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sonyericssohn
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Eintrag: 12.07.2019

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Der Hauch des Todes

(Originaltitel: The Living Daylights)
Herstellungsland:Großbritannien (1987)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Thriller
Alternativtitel:James Bond 007 - Der Hauch des Todes

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,90 (25 Stimmen) Details
inhalt:
Der neue Bond – gefährlicher denn je. "Tod den Spionen" heißt das finstere Projekt, das jemand im KGB ersonnen hat, um das internationale Gleichgewicht zu erschüttern. Als erstes soll die Doppel-Null-Abteilung ausgelöscht werden. Doch Superagent 007 vereitelt eine Katastrophe. KGB-Überläufer Koskov informiert den britischen Geheimdienst über die angeblichen Drahtzieher des Mordkomplotts und lockt James Bond damit nach Afghanistan und direkt vor die Läufe von Waffenhändler Whitaker und seiner Killermaschine Necros. In den aufregendsten Action-Minuten der letzten Filmjahre schlägt Bond jedoch gegen den schurkischen Plan unerbittlich zurück.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Nachdem ein Probeeinsatz auf Gibraltar von Attentätern des KGB sabotiert wurde, kommandiert der englische Geheimdienst seinen besten Agenten nach Bratislava um dort den russischen General Koskov bei der Flucht über die österreichisch-tschechische Grenze zu unterstützen. Sein Leben ist in Gefahr und auch ein Scharfschütze ist wohl auf ihn angesetzt. Nachdem die spektakuläre Flucht geglückt ist wird Koskov versteckt doch der KGB spürt ihn auf und verschleppt ihn. Wieder muss sich der MI5 an die Spur des Russen heften und langsam stellt sich heraus, daß hier ein falsches Spiel gespielt wird. Und Englands bester Agent gerät zwischen die Fronten. Denn der Gegner ist nicht nur der KGB sondern der Fall nimmt Ausmaße an, an die niemand gedacht hat…

JAMES BOND 007 - Der Hauch des Todes

Das ist es also, das 15. Bond Abenteuer daß im Jahre 1987 entstand. Die Regie übernahm der Bond erprobte John Glen, der schon die Bonds In tödlicher Mission, Octopussy und Im Angesicht des Todes inszenierte. Hier wollte man der Reihe eine Frischzellenkur verabreichen. Heraus kam ein Bond wie man ihn sich wünscht !

Nachdem Sean Connery raus aus der Nummer war und Roger Moore 1985 das Handtuch warf, holte man Timothy Dalton ins Boot. Dieser nahm das Erbe eines Connery dankend an und gab den britischen Agenten mit der Lizenz zum Töten einfach bravourös ! Da Vorgänger Moore eher der weichgespülte Typ war, ist Dalton einfach rauer und fast grob. Dabei aber auch sehr charmant und wie üblich dem weiblichen Geschlecht kaum abgeneigt. Er passt in meinen Augen einfach bestens in die Rolle. 

Selbstverständlich darf auch das berühmte Bond-Girl nicht fehlen. Maryam d'Abo durfte die süße Kara Milovy spielen, die von einer Karriere als Cellistin in einem großen Orchester träumt. Und sie hofft auf ein Leben mit ihrem Schatz Georgi, der sie von hinten bis vorne verwöhnt. Wenn sie wüsste… d'Abo ist eines der niedlicheren Mädels an der Bond sein Herz verliert und man denkt zu Beginn wirklich an das blonde Dummchen daß nicht bis drei zählen kann. Der Eindruck weicht aber dann schnell, denn das Mädel hat's drauf ;-)

Der Rest der Darstellerriege liest sich ebenfalls ned schlecht: Jeroen Krabbé (u.a. Der Punisher) als General Georgi Koskov, Joe Don Baker ( Mars Attacks, Kap der Angst uvm.) als Whitaker und John Rhys-Davis (Der Herr der Ringe) in der Rolle des Generals Pushkin. Natürlich darf auch Desmond Llewelyn in seiner Paraderolle Q nicht fehlen. Auch diesmal deckt er Bond mit seinen Gimmicks ein.

Was ich allerdings von diesem russischen Killer namens Necros (Andreas Wisniewski; Stirb langsam 1) halten soll… Der wirkt einfach unfreiwillig komisch und kaum so bedrohlich wie er gerne sein möchte.

"Ich habe ein paar Extras einbauen lassen."

Von Null auf Hundert in wenigen Minuten. Wie gewohnt wird man auch in diesem Film erst einmal mit einer Actionsequenz eingenordet. Der Opener auf Gibraltar darf wahrlich als Augenschmeichler bezeichnet werden und der "Neue" wird rasant vorgestellt. 

Das folgende, liebevoll gestaltete Titel- Intro wird vom Song The living Daylights der Band A-Ha untermalt und stimmt schon mal wie gewohnt auf das ein was noch folgt. 

Man wird zuerst Zeuge der spektakulären Flucht a la Rohrreiniger von Georgi über die Grenze (sogar ein Senkrechtstarter kommt hier zum Einsatz) und die Story nimmt Fahrt auf. Ein kleines Manko hierbei ist der rote Faden den man zu Beginn ein wenig vermisst. Es wird von einem Handlungsort (jeweils mit eigener Story) zum anderen gesprungen und reißt die Geschichte etwas auseinander. Doch mit der Zeit kreuzen sich die Handlungsstränge und man kann dem Treiben wieder folgen. Dies ist aber auch schon das minimalste "Problem" des Films, das nur wenige Minuten andauert. 

Womit der Streifen enorm punktet sind die grandiosen Actionszenen die in beinahe jedem Bond Film die Hütte abreissen ! Highlight natürlich die Verfolgungsjagd mit standesgemäßem Aston Martin in der verschneiten Landschaft der Tschechei. Und daß ein Cello zu mehr gut ist als klassische Musik wird dem Zuschauer hier eindeutig klargemacht ! Das muss man gesehen haben ;-) Oder eine Flucht über die Dächer Marokkos, oder ne Schlägerei im Knast, oder oder oder. Alles wirkt aus einem Guss. Seltsamerweise erinnert die Szene mit der Glastüre an den Horrorfilm Das Omen...wenn auch weniger explizit.

Nicht fehlen dürfen auch diverse Zärtlichkeiten zwischen Bond und Blond, die aber gewohntermaßen nie unter die Gürtellinie gehen. 

"Was ist passiert ?"

"Er hat meinen Stiefel !"

Der übliche bissige Humor des Agenten darf genauso wenig fehlen wie ein krachender Showdown der diesmal in Afghanistan stattfindet. Überhaupt sind die Drehorte wieder einmal hervorragend gewählt. Wien samt Prater, Marokko, Gibraltar sind nur ein paar davon. Auch in den berühmten Pinewood Studios wurde erneut gedreht. 

Ja, der Film hat schon ein paar Jahre auf dem Agentenbuckel. Ja, manche Effekte sind alt. Ja, ja, ja. Doch für mich ist dies ein Bond der besser fast ned geht. Schade eigentlich daß Dalton 007 nur zweimal spielen durfte und dann leider von Brosnan abgelöst wurde. Von Craig red ich gar nicht erst. 

 

ses

9/10
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Kommentare

12.07.2019 14:12 Uhr - TheMovieStar
1x
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Tolles Review, gut geschrieben zu einem überzeugenden Bond. Danke Dir.

12.07.2019 15:40 Uhr - Draven273
1x
Hach....was waren das doch für Zeiten :) Toller Film wie ich finde. Ich fand den Timothy Dalton als Bond doch sehr gut. Immer wenn ich an diesen Titel denke, dann fällt mir die Szene ein, in der der eine Typ die explodieren Milchgläser um sich schmeißt. Super. :) Und dann kam ja auch noch das nette sehr actionlastige Ende, wobei man auch hier ganz stark den 3. Teil von Rambo sich zu nutzen gemacht hat. Aber hey, warum nicht. Viele nette kleine Einfälle, nette Gimmicks und ein Bond der zu überzeugen wusste. Hast Du toll beschrieben. Ich liege hier etwas niedriger mit einer 8/10 denke ich. Aber das schadet überhaupt nicht. Ein Film den ich auch heute gerne mal in den Player schiebe.

12.07.2019 15:42 Uhr - sonyericssohn
1x
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Wobei Rambo 3 ein Jahr danach kam....so viel ich weiß. ;-)

12.07.2019 16:26 Uhr - Draven273
1x
Ups.... Und damit hast du voll und ganz recht. Wieso verwechsel ich das denn jetzt? Hm.... Danke für den Hinweis sonyericssohn

12.07.2019 16:34 Uhr - sonyericssohn
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Kein Problem. Es erinnert nun mal alles daran. Da hat sich der gute John wohl bei Bond bedient :-D

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