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Star Wars: Das Erwachen der Macht

Originaltitel: Star Wars: The Force Awakens

Herstellungsland:USA (2015)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy,
Science-Fiction
Alternativtitel:Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht
Star Wars: Episode VII - The Force Awakens
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,41 (95 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

30 Jahre nach dem Tod Darth Vaders ist sein Sohn Luke Skywalker verschwunden. Der Widerstand, unter der Führung von Leia Organa versucht verzweifelt den letzten Jedi-Ritter zu finden. Doch nicht nur die ehemaligen Rebellen versuchen Luke zu finden, sondern auch der mysteriöse Kylo Ren und die erste Ordnung sind hinter ihm her. Währendessen trifft die Schrotthändlerin Rey auf Jakuu den Astromechdroiden BB-8. Das Abenteuer beginnt... (Harley Q.)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Reviews zur Star Wars-Saga:
Die dunkle Bedrohung - Angriff der Klonkrieger - Die Rache der Sith - Obi-Wan Kenobi 
Rogue One - Krieg der Sterne - Das Imperium schlägt zurück - Die Rückkehr der Jedi-Ritter - Das Erwachen der Macht - Die letzten Jedi


Nachdem „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith“ (2005) vorerst den (gelungenen!) filmtechnischen Abschluss der „Star Wars“-Saga bildete, sorgte Disney mit dem Kauf von Lucasfilm (einschließlich der „Star Wars“-Rechte) dafür, dass nach der Urtrilogie (1977 bis 1983 - absolute Kultfilme!) sowie der Prequel-Trilogie (1999 bis 2005 - mag ich sehr gerne, sind aber... nennen wir es mal teils umstritten) drei neue Trilogien (2015 bis ???)  geplant und veröffentlich werden / wurden (anno 2019 noch nicht abgeschlossen!).

Die Sorge vieler Film- und „Star Wars“-Fans waren enorm, schließlich verbindet man Walt Disney mit Zeichentrickklassikern, von „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ (1937) bis „Der König der Löwen“ (1994), und vor allem mitunter für den kommerziellen Erfolg ausgelegte und teils zurechtgezerrte Werke, aber keine SFi Action mit Fantasieeinlage. Anno 2019 können wir als Zwischenbilanz festhalten, dass die Disneybeiträge pulverisieren; allen voran „Rogue One“ (2016), welcher von den einen als einer der besten „Star Wars“-Filme überhaupt bewertet wird, von anderen absolut gehasst wird, da nur Kriegsaction und kein „Star Wars“-Gefühl vor- / aufkommt - Kriegsszenarien in einem Disneyfilm, wer hätte das gedacht?

Allerdings fing alles mit der Fortsetzung der Urtrilogie

Star Wars - Episode VII: Das Erwachen der Macht

(2015) an, der zeitlich 3 Jahrzehnte - in Wirklichkeit bekanntlich 32 Jahre! - nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983) angesiedelt ist und bei einem Budget von 245 Millionen Dollar weltweit über 2 Milliarden Dollar einspielen könnte! Was für Zahlen, der Film kostete einfach mal mehr als die Urtrilogie (11 + 18 + 32,5 = 51,5 Millionen Dollar) und einer der drei Vorgeschichten (115 + 120 + 113) zusammen und spielte doppelt so viel ein, wie „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ (1999); sowas muss man sich mal vor Augen halten...

Der gelbe Introtext zu Beginn des Films und die wunderschönen „Star Wars“-Melodien von John Williams stimmen schon mal gut ein! Die technische Umsetzung, Bild und Ton, ist top, nicht wie seinerzeit vor allem in „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger“ (2002), egal, ob Flugszenen, Kämpfe, Orte. Die Actionszenen sind zumeist gut in Szene gesetzt, aber nicht wirklich spannend - immerhin nett anzuschauen und verschaffen es immerhin so gut zu unterhalten, dass es nicht langweilig wird. Die (teils) nachträgliche Veröffentlichung in 3D ist für mich als 3D-Liebhaber natürlich auch eine schicke Sache und unterstreicht dann zumindest die besagten, guten Effekte und Actionsequenzen. Handlungstechnisch ist eine Zukunft auf einem Wüstenplaneten, Droiden mit Nachrichten, sklavenähnliche Arbeiter, recht bekannt, alles wirkt ähnlich, wie Dagewesenes, bereits bekanntes und doch anders, allerdings nicht besser. Man könnte von absichtlichen, gelungenen Parallelen zu den anderen beiden ersten Filmen der vorigen Trilogien („Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ (1999) sowie „Krieg der Sterne“ (1977)) sprechen oder von wieder dasselbe, allmählig zu eintönig.

„Hey, wie heißt Du eigentlich?“ 
„FN-2187.“ 
„F... was? (...) Also, so nenne ich Dich nicht. FN, ja? Finn, ich werde Dich Finn nennen (...)“

Rey (Daisy Ridley) schlüpft in eine der Hauptrollen, erstmals also weder ein Skywalker (zuvor Anakin (Jake Lloyd / Hayden Christensen) und Luke Skywalker (Mark Hamill)) noch Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor / Alec Guinness), der hier gar nicht mehr vorkommt, auch nicht als Jedi-Geist. Und was wird gemacht? Leider genau das, was Pessimisten befürchtet hatten, eine glattgebügelte Uschi als schlechte Alternative / Nachfolge; sie tritt leider in viel zu große Fußstapfen. Von Finn (John Boyega), meinem persönlichen JarJar Bings (!), sowie dem wütend-weinerlichen Babyface Kylo Ren (Adam Driver) fange ich gar nicht erst an, eine Schande, dass sowas überhaupt vorkommt und dann noch in einer Hauptrolle; peinlich politisch korrekte Scheiße.

Aber es gibt noch Hoffnung, eine neue Hoffnung, um im „Star Wars“-Jargon zu bleiben, dieses mal allerdings in Form von Han Solo (Harisson Ford), Chewbacca (Peter Mayhew) und dem Rasenden Falken. Liebgewonnene Gefährten aus besseren Tagen, deren Kultstatus und Überzeugungskraft auch heute noch die Herzen eines Fans zum Leuchten bringt. Sichtlich gealterte Helden zwar, die den ganzen Film durch ihre bloße Anwesenheit, wie auch locker-lustige Sprüche und Aktionen sowie handlungstechnisch voranbringenden Taten mit ordentlichen Actionszenen verbessern und aufwerten. Ohne diese alten Haudegen wäre Episode VII nicht mal mehr Mittelmaß! Auch der kurze Auftritt von General Leia Organa (Carrie Fisher) und das Wiedersehen, Gänsehaut! Poe Dameron (Oscar Isaac) ist der einzige neue Darsteller, der es schafft hier zu überzeugen und dürfte auch eine Neuauflage Han Solos sein, Fliegerass, Draufgänger usw, aber irgendwo so gelungen und Charakterstark, dass er überzeugen und sich profilieren kann. Sein Droide BB8 ist dann die süße Nachfolge von R2D2 (ohne einige dessen Zusatzfunktionen, aber irgendwo auch eher eine schlechtere Kopie, als ein überzeugender Charakter. Ürbigens haben R2D2 sowie C3PO (Anthony Daniels) selbstverständlich Auftritte, kurze, aber sie kommen vor - schöner Fanservice!

„Was sind Rathtare?“ 
“Schon mal was vom Trillia-Massaker gehört?“
„Nein.“ 
„Gut!“

Die Schwächen des Films liegen ganz klar im schlechten Drehbuch, denn die Darsteller können allesamt mehr, aber hier liegt einfach eine weichgespülte Variante vor. Trotzdem ist dies der erste Beginn einer „Star Wars“-Trilogie, der Sequel-Trilogie (2015 bis 2019), der keine FSK 6 Freigabe, sondern dierekt die FSK 12 Freigabe bekam, die auch angemessener ist, alleine vom handlungstechnischen her, wie ich finde! Bei der Laufzeit (135 Minuten m.A.) sowie Body Count (33 Tote) blieb man ebenso im Rahmen des Gewohnten. Neben Flügen in alt bekannten Raumschiffen, auch gerne in Lichtgeschindigkeit, Schießereien, Läserschwertkämpfen, Nutzen sowie Erwachen der Macht bietet der Film aber natürlich auch gewohnt lustige Szenen, von amüsanten Sprüchen, komischen Unterhaltungen bzw Antworten (ich hoffe, meine Zitate sind einigermaßen gut gewählt?!) oder auch witzige Szenen - ich sag nur dem aufrdringlichen C3PO.

Zugute kommen lassen muss man „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ dann aber, dass wie üblich diverse nette Verweise und Bezüge auf andere Filme und die übrigen „Star Wars“-Teile gibt. Es fängt mit Kleinigkeiten an, wie dass ein Stormtrooper JB-007 heißt und dann passenderweise von Daniel Craig gespielt wird, was zugegebenermaßen einen lustigen Einwurf darstellt (!), dem roten Arm C3POs, der eine Anspielung an „Iron Man“ (2008) bilden könnte oder dass Lukes Versteck (Insel - eine sehr schöne Endszene, auch mit der Melodie und dem Blickkontakt!) dieselbe Insel ist, die in „Lindbergh - Mein Flug über den Ozean“ (1957) vorkommt. Mit Bezüge zu anderen „Star Wars“-Filmen, vom identischen Schachbrett mit den sich bewegenden Figuren, über die bewährten Sprüche a la „Ich hab da ein ganz mieses Gefühl.“, Han Solos in Erinnerungen Schwelgen und im Gegensatz zur Episode IV zugeben, dass es Jedi, die Macht usw gibt, dem Gesprächsschnipsel über den VT-17 (in „Star Wars - Episode IV: Eine neue Hoffnung“ wird über den VT-16 gesprochen)  bis hin zu Darth Vaders Held und dem Sith (?!) Meister als Riesenhologramm u.v.m. wird ebenfalls nicht gegeizt!

„Wieder nach Jak... wieso wollen alle immer zurück nach Jakku?“


Fazit:
Optisch schön, Action ganz ok, Drehbuch bestenfalls ok, neue Darsteller teils ähnlich beschissen, wie in „The Expendables 3 - A Man's Job“ (2014), teils aber auch gut und die alte Garde rettet das sinkende Schiff, sodass ich „Star Wars - Episode VII: Das Erwachen der Macht“ gerade noch so

6,5 Punkte

gebe, was für einen „Star Wars“-Film wirklich nicht gut ist!

7/10
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Kommentare

05.08.2019 02:23 Uhr - Brother Jauffre
Ich konnte 7 nichts abgewinnen da passt einfach gar nichts ist in meinen Augen kein Star Wars mehr. Der Achte ist ja noch grottiger, mal hoffen, dass der neunte es noch etwas rettet.

05.08.2019 08:23 Uhr - Lukas
Ein Stück weit kann ich die negativen Punkte nachvollziehen, aber unterm Strich wirkt es doch recht befremdlich, die Prequel-Trilogie in den Himmel zu loben und Ep. VII dann fast schon zu zerreißen. Besonders wo letztere im Vergleich zu den anderen Filmen so arg "glattgebügelt" und "peinlich politisch korrekte Scheiße" sein soll, erschließt sich mir in keinster Weise.
Ja, das Drehbuch is ideenlos und der Film über weite Strecken ein Abklatsch von Ep. IV, aber hier wollte man wohl auf Nr. sicher gehen um nicht nochmal sowas wie mit der Prequel-Trilogie zu erleben. Und das Kylo Ren Gebashe wird durch ewiges Wiederholen auch nicht sinnvoller.

05.08.2019 08:40 Uhr - sonyericssohn
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Och, den hab ich jetzt mehrere Male angeschaut und hat sich mittlerweile zu einem meiner Favoriten gemausert. Sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit kristallisiert sich immer mehr heraus. Kylo, den ich zu Beginn fast peinlich fand wurde in meinen Augen zur selben tragischen Figur wie Vader.
Meinungen gehen auseinander und das ist auch gut so.

Tolle Kritik mal wieder !

05.08.2019 09:16 Uhr - Kaiser Soze
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@Brother Jauffre
Ja, Episode VII ist für mich auch eher wegen der Altstars und Poe gut, die meisten Neuen absolut unausgegoren. Episode VIII liebe ich hingegen wieder - s. Review ;-D Wobei ich das Review zu Episode VIII gerade überarbeite.

@Lukas
Ich weiß zwar, dass Du die Prequel-Trilogie weniger magst als ich, allen voran Episode I, aber erst zu schreiben, dass es keinen Sinn macht, dass ich die Prequel-Trilogie liebe und Episode VII nicht, dann aber einen Absatz später selber zuzugeben, dass Episode VII ideenlos und eher ein Abklatsch ist, macht für mich nun auch keinen Sinn. Die Prequel-Trilogie hat Ihre Kritikpunkte war aber klar eigenständig und ja, Episode VII nicht und hatte nen beschissenes Drehbuch, weshalb Figuren und Film nicht mehr sehr gut sind.
Dies sollte auch für dich mit ggnf einer abweichenden Meinung verständlich sein?!

Und ja, ich mag u.a. Kylo Ren nicht, weil er drehbuchbedingt - das hatte ich aber extra dazugeschrieben (!), hier einfach nur peinlich wirkt. Das ist doch kein Gebashe, wo kommen wir denn dahin, wenn man keine Kritik mehr üben darf...

@Sony
Danke Dir, freut mich, wenn Dir mein Review, wie auch der Film gefallen haben, erst recht, wenn Du den Film besser fandest. Ich würde Dir bei Die letzten Jedi in Bezug auf Kylo Ren zustimmen ;-D hier stimme ich Deinem Anfangsgefühl "peinlich" zu. Aber im Umkehrschluss gefielen Dir auch Rey und Finn in diesem Film?! Finn hasse ich, grauenvoll, da fand ich "mein persönlicher JarJar Bings" passend, aber Rey ist doch hier dermaßen schlecht in Szene gesetzt und diese sprunghaften Entwicklungen unglaubwürdig und wie Sie dann klettert mit schier übermenschlichen Können... ne...

05.08.2019 10:41 Uhr - sonyericssohn
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Finn nervt ! Oh ja ! Wenn der weniger slapstickartig eingesetzt worden wäre... Aber gut, nen Dussel wie JarJar braucht man wohl...

05.08.2019 11:07 Uhr - Lukas
@Kaiser Soze: Ich sehe das nach dem Motto "Besser gut geklaut als schlecht selbst erfunden", deshalb ist unter Betrachtung aller Aspekte der Abklatsch, auch wenn er eben einer ist, für mich immer noch ansehnlicher als die Prequel-Trilogie.
Wenn ich dich nochmal kurz zitieren darf: "...sowie dem wütend-weinerlichen Babyface Kylo Ren (Adam Driver) fange ich gar nicht erst an, eine Schande, dass sowas überhaupt vorkommt und dann noch in einer Hauptrolle; peinlich politisch korrekte Scheiße." Also wenn das kein Gebashe ist, dann weiß ich auch nicht... ;-) Wie sonyericssohn auch geschrieben hat, ist die Figur des Kylo Ren im ersten Moment durchaus gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich mal drauf einlässt ergibt das insgesamt schon ein stimmiges Bild (erst Recht in Verbindung mit Ep. VIII, den du ja offensichtlich wieder toll fandest) und kann in meinen Augen nicht als Drehbuchschwäche tituliert werden.
Du darfst selbstverständlich soviel Kritik üben, wie du möchtest! Wenn das aber in den Augen anderer nicht sinnvoll begründet ist, musst du auch damit umgehen können. ;-)

05.08.2019 11:19 Uhr - Kaiser Soze
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@Sony
Na, dann ist ja gut, dass wir uns da einig sind :D
Was sagst Du zum Absatz politisch korrekte Scheiße? (s.u.)

@Lukas
"Besser gut geklaut als schlecht selbst erfunden" - ja, das kann man so stehen lassen. Ich finde halt, dass die Prequel-Trilogie gut neu erfunden ist, deshalb greift die Weisheit bei mir nicht, aber Geschmäcker sind verschieden.

Habe ich das also missverständlich formuliert?!

-> wütend-weinerlichen Babyface
Ja, das bezog sich auf Kylo Ren und spiegelt das Problem seiner schlechten, auf Drehbuchschwächen basierenden Einführung als Böser, der einfach nur schlecht inszeniert ist, für mich sehr treffen wieder.

-> eine Schande...
dies war nicht alleine auf Kylo Ren bezogen, sondern vor allem auf Finn und zusätzlich Kylo Ren, da der Nebensatz über Kylo Ren als Nebensatz eingefügt ist.

-> politisch korrekte Scheiße
war dann der Schlussstrich:
1. Befürchtungen, dass Disney Star Wars vor die Wand fährt
2. eine Frau (nein, nicht per se schlecht, aber bei solch einer Inszenierung misslungen), eine Quotenschwarzer und eine Pussy als Hauptrollen und
3. Drehbuchbedingt dann nicht überzeugend
Diese drei Punkte und drei Darsteller waren mit politisch korrekter Scheiße zusammengefasst. Ja, ich liebe Episode VIII und hier sieht man oder zumindest ich^^, dass von Finn abgesehen, auch und gerade mit dieser Besetzung bei einem guten Drehbuch usw die Figuren charakterlich und filmisch bestens überzeugen können, weshalb es hier wirklich nur daran lag, dass Disney alls glatt gebügelt, aber schlecht inszenierte und nicht das Talent der Darsteller fehlt. Beide Rey und Kylon Ren spielen und harmonisieren für mich perfekt in die Letzten Jedi!

Insofern ist Episode VII für mich tatsächlich schlechter, seit ich Episode VIII kenne!

05.08.2019 11:41 Uhr - sonyericssohn
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Wenn dies deine Meinung ist, red ich dir da auch nicht drein. Ich hätte vielleicht keine Kraftausdrücke verwendet und so etwas wie "Uschi" weggelassen, aber wie gesagt....es ist deine Kritik.

05.08.2019 13:31 Uhr - wuv03
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05.08.2019 11:41 Uhr schrieb sonyericssohn
Wenn dies deine Meinung ist, red ich dir da auch nicht drein. Ich hätte vielleicht keine Kraftausdrücke verwendet und so etwas wie "Uschi" weggelassen, aber wie gesagt....es ist deine Kritik.


Sehe ich auch so.

Zur Kritik: Wieder gut geschrieben, wobei ich merke, dass wir die Filme echt allesamt anders bewerten. Doch irgendwie interessant. :) Diesen hier mochte ich. Vor allem nach mehrmaligem schauen weiß ich ihn zu schätzen. Gibt es einige Dinge, die nerven? Ja Absolut. Dass es JJ versäumt hat, die alte Garde in einer Szene aufeinander treffen zu lassen, ist echt schmerzhaft. Wobei ich da fast Rian Johnson mehr vorzuwerfen habe, den Abrams hat ihm ja komplett alles (minus Han) in die Hand gegeben und der sagte dann einfach laut "scheiß drauf" und schmiss alles über den Haufen... aber das geht jetzt schon zu weit in meine Abneigung zu Episode III hinein. ;)

Übrigens: Der Rote Arm von C3PO hat im Grunde nix mit Iron Man zu tun. Das wurde im dazugehörigen Comic geklärt. :)

06.08.2019 10:21 Uhr - Lukas
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@Kaiser Soze: Was unterscheidet den Kylo Ren aus Ep. VIII denn so fundamental von dem aus Ep. VII? Was sind denn die konkreten Schwächen, die du im Drehbuch und der Charakterzeichnung in Ep. VII bei Kylo siehst? Es ist ja eine Sache, wenn man einen Charakter subjektiv einfach doof und nervig findet (mir geht z.B. Rose in Ep. VIII tausend mal mehr auf den Sack als Finn), aber eine andere, wenn klar nennbare strukturelle bzw. logische Inkonsistenzen oder Schlampereien in der Entwicklung des Charakters zu Tage treten. Ich sehe solche Makel in Ep. VII nicht, da mir Kylos Wesen und Handlungen im Großen und Ganzen in sich stimmig und überwiegend nachvollziehbar vorkommen. Dass man den Typen dann trotzdem einfach blöd findet, steht wie gesagt auf einem anderen Blatt.
Ob Finn jetzt schwarz ist oder nicht, sollte einem eigentlich egal sein können, ebenso ob Rey nun ein weiblicher oder männlicher Charakter ist. Auch an dieser Stelle deshalb die Frage: Was konkret passt denn nicht an der Besetzung einer Frau und wieso ist das in Ep. VIII plötzlich kein Thema mehr, dass die Figur weiblich ist?

06.08.2019 14:18 Uhr - Kaiser Soze
DB-Co-Admin
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@ Sony
Ok, lasse ich zwar hier so drin, aber halte ich künftig im Hinterkopf - danke Dir!

@wuv03
Vielen Dank

Übrigens: Der Rote Arm von C3PO hat im Grunde nix mit Iron Man zu tun. Das wurde im dazugehörigen Comic geklärt. :)


Ja, das mag sein, wäre als aber für reine Filmfans eine mögliche Erklärung, aber danke für die Korrektur ;-)

@Lukas
In Episode VIII harmoniert seine Rolle mit Rey, wodurch beide Sympathien aufbauen, und er wirkt reifer und tatsächlich böser (sogar narbenbedingt auch optisch - aber auch Snokes Auftreten verbessert dies), wobei immer der Zwiespalt zwischen Dunkler Seite und bestehenden Zweifeln sowie Liebe in ihm besteht (weshalb er etwa nicht auf seine Mutter schießen kann). Mit den Verweisen auf die Urtrilogie und Darth Vader wird gekonnt mit den Erwartungen gespielt. Aber hier in Episode VII erhält er, trotz schauspielerischer Qualität kaum / zu wenig Möglichkeit zu überzeugen, sei es, wenn er nur weinerlich ausrastet ohne, wie in Der Letzte Jedi Taten folgen zu lassen, die Laserschertkämpfe sind nicht beeindruckend inszeniert, seine Aussagen und Gespräche überzeugen einfach nicht, da er auch viel weniger Präsenz hat.

Bei Rey ist es doch genau dasselbe. Sie klettert da irgendwo rum, als wäre es nichts, läuft ein bisschen weg, aber der Padawan mit dem Training und dem Kontakt der Macht und den zig witzigen Sprüchen und Szenen aus Episode VIII oder eben besagte Unterhaltungen mit Kylo Ren oder auch Lukes positive Wirkung auf Sie und Ihre Rolle fehlen in Das Erwachen der Macht.

Da hast Du auch das Hauptproblem, wenn eben nicht der besten (naiv gesagt) den Job bekommt, sondern der, der die politisch korrekte Quote erfüllt. Ja, Rose kommt in Episode VIII hinzu, aber Sie nimmt Finn Sendezeit weg und daher, wobei seine Rolle glücklicherweise sowieso reduziert wurde, also ist das absolut ok für mich!

Um Deine Frage also abschließend zu beantworten, Du darfst das aber selbstverständlich anders sehen, für mich hat Episode VIII alles richtig gemacht und zeigt, wie gut (oder böse^^) die Darsteller sein können, wenn das Drehbuch stimmt und nicht so wie hier, zu viel Unfug gezeigt wird, deshalb ist das Drehbucht mit hauptschuldig.

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