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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.527
Eintrag: 21.07.2019

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Piercing

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,83 (6 Stimmen) Details
inhalt:
Der junge Familienvater Reed wird urplötzlich von dem Trieb gepackt, einen Menschen töten zu müssen. Zwar kann Reed sich gerade noch davon abhalten, sein eigenes Baby umzubringen, aber seine Mordlust bleibt ungestillt. Und so plant er ein sorgfältiges Komplott: Er behauptet gegenüber seiner Frau, dass er für einige Tage auf Dienstreise müsse. Dann quartiert er sich in einem Hotelzimmer ein und bestellt sich das Callgirl Jackie, die sein ahnungsloses Opfer werden soll: Erst will er sie fesseln, dann betäuben und schließlich in der Badewanne zerstückeln. Allerdings hat Jackie überhaupt keine Lust, sich einfach abmurksen zu lassen, und der Abend nimmt eine überraschende Wendung.
eine kritik von ghostfacelooker:

Zu dem detaillierten Hintergrund der Geschichte und des Autors dieses Machwerks Ryû Murakami , empfehle ich das Review des geschätzten Kollegen Horace Pinker.

Mein Review hier bezieht sich wie meist auf die subtil, beim zusehen entstandenen Emotionen, respektive die persönliche Sichtweise als Zuschauer.

Als Killer hat man es schwer, besonders wenn sein vermeintlich so akribisch ausgesuchtes Opfer und natürlich vorteilhafter Weise dem horizontalen Gewerbe angehörend, sich dann plötzlich als verrückte Borderliner Tusse entpuppt, die auch ohne sich selbst Schnittwunden ( wobei der Begriff hier extrem untertrieben ist ) nicht im mindesten psychisch intakt zu sein scheint.

Anyway. Die Gute passt zumindest geistig perfekt zu ihrem männlichen Gegenpart und Hauptrolle Reed, alias Christopher Abbott. Diese gutgemeinten Zeilen, sind aber auch schon alles, was ich als Thriller oder auch Fan von leicht abseitiger Filmkost, die die Motivation eines Killers aus seiner Sicht erzählt aufbringen kann, denn keiner der Darsteller bis auf Reeds Ehefrau Victoria von Laia Costa gespielt, ist im Geringsten sympathisch.

Ich lehne mich sogar soweit aus dem Fenster zu behaupten, daß hätte man Laia Costa Mia Wasikowska´s Rolle spielen laßen, der Film wenigstens eine sympathische weibliche Hauptrolle gehabt hätte.

Als Zuschauer will ich. wenn schon keine Sympathie, doch wenigstens Mitleid mit dem Opfer, oder aber im schlechtesten Fall, den Killer abgebrüht oder auf seine Art extravagant cool empfinden dürfen.

Originalton hin oder her, aber Reed ist die Blaupause eines naiv unsympathischen Menschen, der ob er lebt oder stirbt, keinerlei Emotion auslöst. Klingt hart, aber wenn man den zusammengewürfelten Handlungsstrang und die naiv aber ins kleinste Detail visuell dokumentierte Vorgehensweise von klein Reed mit der er versucht sein Werk in die Tat umzusetzen, wirklich über den kompletten Film verfolgt, dann werden Einigen meine Aussagen vielleicht verständlich.

Da hilft es auch nicht, überraschend aber dennoch ohne Kenntnis des Buches kuriose Wendungen und blutige Handlungen der Protagonisten einzustreuen, die nur dazu dienen sollen die Verwirrung des Zuschauers ob der eventuell auftretenden Überraschung zu zerstreuen.

Vor allen Dingen fehlt mir der Zusammenhang zwischen den Beweggründen die man plötzlich bei Jackie zu sehen bekommt. Das Warum und Wieso zu ihr und Reed im Kontext der Flashbacks. kann ich mir ja noch halbwegs erklären, denn ihre Handlungen erinnern Reed an frühere Erlebnisse, aber warum die beiden so agieren wie sie tun und von wem diese Erinnerungen genauer handeln , wird von Minute zu Minute unverständlicher, um nicht zu sagen, psychotischer.

Perfekte Beispiele, wie man solch Gefühle zu erzeugen vermag und Gedankengänge und Absichten des Mörders visuell gut, humorvoll und der Thematik angemessen blutig in Szene setzt, sind die ungeschnittene Version von Julia X und American Psycho, welche ich hier (neben einiger die ich bestimmt gesehen habe aber mir entfallen sind), als Referenz für qualitativ hochwertigere Filme im direkten Vergleich zu diesem hier anführen will.

Piercing ist für mich keinen Eispickel, sondern im Höchstfall einen Eimer voller Eiswürfel wert, denn er hat mich gänzlich kalt gelassen.

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Kommentare

21.07.2019 15:34 Uhr - The Machinist
User-Level von The Machinist 5
Erfahrungspunkte von The Machinist 339
Schade, meine Erwartungen an den Film werden immer niederiger. Werde mir aber demnächst noch mein eigenes Bild machen.

Gute Review jedenfalls.

21.07.2019 16:42 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 17
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.527
21.07.2019 15:34 Uhr schrieb The MachinistSchade, meine Erwartungen an den Film werden immer niederiger. Werde mir aber demnächst noch mein eigenes Bild machen.

Gute Review jedenfalls.


Danke. Hatte nach Horace´s Review eigentlich gedacht, er würde mir gefallen, da ich das Buch nicht kannte, aber naja

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