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tschaka17
Level 7
XP 780
Eintrag: 05.08.2019

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Fast & Furious: Hobbs & Shaw

(Originaltitel: Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw)
Herstellungsland:USA, Großbritannien (2019)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Thriller
Alternativtitel:Hobbs & Shaw
Hobbs and Shaw

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,13 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Als der Secret Service-Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnson) und der geächtete Ex-Elitesoldat Deckard Shaw (Jason Statham) von den bedrohlichen Plänen des internationalen Terroristen Brixton (Idris Elba) erfahren, sehen sie sich gezwungen zusammenzuarbeiten. Durch genetische und kybernetische Weiterentwicklung hat sich Anarchist Brixton zum unschlagbaren Gegner perfektioniert, dem es sogar gelingt, Shaws brillante Schwester (Vanessa Kirby), eine abtrünnige MI6-Agentin, zu überwältigen. Allein haben weder Hobbs noch Shaw eine Chance gegen ihn und so bleibt den beiden Widersachern nichts anderes übrig, als sich gemeinsam in den Kampf zu stürzen.
eine kritik von tschaka17:

Macht ihr das, was ich vermute?

Fast & Furious präsentiert ein Spin-Off, dessen Werbekampagne ein absolutes Spektakel verspricht. Eine Menge Trailer, Plakatwerbung und TV-Spots preisen ein Feuerwerk an, welches man gesehen haben muss. Hobbs & Shaw bietet schönerweise genau DAS und sogar noch etwas mehr.

Schon zu Beginn hält sich der Streifen nicht mit Feinheiten wie einer innovativen Geschichte auf. Das Bedrohungsszenario – die Vernichtung der Welt – wird ebenso nach fünf Minuten präsentiert wie der Bösewicht, der sich tatsächlich als „Der Böse“ vorstellt. Logik sucht man hier vergebens! Seien es Zeitsprünge, Tarnungen oder die Struktur von Gebäuden – wer hier nachdenkt, verliert. Dieser Tatsache ist sich der Film jedoch vollkommen bewusst und nimmt sich herrlich selbst auf die Schippe. Wie hier eine Fortsetzung in Aussicht gestellt wird, einfach köstlich.

Jene vorhersehbare 0815-Story macht demnach nicht den Reiz von Hobbs & Shaw aus. Dieser liegt vor allem in der genialen Chemie seiner Protagonisten. Wenn sich Dwayne Johnson und Jason Statham in einer der vielen Beleidigungs-Triaden auf kreativste Art und Weise gegenseitig aufziehen, lacht man als Zuschauer fast schon Tränen. Vorausgesetzt, man steht eben auf diese Form von Humor. Ist dies der Fall garantiere ich absurdeste Sprüche, die einem im Kopf bleiben. Neben der spaßigen Note machen die beiden Muskelprotze aber natürlich auch in den Action-Sequenzen eine starke Figur und bügeln die schwache Geschichte gekonnt durch genügend Charisma aus. Ihnen zur Seite steht Vanessa Kirby, die als Schwester von Shaw neben großer Attraktivität – im Gegensatz zu ihrem Bruder, wie Hobbs anmerkt – auch ordentlich Biss beisteuert. „Der Böse“ ist mit Idris Elba passend besetzt, der seiner lediglich als Bedrohung geschriebenen Figur wirklich das Maximum entlockt. Besonders freuen kann man sich auf einige extrem überraschende Gastauftritte, die vollkommen unerwartet und dafür umso heftiger einschlagen. Aber keine Spoiler.

Zweites Standbein von Hobbs & Shaw abseits der Darsteller ist die Action. Diese ist wie zu erwarten total überzogen und in Hülle und Fülle vorhanden. Dabei kann man sagen, dass David Leitch als Regisseur eine gute Wahl für dieses Genre ist, was Werke wie John Wick, Atomic Blonde oder zuletzt Deadpool 2 beweisen. Lediglich Nahkämpfe mit mehreren Beteiligten sind zu stark unterschnitten, ansonsten behält die Kamera trotz des Chaos auf der Leinwand stets den Überblick. Schönerweise erschafft der Streifen auch einige neue, so noch nicht gesehene Bilder. Wenn in Slow-Motion jemanden der Schlag trifft und mit umherfliegenden Wassertropfen die Konturen des Gesichts durchgeschüttelt werden, sieht das schon verdammt cool aus. Highlight der Action-Sequenzen ist für mich ohne Frage die grandiose Verfolgungsjagd, bei der sowohl das Auto als auch das Motorrad unter einem LKW durchrutschen und dies natürlich in Slow-Motion.

Insbesondere bei der Action ist der Streifen absolut gekonnt inszeniert, aber auch ansonsten gibt es wenig zu bemängeln. Der Humor wird des Öfteren mittels der Kamera erzielt, die Settings sehen klasse aus und der Soundtrack ist cool, treibend und passt einfach. Einziges, heftiges Manko sind teilweise die Effekte. Während der Motorradstunt ziemlich echt aussieht und manche Momente einen akzeptablen Einsatz von Computertechnik beinhalten, sticht das CGI in anderen Situationen sehr unangenehm hervor. So verringert es enorm die Spannung, wenn der Kampf auf dem Transporter vor einem schmerzhaft auffälligen Green Screen stattfindet. Von dem Helikopter möchte ich gar nicht erst sprechen. Ärgerlich, denn manche Szenen funktionieren top und andere sind einfach nur Rotz.

Die Laufzeit von 136 Minuten ist insgesamt etwas zu lang geraten. Wo sich die erste Stunde wie im Nu wegschaut, schleichen sich später einige Längen ein. Größtes Problem ist hier, dass der komplette dritte Akt auf Samoa irgendwie unnötig erscheint und nicht ganz mit dem Rest des Films verbunden wirkt. Auch sinkt die Rate der Gags nach und nach und die beste Action-Sequenz findet bereits innerhalb der ersten 60 Minuten statt. So gibt es ab der Hälfte leider keine Steigerungskurve mehr.

Abschließend kann ich sagen, dass Hobbs & Shaw genau DAS ist, was er verspricht. Der Streifen ist sogar noch lustiger als gedacht, bietet wirklich gute Action und kommt mit sattem Ton daher. Die Chemie von Dwayne Johnson und Jason Statham trägt den Film und lässt einen die 0815-Story und mangelnde Logik verschmerzen. Lediglich die stellenweise schlechten Effekte bleiben ein Dorn im Auge. Dafür wird man mit Highlights wie den Gastauftritten und den genialen Beleidigungen entschädigt. Wer Lust auf absolutes Popcorn-Spektakel und eine Menge Spaß hat, ist hier ideal aufgehoben.

7,5/10 futuristischen Motorrädern, die ich auch gerne mal fahren würde.

8/10
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Kommentare

05.08.2019 12:39 Uhr - sonyericssohn
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Der wird wohl eher mal im hauseigenen Kino laufen. Deine Kritik macht aber schon hungrig, auch wenn's scheinbar "nur" ein Krawallfilm sein mag.
Mittendrin bin ich über den Ausdruck -Schönerweise- gestolpert. Klingt für mich etwas gewöhnungsbedürftig... ;-)

Weitermachen ! ;-)

05.08.2019 13:09 Uhr - Tom Cody
1x
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Ich habe den Film selber erst Samstag gesehen, fühlte mich hervorragend unterhalten und kann dir in allen Punkten zustimmen. Sehr gute Kritik!

Die Jagd durch London ist ein Highlight, genau so wie die "hand-to-hand" Kampfszenen, die Zickereien und Beleidigungen zwischen Hobbs und Shaw ("Mike Coxmall"!!) oder auch Vanessa Kirby als toughe Shaw-Schwester.

Dem gegenüber fallen einige unnötig CGI-lastige Szenen ab (Ich sage nur "Hubschrauber") oder gelegentlicher Blödsinn, der einfach zu sehr "over the top" ist (selbstfahrende Motorräder, das Abseilen).

Die Gastauftritte sind ein Brüller. Zwei ganz offensichtliche fallen natürlich sofort auf, bei einem dritten musste ich zur Bestätigung erst einmal einen Blick in die Besetzungsliste eines älteren Films von David Leitch werfen (will hier aber auch nichts spoilern!). :-)

Ganz wichtig: Im Kino auf jeden Fall bis zum Ende des Abspanns sitzenbleiben, sonst könnten einem 3 (!) Szenen während der Endcredis (bzw. auch danach!) entgehen, unter anderem einer der besten Gags des Films!

05.08.2019 14:11 Uhr - tschaka17
1x
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@sonyericssohn: Aye aye, Sir :D
Krawallfilm klingt etwas abwertend, trifft es aber doch ziemlich exakt. Ich mag "schönerweise" irgendwie, auch wenn die Recherche ergab, dass Onkel Duden das Wort nicht kennt.

@Tom Cody: Der gute Mike Coxmall ;) Und dies war sogar einer der wenigen Gags, die nicht ins Deutsche transportiert wurden und dennoch wunderbar funktioniert haben! Gastauftritt 1 mit dem Gedanken an seine Paraderolle ... Absolut köstlich.

Und definitiv den Abspann komplett mitnehmen!!! Mein Lieblingsspruch wurde da noch ausgeführt und ich war nur noch am feiern :)

05.08.2019 14:16 Uhr - sonyericssohn
DB-Co-Admin
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Zur Kenntnis genommen.

05.08.2019 16:22 Uhr - TheRealAsh
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Schön mal wieder von dir zu lesen.

Ich muss dir bei den meisten Punkten zustimmen und leider sagen, dass ich etwas enttäuscht war. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten, hatte mir aber von Leitch und in Hinblick auf die letzten Filme mehr versprochen. Samoa fand ich definitiv super und The Rock ist einfach mega.

Von mir gibts momentan nur ne gute 6 leider;-)

06.08.2019 21:04 Uhr - tschaka17
User-Level von tschaka17 7
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@TheRealAsh: Danke dir :)

Ist eben nicht für jeden was und bei mir war Deadpool 2 so ein bisschen die Enttäuschung. Wer weiß, vielleicht steigt Hobbs & Shaw ja bei einer erneuten Sichtung etwas ;)

09.08.2019 17:25 Uhr - Draven273
Sorry das ich jetzt erst schreibe. Kam aber erst gestern dazu den zu schauen. Wobei ich Deine Review vorher gelesen habe, weil ich schon gut angefixt war. Denn ich gebe es gerne zu, ich bin durchaus ein Fast an Furios Fan.
Ganz so wie die Hauptgeschichte, hat er mir dann aber doch nicht gefallen. Enttäuscht auf keinen Fall, aber eben nicht ganz so geflasht. War mir fast zu gewollt prollig. Anders kann ich es gar nicht ausdrücken und einige Effekte, wobei ich das nicht ganz so negativ sehe wie meine Vorredner, hätte man einfach weglassen sollen. Ob es nun Samoa braucht oder nicht, kann ich gar nicht so beurteilen, es ist eben mal wieder die typische Ruhe vor dem Endkampf die meiner Meinung nach dann nochmal aufgebaut werden soll. Eigentlich haben wir uns alle lieb, wir müssen zusammen halten, uns noch alles sagen was wir unbedingt loswerden wollen usw. Aber ok, damit kann ich leben, hat man schon zig tausendfach gesehen.
Ansonsten aber hatte ich meinen Spaß und auch genau das bekommen wovon ich ausgegangen war. Ich für meinen Teil möchte mal die Szenen im Endkampf hervorheben, die mir persönlich sehr gefallen haben. Diese Slo-Mo Action war schon ganz cool. Ich mag den Johnson und den Statham, eigentlich schade das man diese zwei nicht für knallharte Actionfilme nimmt. Grade Johnson wäre ein schöner Nachfolger eines Schwarzeneggers gewesen. Man was hätte man da schönes draus machen können. Aber wie wir ja alle wissen, steht es um solche Filme derzeit nicht so gut, ich denke diese Phase wird aber wiederkommen. Lieber tschaka, ich liege ein wenig darunter mit einer 7/10. Hast Du schön geschrieben und beschrieben und aufgrund Deiner Rezi habe ich mich noch mehr aufs Kino gefreut. Vielen Dank dafür. Die Gastauftritte habe ich ganz vergessen, sehr schön anzusehen, sowie auch die Szenen im Abspann und danach.

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