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g-hot77
Level 12
XP 2.469
Eintrag: 28.08.2019

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Hyperdrive

Herstellungsland:USA (2019)
Genre:Action, Dokumentation, Sportfilm

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (1 Stimme) Details
inhalt:
28 Fahrer aus der internationalen Drift- und Underground-Motorsport-Szene treten mit ihren völlig unterschiedlichen Tuning-Boliden auf zehn verschiedenen Parcours und deren total abgedrehten Hindernissen und Herausforderungen, zum Wettkampf um die Hyperdrive-Trophäe an!
eine kritik von g-hot77:

Seit dem 21. August 2019 läuft auf Netflix die neue Competition-Serie „Hyperdrive“, produziert von Charlize Theron (Hauptrolle und Produktion „Atomic Blonde“) und ihrer bereits im Jahre 2000 gegründeten Produktionsfirma „Denver and Delilah Productions“, welche sich unter anderem auch für die 1. Staffel des Netflix-Erfolges „Mindhunter“ verantwortlich zeigte.

Mir ist die Vorschau-Kachel beim Streaming-Anbieter unter „Derzeit beliebt“ irgendwie kurz ins Auge gesprungen und obwohl ich eigentlich grade in der Mitte einer Staffel einer spannenden Serie war, hat mich irgendwas dazu bewegt einmal kurz rein zu schalten. Das Ende vom Lied war, dass die spannende Serie für drei Abende liegen blieb, um Hyperdrive zu Ende zu schauen.

In diesem Zusammenhang und um meine positive Beurteilung besser in Relation setzen zu können, muss ich erstmal darauf hinweisen, ich bin ABSOLUT KEIN Auto- oder Tuning-Freak. Ja, „Fast & Furious“ kann ich mir ansehen, bekomme aber keine Erektion bei fetten Tuningboliden. Sport ist für mich eigentlich Fußball, ich verachte jegliche Art von Reality-TV oder RealLife-Konzepten und irgendwelche großen US-Competition-Shows à la „Ninja Warrior“ oder Ähnliches könnte ich mir schon mal gar nicht ansehen.

Also was fesselt einen Typ wie mich, der so gar nicht in die Zielgruppe passt, an so ein Format, welches all das vereint, was mich eigentlich gar nicht interessiert?! Es gibt alles was eine gute Serie ausmacht: eine interessante Idee, einen Handlungsrahmen, eine Spannungskurve über die Staffel hinweg, Charaktere, zu denen man Bezug aufbauen kann, viele Emotionen und jede Menge Action und Unterhaltung.

Kommen wir als erstes zur Idee. Man nehme eine große Portion „Fast & Furious“ und mische es zu gleichen Teilen mit Motorsport der untergründigen Sorte. Verfeinere das ganze mit einigen kreativen Track-Designern, Ingenieuren, Dekorateuren und Beleuchtern, welche dann ein riesiges Industriegelände zur Verfügung bekommen, um sich so richtig auszutoben und etwas nie Dagewesenes auf die Beine zu stellen. Abgerundet wird das Rezept mit unzähligen Kameras, erfahrenem Regisseur und sonstigen fähigen Leuten für Schnitt und dergleichen. Zu diesem Gericht laden wir dann einfach jeden ein, der durchgeknallt genug ist, sich diesen Wahnsinn zuzutrauen, egal aus welchem Bereich des Rennsports er kommt oder was für ein Auto er fährt.

Somit wären wir also bei den Charakteren. Hier treffen die unterschiedlichsten Persönlichkeiten aus internationaler Drift-Szene, Straßenrennsport und Underground aufeinander. Manche sehr jung, manche eher erfahren, Männlein und Weiblein, von Amerika über Europa bis nach Japan. Die Fahrer werden immer wieder in kurzen Interviews oder Einspielern aus deren Heimat und Umfeld dem Zuschauer näher vorgestellt. Insgesamt 28 Fahrer treten in 4 Qualifikationsrunden, also Folgen bzw. Renntagen, gegeneinander an. Die ersten 3 kommen jeweils weiter, die letzten fliegen raus und das Mittelfeld muss in der nächsten Qualifikationsrunde wieder ran, bei der dann wieder ein paar neue Fahrer einsteigen und so gibt es also Fahrer, die den Zuschauer über relativ viele Folgen begleiten. Darauf folgen 4 Episoden Knockout-Renntage und die letzten zwei Folgen sind dann Halbfinale und Finale.

Die Produzenten schaffen es wirklich gut, die Spannungskurve über die zehn Renntage zu ziehen und immer wieder anzuheben. Das klappt hauptsächlich weil die Parcours wirklich jeden Renntag neu zusammengestellt werden. Der Streckenverlauf ändert sich permanent, es kommen immer wieder Hindernisse dazu oder werden abgewandelt. Um einen Eindruck zu kriegen von was für Hindernissen und Streckenelementen wir hier teilweise reden, sei der „Leveller“ erwähnt (siehe Titelbild im Hintergrund), eine 6-Stockwerke(!)-hohe Wippenkonstruktion, die in verschiedenen Aufgaben-Variationen in die Strecke eingebaut wird. Des Weiteren muss viel gedriftet werden, um Ziele zu zerstören oder Dingen auzuweichen, Wasser ist manchmal ein Thema, 360s, Rockford-Turns und sogar Rail-Slides gibt es. Mal zählt die Geschwindigkeit und manchmal kommt man nur mit Geschick weiter. Die Strecken sind also in sich und ihre Abschnitte sehr abwechslungsreich und jeder Renntag bietet einen komplett neuen Parcour.

An Autos gibt es alles querbeet in allen PS-Klassen, vom selbst aufgebauten Driftmonster über Dodge Charger, Mustang, Corvette C6, BMW, Mercedes, Nissan bis zum Lamborghini Huracán.

Besonders erwähnenswert ist zum einen das Setting, für welches der „Kodak Park“ in der Nähe von New York gewählt wurde, ein altes Industriegelände, welches absolut liebevoll mit unendlich vielen Scheinwerfern, LEDs und Lasern in Szene gesetzt wird und bei den Rennläufen (immer im Dunkeln) eine besondere Atmosphäre erzeugt. Das ganze wird von unzähligen Kameras in und an den Autos, bzw. an den Strecken und aus der Luft eingefangen. Und da sind wir beim zweiten lobenswerten Faktor: Regie und Schnitt. Denn das ganze toll in Szene gesetzte Filmmaterial wird perfekt zusammen geschnitten, man ist mit dabei und kann vollends mitfiebern. Bei 12 Rennläufen in einer halben Stunde während der Qualifikation zum Beispiel werden schon mal 3 bis 4 Rennläufe zusammengeschnitten, teils ineinander, teils mit Split-Screens. Es kommt auf jeden Fall nie Langeweile auf. Die regelmäßigen kurzen Interviews und Einspieler sorgen immer mal wieder für Entspannung und Ausgleich bzw. dienen halt auch der Identifikation des Zuschauers mit den Fahrern.

Abzüge gibt es bei mir für die drei Moderatoren der Show, die für eine große US-Show ganz normal, ihren Senf während der Rennläufe dazu geben, was teilweise etwas nervt. Die deutsche Synchro wurde vordergründig über die Originalspur drüber gelegt, das geht so weit in Ordnung. Schade ist, dass im Original die Interviews mit nicht englisch-sprachigen Fahrern nicht übersetzt wurden und somit auch in der deutschen Synchronisation nicht beachtet werden. Da hätte man zu den Fahrern aus Brasilien, Frankreich und Japan auf jeden Fall noch mehr Bezug aufbauen können.

FAZIT: Hochwertiges Racing-Reality-Show-Format ganz klar inspiriert von „Fast & Furious“, welches absolut verrückte Strecken und Herausforderungen, interessante Charaktere  bzw. Fahrzeuge, in einem ganz tollen Setting  mit herausragender Kameraarbeit und Schnitt spektakulär in Szene setzt!   

7,5 von 10 Motorschäden!

 

8/10
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Kommentare

28.08.2019 23:32 Uhr - Ghostfacelooker
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Eieieieieieij...hab mir mal eine Folge angesehen. Danke nein dann doch lieber NASCAR live oder zum xten Male Tages des Donners, aber immerhin hätte ich die Folge ohne dieses Review nicht angeschaut, da ich von deiner Anti-Einstellung und dann doch eine Chance geben Stil angesprochen wurde und mich darin wiederfand.
Naja wahrscheinlich doch Geschmackssache trotz Antisichtweise^^^^^^

29.08.2019 10:04 Uhr - g-hot77
1x
User-Level von g-hot77 12
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28.08.2019 23:32 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Naja wahrscheinlich doch Geschmackssache trotz Antisichtweise^^^^^^


Wenn nicht Geschmackssache, was dann? ;-))
Danke fürs lesen!

29.08.2019 20:28 Uhr - sonyericssohn
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 18
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 6.934
Als ehemaliger Need for Speed Fan MUSS ich mir diesen Film einfach anschauen !!!
Vielen Dank für den Tip !

30.08.2019 12:06 Uhr - g-hot77
User-Level von g-hot77 12
Erfahrungspunkte von g-hot77 2.469
29.08.2019 20:28 Uhr schrieb sonyericssohnAls ehemaliger Need for Speed Fan MUSS ich mir diesen Film einfach anschauen !!!
Vielen Dank für den Tip !


Serie! Hoffe dir gefällt es besser als dem Kollegen Ghost.

30.08.2019 12:49 Uhr - Ghostfacelooker
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30.08.2019 12:06 Uhr schrieb g-hot77
29.08.2019 20:28 Uhr schrieb sonyericssohnAls ehemaliger Need for Speed Fan MUSS ich mir diesen Film einfach anschauen !!!
Vielen Dank für den Tip !


Serie! Hoffe dir gefällt es besser als dem Kollegen Ghost.


Konnte mit Rennspielen usw nie wirklich was anfangen (meist krachte ich an die Bande, da ich aus der Joystick Generation bin und die Gamepads besonders die mit den zwei Hebeln nie richtig steurn konnte. Somit entweder Steurkreuz oder Tastatur^^^^^) und wäre Paul Walker nicht bei Fast and Furious dabei gewesen wäre der auch an mir vorbeigezogen

30.08.2019 12:54 Uhr - sonyericssohn
DB-Co-Admin
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30.08.2019 12:06 Uhr schrieb g-hot77
29.08.2019 20:28 Uhr schrieb sonyericssohnAls ehemaliger Need for Speed Fan MUSS ich mir diesen Film einfach anschauen !!!
Vielen Dank für den Tip !


Serie! Hoffe dir gefällt es besser als dem Kollegen Ghost.


Serie... ;-)

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