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Hellboy - Call of Darkness

Originaltitel: Hellboy

Herstellungsland:USA, Großbritannien, Bulgarien, Kanada (2019)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Comicverfilmung,
Horror, Fantasy, Science-Fiction
Alternativtitel:Hellboy: Rise of the Blood Queen
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,21 (27 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Im Kampf gegen das Böse kann es nur einen geben: Halbdämon Hellboy (David Harbour)! Mit geschärftem Schwert, glutroten Hörnern und legendärer Eisenfaust hat er diesmal eine ganz besonders apokalyptische Mission: Er muss die mächtige Hexe Nimue (Milla Jovovich) und das Monster Gruagach stoppen, die zusammen mit einer Reihe weiterer mythischer Wesen, Tod und Zerstörung unter die Menschen bringen wollen. Doch dafür brauchen sie Hellboy. Denn seine Bestimmung war einst, selbst den Weltuntergang zu starten – bis sein Ziehvater Professor Broom (Ian McShane) ihn auf die gute Seite holte und als Spezial-Agent gegen die Monster dieser Welt einsetzte. Während Hellboy nun von Broom für einen Auftrag nach London geschickt wird, zieht Nimue eine Schneise der Verwüstung durch ganz England. Und plötzlich sehen sich Hellboy und seine Mitstreiter Anna (Sasha Lane) und Ben (Daniel Dae Kim) nicht nur mit einer Armee der Finsternis konfrontiert, sondern auch mit ureigenen Dämonen. Die blutrote Schlacht kann beginnen! (Universum Film)

eine kritik von derrezensierer:

Hellboy-Call of Darkness ist sicher ein kontroverser Film mit einem doch eher mickrigen Budget von ca. 50 Millionen US-Dollar und hier sind die Marketingkosten schon enthalten! Leider merkt man das dem Film durchaus an, da diverse Monstren tatsächlich so ausschauen als kämen sie direkt aus dem Rechner ohne nachbearbeitet zu werden. Hier ist der Kinolook völlig abhandengekommen und Hellboy passt einfach von der Beleuchtung her überhaupt nicht in die Szenerie, alleine dieser Umstand kann schon störend wirken!

Leider ist auch sichtbar das ganz wenig mit echten Kulissen gearbeitet worden ist, da an einigen Stellen zu sehen ist wie der Hintergrund sich deutlich von den echten Figuren abhebt und einfach nicht passend ist. Das Ganze verkommt so zu einem Computerspiel-Look und verpasst somit einen ganz bestimmten Charme, den die Vorgänger durchaus gekonnt präsentiert haben. Hier leider Fehlanzeige!

Hellboy stolziert durch das Setting eher gelangweilt als interessiert und kann deshalb auch nicht vom Sprüche-Gewitter profitieren, die sich aber dennoch in Grenzen halten aber eher belanglos sind als zur Erheiterung beitragen. Was soll man schon von einem Charakter erwarten der quasi ohne Konsequenzen seine Wege zieht und immer irgendwie aus einem Schlamassel herauskommt? So auch hier!  Doch was macht dieser Film anders als alle seine Vorgänger? Bei Ron Perlman als Darsteller konnte man zumindest noch ein wenig Gefühl und Mimik durch die Maske erahnen, hier ist das alles nicht mehr vorhanden, obwohl weniger Maske erforderlich war, ist hier null Aussdruck, Mimik oder was immer zu sehen. Auch der Schweif des Protagonisten baumelt eher wie ein Stück Gummi durch die Gegend als das es irgendeine Bedeutung hätte.

Der Antagonist, verkörpert durch Milla Jovovich, ist hier aber nicht anders! Beim schauen des Film kann man sich schon fragen, ob hier ein Wettbewerb im Gange ist, wer als erster grinst hat verloren!  Das ist schon seltsam anzusehen und macht auf lange Sicht keinen Spaß. Das Einzige was gut gemacht wurde sind die Höllenfiguren die auf Erden Ihr Treiben zeigen. Doch ansonsten bedient man sich eher belanglosen Charakteren, wie der Hexe Baba Yager und ist nur ein Füller ohne weiteren Einfluss zu haben..

Allerdings sind die Kameraarbeit und der Schnitt recht gut gelungen! Hier wurde schon darauf geachtet das richtige Pacing und die Schnittgeschwindigkeit nicht im Gewitter enden zu lassen. Auch die Actionszenen sind gekonnt umgesetzt ohne hier den Faden zu verlieren. Hier war ein Könner am Werk der weiß wie man richtig schneidet. Der Film wurde komplett digital gedreht, also kein Meter Zelluloid verbraucht, das sieht man aber auch an der digitalen Körnung. Diese benutzt man um ein Retro-Feeling in den Film rein zu kopieren. Dieser Effekt wurde aber nur sehr sparsam eingesetzt, da er doch recht clean wirkt. Hier hapert es, wie schon oben beschrieben, an der Nachbearbeitung!

Die Geschichte selbst in ihrer Erzählstruktur ist sehr einfach gehalten und man kann auch auch ohne sich zu überanstrengen allen folgen. Doch der Spannungbogen kommt hier arg zu kurz! Da der Charakter Hellboy eben keine Konsequenzen befürchten muss, ist alles eher belanglos und vorausschaubar ist die Geschichte ebenfalls. Ebenfalls eine Wiederholung sind die Charaktere in diesem Machwerk. Auch hier wird am Ende ein Snipet gezeigt, wo der oder das Eier fressende "Monster" als Highlight dargestellt wird, wie ich finde eine eher langweilge Figur, die schon in den anderen Hellboy Filmen nicht gepasst hat...

Obwohl ich die Hellboy-Filme mit Ron Perlman nicht als die Kracher ansehe und eher schlecht als recht finde habe ich gehofft mit dem Reboot eine düstere Variante davon gezeigt oder erzählt zu bekommen mit einem "verletzlichen" Hellboy. So war es ja auch angedacht! Doch die Produzenten Marc Helwig(wie passend der Name) und Mike Mignola haben hier die Geschichte durchaus vergeigt! Denn die ausführenden Produzenten, welches die beiden waren haben eher Ihre Vision des Filmes durchgedrückt, als die der Schreiber! 

Fazit: Reboot tut selten gut!

04/10 Punkte

4/10
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Kommentare

24.08.2019 15:12 Uhr - The Machinist
1x
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Den muss ich noch nachholen, auch wenn ich nicht möchte.

24.08.2019 15:31 Uhr - sonyericssohn
Moderator
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Okay ich glaub ich hab's kapiert. Nach den ganzen miesen Kritiken die man lesen konnte macht mir diese hier klar, daß ich diesen Film wohl nur unter Zwang sehen möchte. Eigentlich schade.

24.08.2019 16:55 Uhr - tschaka17
1x
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Der Film hat NICHTS, wirklich NICHTS, was ihn sehenswert macht!
Die Story ist nur eine Aneinanderreihung von chaotischen Szenen, die Figuren sind beschissen, die Darsteller mies und selbst David Harbour allenfalls ok. Effekte (CGI) aus der Hölle - gönnt mir das Wortspiel - und langweilige Action, dazu peinliche R-Rated Gewalt ---> Absolute Verschwendung. Worst of the worst ist aber die Musikauswahl, da bekommst du Brechdurchfall!!!

Hab es übrigens nur 15 Minuten mit der deutschen Synchro ausgehalten, die ist eine qualvolle Zumutung!

Die Review trifft den Nagel auf den Kopf, es ist fremdschämen und "wer zuerst grinst verliert, weil Jovovich einfach nicht schauspielern kann".
24.08.2019 15:12 Uhr schrieb The Machinist
Den muss ich noch nachholen, auch wenn ich nicht möchte.

Spar dir deine Lebenszeit! Wirklich, wiederhole meinen Fehler nicht!

24.08.2019 18:44 Uhr - sonyericssohn
Moderator
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Na toll :-(

24.08.2019 19:44 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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Naja wenn man Mignola glauben darf, war er an dem mit Del Toro und dem hier beteiligt und meinte über diesen hier, den ich auch sah und gar nicht mal so schlecht finde, zumindest in der Story (denn Perlman hat Hellboy schon "seinen" markanten Stempel aufgedrückt) das er seinen Vorstellungen des Comics näher kam als die von Del Toro .

25.08.2019 22:13 Uhr - Fulgento
1x
Grad gesichtet. Als Lebenszeitverschwendung würd ich den jetzt nicht bezeichnen, aber trotzdem eine Comicverfilmung unter (zu) vielen. Von Anfang an vorhersehbar und immer das gleiche Konzept. Zwar paar nette Einfälle, aber durch schlechte PC Effekte katastrophal umgesetzt. Stichwort: Geister und Werguar....
Durschnitt. Nicht so mies, wie einige Kritiken, aber Kult wirds nicht.
Das waren die 2 Perlmans auch nicht, aber die waren eindeutig besser!

5, höchstens 6 Hörner.

26.08.2019 09:32 Uhr - Draven273
1x
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Kann meinen Vorrednern hier nur immer wieder zustimmen. Aufgrund der ganzen Kritiken im Vorwege, bin ich trotzdem ins Kino gegangen. Zu oft habe ich erlebt, dass man sagte der Film ist Müll und ich fühlte mich gut unterhalten.
Nun gesagt getan und da saß ich nun. Und bekam einen Film der emotionsloser nicht sein konnte. Keiner der Charaktere hatte mich gegriffen. Die Sprüche zu überflüssig, die Action zwar ok, aber zu -ach mir passiert hier als Hellboy sowieso nichts- umgesetzt und dazu noch einige Effekte so schlecht in Szene gesetzt, dass ich zeitweise kurz dachte....Hmmm C64???.
Schade, wirklich schade. Die vorkommende Gewalt kommt mir viel zu gewollt und albern rüber. Die Ideen gut, aber nicht düster, nicht fesselnd etc. Ich kenne die Comics nicht, ich weiß auch das die anderen Teile damals nicht gut darauf basieren, zumindest habe ich das so gehört. Aber während die beiden alten Teile mit einer 7-7,5/10 wegkommen, bekommt der hier eine 5/10 max.

27.08.2019 11:34 Uhr - wuv03
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...Irgendwann, wenn er mal auf Netflix kommt.

Danke für die Kritik.

31.08.2019 18:14 Uhr - jrtripper
bei 4 versuchen das ding zuschauen, bin ich jedesmal an der selben stelle eingeschlafen.
beim 5x hat es geklappt.
kann dir nur zustimmen, bekommt aber nur eine 2 von mir.

06.09.2019 13:12 Uhr - Roderich
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Gute Kritik, die sich was das Bild abgeht aber offenbar auf die BluRay bezieht (Körnung etc ist kein so grosses Problem im Kino, da im Saal die Kontraste für das Auge stärker sind).

Die Kritik ausgerechnet an Baba Yaga verstehe ich aber nicht. Das war mit Abstand die beste Sequenz im Film und auch nicht mit CGI getrickst.

Richtig furchtbar hingegen war das dämliche Jaguar-Gestaltwandler-Vieh, das nicht nur lausig getrickst und unnötig war, sondern dazu noch nicht einmal in den Comics vorkommt. Keine Ahnung was das sollte, das Hellboy-Universum wimmelt doch von coolen Nebencharakteren.

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