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Horace Pinker
Level 20
XP 8.898
Eintrag: 09.07.2019

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The House of the Dead 2

Herstellungsland:Japan (1998)
Alternativtitel:ザ・ハウス・オブ・ザ・デッド2

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,50 (4 Stimmen) Details
inhalt:
2 Jahre sind seit dem Curien Fall vergangen. Rogan und G. konnten nicht ahnen das der Schrecken noch lange nicht vorbei ist. Goldman, der Curiens Forschung finanziert hatte , macht dort weiter wo dieser aufgehört hatte indem er schlauere gefährlichere Zombies erschafft. Nun müssen die AMS Agenten Taylor und Stewart Goldmans Pläne vereiteln und sich den Untoten entgegenstellen.
eine kritik von horace pinker:

Anmerkung: Das Review basiert auf der Xbox Fassung. Da ich keine Lightgun besitze habe ich das Spiel mit dem Xbox  360 Controller gespielt.

Mit The House of the Dead 2 erschien 1998 die erste Fortsetzung des 1996 veröffentlichten Lightgunshooters, welche neben der Originalen Arcadeversion auch auf PC und Konsolen portiert wurde.

Die Story ist, wie von der Reihe gewohnt, lediglich Füllmaterial und dabei weder sonderlich originell noch aufregend. 2 Jahre nach dem Curienvorfall lässt Goldman erneut allerlei untote Kreaturen auf die Menschheit los

SPOILER um diese für ihre Zerstörung der Natur zu bestrafen SPOILER ENDE.

Eine Gruppe von AMS Agenten wird ausgesendet um ihn aufzuhalten.

Da allerdings wohl kaum jemand die HotD Reihe wegen der Story spielt kommen wir zum Gameplay: Der Spieler muss alleine oder gemeinsam mit einem Partner (kein Splitscreen sondern 2 verschiedenfarbige Fadenkreuze) abermals mittels einer Schusswaffe diverser Gegner entledigen, wobei man hier anders als im Nachfolger mit einem Revolver ausgerüstet ist. Etwas erschwert wird das Ganze durch das nicht vorhandene automatische Nachladen sowie die geringere Magazingröße, was bei schlechtem Timing schon mal Schadenspunkte zur Folge haben kann. Glücklicherweise lassen sich im Originalmodus vor Beginn je 2 Upgrades auswählen, welche dazu dienen das Zombiegemetzel zu erleichtern. Neben zusätzlichen Credits und Leben (welche man zumindest in der XBox Version bei Wechsel vom dritten Teil in einem kurzen Fahrstuhllevel freischaltet), kann man etwa auch andere Waffen (z.B. Maschinenpistole), größere Magazine oder auch etwas ungewöhnlichere Optionen wie lebende Fische als Munition freischalten. Wer nach einer größeren Herausforderung sucht kann auch alternativ auf den Arcademodus zurückgreifen, welcher ohne derartige Hilfsmittel auskommt. Innerhalb der Level bieten sich auch verschiedene Herausforderungen, so können etwa durch zerschießen von Fässern oder herumliegenden Erste Hilfekästen Verbesserungen gefunden werden. Zudem kann man auch von Zombies bedrohte Überlebende retten, was dazu führen kann das diese sich durch Ausrüstungsgegenstände, Extraleben oder das öffnen alternativer Wege bedanken. Anders als das „Partnerretten“ im Nachfolger können diese Aktionen allerdings auch nach hinten losgehen, da es möglich ist versehentlich (oder absichtlich) die Hilfesuchenden zu erschießen was im Verlust eines Lebens mündet. Allgemein ist es auch an vielen Stellen möglich unterschiedliche Richtungen einzuschlagen, was für etwas Abwechslung sorgt. Zusätzlich gibt es noch einen Modus, in welchem man erneut gegen bereits freigeschaltete Endgegner antreten kann und einen Trainingsmodus mit verschiedenen Herausforderungen (etwa begrenzter Munition oder Zeitlimits).

Was die Gegner angeht ist erneut für Abwechslung gesorgt, so gibt es  etliche Variationen der wandelnden Leichen in allen möglichen Größen und Formen. Außerdem scheinen auch alle in der Umgebung lebenden Tiere einen tiefen Hass gegen den Protagonisten zu hegen, so dass man sich neben den „gewohnten“ Fledermäusen und Blutegeln, etwa mit Fischen, Leguanen und am nervigsten von allen Eulen herumschlagen muss. Auch Bossgegner sind wieder vorhanden, wobei wie gewohnt vor Kampfbeginn die jeweiligen Schwächen angezeigt werden. Dabei sind die Feinde sowohl visuell als auch vom Kampfstil durchaus recht reizvoll gestaltet und unterschiedliche, etwas ungünstig fand ich lediglich die Entscheidung einen Großteil zweimal einzusetzen (etwa durch Wiederbelebung des Gegners oder Auftreten eines anderen Exemplars der gleichen Spezies), anstatt einige zusätzliche Kreaturen zu entwerfen. Wie beim Nachfolger finde ich persönlich auch den Final Boss, der aussieht wie eine mit den Spheres aus der Phantasm Reihe bewaffnete Glasfigur, recht unpassend (insbesondere wenn man bedenkt das er wohl die Natur repräsentieren soll wäre wohl ein etwas organischeres Erscheinungsbild logischer gewesen).

Wenn man bedenkt, dass THotD bereits 20 Jahre alt ist, sollte es wenig überraschend sein das die Grafik etwas altbacken erscheint und die Gesichter menschlicher Charaktere relativ wenige Details bieten. Die gewohnt explizite Gewaltdarstellung inklusive literweise fließendem Blut und „zerlegbaren Gegnern“ ist auch wieder vorhanden. Es besteht dabei abermals die Möglichkeit zwischen verschiedenen Blutfarben, Fadenkreuzformen und Gewaltgraden zu wechseln.

War das Voice Acting bei Teil 3 schon bestenfalls durchschnittlich ist es hier einfach nur schrecklich und amateurhaft. So hat man teils wirklich das Gefühl die Macher hätten sich Passanten von der Straße geschnappt, um sie im Tonstudio die Textzeilen in monotonem und unmotiviertem Tonfall vortragen zulassen. Dies wird dadurch verschlimmert, dass die Dialoge oft stupide und repetitiv daher kommen (so wiederholen von Zombies bedrohte Frauen etwa immer wieder sinnloserweise die Bitte „Don’t come“  und der Protagonist zeigt sein Entsetzen über die mannigfaltigen Schrecken durch die Variation zwischen „Oh God“ und "How could anyone do this“ (abwechslungsreicher Sprachgebrauch gehört wohl nicht zu den in der Agentenausbildung vermittelten Fähigkeiten). Teils geht das Ganz auch schon in den unfreiwillig witzigen Bereich, etwa wenn sich die Drohung eines Monsters durch dessen piepsige Stimme und seinen Tonfall eher wie eine höfliche Frage anhört.

The House of the Dead 2 wurde ungeschnitten in Deutschland veröffentlicht, landete aber dennoch 2001 auf dem Index.

Zusammenfassend lässt sich auch in Bezug auf den 2. Teil der Zombieshooterreihe sagen, dass Fans von Videospielen mit einer spannenden und kreativen Story, interessanten Charakteren und einer High End Grafik wenig Freude haben dürften, während Gamer auf der Suche nach kurzweiliger Zombiejagd mit B-Movie Feeling für Zwischendurch durchaus mal zugreifen können. Ich vergebe 7/10 blutrünstigen Eulen.

 

Zusatzinfos: Die Bosse wurden jeweils nach verschiedenen Tarot Karten benannt.

7/10
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Kommentare

09.07.2019 21:36 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 14
Erfahrungspunkte von dicker Hund 3.090
Was habe ich den Teil zelebriert! Eine der wenigen Lightgunschmoddereien, die die deutsche Kette "Merkur Spielothek" zur Jahrtausendwende in ausgewählten Filialen aufgestellt hat. 5 Mark rein und mit den drei Credits in jeder Mittagspause ein Stück weiterkommen. Auf dem Dreamcast gab es dazu später ein knackschweres Tutorial, das die englische Vokabel "Failed!" unvergesslich gemacht hat. Die Kritikpunkte sind aber nicht von der Hand zu weisen.

"How could anyone do this?" 🙂

09.07.2019 21:47 Uhr - Horace Pinker
1x
User-Level von Horace Pinker 20
Erfahrungspunkte von Horace Pinker 8.898
09.07.2019 21:36 Uhr schrieb dicker Hund
Was habe ich den Teil zelebriert! Eine der wenigen Lightgunschmoddereien, die die deutsche Kette "Merkur Spielothek" zur Jahrtausendwende in ausgewählten Filialen aufgestellt hat. 5 Mark rein und mit den drei Credits in jeder Mittagspause ein Stück weiterkommen. Auf dem Dreamcast gab es dazu später ein knackschweres Tutorial, das die englische Vokabel "Failed!" unvergesslich gemacht hat. Die Kritikpunkte sind aber nicht von der Hand zu weisen.

"How could anyone do this?" 🙂

Vielen Dank fürs Lob dicker Hund, nach deinem Kommentar zu Teil 3 habe ich mir schon gedacht das dir auch der Vorgänger gefallen hat. Viele der Kritikpunkte können ja auch al Trashcharme angesehen werden und das THotD2 Spaß macht lässt sich auch nicht abstreiten.
P.S. Danke für den Korrekturhinweis habe das von mir vermurkste Zitat mal in die richtige Form gebracht.

12.07.2019 08:45 Uhr - Draven273
2x
Ach...was hab ich den Teil auf dem guten alten Dreamcast rauf und runter gedaddelt. :) Schön mal wieder etwas davon zu lesen. Gut beschrieben und treffender hätte man es auch kaum ausdrücken können. Den Automaten fand ich damals super und als wir das dann endlich zu Hause spielen konnten, gab es kein halten mehr. Eine tolle Zeit an die ich mich gerne erinnere und die ich mir dank Deiner Review wieder mal in den Kopf geholt habe. Vielen Dank

12.07.2019 10:50 Uhr - Horace Pinker
User-Level von Horace Pinker 20
Erfahrungspunkte von Horace Pinker 8.898
12.07.2019 08:45 Uhr schrieb Draven273
Ach...was hab ich den Teil auf dem guten alten Dreamcast rauf und runter gedaddelt. :) Schön mal wieder etwas davon zu lesen. Gut beschrieben und treffender hätte man es auch kaum ausdrücken können. Den Automaten fand ich damals super und als wir das dann endlich zu Hause spielen konnten, gab es kein halten mehr. Eine tolle Zeit an die ich mich gerne erinnere und die ich mir dank Deiner Review wieder mal in den Kopf geholt habe. Vielen Dank

Danke für das Lob Draven, freut mich das ich deine Erinnerung auffrischen konnte :). Ich hatte als Kind leider keine eigene Konsole, so dass ich Konsolenspiele nur bei Besuchen bei Freunden und Verwandten nutzen konnte, zuhause musste ich mich auf Computerspiele und meinen Gameboy beschränken, bis ich mir mit 14 Jahren von meinem Jugendweihegeld endlich meine erste Xbox 360 kaufen konnte. Für die ersten House of the Dead Spiele wäre ich als Jahrgang 94 zur Releasezeit aber ohnehin zu jung gewesen ;)

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