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Topper_Harley
Level 4
XP 217
Eintrag: 13.08.2019

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The Prodigy

Herstellungsland:USA (2019)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,67 (6 Stimmen) Details
inhalt:
In ihrem lang erwarteten Streifzug ins Horror-Thriller-Genre spielt Taylor Schilling von „Orange is the New Black“ eine Mutter namens Sarah. Das beunruhigende Verhalten ihres jungen Sohnes Miles deutet darauf hin, dass eine böse, womöglich übernatürliche Kraft von ihm Besitz ergriffen hat. Sarah muss sich entscheiden zwischen ihrem Mutterinstinkt, Miles zu lieben und zu schützen und dem verzweifelten Verlangen herauszufinden, was – oder wer – dafür verantwortlich ist. Sie wird gezwungen, in der Vergangenheit nach Antworten zu suchen und nimmt das Publikum mit auf einen wilden Ritt, bei dem die Grenze zwischen Wahrnehmung und Realität erschreckend unklar wird.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von topper_harley:

Nachdem Nicholas McCarthy mit The Pact und At the Devil´s Door zwei ziemlich gelungene und durchaus frische Genre-Beiträge abgeliefert hatte, wartete ich gespannt auf seinen nächsten Film The Prodigy.
Diesmal behandelt McCarthy das “Böses Kind“-Thema und wandelt somit auf den Spuren von Filmen wie Das Omen oder The Orphan. Obwohl er thematisch auch hier wieder einen frischen Ansatz wählt – es geht nämlich nicht um eine dämonische Besessenheit, sondern um Reinkarnation – kann der Film nicht ganz überzeugen. Leider schafft es McCarthy nicht, das durchaus interessante Thema der Reinkarnation tiefgründig oder komplex herauszuarbeiten. Wie viele andere Filme ist der Hintergrund einfach nur ein Aufhänger für die Story und wird somit thematisch auch nur oberflächlich angekratzt. Schade.

Taylor Schilling als Mutter Sarah und Jackson Robert Scott als Sohn Miles liefern eine wirklich gute Performance. Besonders für Miles kommt viel Sympathie und Mitleid auf, da Jackson Robert Scott es gut rüberbringt, wie er bemerkt, dass etwas nicht stimmt und seine Seele immer mehr verschwindet. Auch die Momente in denen der Mörder die Oberhand hat und Miles sehr eigenartig mit seiner Mutter umgeht, sind gelungen unangenehm umgesetzt.
Taylor Schilling gelingt es gut, den Wandel von der liebenden Mutter zur Frau, die versteht, dass ihr Sohn nicht mehr derselbe und eine Bedrohung ist, darzustellen.
Obwohl es mich als Zuschauer freut, dass hier die Mutter schnell begreift, dass mit ihrem Sohn etwas nicht stimmt, kommt der Film leider trotzdem über weite Strecken nicht voran und ist unnötig langsam erzählt, sodass die Langsamkeit hier nicht der zähneknirschender Spannung dient, sondern fast zur Langeweile verkommt.
Auch die beiden ziemlich blutleeren Morde werden nicht als eruptive Höhepunkte des Nervenkitzels inszeniert und fügen sich fast schon lustlos in die Handlung ein.

Auf visueller Ebene fallen McCarthy ein paar sehr gelungene Spielereien ein, wie er die Reinkarnation darstellt, welche auch ihre schockierende Wirkung nicht verfehlen, z.B. als das Gesicht des erwachsenen Mörders anstelle des Kindergesichts zu sehen ist und der Junge somit sehr eklig und monströs aussieht. Leider gibt es über den Film verteilt viel zu wenig dieser Momente.
Mehr dieser visuellen Einfälle und ein paar mehr blutige Morde hätten dem Film auf jeden Fall sehr gut getan.
Hier ist eine Menge an verschenktem Potenzial zu erkennen, was wirklich schade ist, denn an anderer  Stelle macht das Drehbuch vieles richtig. Es wird erklärt, dass die Reinkarnation erfolgt, weil die Seele noch etwas zu erledigen hat. In diesem Fall hat der Mörder seinem letzten Opfer nur die Hand abtrennen können, da es dann fliehen konnte, die Polizei eintraf und den Killer richtete.
Das verstörte Opfer wird später von der Mutter aufgesucht, da sie den schweren Entschluss gefasst hat, die Frau zu töten um somit ihren Sohn von der Seele des Mörders zu befreien. Der darauf folgende Schlussteil liefert wirklich spannendes und brutal inszeniertes Horrorkino und reißt mitsamt seinem konsequenten Bad-Ending einiges wieder raus.
Insgesamt für Fans der Thematik auf jeden Fall noch ein netter Streifen, der einfach mehr Tempo und Höhepunkte gebraucht hätte.

7/10
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Kommentare

13.08.2019 21:04 Uhr - sonyericssohn
2x
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Erfahrungspunkte von sonyericssohn 6.435
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Bei mir sinds nur 6 Points. Da wäre einfach mehr drin gewesen.

Passende Kritik deinerseits.

13.08.2019 23:05 Uhr - TheRealAsh
2x
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Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.189
schöne Rezi, Topper, da sind wir drei ja nicht wirklich so weit auseinander, auch wenn du der Höchstwertende bist :D

Was mich noch interessiert, wäre inwieweit die beiden anderen Filme des Regisseurs ähnlich sind vom Style und der Inszenierung, besser, schlechter, etc. ?

13.08.2019 23:46 Uhr - Topper_Harley
2x
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Ja, wir epfinden den alle sehr ähnlich, coole Sache.
Ich habe stark zwischen 6 & 7 Punkten geschwankt. Gute Darsteller, feine Visuelle Ideen, frischer Hintergrund mit der Reinkarnation, die coole Szene beim Psychiater und das fiese Ende haben mich dann doch die 7 zücken lassen.

@Ash,
The Pact ist ähnlich langsam aber spannender, da es zu der Geisterstory passt. Die Kameraarbeit ist dort noch besser. Die Auflösung hat einen coolen Twist. Kann ich nicht nur Geisterfans empfehlen. :)

At the Devils' door fand ich wirklich cool. Der ist Flotter und für sein Genre (wieder Geister/Dämonen) mal etwas anders.
Beide finde ich vom Style und der Inszenierung her ein ganzes Stück besser als The Prodigy.

Vielen Dank euch beiden fürs Lesen👊🏼

14.08.2019 00:02 Uhr - TheRealAsh
1x
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Alles klar, danke, dann werde ich mir die bei Gelegenheit mal vormerken;-)

14.08.2019 06:02 Uhr - Pentegrin
2x
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Tolle Kritik, lieber Herr Harley!

Den habe ich damals im Kino verschmäht, dank der nicht sonderlich guten Kritiken. Aber dein vorletzter Satz lässt mich überlegen, ob ich nicht vielleicht doch ...

Mal sehen. ^^
Die Review ist jedenfalls super geschrieben und liefert ein gutes Bild des Filmes!
Weiter so. :)

14.08.2019 15:03 Uhr - Topper_Harley
1x
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Erfahrungspunkte von Topper_Harley 217
@Peregrin,
Danke für das Lob! Schön, dass es dir gefällt. Uneingeschränkt empfehlen kann ich den nicht, da du aber Bad-Endings magst, kannst es ja mal riskieren. ;)

14.08.2019 15:37 Uhr - Pentegrin
1x
User-Level von Pentegrin 2
Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
Werde ich bestimmt mal tun, danke dir. :)

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