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sonyericssohn
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XP 6.727
Eintrag: 10.09.2019

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Hell Fest

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (6 Stimmen) Details
inhalt:
Wenn die Geisterbahn zur grausamen Realität wird: in einem Horror-Themenpark geht ein Killer um, der Gefallen daran findet junge Menschen zu töten.

Natalie ist mit ihren Freunden auf dem Weg zum Horror Freizeitpark HELL FEST - einem weitläufigen Labyrinth aus Fahrgeschäften, Spielen und Irrgärten, der durchs Land reist und gerade in ihrer Stadt Halt macht. Doch für einen der Besucher ist der gruselige Horror Park keine Attraktion, sondern ein Jagdrevier. Der maskierte Serienkiller verwandelt den Vergnügungspark in seinen eigenen Spielplatz und mordet einen Besucher nach dem anderen, während der Rest der Gäste glaubt, alles wäre Teil der Show. Nur Natalie erkennt schnell, dass sie kämpfen müssen um zu überleben…
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Mal so richtig die Sau rauslassen, ausgelassen feiern und gehörig erschreckt werden. 6 junge Leute möchten sich auf diesem Festival ihren Ängsten stellen und sehen wie weit sie gehen können. Dort erwarten sie Achterbahnen, Labyrinthe und jede Menge schräger, unheimlicher Gestalten. Auf diesem Festival regiert der blanke Horror. Also nur etwas für Leute mit wirklich starken Nerven. Doch mitten drin in diesem Treiben geht das wahre Grauen um. Ein Killer sucht nach Opfern. Und nun steht auch die Clique auf seiner Liste. Keiner soll jemals das Festival wieder lebend verlassen…

HELL FEST

Was wäre das Horrorgenre ohne die gesichtslosen Killer wie Michael oder Jason. Auch der gute Freddy darf sich natürlich darunter einreihen...wobei der in ner anderen Liga spielt. Jetzt war es wohl Zeit einen neuen Anwärter auf den Serienkiller- Thron und man ersann den Festivalmörder der hier sein Unwesen treibt. Regie führte Gregory Plotkin der u.a. das Drehbuch zu Get Out verfasste.

Überraschend und wohltuend die Tatsache, daß sämtliche Darsteller durchweg als sympathisch zu bezeichnen sind. Die junge Truppe führt Natalie an die von Amy Forsyth verkörpert wird. Sie ist das zurückhaltende Küken, das wenig Lust auf jenes Festival hat. Als sie jedoch von der Anwesenheit ihres geheimen Schwarms erfährt ändert sie selbstverständlich ihre Meinung…

...worüber Schwarm Gavin (Roby Atal) sehr erfreut ist. Obwohl sich die beiden beim Treffen erstmal vorsichtig annähern, schlagen die Funken höher als die Achterbahnen vor Ort. Jedenfalls sind die beiden ein hübsches Paar. Und sie heben sich ein wenig vom Rest der Clique ab, die etwas anders tickt.

Denn die haben nur eines im Kopf: Party !!! ...und das ausleben zwischenmenschlicher Bedürfnisse. Die leicht punkige und flippige Taylor (Bex Taylor-Klaus) mit ihrer besseren Hälfte Asher (Matt Mercurio) scheinen endlich am Ziel ihrer Träume angelangt. Brooke (Reign Edwards) und Quinn (Christian James) feiern sich ebenfalls quer durch die Gegend, können kaum voneinander lassen. Und dank VIP Armbändchen und jede Menge Alkohol feiert man noch besser. Es dauert ein wenig bis man kapiert was los ist.

"Das sah verdammt echt aus !"

Okay, ich bin jetzt mal ganz unromantisch und sag's frei heraus. Ich mag den Film ! Natürlich steht man mit der Aufgabe dem alten Schlitzerfilm frischen Wind einzuhauchen meist auf verlorenem Posten. Höher, schneller, weiter muss nicht zwingend funktionieren. Gut, bei dem Collector und Chromeskull hat's geklappt. Doch was kann man machen um den Zuschauer bei der blutigen Stange zu halten ? Genau, man wählt einen eher ungewohnten Schauplatz. Ein Horrorfest. Somit hat man keine Möglichkeit sich erst einmal einzugewöhnen und muss sich auch ned vorher durch einen Wust an Gefühlsduseleien durchquälen. Die Einleitung dauert vielleicht mal 5 Minuten, ab da gibt's dann kein Halten mehr ! Das sogenannte Hell Fest ist anscheinend das El Dorado des Horrors und wurde unglaublich gut gestaltet. Grauenvolle Gestalten säumen die Straßen, irrwitzige Lichtkreationen und Laserstrahlen durchziehen den nächtlichen Himmel wie pulsierende Adern eines gewaltigen Organismus. Und schauerliche Sounds lassen das Blut gefrieren falls noch welches übrig ist… Denn dafür sorgt dieser Killer der hier nach Opfern sucht. Ähnlich wie seine großen Kollegen trägt auch er eine Maske, somit fällt er so gar nicht unter all den Gestalten auf. Und in Sachen Auftritt punktet er in allen Belangen. Mal Schatten, mal auf Entfernung, mal einfach zu nah...wie ein Geist.  Und der Herr ist nun mal so gar nicht zimperlich im morden. Nix mit nur einfach mal so erstechen, nö, da passiert noch viel mehr. Dabei dürfen hausgemachte Effekte bewundert werden, bei denen es sehr saftig zugeht. Das berühmte Zehn Negerlein Prinzip halt...auch wenn's nur 6 Personen sind ;-) Dümmliches Verhalten, Genre typisch, inbegriffen.

"Soll ich jetzt Angst haben ?"

Das wäre hilfreich. Denn vor dem großen "ichkommewiederundmachgenaudaweiterwoichaufeghörthabe" ist man auch hier ned sicher. Ich bin ja nicht der Freund von dusseligen Fortsetzungen wenn schon alles erzählt wurde. Doch es ist in diesem Fall jenes Ende daß so dermaßen überraschend auf den Zuschauer einprügelt und ein energisches WOW die Lippen verlässt ! 

Hell Fest erfindet das Gruselrad nicht neu. Doch es ist die Stimmung jener Veranstaltung die den Film ausmacht und ihn über den Durchschnitt hebt. Dazu kommen die wirklich sympathischen Darsteller die mal nicht die typischen hormongelenkten Teenies sind. Warum man allerdings Tony Todd hierher zerrte, begreif ich einfach nicht. Diese Minirolle die er zu bedienen hat, hätte jeder Typ spielen können...weil man ihn kaum erkennt. Blöd.

Wenn man Halloween schon auswendig kennt und auch Jason langsam nicht mehr sehen kann, dann mal dieses Werk hier antesten.

 

ses

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Kommentare

10.09.2019 15:35 Uhr - Ghostfacelooker
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Glaub ich muss dem Rummel auch mal einen Besuch abstatten. Wie immer ein literarisches Amuse-Gueule des Herrn^^^^

10.09.2019 15:35 Uhr - The Machinist
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Den will ich mir demnächst auch mal geben.

An Killer-Thrillern habe ich zuletzt ''The House that Jack built'' und ''The Clovehitch Killer'' gesehen, aber ich glaube es wird mal wieder Zeit von einen richtig schnörkellosen Oldschool-Slasher. Da kommt mir ''Hell Fest'' also recht gelegen.

Super Review, der Herr.

10.09.2019 15:47 Uhr - sonyericssohn
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Willkommen beim Hell Fest ! :-D

10.09.2019 16:18 Uhr - Mucki1979
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Klingt ganz interessant. Danke Sony!

10.09.2019 18:30 Uhr - Ghostfacelooker
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10.09.2019 15:35 Uhr schrieb The Machinist
Den will ich mir demnächst auch mal geben.

An Killer-Thrillern habe ich zuletzt ''The House that Jack built'' und ''The Clovehitch Killer'' gesehen, aber ich glaube es wird mal wieder Zeit von einen richtig schnörkellosen Oldschool-Slasher. Da kommt mir ''Hell Fest'' also recht gelegen.

Super Review, der Herr.


Beide waren eher skurril als vielversprechend und unterhaltsam

10.09.2019 18:35 Uhr - dicker Hund
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Scheint zu halten, was "Dark Ride" versprochen hat. Rezi macht jedenfalls Bock.

10.09.2019 23:24 Uhr - Punisher77
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Toll geschriebene Kritik!

Würde mir den Film wahrscheinlich nicht in die Sammlung stellen, aber gucken würde ich ihn bestimmt, wenn sich die Möglichkeit ergibt.

Apropos "Collector" und "Chromeskull" ... wo bleiben da die Sequels? Gerade der "Chromeskull"-Regisseur hat rumgetönt, dass er mit dem dritten Teil den blutigsten Film aller Zeiten drehen wolle :-D ...

11.09.2019 08:30 Uhr - sonyericssohn
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10.09.2019 23:24 Uhr schrieb Punisher77
Toll geschriebene Kritik!

Würde mir den Film wahrscheinlich nicht in die Sammlung stellen, aber gucken würde ich ihn bestimmt, wenn sich die Möglichkeit ergibt.

Apropos "Collector" und "Chromeskull" ... wo bleiben da die Sequels? Gerade der "Chromeskull"-Regisseur hat rumgetönt, dass er mit dem dritten Teil den blutigsten Film aller Zeiten drehen wolle :-D ...


Der dritte scheint tatsächlich in Arbeit zu sein. Da man das Ding aber anscheinend per Crowdfounding finanziert zieht sich das Ganze etwas. Aber der kommt !

11.09.2019 09:36 Uhr - leichenwurm
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Ja cool... den hatte ich eh im Auge, deshalb freuts mich natürlich hier von dir so eine positive Kritik zu lesen. Und grade dieser Schauplatz, den du übrigens sehr schön und vielversprechend beschrieben hast, lockt hier natürlich. Da werden sofort Assoziationen zu Tobe Hoopers "Funhouse" oder dem vom Hundchen ebenfalls schon erwähnten "Dark Ride" (den ich übrigens ganz ordentlich fand) wach. Und das solch ein Szenario in inszenatorisch versierten Händen enorm wirksam sein kann zeigt ja aktuell auch "Es Kapitel 2" im Kino, in einer bestimmten Sequenz. Also besten dank fürs befeuern meiner Vorfreude lieber Sony ;-) !

12.09.2019 08:30 Uhr - Dissection78
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Der steht ja auch noch auf meiner Liste. Beim Titel werden Assoziationen zu "Hell Night" wach, bei der Story kommt auch mir "The Funhouse" in den Sinn (1981 war ein guter Slasher-Jahrgang). Danke für die Erinnerung, sony ;)

12.09.2019 10:16 Uhr - sonyericssohn
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Danke fürs lesen werte Kollegen !

12.09.2019 23:54 Uhr - leichenwurm
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Jawoll... grade gesehen und ich kann dein positives Review eigentlich nur noch mal bestätigen. Ein richtig cooles Slasherfilmchen. Schnörkellos, kurzweilig, toll fotografiert, stellenweise ganz schön fies, solide gespielt... und mit nem richtig coolen, klassisch wortkargen Filmkiller im Gepäck. Das alles in Verbindung mit dem toll ausgestatteten Schauplatz und nichtzuletzt dem basslastigen Soundtrack von Bear McCreary macht "Hell Fest" zu einem sehenswerten old-school-slasher in modernem Gewand. Ebenfalls 8/10 meinerseits ;-) !

13.09.2019 08:39 Uhr - sonyericssohn
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Sehr schön ! Danke für deine Rückmeldung.

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