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Romero Morgue
Level 3
XP 168
Eintrag: 09.10.2019

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Project: Almanac

(Originaltitel: Project Almanac)
Herstellungsland:USA (2014)
Standard-Freigabe:FSK 6
Genre:Action, Horror, Science-Fiction
Alternativtitel:Almanac
Cinema One
Welcome to Yesterday

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,75 (4 Stimmen) Details
inhalt:
Für die Highschool-Freunde David und Quinn scheint ein großer Traum in Erfüllung zu gehen: Sie schaffen es, den Prototypen einer Zeitmaschine von Davids Vater in Gang zu bringen, und gestalten sich mit ein paar Zeitreisen nun die Welt, wie sie ihnen gefällt. Die ehemaligen Außenseiter und ihre Clique sind auf einmal die Stars jeder Party und genießen ihr neues Teenie-Leben in vollen Zügen, bevor es aufs College gehen soll: Festivals, bestandene Schultests und sogar ein Lottogewinn machen ihr Leben zu einem echten Abenteuer! Doch als David aus Liebe zur süßen Jessie, in die er schon lange heimlich verliebt ist, einen Alleingang unternimmt, gerät das zerbrechliche Gefüge aus Vergangenheit und Zukunft gehörig ins Wanken. Der anfängliche große Traum von Freiheit und zweiten Chancen verwandelt sich in eine spannende und verrückte Reise der Clique durch die Zeit mit unabsehbaren Folgen, und das vielleicht für die gesamte Menschheit...
eine kritik von romero morgue:

BACK TO TIME SLIP


Wenn Michael Bay als ausführender Produzent mit an Bord ist, erwartet der geneigte Interessent sicherlich immer ein knalllautes aber teils sinnentleertes Actionspektakel. Wenn das Produkt dann auch noch unter der Fahne von MTV Films und (bei uns) einer Freigabe ab 6 Jahren erscheint, könnte die Erwartungshaltung nochmals rapide sinken ohne sich auf eventuelle Qualitäten dessen einzulassen. Falsch ist in diesem Zusammenhang auf jeden Fall schon mal die Vermarktungsstrategie, die aufgrund des großen Namens ganz gerne ein Action-Movie an den Mann bringen möchte und damit bereits im Vorfeld eine falsche Suggestion weckt, die der Film nicht einhalten kann. Wir haben es hier beileibe nicht mit einem weiteren Transformersaufguss im kindlichem Gewand zu tun sondern mit einen Zeitreiseabenteuer der Marke "Back to the Future" ohne aber auch nur Ansatzweise an dessen Alltime Status heranzukommen, was der Film aber gar nicht möchte bzw. benötigt. Neben der direkten SciFi-Thematik und der damit verbundenen Frage was Zeitreisen bewirken können ist das ganze streng genommen als Teeniedrama anzusehen. Aufgrund seiner Machart kann sich aber auch der Twen jenseits der 30 damit anfreunden ohne sich schämen zu müssen ein „Kinderfilm“ zu sehen. 

Der Junge David (Jonny Weston) entdeckt unter alten Unterlagen seines vor Jahren verschwundenen Vaters die Baupläne für eine Zeitmaschine. Zusammen mit seinen Freunden Quinn (Sam Lerner) und Adam (Allen Evangelista) baut er in akribischer Genauigkeit diese Maschine zusammen und schafft es auch nach anfänglichen Rückschlägen diese zum laufen zu bekommen. Die ersten Versuche sind noch klein und beschränken sich auf Gegenstände. Doch je mehr die Versuche klappen, desto schneller reift der Entschluss die Reisen auch persönlich anzutreten. Am Anfang noch von kurzer Dauer werden die Trips immer mehr ausgedehnt. Erst als es fast schon zu spät ist bemerkt man, dass das Spielen mit der Zeit folgenschwere Entwicklungen nach sich zieht.

Wie bereits aus unzähligen Filmen bekannt ist, ist es nie eine gute Idee an der Zeitachse rumzufummeln. Auch hier wird der erste unbekümmerte Segen schnell zu einer Last und schlägt dann mit voller Wucht zu. Das ganze wird aber sehr umschwänglich und durchaus nachvollziehbar erzählt. Klar, auch hier spielt der Wunsch nach schneller Kohle mit. Das verpasste Musikfestival aber während der Schulzeit nachzuholen würde meines Erachtens nach nur den wenigsten einfallen. Verpasste Chancen durch diese Möglichkeit wieder ins reine zu bringen ist zwar auch nicht komplett neu, gestaltet sich hier doch zum Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Die Frage warum man DIESE EINE Chance nicht genutzt hat, wird sich wohl jeder im laufe seines Lebens bereits gestellt haben. Nur hatte ich halt nie eine Zeitmaschine um meiner alten Jugendliebe den ersten (verpassten) Kuss zu geben. 

Die Mechanik der Reisen ist solide in Szene gesetzt und reicht völlig aus um mit kleinen Gimmicks den Zuschauer bei der Stange zu halten. Ein wenig Action ist auch vorhanden, diese ist aber zahm und rar gesät. Alles andere würde auch gar nicht ins Konzept passen und nur lächerlich wirken. Eine Wirkung ergibt sich auch immer aus dem WIE. Viele Kritiken krallen sich intensiv an der Thematik der Foundfootage Kamera fest. Hier kann und muss ich aber Entwarnung geben. Der Effekt ist zwar vorhanden, aber nur minimal und eben nicht so verwackelt wie sonst gewohnt. Die Schwester von Danny wird bei den Ausflügen und Zusammenkünften als Kamera missbraucht, mehr aber auch nicht. 

Als Identifikationsfiguren für eine breites (junges) Publikum sind die Darsteller genau richtig und treffen den Nerv der Jugend. Hier passt schon mal alles wunderbar zusammen. Jonny Weston hat mit JOHN DIES AT THE END einen Film in petto, der sich den üblichen Sehgewohnheiten entzieht und Sam Lerner ist mir vor allem durch seine Rolle als Geoff in der Serie DIE GOLDBERGS haften geblieben. Leider ergibt sich der größte Wehmutstropfen aus der doch recht kurzen Screentime von Virginia Gardner, welche der Story bedingt, als Schwester von David fast nur im Hintergrund agiert. Erst kürzlich noch in HALLOWEEN (2018) dabei und von sonyericssohn in MONSTER PARTY gesichtet. 

Ich kann PROJECT ALMANAC jedem Empfehlen, der bei Zeitreisestorys nicht immer nach einem Sinn oder noch besser eine Logik sucht und sich dadurch den Spaß verdirbt. Naturgemäß kann es solch eine hier nun mal nicht geben, da es reine Fiktion ist. Trotz der Zeitthematik bleibt der Film immer bodenständig, hält sich geschickt zurück um die Geschichte wirken zu lassen und somit den Zuschauer gut ins Geschehen zieht. Ich für meinen Teil hatte noch genug Interpretationsspielraum (wenn auch im kleinen Maße) und das Ende lässt einen leicht schmunzeln. 


Von mir gibt es für dieses gefühlvolle, seichte SciFi-Drama mit Foundfootageeinschlägen klare 7 Wasserstoffkapseln. Ich finde es Schade, dass die breite Maße an Kritiken eher negativ ausgefallen ist. Selbst hier wurde beim Newsticker sofort auf die Jugendfreigabe geschimpft, was mMn völlig am Thema vorbei ist und der Film nicht verdient hat. Die Qualitäten eines Mediums, welches zur Unterhaltung dient (und manchmal auch zum Nachdenken anregt), können niemals so pauschal abgewertet werden. Ich kenne nicht viele PG 13 Filme die bei uns das gelbe Siegel bekommen haben. Ungeachtet der Freigabetatsache wird ein sechsjähriges Kind mit der Geschichte eh nicht viel anfangen können. Daher empfehle ich erst ab der weiterführenden Schule eine Sichtung.

7/10
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Kommentare

10.10.2019 08:23 Uhr - sonyericssohn
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Schöne Kritik.
Den fand ich auch recht angenehm.

10.10.2019 11:06 Uhr - TheMovieStar
User-Level von TheMovieStar 5
Erfahrungspunkte von TheMovieStar 411
Schließe mich Sony an, die Kritik ist super. Den Film habe ich leider noch nicht gesehen.

10.10.2019 15:14 Uhr - Kable Tillman
1x
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von Kable Tillman 2.183
Erst kürzlich noch in HALLOWEEN (2018) dabei und von sonyericssohn in MONSTER PARTY gesichtet.


Das ist er! Ich habe Walter gefunden!

Deine Kritik ist wie immer super, aber der Film spricht mich trotz deiner wohlwollenden Worte nicht an. Kann Found-Footage nicht mehr sehen.

10.10.2019 20:03 Uhr - Romero Morgue
1x
User-Level von Romero Morgue 3
Erfahrungspunkte von Romero Morgue 168
Danke euch dreien für die löblichen Worte. Freut mich natürlich ungemein wenn mein Stil anderen gefällt. 😁

@ Kable
Wenn es NUR an der Wackelkamera liegen sollte, kann ich dich beruhigen und du solltest dem Film (wenn dich das Thema anderweitig interessiert) mal eine Chance geben. Das fällt (bei mir zumindest) nicht besonders in Gewicht und ist hier absolut vertretbar.
P.S.: Glückwunsch, gewonnen! 😂

@ sony

Habe deine Kritik natürlich gelesen. Da sind geschmackliche Überschneidungen vorhanden. 😉

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