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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.956
Eintrag: 12.10.2019

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Fractured

Herstellungsland:USA (2019)
Genre:Action, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,75 (4 Stimmen) Details
inhalt:
Als seine Frau und verletzte Tochter aus der Notaufnahme verschwinden, begibt sich ein Familienvater auf die Suche – überzeugt, dass das Krankenhaus etwas verheimlicht.
eine kritik von ghostfacelooker:

Man kennt das. Filme in denen Personen und Orte schon eine seltsame Grundstimmung verströmen und an mehreren Orten auftauchen, obwohl sie dort nichts zu suchen hätten und Ereignisse, die sich für die Hauptrolle plötzlich anders darstellen, als sie es in Erinnerung oder eben gerade noch erlebt zu haben glaubt.

Ähnliches widerfuhr Liam Neeson bereits in The Unknown Identity, Jodie Foster in Flightplan und nun Sam Wortington, als Ray Monroe, der bereits von Anfang an eine seltsame Aura verströmt und man sich nicht nur fragt warum die Autofahrer um ihn herum seltsam reagieren, sondern auch was wohl noch auf uns zukommt, denn der später ins Bild kommende Hund, mit den zwei verschieden farbigen Augen, ist noch das geringste Übel, welchem sich Ray während der Handlung zu stellen hat.

Seine Frau Joanne, (Lily Rabe), scheint zusätzlich emotionaler Ballast für ihn zu sein, denn sie scheint nicht nur mit der Gesamtsituation unzufrieden zu sein, sondern fordert auch ziemliches Engagement von ihrem Mann und zwar in mehr als einer Hinsicht.

Von verschwiegenen Gewissensbissen, dem Wunsch nach einem Drink und der tiefen Liebe zu seiner Tochter getrieben, führen ihn verschiedene Situationen in einen Abwärtsstrudel mentaler Widersprüche, denn ein unglücklicher Unfall, aufgrund seiner eigenen Unachtsamkeit, führt dazu, daß er mit seiner Familie in ein nahe gelegenes Krankenhaus fährt, in dem bereits die Anmeldung und die wirklich unhöfliche Dame hinter der Theke Grund Mißtrauen hervorrufen. Dies steigert sich für Ray in blankes Entsetzen, denn plötzlich scheint keiner des Klinikpersonals seine Frau und sein Kind zu kenne.

Brad Anderson´s Filmvita verursacht bei mir ambivalente Empfindungen. Einerseits gefielen mir The Maschinist, Die Herrschaft der Schatten und The Call mit Halle Barry ganz gut, während mir Stonehearst Asylum sowie Transsibirian nicht wirklich zusagten.

Der Regisseur zeigt hier, daß er mit dem Drehbuch von Alan B. McElroy eine ziemlich intensiv spannungsreiche Inszenierung in den Kasten bekommen hat, bei der Sam Worthington, eine mir bis dahin sehr depressive Darstellung als verzweifelter und verstörter Ehemann abgibt, der aufgrund seiner ehelichen und persönlichen Probleme nicht wirklich immer Herr seiner Emotionen und in dem zu seiner inneren Agonie auch eine aggressive Dissonanz in sich trägt.

Doch auch wenn Wortington hier eine sehr emotional und von der ersten Minute an depressiv oder zumindest ermüdete Figur darstellt, ist seine Darbietung äußerst glaubwürdig, sodaß man ihm gerne folgen will auch wenn man selbst verschiedene Gedankengänge parallel zur Handlung aufbaut, um sich diese erklären zu wollen.

Positiv sind neben dem aufklärenden Ende, die Tatsache, daß der Film selbst keine langwierigen Momente hat, die ein Bruch in der Spannung bedeuten könnten, denn man fühlt mit Ray und seiner Situation mit, auch wenn man innerlich selbst nach Antworten und eventuell übersehenden Hinweisen sucht.

Die, im letzten Drittel vermehrt eingeflochtenen Wendungen, durch Mitarbeiter oder Polizei sorgen zusätzlich für positiven Gedankengang innerhalb der sich für Ray zuspitzenden negativen Situaiton.

Der Schluß, auch wenn er einen zusätzlich überraschenden Plottwist bereithält, wäre an sich, bereits ziemlich früh vorhersehbar gewesen, zumindest wenn man genau zuhört. Dies jedoch schadet dem Film zumindest für eine Erstsichtung nicht wirklich, denn dafür ist er vom Handlungsaufbau her gesehen perfekt.

Größere Euphorie kann ich diesem Vetreter genannter Handlungswerke, persönlich jedoch nicht zusprechen.

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Kommentare

12.10.2019 22:50 Uhr - CheesyAK47
Danke. Auch für mich war dieser Film die übliche Stangenware von Netflix.

13.10.2019 01:39 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 17
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.956
12.10.2019 22:50 Uhr schrieb CheesyAK47Danke. Auch für mich war dieser Film die übliche Stangenware von Netflix.


Übliche Stangenware nicht wirklich, aber bekanntes im unbekanntem Gewand

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