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sonyericssohn
Level 18
XP 6.435
Eintrag: 12.08.2019

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Viral

Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Drama, Science-Fiction

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,00 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Eine mysteriöse virale Krankheit verbreitet sich weltweit und löscht Großteile der Erdbevölkerung aus. Durch Barrieren geschützte Quarantänezonen sollen den wenigen, noch nicht Infizierten, Überlebenden Schutz bieten und die Seuche eindämmen.
Emma, die mit Freunden und Familie auf dem Weg in die sichere Zone ist, dokumentiert mit ihrer Handkamera das Geschehen des Horrors. Dabei müssen sie nicht nur vor der Infektion fliehen, sondern auch verbergen, dass Emmas Schwester bereits infiziert ist.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Um ihr altes Leben hinter sich zu lassen, ziehen die beiden Schwestern Emma und Stacey mit ihrem Vater in eine kalifornische Kleinstadt mitten im Nirgendwo. Während Stacey schnell Freundschaften schließt tut sich Emma schwer Kontakte zu knüpfen. Einzig ihre Freundin Gracie steht ihr stets zur Seite und möchte sie gerne Hand in Hand mit Emmas Mitschüler Evan sehen. Auch der Vater der Schwestern hat einen neuen Job an der Highschool angenommen und unterrichtet dort Biologie. Nun bricht aber im Ganzen Land eine mysteriöse Krankheit aus die sämtliche Bewohner in gewalttätige Geschöpfe verwandelt. Aus diesem Grund wird auch das Städtchen in dem Emma und Stacey wohnen unter Quarantäne gestellt über die sich aber die Jugendlichen hinwegsetzen und in einem verlassenen Haus Party machen. Ein großer Fehler wie sich herausstellen soll, denn auch ein Infizierter ist unter den feierwütigen Teenagern…

VIRAL

Body Snatchers, Cronenbergs Rabid oder auch Ridley Scotts Alien sind wohl die besten Beispiele für Filme in denen sich Parasiten in lebende Wirte einnisten und dort ein Leben in Saus und Braus führen. Die Nebenwirkung für den Wirt sind leider weniger toll und verleiten diesen zu meist blutigen Taten. Und sie vermehren sich gerne mit Hilfe von Körperflüssigkeiten und ähnlichem. Das Regieduo Henry Joost und Ariel Schulman (u.a. Paranormal Activity) griffen das Thema erneut auf und heraus kam ein recht gelungener Mix aus Horror und Drama.

Im Mittelpunkt der Story stehen natürlich die beiden Geschwister Emma (Sofia Black-D'Elia; Project Almanac) und Stacey (Analeigh Tipton; Warm Bodies) die sich doch sehr voneinander unterscheiden. Emma ist äußerst schüchtern und traut sich nicht so ganz an den Typen ihres Herzens heran. Sie entscheidet sich dazu erst einmal auf Distanz zu bleiben, den richtigen Moment abzuwarten. Dagegen ist Stacey viel direkter und dem Körperlichen keineswegs abgeneigt. Zu Hause ist sie die Rebellin und bringt ihren Vater (Michael Kelly) nicht nur einmal zur Weißglut. Aber die Schwestern lieben sich heiß und innig und können nicht ohne den anderen. Vor allem weil sich die Mutter vom Vater getrennt hat und sie als Bezugsperson fehlt.

Als dann endlich Emmas Schwarm Evan (Travis Tope) seine Distanz zu ihr überwindet fühlt sie sich endlich im siebten Himmel. Evan ist höflich, ruhig und nicht sofort darauf aus sie ins Bett zu bekommen. Und er ist für sie die Stütze die sie braucht. Er unterscheidet sich enorm von Staceys Freund CJ (Machine Gun Kelly….wie bescheuert können Künstlernamen sein ???), der zwar mit seinem gebrochenen Bein etwas gehandicapt ist und auch sonst ned so ganz geradeaus denken kann.

"Ich möchte dir nicht weh tun !"

Schöne neue Welt. Doch so toll ist das auch wieder nicht. Denn in neuer Umgebung, neuer Schule neue Freunde zu finden gestaltet sich nun mal weniger einfach als man es sich wünschen würde. Auf dieser Grundlage baut sich der Film langsam auf und zu Beginn erweckt er den Eindruck man bekommt es mit einer gewöhnlichen Teeniestory zu tun. Man erhält einen gewissen Einblick in das Leben der Schwestern, wie unterschiedlich man sich eingelebt hat, ihre Sorgen, ihre Ängste und Marotten werden dem Zuschauer dargebracht. Alles mit einem kleinen Augenzwinkern und einer gewissen Prise Humor. Während man mit sich selbst beschäftigt ist, werden die wichtigen Nachrichten im Radio oder TV links liegen gelassen...hätten sie doch aufgepasst ! Denn das Unheil welches sich aus China näherte bricht wie Donnerhall über die Bewohner der Stadt herein. Alles was bisher so ruhig und friedlich war wird von den blutrünstigen Bestien zu denen alle geworden sind über den Haufen gerannt. Und nein, der Film mutiert nicht zu einem Zombiestreifen. Ähnlich wie in 28 Days Later bleibt man menschlich und verfällt nicht in einen Fressrausch in dessen Zuge man Personen auffrisst. Die Attacken dienen der Fortpflanzung. Und diese darf man als ziemlich eklig bezeichnen... buchstäblich zum kotzen. Oft wird leider etwas aufdringlich auf den Würgreiz spekuliert was auch gelingt. Dabei hält sich der Streifen mit grafischer Gewalt etwas zurück und grobe Szenen sind eher spärlich gesät, wenn es dann aber mal heftig sein soll, dann suppt es recht nett. 

Was den Film aber wirklich ausmacht ist die Darstellung der absoluten Isolation nach außen. Das Militär dass ständig mit Drohnen und Infrarot kontrolliert. Die Hubschrauber und Kampfjets die ihre Runden drehen, gefolgt von den Dekontaminations- Einheiten welche durch die Stadt fahren...ein hässliches Gefühl. Wenn dann auch noch ein geliebter Mensch befallen wird, bleibt kein Auge trocken. 

"Es ist vorbei. Nichts wie weg von hier."

Ja, nach knappen 90 Minuten ist alles schon wieder rum. Eigentlich schade, denn es bleiben einfach zu viele Fragen offen. Doch man bekommt hier einen angenehmen Horrorfilm mit viel Dramatik zu sehen. Die Darsteller passen gut zu ihren Rollen, die Story ist drückend wie die Szenerie. Etwas mehr Hintergründe zur Familie hätte man sich wünschen können und einige Computereffekte wirken nicht ganz ausgereift. Das meiste ist jedoch Handarbeit und oftmals wie gesagt ziemlich widerlich. 

Das letzte Quäntchen zum großen Wurf fehlt allerdings. Somit bleibt ein solider Film der gut unterhält doch das war's auch schon.

 

ses

7/10
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Kommentare

12.08.2019 18:38 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 13
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Schön ausführliche Rezi. "Viral" ist mir bisher nicht bekannt. Das könnte sich aber mittelfristig ändern.

12.08.2019 18:48 Uhr - Topper_Harley
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Mich hat der nicht überzeugt. Die Viecher waren dreist von The Strain und Konsorten kopiert und dazu das typische menschliche Drama. Irgendwie alles nicht besonderes oder neues. Hätte auch ruhig härter zur Sache gehen können. Und dann noch die schlechten Cgi. Bei mir 5von10.
Aber wie immer eine gelungene, unterhaltsame Rezi👌🏼

12.08.2019 19:00 Uhr - sonyericssohn
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Danke euch beiden.
@Topper
Mir hat der Mix aus Drama und Horror wirklich gefallen. Ob die Biester geklaut wurden hat mich nur wenig gestört, aber sie hätten etwas...biestiger sein dürfen ;-)

13.08.2019 00:51 Uhr - Topper_Harley
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Das man selbst Spaß hat ist eh das wichtigste.

Das stimmt, Ich hatte auch irgendwie einen insgesamt biestigeren Film erwartet. :)

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