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Kaiser Soze
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Eintrag: 20.08.2019

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Terminator

(Originaltitel: The Terminator)
Herstellungsland:USA, Großbritannien (1984)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Horror, Drama, Science-Fiction,
Thriller
Alternativtitel:Der Terminator
Terminator 1

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,41 (238 Stimmen) Details
inhalt:
Im Jahr 2029 herrscht ein gnadenloser Krieg auf der Erde. Ein hyperintelligentes Computersystem, Skynet, und der Rest der Menschheit stehen sich gegenüber. Auf einen Menschen hat es Skynet besonders abgesehen: John Connor, den gefährlichen Anführer einer Widerstandsgruppe. Um ihn zu beseitigen, wird ein Terminator zurück ins L.A. des Jahres 1984 geschickt. Dieser Cyborgkiller, äußerlich von einem Menschen nicht zu unterscheiden, soll die Mutter von Connor umbringen, bevor dieser das Licht der Welt erblicken kann. Aufs Töten programmiert, hinterlässt er auf seiner Spur nach ihr eine bis dahin im Kino noch nicht gesehene Spur der Verwüstung.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Wieder etwas lang geraten, man möge es mir bitte verzeihen!

Es gibt Filmreihen, die wollen einfach nicht ruhen. Durch die H40-Zeitlinie entstehen etwa bei der „Halloween“ -Filmreihe aktuell die Filme Nummer 11 bis 13 (2019 bis 2021) und „The Fast and the Furious“ (2001) kommt selbst ohne die Auskopplung „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ (2019 - und eventueller Fortsetzungen hierzu) auf 10 Filme bis 2021! Im Vergleich dazu wirkt ein sechster „Terminator“-Film (2019), der handlungstechnisch mal wieder als Teil 3 anzusehen ist (quasi ein passendes Pendant zu Halloween (2018) der H40-Zeitlinie), noch gar nicht so 'ausgelutscht', aber erinnert Ihr euch noch an den Anfang, wie alles losging?

Terminator


(1984), freigabetechnisch, ein Musterbeispiel für den Wandel der Zeit; schwelgen wir mal ein wenig in Erinnerungen!

Von 1985 bis 2010 indiziert und selbst in der 18er-Fassung noch in einer Szene, um drei Sekunden gekürzt (oja, die Augenszene :D) und mit einer 16er-Version, die fast fünfeinhalb Minuten in 21 Szenen vermissen lässt (ekelhaft sowas!), ist die ungekürzte Fassung seit 2010 ungeschnitten ab FSK 16 freigegeben - lustige Anekdote: 2003 wurde der Deindizierungsantrag noch abgelehnt! Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, wird die 'alte 16er-Version' nun für die 12 jährige um 20:15 Uhr gezeigt... fast so schön, wie bei „Tanz der Teufel“ (1981), für den extra das Gesetz geändert wurde (menschenähnlich) und nun seit 2017 ebenfalls die angemessene 16er-Freigabe erhalten hat.

Die Darsteller sind heute genauso kult, wie der Film „Terminator“! Arnold Schwarzenegger in der Rolle des Cyborgs, einem kybernetischen Organismus, bestehend aus menschlichem Gewebe über einem metallischen Endoskelett, mordet sich wortkarg durch das alte LA, Linda Hamilton als Sarah J. Connor ist für mich, wie Carrie Fischer als Prinzessin Leia, einfach eine sehr gute Besetzung, die Emotionen, Verletzlichkeit, Stärke und Schwäche sehr gut rüberbringt und als hilfloses Opfer hier eine absolute Sympathieträgerin ist und Michael Biehn als Kyle Reese, dem Vater von John Conner, der den Stein ins Rollen bringt und der nur einmal während des gesamten Films lächelt.

Aus heutiger Sicht stellt „Terminator“ neben einem sehr guten Film, der vollkommen zurecht sein Budget von 6,4 Millionen Dollar verzwölffachen konnte (Einspielergebnis: rund 78,3 Millionen Dollar), aber vor allem einen sehr guten Einstieg dar, denn es wird vieles eingeführt, das später erneut verwendet werden wird - neben der Grundgeschichte, Sarah und John Connar, Kyle Reese, der freiwilligen Meldung nach der Stützpunkteinnahme, dem Bild, den Tonbändern, aber auch Darstellern, wie Earl Boen als Dr. Peter Silberman. Wobei „Terminator 1“ mit 107 Minuten bislang der kürzeste „Terminator“-Film ist und die mordende Maschine nur rund 21 Minuten Bildschirmzeit erhält.

„Sarah Connor?“ 
„Ja.“

Der Film selbst ist natürlich spitze! Besonders zu Beginn merkt man, dass „Terminator“ als Horrorfilm konzipiert war und der große Arnold Schwarzenegger als nicht totzukriegender Mörder gewisse Ähnlichkeiten, auch teils optisch, zu etwa Michael Meyers aus oben (rein zufällig...) zitierten „Halloween“-Filmreihe hat. Aber vor allem der Sound und die Drehart nach den Zeitreisen, wenn Kyle Reese (Michael Biehn) im Auto / der Tiefgarage auf Sarah Connor (Linda Hamilton) wartet, den etwas später folgenden Morden, vor allem an Sarahs Mitbewohnerin Ginger (Bess Motta) und deren Freund Matt (Rick Rossovich), generell der Flucht mit den Verfolgungsjagden oder auch die OPs des Terminators (Arni), z. B. an seinem Auge, zeigen offen diverse Elemente des Horrorfilms.

Dies ist meines Erachtens nach auch mit der Hauptgrund für die dichte Atmosphäre des Films und den konsequent härteren Grundton des Films (im Vergleich zu den Forstsetzungen). Daneben bestimmt zum einen die düsteren, handlungstechnischen SFi-Einlagen sowie die Guerilla-Kampfszenen bzw Untergrundversteck-Szenen der Zukunft und die Action den Film, bei denen insgesamt 42 Tote zu sehen sind: 39 Menschen, 1 Terminator, 2 Hunde, wobei der Terminator selber 28 Menschen tötet. Trotzdem ist insgesamt die 16er-Freigabe angemessen!

Die Actionszenen sind wirklich gut und vielseitig inszeniert, egal ob Schießereien in Discos oder im Auto, die einhergehenden, sehr temporeichen Autoverfolgungsjagden oder auch die Flucht zu Fuß und die ersten Kämpfe mit militärischen Zügen mit den selbstgebauten Bomben / Dynamit. Die Idee die Flucht durch die Festnahme der Polizei und einem ersten Finale bzw Highlight, dem Massaker im Polizeirevier - einer absolut gelungenen Szene mit einem herrlich, bösen Terminator und mitunter auch die härteste Szene des Films! - zu unterbrechen, obwohl der Film noch gar nicht zu Ende ist und auch ungebremst weitergeht, ist wirklich geschickt inszeniert. Es wirkt so, als solle der Zuschauer eine Minute zum Durchatmen erhalten, die Ruhe vor dem Sturm und dann kommt besagter Sturm umso heftiger.

„Wenn du leben willst, komm mit mir.“

Ok, zugegebenermaßen, einige der Effekte in „Terminator“ sind wirklich nicht gut gealtert. Wenn zu Beginn 'LA 2029' eingeblendet wird und im Hintergrund diese eher schlecht animierten Szenen ablaufen bzw generell die Rückblenden an die Zeit vor der Zeitreise, also die Zukunft in diesem Fall, ähnlich, wie teils Arnis Gesichtsmaske bei und nach der Augenop oder auch mitunter das Endoskelett am Ende sieht alt aus. Hinzu kommt, dass die Blu-ray, wobei es ein sehr schickes Steelbook ist (!), einen mitunter schlecht gemischten Ton (Handlungs- / Actionszenen) hat, der mal lauter, mal leiser wird. Für mich ist das aber alles verkraftbar, fällt halt auf, aber gehört zu diesem Werk einfach dazu; haken wir es im Nostalgiebereich ab.

Was wiederum aus heutiger Sicht eher amüsant rüberkommt, aber nicht störend (auf mich) wirkt, sind die Zeichen der damaligen Zeit, der 1980er Jahre; von Dauerwellen bei Frauen sowie die Typen in der Disco über Werbung zu Kompakt-Laser-Disc bis hin zu Telefonbüchern, Telefonzellen bzw Münztelefonen - die Zeit vergeht bzw ist vergangen (im Zusammenhang mit „Terminator“ (1984) kann man da auch nochmal die Videotheken einwerfen...).

Ansonsten ist der Film stilistisch aber wirklich gelungen. Neben der frischen Idee und der konsequenten Umsetzung mit einem Berg von Mann als Killer, sind beispielsweise solche Szenen durch die Augen des Terminators in der (Infra-) Rotansicht und Ego-Perspektive absolut gelungen und abwechslungsreich. Das Ende, wenn man zuerst Arni mit halb menschlichem Gesicht, halb Endoskelettgesicht sieht oder wenn Endoskelett dann tatsächlich komplett zu sehen ist und nach dem Brand auch weiterhin seine Mission verfolgt bzw einfach das legendäre, rote Auge des Terminators überzeugen durch Ihre Einzigartigkeit auf ganzer Linie. Übrigens überfährt der Terminator anfangs denselben Spielzeug-Sattelschlepper von dem er gegen Ende des Films überfahren wird.

„Ich komme wieder.“

Besonders dieser Satz des Films hat genauso Kultstatus erreicht!

Zusätzlich gibt es natürlich viele Verweise auf andere Filme, neben den bereits aufgezählten zu „Halloween“; die Zeitreise-Thematik war (filmtechnisch) grundsätzlich schließlich nicht neu. Auch in „Die Zeitmaschine“ (1960) fragt ein Frau den Zeitreisenden bereits, wie die Frauen in der Zukunft seien, in „Der Blade Runner“ (1982) rebellierten Cyborgs ebenfalls gegen Menschen und ein Roboter, der eine gepanzerte Tür aufbrechen will und dabei seinen Arm durch ein Loch in der Tür steckt, um den Riegel und somit die Tür zu öffnen, kam schon in „L'uomo meccanico“ (1921) vor. Weitere geschickt eingebettet Anspielungen, wie dass Sarah ein „Jetsons“-T-Shirt (1962) trägt oder die Musik, welche während des Massakers im Polizeirevier gespielt wird, die aus „Ein Mann wie Dynamit“ (1983) ist.

Regisseur James Cameron hatte verschiedene Vorbilder, aber Arnold Schwarzenegger nahm sich expliziert Yul Brynner in „Westworld“ (1973) als Vorbild. Wenn er in das TechNoir ohne zu zahlen geht, wurde in der deutschen Synchro aus einem einfachen„Hey, that guy didn't pay!“ ein cooles „Hey, Herkules hier hat nicht bezahlt!“ - Arnies ersten Film war bekanntlich „Herkules in New York“ (1969). Der Drehbuchautor William Wisher jr. hat im Anschluss einen Gastauftritt als Polizist, der nach der Schießerei im TechNoir getötet wird.

Ob die ständig besetzten Telefonleitungen der Polizei bzw Sarahs Verzweiflung ständig weitergeleitet zu werden, als Sie dann endlich telefonisch durchkam oder auch der Kommentar des Waffenhändlers, dass die verkauften Waffen, Maschinengewehre und Co, zur Selbstverteidigung bestens geeignet seien, nun sozial- / gesellschaftskritisch gemeint sind oder einfach nur als Scherz bzw kleiner Einwurf vorkommen, darf dann jeder für sich selbst entscheiden.
 

Fazit:
Zum Film selbst, muss man zwei Dinge sagen: 1. Kult! Und 2. Auch heute noch ein wirklich sehr guter Film!

9 bis 10 von 10 Punkten

10/10
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Kommentare

20.08.2019 14:09 Uhr - sonyericssohn
4x
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"Hey, das können sie hier drin nicht machen..."
"Ich kann."
FFUMP !!!

Klassiker !

20.08.2019 16:10 Uhr - McGuinness
4x
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Schön und anschaulich vorgestellt, mit angemessener Wertung...alles andere wäre auch die reinste Blasphemie !

Die Schießerei im " Tech Noir " Club ist so ziemlich meine Lieblingsszene, alleine schon wenn Arnie den Raum betritt, dazu die typischen Sounds der 80er, die sich verlangsamenden Bewegungen der Gäste und die abrupte Unterbrechung durch das Feuer aus Kyles Schrotflinte...ganz große Klasse !!!

Bleibt nur zu hoffen, dass niemals eine Neuverfilmung gedreht wird, denn so wie Stallone nun mal Rocky oder Rambo ist, so ist Schwarzenegger untrennbar mit dem Terminator verbunden.

20.08.2019 18:14 Uhr - sonyericssohn
3x
DB-Co-Admin
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Und ich hoffe noch immer, daß irgendwann eine neue Veröffentlichung herauskommt und die ALTE Tonspur besitzt. Nur das alte krachen der Waffen ist das wahre :-D

20.08.2019 19:35 Uhr - Mucki1979
3x
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Dieser wunderbaren Besprechung gibt es nichts hinzuzufügen! Schöne Arbeit Kaiser!!!

20.08.2019 19:53 Uhr - CHOLLO
3x
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Top Besprechung zu diesem Klassiker.
Klare 10 von 10. Da gibts überhaupt keine Diskussion.

20.08.2019 20:00 Uhr - Mucki1979
3x
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Eigentlich eine Zwickmühle! Wenn T1 die 10 hat, müsste T2 allerdings die Skala sprengen! :-D

20.08.2019 20:58 Uhr - leichenwurm
3x
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20.08.2019 18:14 Uhr schrieb sonyericssohn
Und ich hoffe noch immer, daß irgendwann eine neue Veröffentlichung herauskommt und die ALTE Tonspur besitzt. Nur das alte krachen der Waffen ist das wahre :-D


@ Sony: Genau diesem Umstand ist es zu verdanken, dass ich bis heute (trotz vorhandener Alternativen) am liebsten zur alten VHS greife. Die Neuabmischung ist ein graus und nimmt einigen Szenen spürbar die Wucht... !

Zum Review:
Super geschrieben Kaiser !
Der Film ist natürlich ein glasklarer Klassiker und die Höchstwertung ist sowas von in Stein gemeisselt ; -) !

20.08.2019 21:56 Uhr - Kaiser Soze
2x
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Nabend zusammen und vielen Dank!

Nachdem mein letztes Review (zu Der Musterschüler) fast keine Resonanz erfuhr, gibbet hier ja einstimmige Äußerungen und das auch zurecht, denn Terminator ist einfach sein sehr guter Kultfilm - für mich gerade wegen der Horrorelemente.

@Sony
Da sagste was, das wäre wirklich eine gelungene VÖ!

@McGuinness
Ja, allg. die Verfolgung, wenn alle drei aufeinander treffen, ist gelungen, aber für mich bleibt die Szene im Polizeirevier die beste des Films.

@Muckie
Schön wieder was von Dir zu hören, warst ne ganze Zeit ruhig / weg?!

@CHOLLO
Bei "alten" Filmen gibts immer Diskussionen, aber ja, für mich auch nicht!

@leichenwurm
Was sagst Du, als jmd, der MM im Avatar hat denn zu meinen diesbzgl Beschreibungen?

20.08.2019 22:30 Uhr - leichenwurm
2x
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Nun ich sag mal so... wo es nix hinzuzufügen gibt... ;-)) ! Du bringst den deutlichen (!) Horroreinschlag des Films genau auf den Punkt. Der "Terminator" ist im Grunde genommen ein "Slasher mit Schusswaffen" ;-)) ! Übrigens für mich DER Grund warum er mMn selbst seinem grandiosen Nachfolger überlegen ist ;-) !

21.08.2019 00:10 Uhr - Mucki1979
1x
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@Kaiser

Urlaub.....Ausland....., da konnte ich "nur" die Familie rezensieren! ;-)

21.08.2019 00:36 Uhr - Topper_Harley
1x
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Super Review mit sehr interessanten Infos!👌🏼
Sehr cool, dass du den Horror-Aspekt ansprichst. Früher wurde der nämlich öfter mal als Sci-Fi Horror betitelt und dies völlig zu recht.

21.08.2019 08:03 Uhr - McGuinness
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@Mucki1979

Ob du es glaubst oder nicht, aber T2 würde von mir sogar einen Punkt weniger bekommen, als dieser absolut geniale Vorgänger hier.

Ich liebe einfach die komplett düstere Atmosphäre des Erstling, sowie Arnie in der Rolle des Bösewichts und auch der Humor ist im Vergleich zum zweiten Teil doch äußerst sparsam.

Vom Actiongrad her ist T2 allerdings unschlagbar !!!

21.08.2019 08:36 Uhr - TheMovieStar
2x
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@MCGuinness

ich stelle immer wieder fest, dass wir sehr oft den gleichen Geschmack haben sowie auch hier. T1 ist der absolut beste Teil des Terminator Franchises und ein perfekter Film (10/10 wenn es möglich wäre auch gerne 15/10 :-)), der zweite Teil ist auch gut, aber eben schon von der Ausrichtung her mehr auf Massenerfolg gerichtet und teilweise erzwungen jugendtauglich ausgefallen, er besitzt im Gegensatz zum ersten Teil auch mehr Handlungslängen und läuft nicht ganz so flüssig. 9 von 10 aus der Erinnerung her für den zweiten, was aber immer noch sehr gut ist.

@ Kaiser: Super Review, toll geschrieben

21.08.2019 09:52 Uhr - McGuinness
2x
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@TheMovieStar

Wieder einmal bringst du meine Gedanken, insbesondere zu diesem hier besprochenen Meilenstein der Filmgeschichte, treffend auf den Punkt.

Es ist schön zu wissen, dass du gute - " alte " Filme zu schätzen weißt, denn leider gehen doch einige dieser Klassiker an der heutigen Jugend spurlos vorbei, was ich wirklich sehr schade finde.

21.08.2019 11:37 Uhr - Kaiser Soze
1x
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@Leichenwurm
Vielen Dank und absolut verständlich.

@Muckie
Hauptsache, Du hattest ne schöne Zeit und bist jetzt wieder da!

@Topper_Harley
Danke Dir! Ja, aber SFi-Action-Horror wäre am besten, wenn auch etwas lang ;D

@TheMovieStar
Danke sehr!

@McGuinness
Alte Filme habe immer einen schweren Stand! Wie vielen Stummfilme kennst, besitzt und magst Du denn zum Beispiel? Oder wie viele Filme vor 1950 usw? Und genauso geht das Ganze weite, wer heute die ersten Filme schaut, ist auch etwas anderes gewohnt mag daher oftmals auch andere Arten von Filme, was unsereins dann vllt zum Kopfschütteln bringt, aber wir sind dann nicht ernüchterter als die Filmfans o.g. Dekaden vor / von uns ;-)

21.08.2019 12:31 Uhr - TheMovieStar
2x
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21.08.2019 09:52 Uhr schrieb McGuinness
@TheMovieStar

Wieder einmal bringst du meine Gedanken, insbesondere zu diesem hier besprochenen Meilenstein der Filmgeschichte, treffend auf den Punkt.

Es ist schön zu wissen, dass du gute - " alte " Filme zu schätzen weißt, denn leider gehen doch einige dieser Klassiker an der heutigen Jugend spurlos vorbei, was ich wirklich sehr schade finde.


Nicht nur das, ich versuche auch bei einer Bewertung den Ist Zustand bei Erscheinen des jeweiligen Films zu bewerten. Wenn ich z.B. manche Aussagen lese, bei Terminator seien z.B. die Effekte schlecht, kann ich eigentlich nur mit dem Kopf schütteln. 1984 war das, was T1 lieferte, zum größten Teil bahnbrechend, zumindest mit dem Budget was zur Verfügung stand. Kaiser schreibt es ja in seinem Kommentar auch treffend: Ein Film von 1984 muss eigentlich mit Werken seiner Zeit verglichen werden, ist doch klar das er technisch mit heutigen Produktionen nicht mehr mithalten kann, aber zu seiner Zeit z.B. das Non plus Ultra war. Noch "besser" sind dann aber Stimmen (Liebe Grüße auch an meinen Freund Stoi), die bei manchen älteren Filmen überholte politische Ansichten bzw. Feindbilder kritisieren, auch hier ändert sich eben im Laufe der Zeit die Weltpolitik und jeder Film ist wenn man es genau betrachtet eigentlich ein Dokument seiner Entstehungszeit.

21.08.2019 12:39 Uhr - McGuinness
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@Kaiser Soze

Ehrlich gesagt kenne ich nicht einen einzigen oder populären Stummfilm, schon gar nicht aus den 50er Jahren oder gar noch früher.

Gewisse Meilensteine oder Klassiker wie eben der " Terminator " sollten allerdings Pflichtprogramm für die heutige Jugend sein, so wie wir uns beispielsweise durch den ein - oder anderen Schinken im Abitur lesen mussten, da gewisse Romane ja als Weltliteratur gelten und so sollte es mit zeitlosen Klassikern ebenfalls sein.

21.08.2019 12:44 Uhr - McGuinness
1x
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@TheMovieStar

Das mit den überholten politischen Ansichten ist doch bestimmt eine Anspielung auf diverse Meinungen zu deinem Review zu " Rambo 2 " ?! 😉

Du hast natürlich Recht, damals war der politische Zeitgeist nunmal ein anderer wie heute und deswegen einen so genialen Actionfilm wie " Rambo 2" schlecht zu reden, finde ich in der Tat unmöglich !!!

21.08.2019 12:52 Uhr - TheMovieStar
1x
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@McGuiness

Ganz so detailliert wollte ich mich jetzt hier nicht ausdrücken, aber du hast bestimmt nicht ganz falsch zwischen den Zeilen gelesen :-) Was ich allgemein sagen wollte, eine Bewertung sollte sich meiner Meinung nach immer auf den Zustand bei der Entstehung eines Filmes beziehen (z.B. Technische Möglichkeiten, Politische Aussagen)

22.08.2019 11:13 Uhr - Lukas
1x
Mal wieder eine gelungene, detaillierte und leidenschaftliche kaiserliche Review! ;-)
Die Kommentarstrecke darunter ist auch sehr interessant; man möchte fast meinen, dass der ein oder andere einen Terminator-Schrein daheim stehen hat, zu dem er täglich betet. ;-)
Bei filmischem Pflichtprogramm für die heutige Jugend, das Hand in Hand neben Romanen der Weltliteratur eingehen sollten, würde mir jetzt vorsichtig ausgedrückt unser Arnie nicht gleich als erstes einfallen. :-D
Interessant auch die Meinung, dass man Filme nur hinsichtlich der damals aktuellen technischen Möglichkeiten und politischen Aussagen bewerten darf/soll. Sehe ich komplett anders, gerade eben weil es genügend zeitlose Filme gibt, die es geschafft haben, bis heute ein Glanzlichter des Kinos zu sein, auch wenn sie hier und da (leicht) angestaubt sein mögen. Andere haben eben sehr unter dem Zahn der Zeit gelitten, weil sie sich z.B. zu sehr auf die Effekte verlassen haben (über da man heute nur noch müde lächeln kann) oder eben inhaltlich einfach aus heutiger Sicht nur noch reaktionärer Schwachsinn sind, was nun mal den Anschauungswert und -spaß durchaus mindert.

22.08.2019 14:25 Uhr - Kaiser Soze
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User-Level von Kaiser Soze 15
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22.08.2019 11:13 Uhr schrieb Lukas
Mal wieder eine gelungene, detaillierte und leidenschaftliche kaiserliche Review! ;-)


Zuerst einmal vielen Dank fürs Lob!
Freut mich sehr, wenns mal wieder gefallen hat!

Die Kommentarstrecke darunter ist auch sehr interessant; (...) Bei filmischem Pflichtprogramm für die heutige Jugend, das Hand in Hand neben Romanen der Weltliteratur eingehen sollten, würde mir jetzt vorsichtig ausgedrückt unser Arnie nicht gleich als erstes einfallen. :-D


Ein herrlicher Kommentar, der mich de facto zum Lachen gebracht hat und obwohl ich Actionfilme, Arni als Darsteller, wie auch offensichtlich die Terminator-Filme sehr gerne habe, klingt Dein Einwand nicht komplett abwegig... wobei, ich habe letztens wieder gehört, welche Romane gekauft werden, weil die Schule wieder beginnt und im Vergleich zu dieser teils überbewerteten Schnarcher-Literatur (meine Meinung, nichts für Ungut!), die man nur ließt, weil man diese in der Schule lesen muss oder man eben direkt auf den Lektürenschlüssel überspringt, ist das ganze dann wieder etwas relativer.

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