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Kaiser Soze
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Eintrag: 09.07.2019

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Unknown

Herstellungsland:USA (2006)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama, Krimi, Thriller, Mystery
Alternativtitel:Blackout

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,71 (7 Stimmen) Details
inhalt:
Fünf Männer wachen ohne jegliche Erinnerung, weder der Geschehnisse noch ihrer eigenen Identität, in einer Fabrikhalle auf. Offensichtlich sind sie alle Protagonisten eines traumatischen Ereignisses: Einer ist an einen Pfahl gefesselt, das Gesicht eines anderen ist brutal zerschlagen, ein weiterer ist mit Handschellen an einer Röhre befestigt, die zwei übrigen sind klar erkennbar in einen Kampf verwickelt gewesen. Aber keiner der Männer weiss wer er ist und wieso er sich hier drin befindet...Mit dem Versuch langsam die Puzzleteile der vergangenen Stunden durch die verschiedenen Erinnerungsfetzen zu rekonstruieren, beginnen die Konflikte und die Herausforderungen. Wie weiss ich, wem ich trauen kann, wenn ich mich nicht einmal selbst mehr kenne?
eine kritik von kaiser soze:

Vorab:
Es sind nur leichte Spoiler, ohne Vorwegnahme des Endes, vorhanden - ähnlich dem Schauen eines Trailers!

Ich vergleiche dieses Werk lediglich mit Filmen der gleichen Dekade, u.a. da diese Art von Film zu
dieser Zeit vermehrt vorkam und verzichte auf weitergehende Vergleich zu 'älteren' Vertretern.


Ich muss gestehen, dass ich eine Schwäche für Filme habe, bei denen der Zuschauer den Film über hinters Licht geführt wird und dann zum Schluss von dem unerwarteten Ende / der Auflösung mit geschickt inszenierten Wendungen konfrontiert wird, sodass der gesamte Inhalt aufgerollt und einem anderen Licht dargestellt wird.
Nach meinen Hercule-Poirot-Reviews führte ich mir mal wieder einen dieser Filme zu Gemüte, welche ich jahrelang nicht gesehen habe und nun wieder ohne wirkliche Erinnerungen erneut genießen konnte:

Unknown

(2006) ist neben dem Kultfilm (das darf man doch schon sagen, oder?) „Saw“ (2004), dessen Fortsetzungen (2002 bis 2017), den teils eher unbekannten, aber ebenfalls (sehr) guten „House of 9“, „Chaos“ sowie „Lucky # Slevin“ (alle 2005) einer der Filme, die seinerzeit veröffentlicht wurden und geschickt den Zuschauer im Dunkeln tappen lassen.

Grundsätzlich liegt ein Thriller vor, bei dem Spannung (vor allem durch die gelungene Wahl des Hauses / Ortes, Licht- und Toneinsatz, Atmosphäre, Grundstimmung und Co) und das Spiel mit der Neugierde des Zuschauers dominieren, während man 78 Minuten lang (DVD-Laufzeit - o.A.) 'Schritt für Schritt dem Ziel näher kommt', da die in einem hermetisch abgeriegelten Gebäude ohne Erinnerung erwachenden Personen bis dahin Zeit haben, heraus zu finden, wer Sie sind und warum Sie hier sind. Dieses imaginäre Damoklesschwert in Form der erwarteten Ankunft macht einen wesentlichen Teil der Grundstimmung aus! Wer kann wem vertrauen, wer wird sterben, wer ist Freund, wer Feind? Es ist fast schon unangenehm dieser Unwissenheit ausgesetzt zu sein! Wobei die teils aus Verzweiflung resultierende Verbrüderung und entstehende Freundschaft sowie Zusammenhalt schon schön mit übermittelt wird.

„Was ist mit dem Telefon?“

Die Schauspieler können in dieser Umgebung zwar nicht herausragend wirken, dafür ist drehbuchtechnisch einfach zu wenig gegeben und die Unterbrechungen durch Nebenhandlungen lockern die Film blöderweise auf, aber Emotionen und Charakter sind gelungen transferiert.

Greg Kinnear gefällt mir zwar etwa in „Frequency“ (2000) deutlich besser, bildet in diesem Film zusammen mit dem (eigentlich) immer gut spielenden Barry Pepper aber ein überzeugendes Duo, das den Weg nach Draußen sucht und die nahende Gefahr im Nacken hat. Die übrigen Darsteller, ob gefesselt oder angeschossen, Klischeegangster oder 'liebende' Frau tragen alle Ihren Teil zum Puzzle bei, bis am Ende des Rätsels Lösung steht; hier (also am Ende) hat Regisseur Simón Brand übrigens einen Kurzauftritt als Arzt!

Zusätzlich gibt es andernorts noch einige Nebenhandlungen mit missglückten Polizeiaktionen und einigen anderen Ideen, Szenarien, welche weit weniger intensiv sind, als das Kammerspiel, aber für die Auflösung nicht unerheblich sind. Diese Nebenhandlungen erinnern mich aus heutiger Sicht irgendwie an den vier Jahre später erschienenen Film Devil - Fahrstuhl zur Hölle (2010).

„Erinnerst Du dich?“

Der 'optische' Gewaltgrad ist nicht allzu hoch, es ist eher der psychische Faktor, der beklemmend wirkt. Der Body Count liegt (glaube ich) bei 5, es ist mal kurz eine Schusswunde zu sehen und eine Schießerei bleibt genauso wenig, wie eine kleine Verfolgung (-sjagt) aus. Die FSK 16 Freigabe ist also absolut angemessen.

Leider haben es solche Filme aus finanzieller Sicht gesehen sehr schwer und auch „Unknown“ floppte - Budget: 37 Millionen Dollar, Einspielergebnis: unter 4 Millionen Dollar, wobei ich mir nicht so recht sicher bin, ob dies nicht bloß die US Einnahmen sind, aber ich finde nichts anderes. Ich persönlich, als Sammler, kann auch das Mediabook empfehlen, sieht schickt aus, Film ist sowieso gut, DVD und Blu-ray vorhanden (je nachdem, wo man den Film schauen will) und preislich sollte man für 10 bis 15 Euro, zumindest gebraucht, rankommen. Dann wird das vielleicht noch was mit den weltweiten Einnahmen ;-)
 

Fazit:
Guter Film, sympathische Hauptdarsteller, mitunter etwas flach inszeniert, aber da Ende haut es raus!

8 von 10 Punkten

 

 

8/10
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