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Knochentrocken
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Eintrag: 17.06.2019

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Too Old to Die Young

Herstellungsland:USA (2018)
Genre:Drama, Krimi

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,20 (5 Stimmen) Details
eine kritik von knochentrocken:

too old to die young


Vorwort:

Die neue und zugleich erste Serie vom von mir hochgeschätzten dänischen Regisseur Nicolas Winding Refndie seit einigen Tagen, dem 14.06.19, auf Amazon prime zum Abruf bereitsteht, feierte seine eigentliche Premiere auf dem Cannes Film Festival. 

Die Serie besteht aus 10 Episoden, die ca. 90 min. (außer Folge 10 mit nur 31 min.) andauern, praktisch jede Einzelne ein eigener Film. Dabei ergibt sich eine Laufzeit von 15h. Normalerweise und vor allem, wenn eine Serie richtig gut ist, verschlingt man jede einzelne Folge. Der Regisseur selber sagte in einem Interview, dass man dies mit too old to die young“ nicht machen sollte. Man solle sich lieber Zeit lassen zwischen den einzelnen Folgen. Da ich die Werke und den Stil Refns zwar liebe, ich aber genau weiß, was da auf mich zukommt, habe ich mich entschieden, diesen Weg zu gehen. Ich werde zu jeder Folge ein kurzes Review schreiben, nach Sichtung der nächsten Episode, wird das Review aktualisiert. Ich nehme mir den Rat von Refn zu Herzen. Ich werde zudem versuchen, große Spoiler wegzulassen.

Natürlich schaffe auch ich Serien an zwei, sogar an einem Tag. Auch mit totdy wäre das möglich. Hannibal habe ich an drei Wochenenden durchgeschaut, jede Staffel ein Wochenende. True Detective sogar an einem einzigen Tag. 

Aber bei totdy sollte man besser immer eine Pause dazwischen halten...


Folge 1: 

Mit neonfarbenen Lichtern und dem sanften, doch zugleich harten Klängen von Cliff Martinez eröffnet Winding Refn sein womögliches Epos in Serienform. Die Hauptrolle in „too old to die young“ wird verkörpert durch Miles Teller.

Teller war zuvor in Filmen wie „No way out - gegen die Flammen“, „War Dogs“ oder dem miserablen „Fantastic Four“ zu sehen. Den Meisten sollte sein Gesicht aber aus „Whiplash“ bekannt vorkommen. 

In Refns Serie spielt er einen korrupten Cop der L.A.P.D. mit den Namen Martin Jones. Die erste Folge startet mit einer Aufnahme von einer Kreuzung, irgendwo in Los Angeles. Die Kamera fährt langsam auf zwei Cops zu, die in der Nacht an ihrem Streifenwagen stehen und sich umschauen. Martin Jones und sein Partner Larry (Lance Gross) haben Dienst. 

Während sich die Serie Zeit lässt überhaupt erstmal anzufangen und den Zuschauer mit Klängen von Martinez und Neonfarben berieselt, lässt sich jede Person in der Serie Zeit, bevor sie redet. Als ob sie sich genau überlegen, was sie als nächstes sagen. Die Ruhe selber kennt man von Refns Stil und ist man, wenn man ihn denn kennt, auch gewohnt. 

Zugegeben, die erste Folge zieht sich wie ein Kaugummi. Allerdings nicht bis etwas passiert, sondern generell. Man hat das Gefühl in eine Art Trance zu stehen. Dieser Stil wird sich wohl durch jede Folge ziehen. Die Ruhe ist in Refns Werken immer eine Art Ruhe vor dem Sturm. Nach gefühlten 10 min. des Nichts, kommt dann der Moment, indem die Ruhe von einem kurzen Gewaltakt unterbrochen wird. So auch hier. Martins Partner wird, nachdem man einiges über ihn erfahren hat, dass er z. B. fremdgeht, seine Angebete (Callie Hernandez) aber lieber gerne loslassen will, da sie schon anfängt bei ihm Zuahuse anzurufen, auf offener Straße erschossen. 

Der Schütze war Jesus (Augusto Aguilera). Der Grund dafür war eine Tat, die die beiden Cops zuvor begangen haben, indem Jesus verwickelt wird. Jesus ist nun ein Copkiller. Und während Martin auf dem Handy von Larry ein Foto findet, dass Larry und den Schützen auf einem Foto zeigt, das geschossen wurde, bevor Larry erschossen wurde, hat er noch ganz andere Probleme. Jesus scheint der mexikanischen Mafia anzugehören. Martin Jones begibt sich auf einen Rachefeldzug. Mit Kontakten zur Unterwelt will er nach dem Mörder seines Partners suchen. Das ist die Grundhandlung dieser Neo-Noir Serie. Die Rachegeschichte von Martin. 

Nebenbei werden dem Zuschauer noch einige andere Charaktere vorgestellt: die Vorgesetzte von Martin, die Affäre von Larry, Jesus Familie, die Kontakte zur Unterwelt und Martins Freundin, die erst 17 ist. Gespielt wird sie von Nell Tiger Free. Es gibt eine wahnsinnig witzige, aber auch sehr beängstigende Sequenz, in der wir und Martin ihren Vater kennenlernen. Er ist reich, aber auch mehr als durchgeknallt. Er hat nichts dagegen, dass der 30-jährige Martin mit seiner 17-jährigen Tochter „nächtigt“. Allerdings besticht er Martin dafür aber auch. Der gruselige Vater wird von William Baldwin verkörpert. 

Alles in allem ist es eine erste Folge, wie man es nicht anders kennt von einer Serie. Die Figuren werden eingeführt, die Grundstory nimmt ihren Anfang und man bekommt ein erstes Gefühl für die Atmosphäre und Machart, wie die Serie ungefähr sein wird und in welche Richtung sie geht. 

Was man besonders hervorheben muss ist die darstellerische Leistung, allen voran Miles Teller, der hier wirklich sein gesamtes Können beweist! Zudem sind der Soundtrack und die Bilder natürlich erste Sahne, wie man es von einem echten Refn gewohnt ist und auch sehen möchte. Wer Interesse zeigt an eine Serienumsetzung aus der Feder von Refn und Ed Brubaker, oder allgemein ein großer Fan vom dänischen Regisseur ist, der kann sich ja mal herantrauen an den zähen Racheepos und einfach mal mit Folge 1 - Band 1: der Teufel anfangen. 


 

10/10
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Kommentare

17.06.2019 14:51 Uhr - Pentegrin
1x
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Das aktualisieren der Review finde ich eine tolle Idee, lieber Knochentrocken!

17.06.2019 17:03 Uhr - Intofilms
1x
Klingt hochinteressant und werde ich definitiv auf dem Schirm behalten. Relative Handlungsarmut gepaart mit hypnotischen Bildern und Klängen... ach, das liebe ich! Sehr schöne Rezi. Ich sehe etwas Großes auf mich zukommen. (Miles Teller ist sowieso klasse.) Vielen Dank fürs Aufmerksammachen! ;D

17.06.2019 19:30 Uhr - JasonXtreme
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Ich habe nach einer halben Folge ausgemacht, so einen lahmen und drögen Mist brauche ich nicht. Aber die Refn Jünger werden das eh wieder abfeiern... außer Style over Substance nix gewesen. Nur Sound und Neonblau ist nicht alles, und anderen Rezis zu Folge ist nicht nur die erste Episode so ein Zeitlupenstinker.

Übrigens weiß Refn selbst nicht wie man es nun machen soll Einerseits jede Folge mit Abstand zur anderen genießen, alternativ faselt er was das wäre ein q3 stündiger Film. Bei Letzterem sollte man dann aber ja wohl eher bingen

17.06.2019 21:10 Uhr - TheRealAsh
1x
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Oh mann, wie scharf bin ich auf den, deshalb werde ich hier erstmal nichts lesen natürlich. Leider hab ich grad keine Zeit und da ich mir Prime nur in der Probierversion erstmal hole muss ich noch warten.

Aber die Idee mit dem updaten find ich auch gut!

17.06.2019 21:16 Uhr - CheesyAK47
1x
Ich empfand wie Jason aber hab ihr weiter eine Chance gegeben. Folge Zwei war wieder mehr was für mich und die Serie hatte plötzlich so einen Sog auf mich.... ich habe gerade Folge 5 gesehen, boah, die ist unglaublich gut. 11/10 Punkten

18.06.2019 09:45 Uhr - JasonXtreme
DB-Helfer
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Die Tatsache, dass in Cannes eine 140 Minuten Version lief, macht es nicht besser^^ DIE würde ich mir glatt anschauen. Wenn aber 140 Minuten aufgeblasen dann die Serie hier ergeben... MUAHUAHUA

18.06.2019 11:31 Uhr - CheesyAK47
Waren das nicht blos die ersten beiden Episoden in Cannes?

18.06.2019 11:54 Uhr - JasonXtreme
DB-Helfer
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Anscheinend Episode 4 +5 laut hollywoodreporter

24.06.2019 16:47 Uhr - TheRealAsh
1x
User-Level von TheRealAsh 9
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Wann gehts denn weiter, Freund?

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