper_Harley 4
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Cooles Review zu meinem Überraschungshit 2019.
Stimme dir eigentlich voll zu und würde noch ein Pünktchen mehr geben.
Ich empfand etliche Elemente doch als gelungene Anspielung/Hommage an die früheren Filme die nicht zur Kopie verkommen. Vor allem Last Boy Scout, Alarmstufe Rot, Die Hard 1und eben Sudden Death.
Die Actionszenen sind wirklich unerwartet aufwändig und geil gemacht.
Ich hatte halt befürchtet, dass wenn der Film in einem Stadion spielt die meisten Szenen doch billig irgendwo in Kellerräumen und Gängen stattfinden, doch dies war eben nicht so. Ganz im Gegenteil sucht der Film immer wieder das Freie und spielt oft auf dem Dach des Stadions, was ich sehr cool fand.
Bautista auf dem Motorrad zu seinem Sidekick :" Ich bin auf dem Dach". "Wieso?". "Du hast gesagt nimm die Treppe!". "Ja aber runter, nicht rauf!" 🤣🤣🤣👍🏼

13.06.2019 22:17 Uhr - Punisher77
1x
DB-Helfer
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Vielen Dank für das nette Feedback!
Für mich war der Film auch eine positive Überraschung, zumal mich der Trailer nicht sooo umgehauen hat. Hoffe, Bautista bald in ähnlich guten Filmen zu sehen.

14.06.2019 07:45 Uhr - Topper_Harley
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Gerne🍻
Ich mag Bautista auch sehr, ist einfach ein sympathischer Kerl. Hatte vor Jahren mal ein Interview gelesen, wo er etwas traurig war, dass es mit den Hauptrollen einfach nicht klappen soll. Seitdem freu ich mich immer wenn ich ihn in einer sehe und es geht immer weiter bergauf.
Schau dir mal den Trailer zu 'Stuber' an. Wird eine BuddyKomödie, ich hab im Kino sehr gelacht beim Trailer. Vielleicht gefällt er dir.

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