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sonyericssohn
Level 18
XP 6.435
Eintrag: 14.08.2019

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Killing Ground

Herstellungsland:Australien (2016)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,33 (6 Stimmen) Details
inhalt:
Ein Pärchen macht auf einem einsam gelegenen Campingplatz Urlaub und findet dort ein verlassenes Zelt und SUV. Von den Besitzern gibt es keine Spur und nachdem sie dann im Wald noch einsames Kind auffinden beginnt eine verheerende Kettenreaktion aus Ereignissen, die schnell zur Belastungsprobe für die zwei wird.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Das junge Pärchen Samantha und der Arzt Ian wollen am Silvesterabend den Trubel hinter sich lassen und machen sich auf ins australische Hinterland. Dort suchen sie einen kleinen See auf der als Geheimtipp für Camper gilt. Als sie endlich den Weg dorthin gefunden haben, schlagen sie freudig ihr Lager auf unmittelbar eines anderen Zeltes welches aber verlassen scheint. Auch ist das Innere verwüstet und es scheint daß hier etwas schlimmes vorgefallen ist. Um die Polizei zu informieren will Ian in die Stadt fahren, da kein Handyempfang möglich ist. Doch ein platter Reifen macht das Vorhaben zunichte. Plötzlich taucht ein Mann auf der vorgibt Jäger zu sein und nimmt Ian mit auf die Suche nach der anderen Familie während Samantha beim Wagen bleibt. Später wollen sie zusammen das Auto fahrbereit machen. Doch nun taucht der vermeintliche Bruder des anderen Typen auf und nimmt Samantha als Geisel. Dem Paar wird klar daß sie sich jetzt in einer fast ausweglosen Situation befinden…

KILLING GROUND

In Australien gibt's ja so einiges zu entdecken. Den Ayers Rock, Sidneys Oper, Koalas, AC/DC und vieles mehr. Doch auch filmisches Gut wie Wolf Creek oder Woormwood. Filme die man gut mal sichten kann. Etwas düsterer sieht's dann aber beim Filmdebüt von Regisseur Damien Power aus, der sich an einem Wolf Creek orientierte und gnadenlos scheitert.

Die beiden Großstadtflüchter werden von Harriet Dyer (Samantha) und Ian Meadows (Ian) gespielt  sind Menschen wie du und ich. Sams Schatz ist von Beruf Arzt und dieser Gedanke macht sie so richtig schön wuschig. Die Fahrt zur Campingstelle wird zum Schaulaufen medizinischer Fachausdrücke, weil Sam so etwas einfach nur zu gerne hört. Der Ort des Campens, kleiner See mit hauseigenem Strand, lässt die Herzen noch höher schlagen. Nur dieses andere Zelt das da drüben so einsam und verlassen herumsteht irritiert die beiden dann doch etwas…

...denn die Besitzer sind schon lange weg. Es war das Pärchen Margaret (Maya Stange) und Rob Baker (Julian Garner), samt Tochter Em (wohl die Kurzform von Emma; Tiarnie Coupland) und dem Baby Ollie. Auch sie suchten Erholung, doch es kam alles anders !

Denn mit den beiden geistig degenerierten Brüder German (Aaron Pedersen) und Chook (Aaron Glenane) hat niemand gerechnet. Ihres Zeichens Jäger und Fallensteller schlagen sie sich mit dürftigen Aufträgen durchs Leben. Und Chook möchte endlich einmal mit einer Frau...ähm...zusammen sein. Und das um jeden Preis !

"Zeig mir wie gut du bist !"

Gut, um dies zu beweisen dachte sich Herr Power wohl, daß es extrem cool wäre, wenn man die Story in zwei Ebenen erzählen würde. Denn zuerst ist man doch ein wenig verwirrt, wie denn alles zusammenpassen soll. Die beiden Familien die nix voneinander hören, aber doch quasi Tür an Tür leben. Erst wenig später merkt man daß sich Gegenwart und Vergangenheit mischen. Einerseits wohnt man dem Treiben der Familie samt Kind bei um dann wieder dem jungen Paar zuzusehen. Das alles stört den Fluss der Story immer wieder weil man sich schlecht auf das eine oder andere konzentrieren kann ohne den ohnehin schon sehr dünnen Faden zu verlieren. Denn man höre und staune...es gibt auch hier nix neues an der Terrorfront ! Und was natürlich ne absolute Todsünde bei Filmen ist, ist das aufkommen von Langeweile weil einfach so dermaßen wenig passiert ! Eine geschlagene Stunde muss der arme Zuschauer ausharren bis endlich mal was geschieht. 

Die zwei grenzdebilen Jäger die denken sich alles nehmen zu können, der ungeküsste Chook der jedem Rockzipfel hinterher hechelt und der jähzornige German der jeden Sinn für Gesetze verloren hat. Zwischendrin darf man die beiden beim saufen und baggern beobachten und kann sich ein ganz gutes Bild vom geistigen Zustand der Typen machen. Wenn sie sich dann an ihre armen Opfer ranmachen, sollte sich eigentlich so etwas wie Spannung einstellen. Doch es lässt einen einfach nur kalt, weil so dermaßen schlecht gespielt wird daß dir die Galle überschwappt ! Die Aktionen der Opfer sind einfach nur dumm, was wahrscheinlich dem dusseligen Drehbuch geschuldet ist und fern jeder Realität ablaufen. Einzig und allein eine perverse Zielschießeinlage bewirkt so etwas wie Gänsehaut… Und wie oben angemerkt funktioniert die Geschichte mit den zwei Handlungssträngen schlecht bis gar nicht. Mit den absolut dämlichen Dialogen fang ich gar ned erst an...

Und nicht einmal Bluthunde kommen auf ihre Kosten, auch wenn eine Freigabe ab 18 Jahren zustande kam. Sämtliche blutige Szenen geschehen außerhalb des Blickfeldes oder werden durch Körper oder der Flora verdeckt. Wenn man mal was zu sehen bekommt sind es "harmlose" Einschlüsse. Evtl. sind es die verschiedenen Demütigungen die zu einer 18er Freigabe führten. Aber wer weiß das schon.

"Sie müssen das nicht tun !"

Nein, hätten sie wirklich nicht Herr Power. Denn ihr Werk krankt an alles Ecken und Enden. Fürchterliche Art der Erzählung, talentfreie Darsteller, enorme Langeweile (!) und kaum Action bzw. Terror was man eigentlich von so einem Film erwarten möchte. Einzig und allein ein paar nette Naturaufnahmen von Kameramann Simon Chapman und eine angenehme Musikuntermalung können überzeugen. Das ist aber einfach zu wenig für einen Film. Und für ein Regiedebüt ein riesiger Reinfall ! 

 

ses 

3/10
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Kommentare

14.08.2019 14:23 Uhr - Lukas
1x
Stilistisch und strukturell wie immer gelungen, inhaltlich muss ich aber entschieden widersprechen! Hab den Film damals auf dem FFF gesehen, und war restlos begeistert, hier mal kurz meine Gedanken direkt nach dem Film:

Grandioses Regiedebut von Damien Power, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Es dürfte doch mit dem Teufel zugehen, wenn dem Mann keine große Zukunft bevorsteht! Inhaltlich haben wir einen ziemlich fiesen australischen Backwoodschocker, in dem ein junges, sympathisches Pärchen bei einem Wochenendausflug feststellen muss, dass die Landidylle ganz schnell ein sehr hässliches Gesicht zeigen kann. Klingt jetzt nach 08/15-Story und ist es auf den ersten Blick auch, allerdings vereint Power geschickt zwei Handlungsstränge auf verschiedenen Zeitebenen und schafft es mit überaus viel Fingerspitzengefühl, immer wieder gängige Slasherklischees zu durchbrechen und kleine aber feine, überraschende Storyschlenker einzubauen. Dabei serviert er dem Zuschauer diverse fesselnde Szenen voller Hochspannung, die immer wieder auf die Spitze getrieben wird, ohne dabei auf billige Jumpscares zu setzen; wirklich 1a und atmosphärisch enorm dicht! Als Abschluss des Filmes haben wir zudem ein Bild, das lange nachhallt. Fazit: Unbedingt anschauen!

Keine Ahnung, ob vielleicht die Synchro verbockt wurde (oder hast du auch im O-Ton geschaut?) und dadurch vielleicht Stimmung / Dialogqualität flöten ging, aber deine Kritikpunkte sind für mich leider null nachvollziehbar. ;-)
Von mir gibt's hier 8,5/10.

14.08.2019 14:36 Uhr - sonyericssohn
1x
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Danke für deine Rückmeldung Lukas.
Find ich super wenn der Film dich total abholen konnte. Ich konnte dem Ding nur ein müdes Lächeln abringen.
Aber so ist es nun mal. Und ich werde niemandem dreinreden wenn er ne andere Meinung hat. Ich find's aber immer spannend wie weit Meinungen auseinander gehen.

14.08.2019 15:17 Uhr - Topper_Harley
1x
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Erfahrungspunkte von Topper_Harley 217
Wieder sehr anschaulich beschrieben👍🏼 Kann mir ziemlich gut vorstellen, wie der Film ist und ich eher deine Meinung vertrete. Gibt nämlich ein paar Schnarcher genau in der Art.
Da Lukas den total anders sieht, bleibt mir nur es selbst zu testen.

14.08.2019 15:37 Uhr - sonyericssohn
1x
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Merci Topper.
Wenn ich mir die Bewertungen oben ansehe ist tatsächlich alles vertreten. Jeder hat einfach seinen eigenen Gusto. ;-)

14.08.2019 21:46 Uhr - dicker Hund
2x
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Für mich liest sich die Kritik schon ziemlich abschreckend, muss ich sagen. Und das liegt sicher nicht am Stil...

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