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Kaiser Soze
Level 14
XP 3.593
Eintrag: 16.07.2019

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Das Imperium schlägt zurück

(Originaltitel: The Empire Strikes Back)
Herstellungsland:USA (1980)
Standard-Freigabe:FSK 6
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy,
Science-Fiction
Alternativtitel:Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back
Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Star Wars V: The Empire Strikes Back
The Empire Strikes Back: Star Wars II

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,29 (196 Stimmen) Details
inhalt:
Nach einer verheerenden Niederlage in der Schlacht um ihren Stützpunkt auf dem Eisplaneten Hoth sind die Rebellen auf der Flucht vor den imperialen Truppen. Während sich Han Solo mit Prinzessin Leia in die Wolkenstadt Bespin rettet, reist Luke Skywalker zu den düsteren Sümpfen von Dagobah. Nur hier kann er von Jedi-Meister Yoda in die Geheimnisse der Macht eingeweiht werden. Lukes neu erlernte Fähigkeiten werden jedoch schnell auf eine harte Probe gestellt, denn Darth Vader setzt alles daran ihn zur dunklen Seite der Macht zu ziehen. Ein Duell auf Leben und Tod bringt die Entscheidung... und enthüllt die unglaubliche Wahrheit über Lukes Familie.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Aufgrund des (überraschenden) Megaerfolgs und der Tatsachen, dass „Star Wars“ von vornherein als Reihe (Beginn mit Teil 4!) bzw Trilogie geplant war, folgte drei Jahre nach dem Einstieg („Krieg der Sterne“ / „Star Wars: Episode IV - Eine Neue Hoffnung“ (1977)) der zweite und somit mittlere Teil der Urtrilogie (1977 bis 1983), der mitunter als (einer der) bester Teil überhaupt gilt:

Das Imperium schlägt zurück

(1980), der mittlerweile als „Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück“ vertrieben wird und seit der Special Edition auch im deutschen Vorspann nicht mehr „Das Imperium schlägt züruck“ ausweist, konnte aus seinem Budget von 18 Millionen Dollar, eine Steigerung von immerhin 7 Millionen im Vergleich zum Vorgänger, gut 540 Millionen Dollar einspielen! (260 Millionen weniger als der Vorgänger)

Es kehren nicht nur alle Stars des Vorgängers, Mark Hamill als Luke Skywalker, nun aber wirklich als Hauptdarsteller, die Duos, Harrison Ford als Han Solo sowie Peter Mayhew im Chewbacca-Kostüm bzw Anthony Daniels im C-3PO-Anzug (und beginnt mit seinen nicht weiterhelfenden Statistiken...) mit Kenny Baker als kleiner R2-D2, Carrie Fisher als Prinzessin Leia Organa sowie David Prowse im veränderten Darth Vader-Anzug, einschließlich des verstorbenen Obi-Wan Kenobi (Alec Guinness) als Jedi-Geist, zurück, sondern wir lernen auch weit mehr Charaktäre mit diversenen Geheimnissen der Vergangenheit sowie erstmals unbekannte Ankündigungen - „Er (also Luke) ist unsere letzte Hoffnung.“, „Nein, es gibt noch eine andere“, tja, noch weiß man nicht, wer dies ist - kennen und die Geschichte wird ein großes Stück voran getrieben.

Obwohl der Film nur wenige Minuten länger ist, als Teil 4, passtiert gefühlt doppelt so viel, sodass man „Krieg der Sterne de facto als Einleitung (-sfilm) betrachten kann und es in „Das Imperium schlägt zurück“ nun richtig losgeht!

„Nein, nicht versuchen! Tue es oder tue es nicht, es gibt kein Versuchen.“

Neben dem Padawan Luke Skywalker, der Fortführung seiner Ausbildung und Vertiefung des Wissens über die Macht unter seinem neuen Meister Yoda, welcher mich irgendwie immer ein wenig an ET erinnert und noch nichts bzw nichts mehr vom herumspringenden Minimeister aus „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger“ (2002) hat, auf Dagoba, weiteren Informationen zu seiner Herkunft und seinem Vater, Anakin Skywalker, Laserschwertkämpfen gegen den teuflischen Darth Vader, bekommt auch der Widerstand der Rebellen gegen das Imperium mehr Platz eingeräumt. Hierbei sieht man bei dem Stellungskrieg gegen herannahende Maschinen auch wieder die Verbindung zu den beiden Weltkriegen als visuelle Vorbilder.

Die Actionszenen bleiben beim Gewaltgrad aber alle absolut im Rahmen. Die alte FSK 6-Freigabe für die leicht gekürzte Fassung - siehe Schnittbericht - finde ich dennoch etwas zu harmlos bei all den Toten, Schießereien, Morden, besonders durch Darth Vader. Davon ab war dies wohl seinerzeit der Film mit dem intensivsten Kuss zwischen Bruder und Schwester in einem FSK 6-Film; die FSK 12-Freigabe passt hingegen, da soll sich nochmal jemand über mangelnden Jugendschutz heutzutage aufgrund irgendwelcher Deindizierungen beschweren, wenn Volljährige sich nun die FSK 18-Fassung, statt der SPIO-Version holen...

... zurück zu „Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück“, musikalisch tritt der Film absolut gelungen in die Fußstapfen des Vorgängers und etabliert u.a. Darth Vaders Marschmusik in den Herzen der (meisten) Fans! Die Optik und visuelle Umsetzung kann sich dabei auch absolut sehen lassen. Ich hatte mir vor Jahren die erste Blu-ray-Veröffentlichung zugelegt und muss wirklich sagen, dass ich vom Bild, Ton usw seither noch begeisterter bin! Wahnsinn, was man hier geschafft hat, wie klar und top das Bild aussieht - ohne Wenn und Aber, ein optisches Meisterwerk! Wenn die Rebellen am Morgen mit Ihren Raumschiffen über die Eiswüste fliegen, Han und Luke suchen, die die nachtüber draußen waren, ist der Flug optisch richtig gut anzuschauen!

„Ich liebe Dich!“
„Ich weiß!“

Mit einem Body Count von 66, dem geringsten der gesamten Saga (!), sinkt dies zwar ab, aufgrund der spektakulärer Inszenierten Kämpfe, sowohl Laserschwertkämpfe - übrigens verliert auch hier beim ersten Laserschwerteinsatz wieder jemand seinen, der Luke angreifen will, genauso, wie in „Krieg der Sterne“ - wie auch Schießereien gegen Sturmtrooper sowie Maschinen oder auch Raumschiffkämpfe, ist der Adrenalinspiegel hier deutlich höher, als beim Vorgänger und es ist alles auch ein Ticken besser, schneller und bzw aber düsterer statt der zuvor gewählten Fantasie-SFi-Märchen-Optik; man kann schon von einer Steigerung oder Erwachsenwerden der Reihe sprechen.

Darth Vader hat weit mehr Spielzeit und zeigt indes auch seine böse Seite, auch das erstmalige Auftreten des finsteren Imperators Palpatine, also Darth Sidious, (Ian McDiarmid) trägt hierzu bei und das deutlich böser, als Gouverneur Tarkin (Peter Cushing). Allgemein gefällt mir der Imperator mit seiner unheimlichen Aura in den alten Teilen weit besser, als in Teil 2 und 3.

Nicht, dass das jetzt falsch rüberkommt, die Guten, wie Lea, Han Solo, Yoda und Co spielen ebenfalls absolut überzeugend, werfen auch mal den ein oder anderen Scherz, wie oben zitiert, dies geschah übrigens aus Coolnessgründen und stand so nicht im Drehbuch (!), ein und bringen die Handlung voran, aber irgendwo ist dieser Film für mich der Teil der Reihe, in dem das Böse und das Gute einen gleichwertigen Platz erhalten. Trotzdem bzw gerade deshalb ist und bleibt die Schlüsselszene, der Dreh- und Angelpunkt der Urtrilogie, auf den Schultern der beiden Kontrahenten und der legendäre Satz

„Nein. Ich bin Dein Vater!“

, welcher lustigerweise fast immer mit „Luke, ich bin dein Vater!“ falsch zitiert wird - einfach mal drauf achten! - zieht sich durch Mark und Bein. Selbst bei der Synchro u.ä. dachte keiner der Sprecher daran, dass dies die Wahrheit wäre, aber es kam und blieb genau so.

Aus heutiger Sicht ist der Film, nach Han Solo und dem Rasenden Falken mit Lando Calrissians (Billy Dee Williams) Auftreten der Grundstein zu „Solo: A Star Wars Story“ (2018 - meiner Meinung nach der mit Abstand schwächste Teil der Saga!) sowie durch Boba Fetts (Jeremy Bulloch) Erscheinen der Schritt zum „Untitled Star Wars/Boba Fett Project“ (2020) getan - aber 1980 war das noch alles Zukunftsmusik. Das ist dann genauso, wie wenn man alle Aussagen mit dem späteren (handlungstechnisch früheren) tatsächlich Handlungen vergleicht. Das Obi-Wan Yoda seinen Meister nennt, kann man noch mit dem Jedi-Geist-Training, das zwischen den Episoden 3 und 4 ausgeübt wurde, begründen, aber die Geschichten über Darth Vater, Anakin Skywalker und Co sind teils einfach anders umgesetzt wurden - dies ist aber absolut verzeihlich und sowieso nun im Gesamtkontext erkennbar.

„Der Sohn des Skywalker darf nicht zu einem Jedi werden!“


Fazit:
Ein ganzes Stück besser als „Krieg der Sterne“ und vor allem ohne dessen Längen, dafür düsterer, spannender, schneller und schöner inszeniert - insgesamt ein sehr gelungener 'zweiter' Teil!

9 bis 9,5 von 10 Punkten

9/10
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Kommentare

16.07.2019 12:08 Uhr - sonyericssohn
2x
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 18
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 6.419
Ab hier war es um mich geschehen. Nun war ich Star Wars Fan ! Finde die Ur- Trilogie bis heute perfekt. Und die Effekte suchen in meinen Augen bis heute ihresgleichen.

Saugute Kritik Herr Kollege !

16.07.2019 23:26 Uhr - Intofilms
1x
Ich bin heute wahrscheinlich größerer „SW“-Fan als früher. Zum totalen Fanboy werde ich‘s aber nicht mehr bringen. Da hätten damals schon die Weichen gestellt sein müssen...
Die ersten drei Teile finde ich in ihrem Gesamtzusammenhang wie auch einzeln betrachtet einfach wundervoll. Habe ich neulich erst wieder gesehen. Alle bekommen sie von mir 9 - 10 Punkte, wobei dieser zweite Film mir immer schon minimal am besten gefallen hat.
Du bist ja nicht ganz unempfindlich gegen Längen. Ich bin da ganz unkompliziert, besonders wenn es sich um ältere Sachen handelt, die mich mit ihrem nostalgischen Charisma verzaubern. Okay, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber es geht in diese Richtung...
Gute Reviews bisher zu dieser zauberhaften Trilogie, Imperator. Freue mich schon auf die nächste! ;)

18.07.2019 15:48 Uhr - Kaiser Soze
1x
DB-Helfer
User-Level von Kaiser Soze 14
Erfahrungspunkte von Kaiser Soze 3.593
So, gerade mein Review zum 6. Teil hochgeladen und da musste ich doch mal hier rein schauen!

Vielen Dank fürs nette Feedback und es freut mich immer, wenn Film, wie Review gefallen hat. Weitermachen!

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