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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.795
Eintrag: 11.09.2019

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The Words - Der Dieb der Worte

(Originaltitel: The Words)
Herstellungsland:USA (2012)
Standard-Freigabe:FSK 6
Genre:Drama, Liebe/Romantik, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Der junge Autor Rory Jansen hat sein erstes Buch geschrieben, und es ist ihm damit jener große Wurf gelungen, der vielleicht nur ein Mal in jeder Generation vorkommt: Er erobert die literarische Welt und die Phantasie der Leser im Sturm. Die Kritiker sind begeistert, Freunde empfehlen einander das Buch mit bebender Stimme, überall wird es gelesen - in Buchclubs, Flugzeugen, Universitäten. Rory wird über Nacht zum Star in der Literaturszene. Es scheint, als habe er alles, was ein Autor ersehnt: Formale Frische und inhaltliche Tiefe, Intelligenz und einen klaren Blick für das Leben um ihn herum. Zu diesen kreativen Talenten kommt noch der finanzielle Erfolg und seine schöne, liebende Gattin Dora Jansen - die Welt liegt Rory zu Füßen, weil er sie mit seinen Worten verzaubert. Doch auf dem Höhepunkt von Rorys Erfolg taucht plötzlich ein alter Mann auf, der ihn des Betrugs beschuldigt und behauptet, dass er eigentlich der Autor des gefeierten Romans sei…
eine kritik von ghostfacelooker:

Dieser Film, in der von mir gesehenen Kinoversion, ist vom philosophischen Aspekt her wirklich wertvoll zu nennen, jedoch möchte ich auch eine andere Seite aufzeigen, die ich persönlich als Schwäche empfinde, denn ganz gleich ob er diesen wirklich eindrucksvollen Cast besitzt oder aber ein literarisches Rätsel darstellt, es fehlt dieser viel gerühmte Überraschungs-, respektive Mind Blow Effekt, der zum Beispiel bei Das geheime Fenster, aufwertet und erkärt.

Bradley Cooper, damals noch weit von seinem Oscar entfernt, strotzt hier als Rory Janson, nur so von jugendlichem Charme gepaart mit naiver Leichtgläubigkeit des jugendlichen Alters, man könne die Welt erobern, wenn man nur fest daran glaubt.

Zoe Saldana, als Dora spielt Rorys hingebungsvolle und ihn ihn trotz aller Widrigkeiten scheinbar unsterblich verliebte Freundin Dora, welche gleichsam die Romantikerin der beiden zu sein scheint, oder auch sein Gewissen.

Jetzt kommen wir zum intellektuell interessanten, aber in seiner Quintessenz, nicht ausgereiften Handlungsstreifen des Films, denn Dennis Quad, den man überwiegend im Off hört, erzählt Rorys Werdegang, was nicht wirklich verwunderlich ist, denn er ist untrennbar mit deren beider Leben verbunden, was mir als Zuschauer für dieses Review ohne spoilern zu wollen Erklärung genug sein soll.

Alles verläuft gemächlich und Rory ist mehr Recht als schlecht mit seinen Werken der Literatur zufrieden, gleichsam sehen es auch die Verleger, welche ihn mit nett klingenden Worten des Lobes abfertigen.

Dora bleibt an seiner Seite und beide entscheiden zu heiraten, und verleben die Flitterwochen in Paris, was eine schicksalshafte Entscheidung sein sollte, denn in einem alten verschlissen wirkenden Aktenkoffer, den er von Dora geschenkt bekommt, findet er ein Manuskript, welches schon in der oben aufgeführten Inhaltsangabe deren Leben verändert.

Indirekt oder direkt je nachdem wie man selbst den Anfang auffassen will (und dies schreibe ich nicht weil ich nicht wüsste wie, sondern um des Vermeidens eines Spoilers wegen), wird auch die Handlung des Films für den Zuschauer verändert.

Dennis Quaid´s Rolle in dem Film wird holt deutlicher aus, während man zeitgleich Olivia Wilde unscheinbar mit einführt, so als hätte sie nicht viel mit diesem Film zu tun und ganz ehrlich gesagt ist sie für mich nur optisch fulminantes Blumenbukett in diesem tiefsinnigen Bankett der Worte.

Doch auch dies ist noch nicht der Krux, der den Film für mich nicht zur vollkommenen, filmischen Poesie macht und ihn trübt, denn es ist erst mit dem Auftritt Jeremy Irons, der als Alter Mann fast zeitgleich mit Olivia Wilde im Gedächtnis verankert zu bleiben scheint, so daß man sich zu fragen beginnt.

Mit dieser stillen Fragen nach dem unheimlichen und oftmals in Filmen wiederkehrenden Warums, ab diesem Zeitpunkt, den jeder für sich entdecken wird, sollte er den Film sehen, wird man der Poesie beraubt und beginnt das Rätsel um die präsentierte Geschichte ergründen zu wollen.

Die Geschichte des alten Mannes wird zur Geschicht in der Geschichte um die Geschichte herum und selbst das wäre kunstvoll zu nennen, wenn man zumindest soviel Courage besessen hätte, dem Kern des Ganzen eine Begründung, einen unumstößlichen Sinn gegeben hätte. Etwas, daß in seiner schockierenden Dramatik solch einen Effekt hätte haben können wie die Erkenntnis welche sich hinter Johnny Depp´s geheimen Fensters verbarg.

Jedoch überläßt man es dem Zuschauer selbst zu ergründen, was alle verband, sie voneinander trennte, was sie wirklich wollten oder warum sich der Alte Mann seine Entscheidungen traf, weshalb ich die Leser nun ihren Gedanken überlassen mag, ob dies Review Anreiz genug war, den Verlangen nach dem Film nachzugeben.

Und schließe mit den Worten, daß obwohl alles erklärt scheint, der Film mit seinen Darstellern über Makel erhaben ist, er doch mit der letzten Szene sein geschaffenes Rätsel für mich ungelöst und selbst nicht mehr wie ein kunstvoll geplantes Puzzle wirkt, welches am Ende ein glanzvolles Bild ergibt, sondern seine Schnitte und Einkerbungen zeigt, in welche seine ursprünglich losen Teile doch nicht so wirklich ineinander passen wollen.

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