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Destroy All Humans! - Ein grosser Tritt für die Menschheit

Originaltitel: Destroy All Humans! - One Giant Step on Mankind

Herstellungsland:USA (2005)
Standard-Freigabe:USK 16
Alternativtitel:Destroy All Humans!
Destroy All Humans! - Ein großer Tritt für die Menschheit
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,00 (1 Stimme) Details

Inhaltsangabe:

Seit Jahren schon vernichten die primitiven Erdenbewohner im Namen der interaktiven Unterhaltung Horden außerirdischer Invasoren. Das neueste Spiel von THQ und Pandemic dreht jetzt den Spieß um. Schlüpft in diesem unglaublich unterhaltsamen Dritte-Person-Action-Adventure in die Rolle von Crypto (vollständiger Name: Cryptosprodium-137), einem außerirdischen Scout für die als Furonen bekannten Invasoren, der mit Aufklärung und ersten Vorbereitungen die Vorhut bei der Eroberung unseres Planeten darstellt.

Eure Mission ist es, die menschliche Bevölkerung unbemerkt zu infiltrieren, die Kontrolle über sie zu übernehmen, ihre Gehirne zu "ernten" und sie zuletzt zu zerstören. Ausgerüstet mit einem beeindruckenden Arsenal an intergalaktischer Bewaffnung, unter anderem dem Ionen-Detonator, der Zap-o-Matic und dem Desintegrator-Strahler, kann Crypto Menschen schockierend einfach exterminieren, vernichten oder desintegrieren.

Wenn subtilere Methoden notwendig sein sollten, hat Crypto eine breit gefächerte Auswahl an anderen Mitteln, mit denen er Homo Sapiens unter seine Kontrolle bringen und manipulieren kann. Er kann hypnotisieren, Gedanken lesen, die armseligen Erdlinge frei in der Luft schweben lassen oder sich ihrer Körper bemächtigen. Sollte doch eine weniger taktvolle Vorgehensweise vonnöten sein, kann Crypto immer noch auf sein UFO zurückgreifen, um großflächige Verwüstungen in den Städten der Menschheit anzurichten.

Die von Verschwörung nur so strotzende Story des Spiels ist voll von bekannten Anspielungen auf das Science-Fiction-Genre, mit vielen Seitenhieben auf Men in Black, Twilight Zone und andere, und schafft dadurch eine der unterhaltsamsten Alien-Invasionen, die es heutzutage gibt.

Benutzt atemberaubende Alien-Waffen um die Invasion der Erde ins Rollen zu bringen

Entführt Menschen, Tiere und sogar Autos

Nutzt Schrecken erregende psychische Kräfte, inklusive Körperkontrolle und Levitation (playstation.com)

eine kritik von inferis:

Destroy All Humans! hatte mich eigentlich nie so wirklich interessiert, aber vor einer Weile gab es die ersten beiden Teile Spottbillig im PSN Store. Also wollte ich mal schauen wie die Teile so sind. Okay, man hat bis zur Ankündigung des Remakes lange nichts mehr von der Reihe gehört und der letzte Teil der ursprünglichen Reihe war anscheinend furchtbar. Aber Pandemic, welche die Ursprungsteile gemacht haben, konnten durchaus unterhaltsame Spiele kreiieren. Also schauen wir mal rein.

Ein Furon Raumschiff ist abgestürzt und mit ihm  Cryptosporidium 136. Sein Bruder, Cryptosporidium 137, versucht nun herauszufinden was mit ihm passiert ist und den Schaden zu begrenzen. Doch zunächst einmal stehen einige andere Missionen an. Crypto sammelt nun DNA, verbessert seine Waffen und hat es bald mit der Polizei und sogar dem Militär zu tun und das in den 50ern, einer Zeit in der die Paranoia gerade groß in Mode war. Abgesehen von Kommunistenhassenden Militärs, gibt es aber auch noch eine geheimnisvolle Schattenorganisation, welche sich Majestic nennt und anscheinend ein großer Fan von Men in Black ist. Zumindest wenn man sich die Kleidung und Waffen der Truppe ansieht. Schon bald findet Crypto nicht nur seinen Bruder, sondern auch noch einen ganzen Haufen Gründe um alle Menschen zu vernichten!

Auch wenn ich es nicht erwartet hätte, Destroy all Humans! macht tatsächlich Spaß! Das Gameplay macht zum großteil echt Laune, Zerstörung macht, wie von Pandemic gewohnt, eine Menge Spaß, nervig ist es hingegen DNA zu sammeln. DNA wird als Währung im Spiel genutzt und kann entweder Menschen per Telepathie aus dem Schädel gerissen werden (DNA findet man hier nämlich nur in Hirnen) oder in Form von Collectibles gesammelt werden. Das ausreissen sieht zwar cool aus, ist aber lästig, da es relativ lang dauert, Cryptos Energie verbraucht und meist nur 10 DNA bringt. Durch abschließen der Missionen gibt es jedoch keine DNA. DNA wird in Verbesserungen für Crypto, seine Waffen oder sein Raumschiff genutzt. Dadurch kann er bspw. mehr Munition tragen, hat mehr Energie für Telepathie oder sein Raumschiff hält mehr aus.

Die Missionen haben meist entweder mit Zerstörung oder einer Art Stealth zu tun. Während ersteres selbsterklärend ist, ist das Zweite eher nervig und etwas umständlich, besonders da die Mission meistens sowieso im Kampf enden. Beim "Stealth" übernimmt Crypto oft das Aussehen eines Menschen und schleicht irgendwohin. Dann wird geredet, dabei darf Aufmerksamkeit nur bis zu einem gewissen Punkt erregt werden. Geht man zu weit oder wird in einem bedeutenden Moment entdeckt ist die Mission gescheitert. Jetzt landet man aber nicht beim nächsten Checkpoint, sondern es geht einfach weiter und man kann machen was man will. Will man wieder starten, dann muss man zurück zum Mutterschiff und die Mission neu starten. Scheitert man, dann muss man nochmal anfangen, zum Glück sind die Missionen jedoch schnell zu Ende, so dass man nur selten frustriert ist.

Das Gameplay macht also durchaus Spaß und bietet mit verschiedenen Angehensweisen und sogar dem Fliegen der Untertasse einiges an Abwechslung. Womit das Spiel aber wirklich glänzt ist sein Humor. Das Spiel ist echt lustig und überdeckt damit auch Schwächen im Gameplay. Dabei ist die Story nichtmal so toll, allerdings sind die Dialoge und Kommentare toll geschrieben. Es ist ein Parodie auf Sci-Fi, B-Movies und die 50er Jahre in Amerika. Ein paar Überraschungen in der Story wären aber nett gewesen.

Das Spiel ist in verschiedene Regionen aufgeteilt, die nach und nach freigeschaltet werden. In jeder Mission wird ein anderer Bereich der Region besucht und Crypto muss in den Grenzen des Bereichs bleiben. Ist die Mission abgeschlossen, dann kann man die ganze Region erkunden und einige Nebenmssionen in Angriff nehmen um zusätzliche DNA zu erhalten, allerdings sind diese Missionen recht langweilig gehalten. Das Spiel bietet aber auch etwas Widerspielwert, was gut ist, da man ist schnell durch mit dem Ding. Doch auch wenn es ein kurzer Spaß ist, ist es für die Zeit und das Geld wert.

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