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kokoloko
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Eintrag: 09.07.2019

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The Final Girls

Herstellungsland:USA (2015)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Komödie

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,19 (16 Stimmen) Details
inhalt:
Max (Taissa Farmiga) und ihre Freunde gehen widerstrebend zu einer Jubiläumsvorstellung des berüchtigten Horrorfilms „Camp Blutbad“ aus den 80ern, in dem Max‘ verstorbene Mutter (Malin Ackerman) spielte. Auf einmal landen die Teenies mitten im Film und finden keinen Ausweg. So schließen sie sich den todgeweihten Urlaubern an - darunter auch Max‘ Mutter als Scream-Queen - und kämpfen gegen den Machete schwingenden Mörder. Mit jeder Kultszene stapeln sich die Leichen... Wer wird überleben und dem Film entkommen können?
eine kritik von kokoloko:

The Final Girls

Der "Random-Marathon" funktioniert bei uns so, dass wir uns einen Stapel mit prinzipiell interessanten, zu guckenden Filmen bereitlegen und dann ganz ohne Diskussion einfach Würfeln und unparteiisch entschieden wird, was wir gucken. Nachdem die letzte Auswahl seinerzeit dann aus dem ziemlich guten "3:10 to Yuma" und dem sperrigen, etwas trägen, aber doch sehenswertem japanischen "Vital" bestand, war die Uhrzeit nun aber schon fortgeschritten und die Stimmung etwas gedrückter, weshalb die Begeisterung sich dann in Grenzen hielt, als der 2+stündige "Mother" von Bong Joon-ho gewürfelt würde, das wär wohl doch etwas viel gewesen - demnach als dritten Film also auf etwas kurzweiligeres, etwas witzigeres geeinigt...und meine Fresse, hätten wir doch einfach den Koreaner gesehen, denn von "Mother" erwarte ich eine Großtat und das hier hingegen war...absolut unerträglich.

"The Final Girl" ist im Endeffekt eine überlange, Jahrzehnte zu spät kommende Slasher-Parodie, die in jeder Hinsicht versagt, verärgert und nervt, wo fangen wir nur an? Der Film möchte einen auf Retro-80s-Slasher inszenieren, nutzt aber trotzdem moderne HD-Optik, moderne Beleuchtung, keine sonderlich cool als Hommage genutzten Winkel, technischen Probleme oder andere Relikte aus der Zeit, die doch so sehr evoziert werden soll. Die Schauspieler sind grauenhaft bis "in Ordnung", was für einige unangenehme Stellen und unwitzige Szenen sorgt, da die Grundidee des Films den Schauspielmöglichkeiten widerspricht - so sollen sich unsere "echten" Charaktere mit besserem Schauspiel über die Klischee-Abziehbild-Charaktere im Film-Film lustig machen und kontrastieren, im Endeffekt sind sie aber genau so berechenbar, langweilig und unbedarft gespielt sowie geschrieben, weshalb der Kontrast nie aufkommt.

Das CGI ist absolut erbärmlich und reißt mehrere Male aus dieser "Retro"-angehauchten Produktion, auch sehen fast alle Außensets durch peinliches CGI, schlimmes Colourgrading und überstättigte Farben kotzend künstlich aus, so dass man sich nie dreckig-wohlig fühlt wie damals, aber auch allgemein nicht glauben kann, dass diese Location existiert. Aber hey, wenn man schon einen Meta-Film über 80s-Slasher schaut, der inhaltlich oder gagtechnisch nichts bietet, das "Scream" nicht schon 20 Jahre früher besser gemacht hat, dann kann man sich doch zumindest auf die guilty pleasures freuen, oder?

Nichts da - selbst ohne Metakommentar, im Hirn-aus-Modus, ganz ohne die Frage ob der Film seinen eigenen Ambitionen und Ideen gerecht wird, haben wir es mit einem Lahmarsch vor dem Herrn zu tun: Die Mädels sind nervig-overacted und bleiben alle angezogen, die Gore/Splatterszenen sind minimalistisch kurz oder nicht zu sehen, Tode werden regelrecht verschwendet, während man damals noch aufjauchzen oder jubeln musste/konnte, wenn es jemanden erwischt hat.

Dramaturgisch liegt alles im Argen, da der Film seine eigenen Regeln bricht, unlogisch ist, die Charaktere sinnlos handeln, deutlich länger als der Zuschauer brauchen, um die Situation zu begreifen oder realisieren, was zu tun ist und wenn dazu dann noch eine unheilbringende letzte Szene mit Sequel-Drohung folgt und sich das ganze Teil immer wieder an Teenie-2000s-Filme anbietet was Cast, Soundtrack und "Lockerheit" der Inszenierung angeht, - nur nicht da, wo es wichtig wäre - kann einem die Galle schonmal bis zum Hals stehen.

Nächstes Mal wieder "The Burning" oder einen anderen, echten 80s-Slasher - mit echten Locations, handgemachten Effekten, authentischeren Schauspielern, echtem Zeitgeist und Zeitgeist-Muff, kreativerer Synthiescore und ohne dieses ätzende Augenzwinkern. Hier findet sich keine ernsthaftwitzige Unterhaltung und keine trinkspielwürdiger Witz, sondern bloß ein verheerend misslungener Film mit völlig falscher Schwerpunktsetzung. 2/10

2/10
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Kommentare

09.07.2019 19:36 Uhr - sonyericssohn
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2 Punkte ?
Nun ja.... Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber 2 Punkte sind nah am Schrott.

09.07.2019 20:11 Uhr - Intofilms
3x
Ich finde schon, dass hier von der Optik und vom Feeling her ganz gut an die Slasher-Welle der Achtziger angeknüpft wird. Und eine aktuelle, noch so sehr auf Retro getrimmte Produktion kann nun einmal nicht ihr Herkommen verleugnen. Ich hatte mir von „The Final Girls“ allerdings auch mehr versprochen. Mir ist er einfach insgesamt viel zu albern (und überdies zu harmlos). Mehr als 2 Punkte bekäme er dennoch von mir, wahrscheinlich eine 6/10. Was vielleicht etwas für dich sein könnte, kokoloko, wäre „Doom Asylum“, eine wirklich total schrille 80er-Jahre-Slasher-Parodie (-Persiflage?) mit Authentizitätsgarantie. Offen gesagt, reichlich dilettantisch und total bescheuert, aber so, dass ich mich jedenfalls noch sehr gut amüsieren konnte. Ich gehe aber noch einen Schritt weiter (und jetzt wird’s verwegen): Ich würde „Doom Asylum“ eine gewisse Intelligenz, ja Intellektualität nicht gänzlich absprechen, deshalb auch mein „(-Persiflage?)“ weiter oben. Sehr subjektive Sicht...! ;)

10.07.2019 02:21 Uhr - Dissection78
2x
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Ich muss Intofilms da vollumfänglich beipflichten. Als ich den Trailer sah, war ich durchaus auf das Endprodukt gespannt. Und ja, ich wurde etwas enttäuscht. "The Final Girls" ist m. E. zu harmlos und recht albern, jedoch ist er noch leidlich goutierbar, und er hat mit Taissa Farmiga eine supersympathische Hauptdarstellerin, die mir das Gesamtwerk letztendlich gleichfalls sympathisch erscheinen lässt. Mit 6 Zählern bin ich hier dabei. Aber Du hast Dein Fazit begründet, insofern kann und will ich nicht meckern, kokoloko ;D

Da fällt mir gerade noch etwas anderes ein: Vor kurzem habe ich mal (wieder) in "Ax'Em" (1992) und "Criminally Insane 2" (1987) reingeschaut. Wenn ich "The Final Girls" zwei Pünktchen geben würde, müsste ich diese beiden unfassbaren Rohrkrepierer mit mindestens 'minus 100' abstrafen. Ich bin so frech zu behaupten, die unterbieten - nicht zu glauben, aber wahr! - selbst das sagenhaft bodenlose 'Niveau' von Tauberts "Piratenmassaker". Da lag ich teilweise vor Lachen irre zuckend und kaum ansprechbar auffem Boden, wobei man DAS diesen sogenannten 'Filmen' sogar noch zugute halten könnte. Nur mal so als Tipp. Ich wäre echt interessiert, was Du über solch absolut unglaublichen Unter-Kategorie-Z-Slasherdriss/No-Budget-Amateurscheiß-Bodensatz denkst, den ein besoffener Vierjähriger mit einem defekten Smartphone vermutlich besser hinbekommt :)

10.07.2019 23:30 Uhr - kokoloko
1x
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Erfahrungspunkte von kokoloko 1.439
Die Prämisse sowie die Pressestimmen haben auch echt Bock auf den Film gemacht, aber die gesamte Runde war von diesem harm- und ideenlosen, nervigem Blödsinn doch leider sehr genervt. "Doom Asylum" sieht tatsächlich ganz unterhaltsam aus und wird vermerkt, danke für den Tipp!
Taissa Farmiga hat erträglich gespielt, ja, unsere Sympathie hatte der Film aber leider nur bei dem EINEN guten Witz.

Was deinen zweiten Absatz angeht, Dissection, die Nummern sind immer nur eine WIedergabe von dem, wie ich über den Film fühle und keine greifbare, oder zwangsweise vergleichbare Messlatte - aber ja, den hochbudgetierten, in technischer Hinsicht vielleicht totalem Amateurmurks überlegenen "Final Girls" fand ich in etwa so unerträglich wie so manches Z-Movie, auch wenn die Vermarktung und Erwartungshaltung da sicherlich mit reingespielt hat.

11.07.2019 23:44 Uhr - Gorno
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Och Mensch... Ich fand den Film recht spassig, ne lockere 6/10

Aber gut geschrieben ;)

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