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Ghostfacelooker
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XP 5.778
Eintrag: 15.09.2019

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Nur ein kleiner Gefallen

(Originaltitel: A Simple Favor)
Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Drama, Komödie, Krimi, Thriller, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,75 (4 Stimmen) Details
inhalt:
Ist es wirklich Freundschaft, was die unscheinbare und mäßig erfolgreiche Mom-Bloggerin Stephanie (Anna Kendrick) und die extravagante Mode-PR-Chefin Emily (Blake Lively) miteinander verbindet oder kommt Emily die alleinerziehende Stephanie nur gelegen, wenn sich ihr übervoller Terminkalender mal wieder überschlägt? So auch, als Emily sie eines Tages bittet, ihren Sohn Nicky von der Schule abzuholen und Stephanie ihr diesen kleinen Gefallen sehr gerne tut. Doch nicht nur an diesem Abend wartet Stephanie vergeblich darauf, dass Emily ihren Sohn abholt – Emily bleibt auch die folgenden Tage und Wochen verschwunden… Stephanie kümmert sich ab sofort gemeinsam mit Emilys Mann Sean (Henry Golding) um Nicky. Doch: Was ist mit Emily passiert? Nichts scheint so zu sein, wie es ist…
eine kritik von ghostfacelooker:

Wer anderen eine Grube gräbt, ist meist Maulwurf, oder aber Totengräber. Beide Gattungen, haben indirekt etwas mit Paul Feig´s schwarzhumoriger Komödie zu tun.

Obwohl ich den guten Regisseur wegen seinen Arbeiten mit Melissa McCarthy und wiederum deren Werke ( unter anderem sind beide auch für die weibliche Ghostbusters-Adaption verantwortlich) meiden würde, war es meine Unkenntnis, ob Feig´s Regie und vielmehr meine bessere Hälfte, die sich für diesen Film entschied.

Dem Regisseur und auch McCarthy, sollte man Spy-Susan Cooper undercover zumindest zu Gute halten, denn der Film hat durchaus seine Momente, was man gleichermaßen von diesem Film sagen kann, obwohl es hier noch ein wenig mehr gibt.

Nicht nur, daß man mit den beiden Frauen, Anna Kendrick und Blake Livley in den Hauptrollen, zwei absolut sympathische Schauspielerinnen gecastet hat, die auch noch optisch noch einen angenehmen Eindruck hinterlassen und ohne die hohe Taktung verbale Entgleisungen ihrer Kollegin McCarthy, in ihren Dialogen auskommen, was also hieße das Feig selbst auch normale Dialoge zustande brächte, oder aber daß seine „Stammschauspielerin“ wirklich nicht anders zu sprechen in der Lage wäre. Egal, denn hier stehen Kendrick und Livley im Mittelpunkt.

Ja, wer beim Namen Livley an eine in den 80ern bekanntere Schauspielerin denken muß, hat Recht, denn Blake ist die Halbschwester von Robin Livley.

Sie spielt hier die Geschäftsfrau, Emily Nelson, die typisch amerikanisch Erfolg und Familie strickt trennt, respektive vieles einer Nanny überläßt. Dumm nur wenn die alle schon schlechte Erfahrungen, wegen ihres Verhaltens gemacht und deshalb lieber eine weiten Bogen um sie machen.

Davon weiß Stephanie, das Paradebeispiel einer grauen Maus im ersten Moment nichts und weil ihr Sohn mit Emily´s Balg spielt, freunden sich beide an. Klar, daß Stephanie die einfach nur Haushalt als Lebensinhalt zu haben scheint, von Emily´s glamourösem Lebensstil und Verhalten einer toughen Frau im Alltag beeindruckt und angezogen wirkt, obwohl auch Stephanie selbst wenn man ihr ihre Rolle total abkauft, mehr ist, als nur diese naive Girlie-Version von Mary Poppins.

Doch dies zu erkennen, ist das intelligente Handlungskonstrukt, daß Feig hier, konträr zu seinen sonstigen Werken aufzubauen scheint, und was diesen Film in erzählerischer Qualität mit Spy-Susan Cooper undercover eint, denn Emily verschwindet, bevor sie ihren Sohn mit dem titelgebenden kleinen Gefallen, läßt.

 

Langsam beginnt man mit Stephanie nach einiger Zeit herauszufinden, daß Emily nicht nur augenscheinlich geheimnisvoll wirken wollte sondern auch tatsächliche Geheimnisse hat, die, wenn sie ans Licht kämen, mehr als nur vergrabene Leichen im Keller hervorzaubern.

Die im Film vorkommende Anspielung auf den französischen Film Die Teuflischen, kommt nicht von ungefähr. Man könnte aber auch Nur über dein Leiche assoziieren, denn zumindest Ersterer dürfte Feig deutlicher zu dieser skurrilen Komödie animiert haben.

Die Stärke des Films ist, daß man auf keier der beiden Seiten der Frauen stehen muß, obwohl man beide sympathisch findet und aufgrund Stephanie´s überwiegend nervenden „Mütterhilfe-Vlog“ und ihrer auf andere unschuldig wirkende Art mit der sie sich allerlei wertvolle Informationen beschaffen weiß, geführt wird.

Sie ist der weibliche Axel F. der Vorstadtmütter dieser Zeit, während Livley´s Figur, der weibliche Mr. Ripley wäre, die mit ihrer berechnend manipulierenden Art, ihr Umfeld samt Ehemann zu kontrollieren scheint.

Besagter Ehemann (Henry Golding), ist für mich der tatsächliche Schwachpunkt, neben den nervend, eingebildeten Elterndarstellern des Films, denn wäre seine Frau eine noch häßlichere Figur als Rosanne Barr in die Teufelin, so könnte man sein spontanen Entscheidungen nachvollziehen, jedoch bleibt mir bei einer Frau wie Emily wirklich keine gute Begründung für dessen Verhalten.

Was wirklich mit Emily passiert ist, und welche Geheimnisse beide Frauen in ihrer Vergangenheit vergraben glauben und ob sich selbige gegen sie wenden, daß erfährt man wie gesagt in einer sehr intelligent konzipierten Handlung, die mit unerwarteten Wendungen und Wendung der Wendungen erzählt wird.

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Kommentare

15.09.2019 20:49 Uhr - jrtripper
heißt das nicht, "wer anderen eine grube gräbt, ist bauarbeiter" ?
du kennst aber auch filme.
sein review ist mal wieder schön rund und flüssig zu lesen.
bei gelegenheit werde ich diesen film mal nachholen.

15.09.2019 21:22 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 17
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.778
Weiß nicht wie die alle heißen die die gruben graben^^^^^^^^^danke dir

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