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sonyericssohn
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Eintrag: 16.06.2019

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The Possession of Hannah Grace

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:Cadaver

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,43 (7 Stimmen) Details
inhalt:
Ein außer Kontrolle geratener Exorzismus fordert das Leben einer jungen Frau. Monate später, mitten in der Nachtschicht, landet der schrecklich entstellte Leichnam auf dem Tisch von Megan Reed (Shay Mitchell) in der Leichenhalle. Gefangen in den Kellerräumen dieser gespenstischen Umgebung wird Megan von entsetzlichen und bizarren Visionen heimgesucht, die darauf hindeuten, dass der leblose Körper noch immer von einer dämonischen Macht besessen ist.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Dieser eine, eigentlich völlig normale Einsatz, kostet der jungen Megan ihre Karriere als Polizistin. Ihren Frust und die Unzufriedenheit ertränkt sie in Alkohol und powert sich im morgendlichen Sprinten aus nachdem sie auf einen Boxsack eingedroschen hat. In einer Selbsthilfegruppe findet sie Halt und Bestätigung. Ihrer Freundin Lisa ist es zu verdanken, daß sie nun einen Job in der hiesigen Leichenkammer erlangt um wieder einen Fuß in die Tür des Lebens zu bekommen. Die Nachtschicht die sie dort übernimmt ist ruhig und Megan findet ebenfalls die Ruhe die sie braucht. Eines Nachts wird der übel zugerichtete Leichnam einer jungen Frau angeliefert den Megan, wie die andere Körper auch, untersucht und die Daten in die Datenbank eingibt. Doch kurz nach der Anlieferung häufen sich seltsame Vorgänge. Megan schiebt dies alles zuerst auf ihre Abgeschlagenheit und setzt die Arbeit fort. Als es dann aber zu gewaltsamen Übergriffen und sogar zu Todesfällen kommt, nimmt die Sache grauenvolle Ausmaße an…

THE POSSESSION OF HANNAH GRACE

Kennt noch jemand diese kleine dänische Filmperle Nightwatch aus dem Jahre 1994 ? Wer hätte gedacht daß die Nachtwache in einem Leichenschauhaus so unfassbar spannend sein kann. Und gruselig obendrein ! Der holländische Regisseur Diederik Van Rouijen dachte sich jetzt, wie würde sich diese Geschichte mit einem Hauch Der Exorzist machen und mixte diese beiden Zutaten zu einem äußerst schmackhaften Streifen der Horrorfans aufhorchen lassen sollte.

Die mir unbekannte Shay Mitchell spielt ex- Polizistin Megan als sehr zerbrechliche Person. Ihr ist es anzulasten, daß im Einsatz ein Kollege zu Tode kam und seitdem ist sie psychisch zu Fuß. Nun beginnt sie den neuen Job im Leichenschauhaus und wird erst einmal wie ein rohes Ei behandelt. So ein zartes Persönchen hat doch hier nichts zu suchen, oder ? Megan aber ist hart im Nehmen und die etwas gehässigen Worte der neuen Kollegen tropfen an ihr einfach ab. Aber diese eine Leiche bringt sie an ihre Grenzen und darüber hinaus…

Ex- Kollege, ex- Mann, ex- Liebhaber, ex-...Ex-, Andrew (Grey Damon) ist einerseits erfreut darüber, daß Megan wieder im Arbeitsleben ankommen möchte, andererseits denkt auch er daß dieser Job nix für sie sei. Wer weiß…. vielleicht schlummert ganz tief drin noch so etwas wie...Liebe ?

"Ich bin kein geselliger Typ. Tot sind sie mir am liebsten."

Ich glaube keiner denkt bei Leichen an Kaffeekränzchen und fröhliche Gespräche. Und Freude kommt hier erst recht nicht auf. Die Umgebung ist kalt und steril. Die eisig blauen Neonlampen an der Decke die per Bewegungsmelder aktiviert werden werfen ein kaltes Licht auf die gebohnerten Flure, spiegeln schwach ihr Licht wieder. Man hat unweigerlich den Geruch von Desinfektionsmitteln in der Nase. Die glatte, metallisch glänzende Oberfläche des "Leichenschranks" verzerrt die Umgebung noch zusätzlich. Hoffentlich klopft jetzt niemand von innen…  

Mit der Anlieferung von Hannah Grace ändert sich die Gangart des Films komplett. Kirby Johnson schlüpft in diese Rolle und könnte kaum besser besetzt sein ! Die professionelle Tänzerin und Kontorsionistin musste gottlob nicht von Computern animiert werden, sondern die Dame verrenkt so genüsslich knackend und mit einer Leichtigkeit ihre Gliedmaßen, daß dem Zuschauer der Magen aus der Verankerung hüpft. Obwohl ein Film mit schleichendem Horror geboten wird, spart man nicht an diversen Ekelbildern wie man sie halt mal in ner echten Leichenhalle zu sehen bekommen würde. Deswegen hielt man sich mit blutigen Szenen weitestgehend zurück. Es fehlt einem aber wirklich nicht ! Bis auf ein, zwei heftigere Aktionen kein roter Lebenssaft. Dafür sind die Sequenzen in denen Hannah (oder doch nicht ?) zuschlägt recht grob und lassen auch zartbesaitete frösteln. Unter anderem darf Megans Freundin Lisa (in einer leider recht kleinen Rolle Stana Katic; Castle, Stiletto) Bekanntschaft mit ihrer Macht machen. Dabei ist der Film so angenehm still, fast schon andächtig. Auch Musik läuft kaum vernehmbar nebenher um bei manchen Szenen urplötzlich in anklagende Kompositionen zu wechseln.

"Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes…!"

"Sie gehört MIR….MIR…!!!"

Warum ich zu Beginn den Exorzisten ansprach... Der Titel sagt bereits aus, daß es um einen Fluch gehen wird. Somit wundert man sich nur kurz über die Teufelsaustreibung am Anfang. Und schon hier wird klar gemacht was der Film denn sein will wenn er groß ist. Jedenfalls wurde in meinen Augen aus dem Budget von 5,5 Mio. $ alles rausgeholt. Spannung und Horror geben sich die Klinke in die Hand und ergänzen sich im Laufe des Streifens immer mehr.

Hier wird wieder einmal klargemacht, daß man auch ohne ein riesen Budget, ohne Gerummse und einem minimalen Einsatz an digitalen Effekten etwas Tolles schaffen kann ! Und wenn da nicht ein zweiter Teil in den Kältefächern liegt, fress ich nen Tupfer ;-)

 

ses

8/10
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Kommentare

16.06.2019 13:13 Uhr - TheRealAsh
1x
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Hört sich gar nicht so schlecht an, diese Art von Titeln mit Frauennamen haben zur Zeit ja Hochkonjunktur und ich kann die zwischen Emily, Lucy, Anna etc. gar nicht mehr auseinanderhalten, den merke ich aber vor, danke:D

16.06.2019 13:17 Uhr - sonyericssohn
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Hannah hört sich aber auch besser an als Zämentha, Schasmina oder Syphillia... :-D

Merci Ash !

16.06.2019 13:53 Uhr - dicker Hund
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Schmackhafte Präsentation mal wieder. Durch dieses Leichenschauhaus wusel ich vielleicht demnächst einmal selbst.

;-)

17.06.2019 11:16 Uhr - The Machinist
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Klingt ein wenig nach The Autopsy of Jane Doe, welchen ich großartig fand.
Ich schätze, die Hannah bekommt demnächst auch mal ne Chance.

Danke für den Tipp.

17.06.2019 18:10 Uhr - Mucki1979
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Auch ich bedanke mich für den Tip, welcher mich trotz Titel-Dauerschleife (siehe mein Review zu Molly Hartley 2) neugierig gemacht hat!

17.06.2019 20:01 Uhr - sonyericssohn
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Merci fürs schmökern und kommentieren ;-)

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