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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.369
Eintrag: 16.06.2019

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Absentia

Herstellungsland:Israel, USA (2017)
Genre:Drama, Krimi, Thriller, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: - (0 Stimmen) Details
inhalt:
FBI-Agentin Emily Byrne verschwindet während der Suche nach Bostons bekanntesten Serienmörder spurlos und wird letztlich für tot erklärt. Sechs Jahre später wird Emily aufgefunden und kann sich kaum daran erinnern, wer sie festgehalten und gefoltert hat. Während Emily das Rätsel ihrer Entführung enthüllt, versucht sie, ihrer Familie wieder näher zu kommen, die in ihrer Abwesenheit alle ihr Leben weiter gelebt haben. Emilys Ehemann, Nick, hat Schuldgefühle, weil er aufgehört hat, nach ihr zu suchen, und weil seine alten Gefühle für Emily wieder aufflammen - was ein Problem ist, da er mittlerweile wieder verheiratet ist.
eine kritik von ghostfacelooker:

Stana Katiac, die man eventuell aus der Serie Castle kennen kann, ist hier eine FBI-Agentin, die über sechs Jahre gefangen genommen und in dieser Zeit verschiedenen, teils blutigen Foltermethoden ausgesetz worden ist.

Nach dieser für ihren Ehemann schier endlos scheinende Zeit, in der er sich nicht nur von Selbstvorwürfen geplagt, sie nicht gefunden zu haben, sondern auch mit den Gefühlen für seine neue Frau auseinanderzusetzen hatte, bekommt Nick Durand (Patrick Heusinger) einen dubiosen Anruf, der auf den Verbleib von Emily und ihren Verbleib hinweist.

Von den Totgeglaubten wiedergekehrt, bekommt die ehemalige Agentin jedoch keine Zeit zu verschnaufen, sondern wird nicht nur von schrecklichen Erinnerungsfetzen geplagt, sondern auch von großflächigen Erinnerungslücken.

Getrieben von Rachegelüsten ihren mysteriösen Peiniger zu finden macht sich Emily auf eine Odyssee zwischen ihrer im Dunkeln liegenden Vergangenheit, aufblitzenden Erinnerungen an ihre Qualen und der Tatsache, daß jemand versucht nicht nur die Spuren zu ihren Entführern und des Rätsels Lösung zu verwischen, sondern sie auch in tödliche Verbrechen verstrickt, sodaß sich Emily vom anfänglichen Opfer plötzlich in der Täterrolle und der offiziell Hauptverdächtigen wiederfindet.

Gaia Violo schuf zusammen mit Matt Cirulnick zumindest mit den ersten zehn Folgen der ersten Staffel, eine Crime-Serie, die in Puncto Düsternis und Ambivalenz zur Realität, mit dem Hang die Abgründe menschlicher Abscheulichkeit ergründen zu wollen, den Hauch von Hannibal zu atmen versucht und den durchaus spannend verwobenen Faden immer wieder durch unerwartete Situationen in die sie die Protagonistin auf der Suche nach sich selbst verstricht sieht, hochzuhalten.

Dabei ist Stana Katic, mit ihrer Widerspenstigkeit und zähem Willen der Wahrheit auf den Grund zu gehen und hinter den Vorhang der für sie kaum existenten Realität aller anderen blicken zu wollen, nicht nur Dreh und Angelpunkt der Serie, sondern auch allergrößter Sympathieträger.

Verwunderlich schien mir einzig allein die Tatsache, daß es niemanden nicht mal ihren Mann selbst auch nur im Geringsten zu kümmern scheint, daß die Gute sechs Jahre unsagbaren Qualen und Torturen ausgesetzt gewesen war.

Fast zeitgleich mit ihrem buchstäblichen Wiederauftauchen wirkt sie für ihr komplettes Umfeld wenn nicht indirekt, dann doch direkt als Verdächtige, und das nicht nur, weil auch die üblichen Verdächtigen samt obligatorischem Serienkiller, welcher dann noch ihr Mittäter gewesen sein soll, unschuldiger dastehen können als sie selbst.

Ansonsten sind die Charaktere kaum der wirklichen Rede wert und bieten handlungstechnisch auch nicht wirklich mehr, als man nicht bisher schon von Serien gleicher Thematik und somit gleicher Behördenstrukturen gewohnt ist, weshalb ich nicht auf die Personen als solche tiefer eingehen will, zumal man sich beim Ansehen von ihrem Verhalten Emily gegenüber ruhig selbst ein Bild verschaffen sollte. Kann ja sein, daß sie jemand integrer betrachten will, als ich.

Auch auf die zweite Staffel der Serie will ich nicht weiter als mit diesen Worten eingehen, denn sie ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man einen wirklich spannenden und in sich abgeschlossenen Plot der ersten Staffel durch Charakterüberzeichnung und platten Storyverlauf und noch noch unglaubwürdigerem Verhalten der Figuren an die Wand fahren kann und somit zerstören kann, wenngleich man versucht das aufgebaute Mysterium der Grundhandlung weiter zu vertiefen.

Mit der zweiten Staffel wird dieses „Werk“ einfaches Werkzeug kommerzieller Vermarktung in die man skurille Theorien und Ideen zugunsten von Spannung und Crimeelementen austauscht und die vormals soliden Charaktere bis auf die Hauptdarstellerin selbst verblassen.

Katic ist auch in diesen zweiten zehn Folgen der Serie das Raubtier im Menschen und auf der Jagd nach Allen und sich selbst, auch wenn dies nicht mehr in dieser überraschenden Qualität der ersten Staffel zündet.

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Kommentare

17.06.2019 06:20 Uhr - Nubret
User-Level von Nubret 9
Erfahrungspunkte von Nubret 1.077
Wie es der Zufall will, habe ich mir gestern Abend die ersten beiden Folgen von Staffel 1 angesehen. Nicht schlecht bisher!

Die von Dir angesprochenen, minimalen Schwächen, kann ich nur bestätigen, wobei sie das Sehvergnügen bisher wenig getrübt haben. Heute Abend geht´s jedenfalls weiter.

17.06.2019 07:13 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 17
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.369
17.06.2019 06:20 Uhr schrieb NubretWie es der Zufall will, habe ich mir gestern Abend die ersten beiden Folgen von Staffel 1 angesehen. Nicht schlecht bisher!

Die von Dir angesprochenen, minimalen Schwächen, kann ich nur bestätigen, wobei sie das Sehvergnügen bisher wenig getrübt haben. Heute Abend geht´s jedenfalls weiter.


Die erste Staffel ist im Verhältnis zur zweiten sehr gut, danach hätte man aufhören sollen, aber das sollte jeder selbst entscheiden ob er sich meiner Meinung anschließt. Die meisten täten es bestimmt im Nachhinein, denn nach der ersten Staffel freut man sich noch das es weitergeht, weil man nicht weiß was kommt und ähnliche Spannung erwartet

17.06.2019 18:46 Uhr - Nubret
User-Level von Nubret 9
Erfahrungspunkte von Nubret 1.077
Na ja, werde es wohl bald wissen..:-)

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