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dicker Hund
Level 14
XP 3.146
Eintrag: 23.10.2019

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Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan

(Originaltitel: Friday the 13th Part VIII: Jason Takes Manhattan)
Herstellungsland:USA, Kanada (1989)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror
Alternativtitel:Ashes to Ashes
Friday the 13th Part 8: Jason in N.Y.
Freitag der 13., Teil 8

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,32 (113 Stimmen) Details
inhalt:
Durch einen Anker wird eine Stromleitung im Crystal Lake beschädigt. Die darauf folgenden Stromstöße erwecken Jason zu neuem Leben. Ein Pärchen, das in einem Boot am See eine Liebesnacht verbringt, fällt Jason als Erstes zum Opfer. Am nächsten Tag reist Jason mit einer Schulklasse auf einem Ausflugsdampfer nach New York und dezimiert die Fahrgäste nach bestem Können. Aber auch die kleine Gruppe, die Manhattan lebend erreicht, ist dadurch keineswegs in Sicherheit...
eine kritik von dicker hund:

Der inzwischen achte Teil der "Freitage" wurde von Rob Hedden inszeniert, dessen wesentlicher Innovationsbeitrag in einer Umgestaltung des Sets lag. Beginnt sein Sequel vor dem Hintergrund der glitzernden Wasseroberfläche des Crystal Lake, wechselt es doch bald in die tosenden Wogen des Atlantiks mit Kurs auf New York City. Mit einem speziellen Gast an Bord, versteht sich.

"Wir überwinden unsere Ängste nicht dadurch, dass wir sie besiegen."

Da könnte man bei Jason ja auch lange drauf warten. Kane Hodder zelebriert hinter der Maske die körperliche Überlegenheit seines alter Egos, wobei dessen Kills gelegentlich kleinere Splattereien oberhalb der durchschnittlichen Sehgewohnheiten bieten (Gewalt 6/10). Das sieht wie gehabt rustikal aus und wird von Angstvisionen der Passagierin Rennie (Jensen Daggett) horrormäßig abgerundet (5/10). Woher allerdings der komische Kauz auf dem Schiff die Identität des Invasoren kennt, erschließt sich nicht so recht.

"Er ist zurückgekommen. Und er wird Euch alle töten."

Was fehlt noch? Nun ja, natürlich gibt es wieder balzfreudige junge Leute zu ertragen, die über Nudity und Sex (3/10) gerne reden, aber nicht wirklich bereit sind, den Zuschauer teilhaben zu lassen. Lediglich zum Auftakt hin kann ein leidlich erotisches Vorspiel bestaunt werden. Zum Ausgleich atmet Hedden einen Hauch von Themen wie Mobbing und Erziehungskonflikte über die Figur des McCulloch (Peter Mark Richman) über dem Drehbuch aus, die das Dummgebalze von einem unfassbaren Nichts hin zu einem Immernochzuwenig aufwerten.

Das Innere der Bullaugen wurde hingegen mit viel Liebe zum Detail ausgeschmückt. Dort sorgt das Spiel mit Regen und farbenfroher Neonausleuchtung  dafür, dass man die Wartezeit bis Manhattan schon ganz gut aushalten kann. Insbesondere in der eingebauten Diskothek wird gepflegter Rock beigesteuert, während an ausgewählten Stellen eine hörbare Modifikation des beliebten Mainthemes erklingen darf.  Im letzten Drittel schließlich kommen noch ein paar ironische Seitenhiebe zum Tragen (Humor 4/10), deren Qualität nicht durchgängig, aber weitgehend zu unterhalten vermag. 

"Todesfalle Manhattan" (deutscher Beititel) wird häufig als der am wenigsten einfallsreiche und daher schwächste Teil der Reihe bezeichnet. Einer solchen Darstellung ist insoweit zuzustimmen, als dass dem Zuschauer viele Bestandteile selbst für Fortsetzungsverhältnisse auffällig bekannt vorkommen. Der Mahner aus dem Original, die Punks aus Nummer drei, das rockige Augenzwinkern aus "Jason lebt!" und die traumatisierte Tussi aus dem "Blutrausch", da kommt schon einiges zusammen. Andererseits bedeutet ein anderes Set auch oftmals eine neuartige Stimmung, was hier einigermaßen aufgeht. Neuerungen wie die Andeutung triebgesteuerter Übergriffe oder der spöttische Unterton bezüglich des Großstadtmolochs geben dem achten Auswurf dann doch eine gewisse Eigenständigkeit. Es ist eine annehmbare Arbeit (6/10 Punkten), die ohnehin nur für eingefleischte Fans gedacht ist, für die sie schon funktioniert. Weniger funktional war wieder einmal die Ansicht der Zensoren, die bis zur Aufhebung der Indizierung im Jahre 2009 eine unberechtigte Stigmatisierung dieses inzwischen als eingeschränkt jugendfrei geltenden Films vorgenommen hat. Kurzzeitig soll "Jason takes Manhattan" (englischer Beititel) ausweislich der Zeitschift "X-Rated" (Ausgabe 33) sogar einmal beschlagnahmt gewesen sein.

6/10
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Kommentare

23.10.2019 08:58 Uhr - leichenwurm
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Pah ! Dieser Teil gibt mit seinen etlichen Logik-/ Anschluss-/ und Produktionspatzern nun wirklich genug Stoff für einen ordentlichen Verriss... umso dankbarer bin ich (trotz aller berichtigter Kritik deinerseits) für deinen trotzdem sehr wohlwollend verfassten Text... denn... ja ja ich weiß ich wiederhole mich... auch diesen (generell tatsächlich eher mies aufgenommenen) "Freitag" hab ich sehr gern. Nach dem Zensur Debakel von Teil 7 durfte hier wieder etwas derber zugelangt werden, Jason reisst im Verlauf des Films ultracoole Manöver, die eigentlich nur noch durch nen trockenen "One Liner" hätten kommentiert werden müssen und einige Morde dürften in keiner "Top-13" fehlen (Boxkampf, Sauna, vollgelaufenes Müllfass etc.). Klar... der Titel ist eigentlich ne Mogelpackung und generell tritt die Formelhaftigkeit des Films/ der Reihe hier mit am deutlichsten hervor, auch wenn ironischerweise ja eigentlich versucht wurde diese durch zb. einen anderen Schauplatz etwas aufzubohren... unterhaltsam bleibt er für mich aber in jedem Fall trotzdem... ;-) !

23.10.2019 10:36 Uhr - CHOLLO
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Ich fand den auch immer sehr gelungen, vor allem die Angstvisionen waren für einen "Freitag" doch relativ gut in Szene gesetzt. Wie andere auch hab ich mich aber von der Semi- Lüge "Todesfalle Manhattan" blenden lassen, die mich nach Sichtung dann schon etwas enttäuscht zurück ließ. Im gesamten aber ein ordentlicher Beitrag der Reihe und wieder mal eine sehr gute Arbeit von dir Hund!
Nur ne kleine Anmerkung nebenbei, der Regisseur von Teil 8 heißt Rob Hedden.

23.10.2019 11:32 Uhr - Mucki1979
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Zutreffende Bewertung der Stärken und Schwächen, wie ich finde. Ansonsten bis auf das Setting ein doch typischer Teil der Reihe.

Kleine und interessante Info am Rande. Rob Hedden lässt Kane Hodder im Lokal einen Mann namens Ken Kirzinger vermöbeln, welcher in Freddy vs. Jason einen der titelgebenden Akteure mimen durfte.

23.10.2019 11:40 Uhr - dicker Hund
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Danke fürs Feedback! Den "roben" Fehler habe ich gleich mal korrigiert.

23.10.2019 12:16 Uhr - Tom Cody
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Sehr schöne und auch zutreffende Kritik.
Der Film ist vielleicht kein Highlight der Reihe, ich empfand ihn aber trotzdem als recht kurzweilig.

Zwei Szenen in diesem Streifen finde ich einfach nur großartig:
- wenn Jason im Hafen aus dem Wasser steigt und kurz bei dem Eishockey-Werbeplakat stutzt
- wenn Jason im Vorbeigehen der Stranßengang mal eben den Ghettoblaster wegkickt.

23.10.2019 13:05 Uhr - Kable Tillman
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Wie immer eine großartige Kritik zu einem leider nicht so großartigen Teil der Reihe. Für mich zieht sich dieser hier doch ziemlich und die Kills waren, bis auf ein paar Ausnahmen, für mich auch nicht so unterhaltsam. Aber er ist insgesamt ok und wesentlich besser als der furchtbare "A New Beginning".

23.10.2019 12:16 Uhr schrieb Tom Cody
- wenn Jason im Hafen aus dem Wasser steigt und kurz bei dem Eishockey-Werbeplakat stutzt


Beste Szene des Film!

23.10.2019 16:01 Uhr - sonyericssohn
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Leider für mich auch etwas madig...der Film. Is mir zu lasch und leider auch recht dusselig.
Was man über die Kritik natürlich nicht sagen kann.

24.10.2019 21:01 Uhr - Punisher77
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Eine gute Kritik - das Fazit hat mir am besten gefallen! Wirklich gelungen!

Was die Benotung angeht, bin ich auf Deiner Seite - eine 6/10 gebe ich auch. Kein guter "Freitag", aber der fünfte Teil ist - meiner Meinung nach - immer noch der schlechteste.

25.10.2019 23:34 Uhr - FordFairlane
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Eine gute Kritik die du wieder raushaust
Gibt es eigentlich einen Teil der Reihe den du mehr als beachtlich findest?

Manhatten lebt eigentlich durch das Flair und den Wechsel des Schauo
Platz.

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