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g-hot77
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XP 2.321
Eintrag: 13.09.2019

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Little Monsters

Herstellungsland:Australien (2019)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Komödie

Bewertung unserer Besucher:
Note: 3,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Der erfolglose Straßenmusiker Dave (ALEXANDER ENGLAND) meldet sich freiwillig, um den Kindergarten-Ausflug seines kleinen Neffen in einen beliebten Freizeitpark zu begleiten. Er erhofft sich dadurch, der charismatischen und engagierten Erzieherin Miss Caroline (LUPITA NYONG’O) näher zu kommen. Ausgerechnet mit dem äußerst populären Kinder-Entertainer Teddy McGiggle (JOSH GAD) muss er jedoch um die Gunst von Miss Caroline buhlen. Der Ausflug nimmt eine unerwartete Wendung für alle Beteiligten, als der Freizeitpark von Zombies überrannt wird. Nun zählt für Dave und Miss Caroline nur noch eines: Sie müssen die Kinder unter allen Umständen vor den Untoten retten und ihre Schützlinge in Sicherheit bringen.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von g-hot77:

Dave, gespielt von Alexander England (Alien: Covenant, Gods of Egypt), wurde gerade von seiner langjährigen Freundin abserviert und kommt erstmal bei seiner Schwester Tess und deren 5-jahrigem Sohn Felix unter. Als Dave, den von gesundheitlichen Problemen geplagten Neffen in die Vorschule bringt, stößt er auf die Kindergärtnerin Miss Caroline (Lupita Nyong‘o), welcher grade eine Begleitperson für einen anstehenden Ausflug in den Streichelzoo abgesprungen ist. In dem Bestreben Miss Caroline näher zu kommen, bietet sich Dave an mitzukommen. Dumm nur, dass sich in der Nähe des Streichelzoos ein Testgelände der Armee befindet, von dem eine Horde ansteckender Probanden, im folgenden Zombies genannt, entfliehen können und sich am Standort des Ausfluges sammeln…

Der Australier Abe Forsythe (Down Under, 2016) schrieb das Drehbuch und führte Regie bei dieser romantischen Zombiekomödie, wobei hier Romantik und Komödie im Vordergrund stehen. Das Drehbuch präsentiert uns einen ganzen Sack voller Stereotype in diesem zu jeder Zeit vorhersehbaren Plot. Der verantwortungslose und nichtsnutzige Arschlochtyp mit polarisierender Schwester, der gehandicapte Neffe, die aufopferungsvolle Frau Vorschullehrerin und ein Kinderfernsehen-Star, der in Wirklichkeit Kinder hasst, heimlich alkoholabhängig ist und bei jeder Gelegenheit Muttis fickt. Der Film nimmt sich auch erstmal 20 Minuten Zeit für den Ausbau der Hauptcharaktere, wobei schnell die ein oder andere Identifikationsfigur und Sympathieträger entwickelt werden. So stereotyp die Charaktere auch sind, werden sie doch von dem engagierten Cast getragen, der mit sichtlicher Freude bei der Arbeit ist und allen voran die beiden Hauptdarsteller Alexander England (Dave) und Lupita Nyong’o, vor kurzem noch die Doppel-Hauptrolle in dem Horrorthriller „Wir“, welche ihre Charaktere mit viel schauspielerischer Qualität rüber bringen.

Der ganze Film besitzt einen gewissen Independent-Charme und die Möglichkeiten des Films bezüglich der Vorschulkinder-Thematik, welchen eine Zombieinvasion als Spiel vorgegaukelt wird, bieten viel Situationskomik und viele erfrischend süße Pointen. Manchmal ist der Humor dann wieder sehr platt und vulgär, wenn Dave zum Beispiel auf das Gruppenfoto der Klasse mit der Lehrerin onaniert. Sich sehr die Waage haltend, sind zum Beispiel auch die Abwechslungen von Spannung und Entspannung im Film. Eine durchgehende und steigende Spannungskurve gibt es hier leider nicht. Des Weiteren wechselt der Film auch regelmäßig zwischen einer gewissen Ernsthaftigkeit und Klamauk hin und her, dass ich oft das Gefühl hatte, der Film weiß nicht was er will.

Was das Thema Spannung angeht, hat der Film große Probleme. So wirken die Zombies am Anfang noch potenziell bedrohlich auf den Zuschauer, wenn man dann aber immer mehr mitbekommt, wie langsam die Zombies in diesem Film sind, verflacht das ganze immer mehr, bis man irgendwann eigentlich gar nicht mehr von einem Horrorfilm reden kann. Auch der anfangs noch charmante Humor verflacht über den Film immer mehr und das letzte Drittel der Produktion zieht sich immer mehr. Zur großen Enttäuschung gibt es dann noch nicht mal einen wirklichen Showdown.

Positiv erwähnenswert sind Masken und Effekte. Alles mit Liebe handgemacht und auch wenn aus Kostengründen einiges im Off passiert, geht es an manchen Stellen schon ganz gut zur Sache. Die 16er Freigabe geht hier total in Ordnung, da sich der Film während der seltenen Gewaltspitzen nicht unbedingt ernst nimmt. Das merkt man spätestens, wenn ein Zombie durchs Bild läuft, der zuvor versucht hat ein Stachelschwein zu fressen…

Kameraarbeit ist gut gemacht, auch wenn durch oft verwendete Totalen die Spannung etwas abgeht, da man dadurch natürlich immer sehen kann, wo Zombies sind und ob die Darsteller ihnen gefährlich nahekommen. Musik ist sehr vordergründig und positiv auffällig im Film, auch da Dave E-Gitarre spielt und Frau Lehrerin eine Ukulele dabeihat und hier und da mit den Kindern gesungen wird, was allerdings Geschmackssache ist.

FAZIT:

Genremix aus Zombiefilm und Romantic Comedy, der trotz eines gewissen Charmes leider zu oft weder als das eine noch als das andere funktioniert und auch durch gute Schauspieler und Masken leider nur Mittelmaß bleibt. 6 von 10 Punkten.

6/10
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Kommentare

24.09.2019 19:09 Uhr - Mucki1979
1x
User-Level von Mucki1979 6
Erfahrungspunkte von Mucki1979 476
Nachvollziehbar rezensensiert, vielen Dank hierfür!

Scheinbar wieder so ein Film, wo der Trailer mehr verspricht, als der Film letztlich hält. "Shaun of the Dead" ist und bleibt wohl Vorreiter im Genre.

Werde mir aber irgendwann ein eigenes Bild machen, auch wenn die Priorität nunmehr etwas weiter nach hinten gewandert ist!

25.09.2019 19:04 Uhr - g-hot77
1x
User-Level von g-hot77 12
Erfahrungspunkte von g-hot77 2.321
24.09.2019 19:09 Uhr schrieb Mucki1979
Nachvollziehbar rezensensiert, vielen Dank hierfür!

Scheinbar wieder so ein Film, wo der Trailer mehr verspricht, als der Film letztlich hält. "Shaun of the Dead" ist und bleibt wohl Vorreiter im Genre.

Werde mir aber irgendwann ein eigenes Bild machen, auch wenn die Priorität nunmehr etwas weiter nach hinten gewandert ist!


Danke für die Rückmeldung. Definitiv einer DER Filme, bei denen alle guten Szenen im Trailer sind... Ganz nett, aber halt auch nicht mehr!

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