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Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger

Originaltitel: Star Wars: Episode II - Attack Of The Clones

Herstellungsland:USA (2002)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy,
Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,88 (107 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Zehn Jahre nach der Schlacht um Naboo entgeht Senatorin Amidala nur knapp einem heimtückischen Attentat. Um sie zu schützen, wird ihr Jedi-Meister Obi Wan und sein Padawan Schüler Anakin Skywalker zur Seite gestellt. Während zwischen Anakin und Amidala eine verbotene Liebe entbrennt, rüsten sich die dunklen Mächte für einen gigantischen Krieg, der die gesamte Republik für immer vernichten könnte... (20th Century Fox)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Reviews zur Star Wars-Saga:
Die dunkle Bedrohung - Angriff der Klonkrieger - Die Rache der Sith - Obi-Wan Kenobi
 - Rogue One - Krieg der Sterne - Das Imperium schlägt zurück - Die Rückkehr der Jedi-Ritter - Das Erwachen der Macht - Die letzten Jedi


Wie üblich wieder etwas lang; tut mir leid, aber noch kürzer habe ich es nicht hinbekommen. Als 'Entschuldigung'
möchte ich aber anmerken, dass ich die Prequel-Trilogie als Einheit betrachte und daher teils weiter aushole.

 

2002 - die Welt ist beim Millennium bekanntlich nicht untergegangen, Computer und Technik funktioniert immer noch (und treibt den ein oder anderen in den Wahnsinn...)  und es war wieder soweit, denn seinerzeit erschien alle drei Jahre ein neuer „Star Wars“-Film: Bei der Urtrilogie war es 1977, 1980 sowie 1983, bei der Prequel-Trilogie dann 1999, 2002 bzw 2005.

Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger

Nachdem Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (1999) bei vielen Fans nicht gut wegkam - ich kann einfach nicht verstehen, wieso nicht -> Review - wurde daher etwa die Rolle des Jar Jar Bings fast komplett rausgestrichen und da handlungstechnisch rund 10 Jahren seit „Star Wars I“ vergangen sind, durfte nun erstmals Hayden Christensen recht erfolgreich in die Rolle des Anakin Skywalkers schlüpfen. Die Mischung aus Verletzlichkeit, Hin- und Hergerissenheit zwischen Pflichtgefühl, Treue, Liebe aber auch Hass, Jähzorn und Unzufriedenheit bringt er gut rüber und verleiht seinem Charakter dadurch genug Tiefe, wobei immer der Schatten der Dunklen Seite über seinem Haupt drohend schwebt.

Vor allem die beiden anderen Hauptrollen, Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor - was für eine Frisur...) und Padmé Amidala (Natalie Portman), gefallen mir hier ebenfalls gut. Obi-Wan Kenobi nimmt langsam aber sicher die erfahrenen Züge eines Meisters an und hat seine vorige Padawanrolle komplett abgelegt, überzeugt auf der einen Seite sowohl in den Action- / Kampfszenen, auf der anderen Seite bringt er aber auch bestens rüber, dass er für die Ausbildung des jungen Padawans selbst noch nicht bereit war und es nicht fertigbringt, ihm zu vermitteln, dessen Emotionen und Probleme zu lösen. Padmé Amidala hingegen zeigt sich gewohnt kämpferisch und ist eine starke Persönlichkeit. Ihre 'verbotene' Liebe bringt Sie dabei jedenfalls gut rüber und auch der Wechsel zur Ehrlichkeit im Angesicht des Todes wirkt auch überzeugend.

Ich weiß, viele beklagen, dass die alten Darsteller der Urtrilogie viel besser usw weiter waren, aber mal ehrlich, das ist doch eher Nostalgie, auch hier wird vernünftig und überzeugend geschauspielert. Es gibt, wie immer, natürlich zig Nebendarsteller und (Kurz-) Auftritte, aber das Hauptaugenmerk liegt bei diesen drei Darstellern, wenn man vom reifenden Plan bzw Komplott absieht, aber dazu später mehr!

„Ich habe keine Angst zu sterben. Seit du in mein Leben zurückgekehrt bist, bin ich jeden Tag
ein bisschen gestorben (...) Ich liebe dich (...) und bevor wir sterben, wollte ich dass du das weißt!“

Die Actionszenen nehmen noch mehr Platz ein, als in „Star Wars I“ und hier finde nun tatsächlich sogar ich die Computereffekte zu plastisch und auffällig, was es bis dahin noch bei „Star Wars“ noch nicht gegeben hatte. Besonders auffällig ist dies bei der Endschlacht der Sturmtrooper gegen die Droidenarmee. Und was zum Henker soll dieses bescheuerte Meister Yoda wird zum Flummi-Gehampel? Schwachsinn! Jar Jar Bings war teilweise überflüssig, ja, aber solch ein Quatsch nervt mich wirklich und ist dann natürlich ärgerlich bzw mitunter störend, vor allem aber hätten 115 Millionen Dollar Budget (Einspielergebnis: rund 650 Millionen Dollar!) eigentlich ausreichen können, um dies bessere Effekte hinzubekommen.

Naja, davon abgesehen, unterhält der rund 130 Minuten (o.A. / 135 Minuten m.A.) aber trotzdem gut, wobei die längeren Actionszenen teils etwas eintönig wirken (können). Dabei werden wieder diverse Szenerien vorgestellt, von Laserschwertkämpfen dutzender Jedi-Ritter, über Schießereien, Schlachten und auch Verfolgungsjagden im Weltraum - hierbei wird auch geschickt eingebettet, woher der Kopfgeldjäger Boba Fett in Das Imperium schlägt zurück (1980) die Idee mit dem Müll kennt! Die Actionsezenen sind meist gut inszeniert, wenn auch zumindest teilweise etwas schnell geschnitten, können sich durch die Vielfalt der Ideen aber sehen lassen. Aufgrund der Schlachten und Kämpfe steigt der Body Count auch auf 118 Tote an! Dennoch bleibt der Film beim Gealtgrad immer im Rahmen eines FSK 12-Films.

Neben der Action haben wir eine schöne Charakterdarstellung und -entwicklung nach 10 vergangenen Jahre. Anakins diverse Charakterzüge, neben Arroganz, vor allem Jähzorn, sind das eine, aber zwischenmenschlich gelingt es schon gut, ihn und Padme so überzeugend in Szene zu setzen, dass es glaubhaft wirkt - ja, das ist für uns Männer immer so eine Sache mit der Romantik, ich weiß... Aber alleine, wenn Padme Ihre Sachen packt, weil Sie mit Anakin nach Naboo reisen soll, die beiden sich unterhalten und Sie weggehen muss, da Sie es kaum aushält in seiner Nähe einfach nur zu stehen, ist geschickt eingefädelt; man merkt richtig, dass es knistert. Die verkackte Kussszene ist dann eher lustig, aber ok und die Quasi-Auflösung, vor der geplanten Hinrichtung gut ausgedacht. Insgesamt finde ich es aber nicht zu kitschig, ganz im Gegensat zu der ein oder anderen peinlichen Szene, in der sich Anakin wichtig tun will, z. B. ob nun der Attentäter gesucht wird oder nicht, solch ei Streit vor versammelter Mannschaft? Peinlich!

„Du meine Güte, schalt mich ab. Maschinen erschaffen Maschinen...wie pervers“

Trotzdem kommen wir handlungstechnisch hier ein gewaltiges Stück voran! Es wird zum ersten Mal klar, dass es ein Komplott ist, ein seit mehr als 20 Jahren andauernder Plan (Beginn: Zeugung Anakins), der immer weiter aufgeht. Nachdem in Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung Anakin zu den Jedis geleitet wurde bzw umgekehrt, Palpatin zum obersen Kanzler aufsteigen konnte, Palpatine zusammen mit Count Doku / Darth Tyranus (Christopher Lee) die Klonarmee in Auftrag gegeben hat und mit der Handelsföderation den Grundstein eines Bürgerkriegs gelegt hat, wird nun mithilfe eines Auftragsmörders dafür gesorgt, dass Anakin wieder zu Padme kommt, Palpatine gleichzeitig seine freundschaftliche Zuneigung zu Anakin zeigen kann, die offensichtlichen Feinde der Republik geschlossen auftreten, die Klonarmee gefunden wird sowie zum Einsatz kommt und ein Zwiespalt aus Misstrauen zwischen dem Jedi-Orden und dem Senat gestreut wird. Nebenbei werden die Skizzen des Todessterns übergeben! Sowas wird natürlich teilweise erst im Nachhinein / Gesamtkontext klar, aber es ist schon genial durchgeführt.

Wie es sich für einen „Star Wars“-Film gehört, werden die beliebten Charakteristika, wie der gelbe Intortext, Wortwitze (ich hoffe mein voriges und folgendes Zitat repräsantativ?! Oder auch „Das ist eine Abkürzung... hoffe ich.“) Kultfiguren a la Meister Yoda (erstmals animiert - Stimme weiterhin Frank Oz), C-3PO (Anthony Daniels), dieses Mal in grau, sowie R2-D2 (Kenny Baker) beibehalten und immerhin neben dem Weglassen von Jar Jar Bings Fanservice an den Tag gelegt - das sollte man George Lucas auch anrechnen und vor allem die stets hervorragenden „Star Wars“-Melodien in verschiedenen Variaten.

Besonders die alten Melodien Darth Vaders und des Imperators in entsprechenden Szenen mit Anakin Skywalker (nach den Morden an den Sandleuten, bei dem ein Schreih von Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) zu hören war!) bzw am Ende, wenn Palpatine die aufmarschierte Klonarmee begutachtet - Gänsehaut! Absolut, wie hier die Vorläufe der folgenden Handlung musikalisch angedeutet werden. Die Tatsache, dass beim Treffen mit Count Doku offengelegt wird, wer der Imperator ist, ist anno 2019 denke ich bekannt?

„Du willst mir keine Killersticks verkaufen.“
„Ich will dir keine Killersticks verkaufen.“
„Du wirst nach Hause gehen und dein Leben überdenken.“
„Ich werde nach Hause gehen und mein Leben überdenken.“

Egal, was man von der filmischen Umsetzung optisch hält, inszenatorisch wurde auch bei „Star Wars II“ wieder viel Liebe zum Detail an den Tag gelegt. Ob die sicher nicht zufällige Wahl eines Vornamens des Auftragsmörders „Django“ (1966) Fett, Vater von Boba Fett (aus „Star Wars V & VI“) bzw Zitate a la „Diese Party ist vorbei!“ vor einem (End-) Kampf, hier: Jedis gegen Droiden in einer Arena, beim Klassiker„Braindead“ (1992): Lionel im Haus gegen eine Horde Zombies, Verweise auf Klassiker, wie „Doktor Schiwago“ (Versteck auf Naboo), Obi-Wans Kumpel erinnert mich irgendwie an Machomei, „THX 1138“ ist durch die Gravur bei den Sturmtruppe vorhanden oder nach „Krieg der Sterne“ (1977) wieder eine Anspielung auf „Der schwarze Falke“ (1956 - Apachenlager / Sandläuferlager: Beobachten, Lage, Angriff).

Wobei selbstverständlich auch die Urtrilogie generell mit Hommagen bedacht wird. Ob nun Obi-Wan zu Anakin äußert „Wieso habe ich das Gefühl, dass Du mein Tod sein wirst“, was de facto in „Krieg der Sterne“ passieren wird, wieder ein Gegner (relativ) zu Beginn des Films in einer Bar den Arm durch ein Laserschwert Obi-Wans verliert (Obi-Wan: „Krieg der Sterne“, Luke: „Das Imperium schlägt zurück“), dies erneut der zweite Teil einer „Star Wars“-Trilogie ist, in der der arme C3PO teils in Einzelteile zerlegt wird, das Durchqueren - von Gut, wie Böse - eines Asteroiden-Feldes auf einer Flucht erfolgt, Energieblitze (der Sith) zum Einsatzkommen, wie in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, kommen und zumindest in den Heimkinoversionen sehen wir die mechanische Hand Anakins, die auch zu sehen sein wird, wenn Luke Darth Vader diese Hand abschlägt.

Desweiteren kommen hier (glaube ich) das erste Mal sowohl Bail Organa (Jimmy Smits), dem späteren Stiefvater Leia Organas (Carrie Fischer), sowie Owen Lars (Joel Edgerton) und seine Frau Beru Lars (Bonnie Piesse), Lukes Zieheltern, vor und man erfährt, woher die beiden Anakin Skywalker kennen („Luke ist einfach kein Farmer, Owen (Phil Brown - 1916 bis 2006). Es steckt einfach zu viel von seinem Vater in ihm.“  - Zitat aus Krieg der Sterne“).


Fazit:
Meiner Meinung nach der schlechteste der ersten sechs Teile, aber immer noch gut und unterhaltsam, mit schönen Verweisen, ganz viel Entwicklung der Handlung, enorm vielen (neuen) Jedi-Rittern sowie Sith-Lords und irgendwo auch so viel „Star Wars“-Gefühl, dass ich mich immer freue diesen Film erneut schauen zu können!

7,5 von 10 Punkten

8/10
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Kommentare

24.07.2019 14:20 Uhr - wuv03
1x
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Mein persönlicher Tiefpunkt der Saga, neben Episode 8.
" I don't like sand. It's coarse and rough and irritating and it gets everywhere."
Allein für diese Szene gehört Lucas eigentlich geschlagen, wenn er nicht so geliebt wäre, für das Geschenk dieser Filme.

Ich kann den Film heute sehen, ohne in Angstschweiß auszubrechen, aber zu viel davon ist einfach hohler Füller für mich. Witzigerweise finde ich gerade die Yoda-Kampfszene als gelungen an, weil man endlich mal gesehen hat, was der kleine Knallfrosch drauf hat. Das geht für mich Hand in Hand mit der Clone Wars Serie, in der er auch ab und zu das Lichtschwert schwingen durfte.

Danke für das Review. Super geschrieben, auch wenn ich anderer Meinung bin. :)

24.07.2019 14:20 Uhr - cecil b
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Moderator
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Zu deinen ersten Sätzen: Ich denke, dass sich gerade Fans über deine gehaltvolle Review freuen! Ich bin kein Star Wars-Fan, freue mich aber über deine Reviews, bei denen du dir alle Mühe gibst! Danke dafür!

24.07.2019 15:07 Uhr - Kaiser Soze
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@wuv03
Danke Dir! Gut, ich, als "Serienhasser", der solch animierte Werke oftmals nicht mag, kann mit Clone Wars mal so gar nichts anfangen, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Ja, ich sage es mal so: Yoda ist hier weit über 800 Jahre oder sogar 900 Jahre alt und stirbt in Episode 6 mit etwas über 900 Jahren. Dass er hier noch so agil ist, wirkt unglaubwürdig. Man kann natürlich immer mit dem Erstarken der Dunklen Seite und dem Machtverlust der Jedi argumentieren, aber für mich passt das einfach nicht zusammen, wenn er seinen Krückstock wegwirft und so lächerlich umherwirbelt, nachdem der alte Dooku nen Salto auf Ihn zumacht, wie ein Affe im Zoo. Aber ich mag dafür beide Anakindarsteller, in Teil 1, wie den Teilen 2 und 3, was auch nicht jedermanns Geschmack ist.

@cecil
Vielen Dank! Ja, ich fürchte aber, dass der ein oder andere von solch einem langen Review abgeschreckt werden könnte und außerdem ist es für mich irgendwo auch eine etwas offensichtlicher Spoilermeldung, weshalb ich dies hier so formuliert habe. Wie, Du bist kein SW Fan?! ;-D

24.07.2019 16:00 Uhr - wuv03
1x
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24.07.2019 15:07 Uhr schrieb Kaiser Soze
@wuv03
Danke Dir! Gut, ich, als "Serienhasser", der solch animierte Werke oftmals nicht mag, kann mit Clone Wars mal so gar nichts anfangen, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Ja, ich sage es mal so: Yoda ist hier weit über 800 Jahre oder sogar 900 Jahre alt und stirbt in Episode 6 mit etwas über 900 Jahren. Dass er hier noch so agil ist, wirkt unglaubwürdig. Man kann natürlich immer mit dem Erstarken der Dunklen Seite und dem Machtverlust der Jedi argumentieren, aber für mich passt das einfach nicht zusammen, wenn er seinen Krückstock wegwirft und so lächerlich umherwirbelt, nachdem der alte Dooku nen Salto auf Ihn zumacht, wie ein Affe im Zoo. Aber ich mag dafür beide Anakindarsteller, in Teil 1, wie den Teilen 2 und 3, was auch nicht jedermanns Geschmack ist.


War anfangs auch nicht meins, aber die Serie wächst so dermaßen. Vor allem die letzten Staffeln sind alles andere als für Kinder. Die sind richtig erwachsen und teils sehr sehr dunkel.

Zu Yoda: Totschlagargument Nummer 1 - Er nutzt die Macht. ;)

24.07.2019 16:17 Uhr - Mucki1979
2x
User-Level von Mucki1979 6
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Informativ wie inmer lieber Kaiser!

Bei mir persönlich schneidet der Film leider nicht so gut ab. Mir war die Romanze zu schwülstig und der Alterssprung von Anakin neben seiner nervigen Besetzung zu viel.

Da ich allenfalls die seismischen Bomben bei der Jagd auf Fett in positiver Erinnerung habe, war es kein würdiger Teil der Saga für meinen Geschmack.

24.07.2019 21:51 Uhr - CHOLLO
1x
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Besser als Episode 1 wie ich finde wäre dieser so bei einer 7,5- 8 Berwertung. Hayden Christiansen als jungen Darth Vader zu bringen war auch eine gute Entscheidung des Schöpfers Lucas.
Abermals sehr ausführliches und persönliches Review Kaiser..1A!

25.07.2019 06:55 Uhr - Gorno
1x
DB-Helfer
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Nicht nachvollziehbare aber sehr gut geschriebene Review die deine Meinung zeigt. Bei mir bekommt Episode 2 nicht mehr als 5/10 aber definitiv super geschrieben von dir ;)

25.07.2019 09:28 Uhr - Kaiser Soze
DB-Co-Admin
User-Level von Kaiser Soze 29
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@wuv03
Anti-Todschlagargument Nummer 1 - Und in Episode 6 nutzt er auf einmal nicht ner die Macht, oder wie? ;-D Aber so unterschiedlich sind die Geschmäcker, für mich passt es nicht und ist störend, für dich eine sehr gute Szene, spricht auch für den Film (-emacher!)

@Muckie
Vielen Dank! Freut mich, wenn zumindest mein Review gefallen hat.
Ja, das Altersproblem hast Du aber auch nur, wenn Du dies als Trilogie und nicht als (Einzel-) Film siehst und dann (-> Trilogie / Gesamteindruck) überwiegt für mich die perfekte und immer weiter voranschreitende Planung und Umsetzung Darth Disious, sodass der Film eine weitere Dimension erhält, aber auch das ist Geschmackssache. Episode 2 ist eine Actionfeuerwerk mit teils zu schlechten Effekten, das kann einem schon einen Film vermiesen!

@CHOLLO
Danke Dir, auch wenn ich offensichtlich Episode 1 weit besser finde ;)

@Gorno
Danke Dir, schön, wenn Du fassungslos unterhalten wurdest (beim Reviewlesen) ;D

25.07.2019 12:50 Uhr - Lukas
1x
Auch hier wieder ein toll geschriebenes, liebevolles Review! Sehr schön!
Freut mich auch, dass du zumindest hier eingesehen hast, dass die Effekte nicht mehr unbedingt erste Sahne sind. ;-)
Für mich war Episode 2 dann ein Stück weit erträglicher als der Vorgänger, wenn auch immer noch mit deutlichem Rückstand auf die Ursprungstrilogie.

26.07.2019 14:49 Uhr - wuv03
User-Level von wuv03 2
Erfahrungspunkte von wuv03 61
25.07.2019 09:28 Uhr schrieb Kaiser Soze
@wuv03
Anti-Todschlagargument Nummer 1 - Und in Episode 6 nutzt er auf einmal nicht ner die Macht, oder wie? ;-D


Poah, jetzt könnt ich mal von den ganzen Tie-in Comics, Bücher und offizielle Erklärungen faseln. zB dass Yoda bedingt durch Order 66 und den Verlust seiner Brüder und Schwestern seelisch mehr als angegriffen war und seine Beziehung zur Macht nachträglich beeinträchtigt wurde. Durch das Exil ist er auch ein kleines bisschen wahnsinnig geworden, hat körperlich wie geistig stark abgenommen und er war schlichtweg 20 Jahre lang nicht mehr im Training.
Und so weiter und sofort. ;)

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