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Blake47
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Eintrag: 12.06.2019

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Der Morgen stirbt nie

(Originaltitel: Tomorrow Never Dies)
Herstellungsland:Großbritannien (1997)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Thriller
Alternativtitel:James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,92 (42 Stimmen) Details
inhalt:
Ohne Rücksicht auf Verluste versucht ein größenwahnsinniger Medien-Zar, einen Atom-Krieg zu provozieren. Sein Ziel: Die Kriegsberichterstattung soll die Einschaltquoten hochtreiben. In einem dramatischen Wettlauf mit der Zeit versucht der Superagent ihrer Majestät, James Bond alias 007, die Katastrophe zu verhindern...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von blake47:

1997 ist das zweite Agentenabenteuer mit Pierce Brosnan erschienen. Nach dem gelungenen Einstand ("GoldenEye", 1995) und von Kritikern als sehr wohlwollend als neuer Bond aufgenommen, muss sich der Ursprungsire in seiner neuen Rolle des James Bonds nun mit einem deutschen Medienmogul als Gegenspieler herumschlagen. Die Eröffnungssequenz ist eine der turbolentesten der gesamten Bond-Geschichte; neben kurzen Einwürfen und schmalen Dialogen seitens des MI6, welcher das Treiben aus sicherer Entfernung via Satellit verfolgt, wird ein Actionfeuerwerk der Extraklasse abgefeuert. Etwas weniger spektakulär könnte man auch sagen, das minutenlang nur geballert und eine Verfolgungsjagd in der Luft stattgefunden hat.

Dieses hohe Maß an Action zieht sich durch den ganzen Film, was sicherlich auch in dem Rekordbudget von über 100 US Dollar begründet liegt. Dialoge wirken in "Der Morgen stirbt nie" eher wie störendes Beiwerk oder die Notwendigkeit, die Story mal kurzzeitig ohne Ballereien voranzubrigen, so richtig tiefgründig sind sie jedoch nie. Gut, das war und ist auch bis heute nie die große Stärke von James Bond-Filmen, fällt aber in diesem Ableger richtig auf. Doch durch einige kleinere Twists und vor allem die absolut super choreographierten Actionszenen macht auch dieser Film wieder mächtig Spaß! Jonathan Pryce (Fluch der Karibik, Game of Thrones) als fieser deutscher Kriegstreiber ist sehr überzeugend; zwar unterschätzt er wie jeder Bösewicht vor ihm den britischen Geheimagenten, jedoch spielt er seine Rolle mit der nötigen Kälte und Unzurechnungsfähigkeit, die dem Charakter eigenes Leben einhauchen. Er ist garantiert einer der fiestesten Bösewichte im Bond-Universum, lässt er doch seine Frau nach vielen Jahren Ehe aufgrund bloßer Vermutungen und einer flapsigen Bemerkung kaltblütig und ohne Bedenkzeit durch einen Profikiller umbringen und missbilligt die grausamsten Foltermethoden, die sein Handlanger Mr, Stamper auf Lager hat ("Sein Rekord lag bei 48 Stunden - ich verspreche, ihn zu brechen!").

Mr. Stamper wird von dem deutschen Schauspieler Götz Otto verkörpert, der durch sein terminatorhaften, kantigen Auftritt zwar überzeichnet, aber stets bedrohlich wirkt. Laut Ottos eigener Aussage hat sein Casting zum Film nur ca. 5 Sekunden gedauert, obwohl ihm 30 Sekunden Sprechzeit zustanden: "I'm big, I'm bald, I'm German. That's 5 seconds, keep the rest!". Besser kann man ein Casting wohl kaum absolvieren, denn aufgrund dessen hat er die Rolle des Handlangers zugesprochen bekommen. Und auch auf diesen Film trifft dies (wenngleich auch in etwas abgewandelter Form) zu:

Ein nicht zu bremsendes Actionspektakel ohne viel Gequatsche und mit dafür noch mehr tollen Actionsequenzen: machmal ist weniger mehr. Und für einen Actionfilm ist mehr Action und weniger Handlung nicht zwangweise das Schlechteste ;)

8/10

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Kommentare

13.06.2019 23:41 Uhr - Topper_Harley
User-Level von Topper_Harley 3
Erfahrungspunkte von Topper_Harley 144
Flotte Review zu einem coolen Bond Film. Der Film macht auch heute noch viel Spaß, wie jeder gute Bond.
Mir gefallen eigentlich alle mit Brosnan, ist wohl so ein Generationsding.^^
Die Anekdote zu Götz Otto ist echt super.👌🏼
Ach die gute alte Zeit, da kann Craig für mich nicht mithalten, Quantum Trost gefiel mir am besten mit ihm.

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