SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Call of Duty Modern Warfare · Die Regeln haben sich geändert. · ab 59,99 € bei gameware Dying Light 2 uncut PS4 · Der Nachfolger des Zombie-Krachers. Mehr Blut! · ab 59,99 € bei gameware
Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.956
Eintrag: 13.10.2019

Amazon.de

  • Danger Close - Die Schlacht von Long Tan
Blu-ray/DVD Mediabook
26,99 €
Blu-ray
15,99 €
DVD
10,99 €
  • Joker
4K UHD/BD Steelbook
36,99 €
4K UHD/BD
31,99 €
BD Lim. Steel
29,99 €
Blu-ray
18,99 €
DVD
15,99 €
  • Brightburn: Son of Darkness
BD Steelbook
19,99 €
4K UHD/BD
31,99 €
Blu-ray
14,99 €
DVD
14,99 €
prime video
11,99 €
  • Witchcraft
  • Blu-ray/DVD Mediabook
Cover A
33,99 €
Cover B
33,99 €
Cover C
33,99 €
Cover D
37,89 €
  • Monster Dog
  • Blu-ray/DVD Mediabook
Cover A
35,05 €
Cover B
35,27 €

Tomb Raider

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy, Thriller
Alternativtitel:Tomb Raider: First Mission

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,75 (24 Stimmen) Details
inhalt:
Lara Croft ist die leidenschaftlich emanzipierte Tochter eines exzentrischen Abenteurers, der spurlos verschwunden ist, als sie noch ein kleines Mädchen war. Inzwischen ist Lara erwachsen, aber ihr fehlt ein klares Lebensziel – eher unmotiviert brettert sie als Fahrradkurierin durch die Straßen der Trendviertel von East London – zum Leben reicht das kaum. An der Uni hat sie sich zwar eingeschrieben, aber die Hörsäle meidet sie. Sie will sich ihren eigenen Weg suchen und lehnt daher auch die Leitung des globalen väterlichen Konzerns ebenso strikt ab, wie sie sich weigert, an seinen Tod zu glauben. Mittlerweile sind allerdings sieben Jahre vergangen, und man legt Lara nahe, sich allmählich mit der Realität abzufinden. Doch irgendetwas – Lara begreift es selbst nicht – treibt sie dazu, endlich herauszufinden, was ihrem Vater eigentlich passiert ist.

Als Lara alle Brücken hinter sich abbricht, handelt sie bewusst auch gegen den letzten Willen ihres Vaters. Ihre Suche beginnt dort, wo er zuletzt gesehen wurde: in dem legendären Grabmal auf einer mythischen Insel, die sich irgendwo vor der japanischen Küste befinden könnte. Doch Lara hat sich keine einfache Aufgabe vorgenommen: Allein schon die Reise in diese Region erweist sich als extrem gefährlich. Unversehens muss sie alles aufs Spiel setzen – sogar ihr Leben. Von einer Minute zur anderen verfügt sie über nichts außer ihrem scharfen Verstand, ihrem unverbrüchlichen Glauben und ihrem angeborenen Starrsinn. Doch reicht das, um auf dieser Reise ins Ungewisse über sich selbst hinauszuwachsen? Falls sie dieses haarsträubende Abenteuer überlebt, dann könnte sie mit einem Schlag berühmt werden. Denn nicht jeder darf sich Tomb Raider nennen.
eine kritik von ghostfacelooker:

Als man den Serienschöpfern von Tomb Raider durch EIDOS die Rechte am Franchise 2003 aufgrund schlechter Verkaufszahlen entzog und an Crystal Dynamics übertrug, war es nur eine Frage der Zeit, bis man aufgrund der vorangegangenen vier Teile, nun auch die bis dahin bestehenden Verfilmungen über Lara Croft „rebooten“ würde.

Und ehrlich gesagt, wann immer du eine Verfilmung mit Angelina Jolie in der Hauptrolle siehst, bedarf es schon gewichtige Schauspielgrößen, wie Ex-Mann Brad Pitt oder Johnny Depp, um von der Leinwandpräsenz der Schauspielerin ablenken zu können und den Fokus auf die Story zu legen.

Jolie, die in ihren Rollen immer eine avantgardistische Ausstrahlung besitzt, die ihnen eine, den Raum gänzlich für sich einnehmende Position überträgt, war zwar optisch keine Fehlbesetzung, denn sie kam der fiktiven Figur visuell am Nächsten, jedoch traten die Elemente die Lara neben ihrer explizit auf den männlichen Gamer ausgerichteten sexuellen Reize auszeichneten dadurch in den Hintergrund.

Die Schwedin Alicia Vikander, prahlt nun nicht so sehr wie ihre Schauspielkollegin mit ihren weiblichen Vorzügen, gleicht dies jedoch mit sympathischer Erscheinung und dem für die Story wichtigem Element der Glaubwürdigkeit wieder aus.

Man nimmt ihr die Rolle der jungen und in sich ihrem ersten Abenteuer einfinden Lara Croft vom ersten Moment in dem sie im Boxtraining präsentiert wird bis zu ihrer letzten, mit schmunzelnden Wortwitz andeutenden zweiten Teil, Szene ab.

Die Story ist dabei so „leichtfüßig“, daß sie sich selbst als viertes besseres, oder aber fünftes leider nicht konzipiertes Abenteuer von Indiana Jones hätte verkaufen lassen, in dem der altgediente Veteran alter Gräber ihren angestaubten Bewohnern, trotzt betagten Alters nochmals hätte glänzen können.

Ebenso hätte man diese Geschichte, die eine Vater-Tochter Beziehung erzählt und dazwischen mit reichlicher Action und witzigen Dialogen garniert wurde, für Indy gar nicht mal groß verändern müssen.

Interessant ist hierbei, wie auch bei den Indiana Jones Abenteuern, daß alle Informationen, die man zu ersten japanischen Königin, Himiko im Film erfährt historischen Fakten entsprechen. Gut die reißerischen Aspekte rund um die gute Monarchin sind natürlich Fiktion, jedoch sind Abstammung und Verortung sowie die Tatsache das sie mit hundert Sklaven begraben worden ist, historisch verbürgt.

Das Grundelement des Rätsel bestückten Abenteuers hätten somit in beiden Fällen gefruchtet. Hier gab man Lara noch ihren obligatorischen Hintergrund, den sie als normales Mädchen ohne ihre elitäre Abstammung hervorzukehren fristet, bis sie von der rechten Hand ihres Vaters, der Geschäftspartnerin Anna Miller zu einer folgenschweren Entscheidung getrieben wird.

Diese schicksalshafte Entscheidung, bringt den Stein ins Rollen und löst wie in den Spielen ebenso üblich eine Kettenreaktion zwischen Rätsel und Action aus. Diese zeigt Regisseur Roar Uthaug im intelligent und abwechslungsreichen Wechselspiel, sodaß man bis auf wenig vorhersehbare Momente, als Zuschauer in den Genuß kommen kann, sich mit dieser „neuen“ Lara nicht nur äußerst schnell anzufreunden, sondern mit ihr mitfühlen und fiebern zu können.

Vikander, beansprucht dabei auch nicht die Szenerie für sich, sondern ist in ihrer fast unscheinbaren Ausstrahlung sogar so verletzlich, daß man Sprünge, Schläge oder Schmerzensschreie so empfindet, als hätte man eine gänzlich neu zu entdeckende Heldin auf dem Bildschirm und keine Ikone, die man selbst nach Wochen des Computerflimmerns weit nach Zack McCracken, oder Guybrush Threepwood, fluchend und schwitzend durch verpixelte Gänge voller Gefahren gejagt hätte, welche nun zum dritten Mal verfilmt wurde.

Der norwegische Regisseur, der auch für Cold Prey verantwortlich zeichnete, lässt seinen namhaften Cast, trotzdessen im Schatten seiner weiblichen Hauptrolle agieren.

So ist Langzeitnebenrollenschauspielerin Kristin Scott Thomas fast genauso unscheinbar wie Martial-Arts-Star, Daniel Wu, der hier sein durch Jet Li, Donnie Yen und Jackie Chan inspiriertes Wushu-Können auf Anweisung von Roar Uthaug, selbst in marginalen Actionsequenzen nicht anwenden durfte, aber immerhin ebenso lustig wie Nick Frost, der in kurzen Momenten für Lacher als Pfandleiher sorgt.

Für mich kann der zweite, angedeutete und bereits geplante Teil mit selben Zutaten, aber nicht weniger als diese und hoffentlich auch mit selber Hauptdarstellerin kommen.

mehr reviews vom gleichen autor
Paradise
Ghostfacelooker
Teufel
Ghostfacelooker
Greta
Ghostfacelooker
die neuesten reviews

Kommentare

13.10.2019 15:44 Uhr - Kable Tillman
DB-Helfer
User-Level von Kable Tillman 12
Erfahrungspunkte von Kable Tillman 2.176
Habe den Film zu meiner Schande noch nicht gesehen, aber dein Review macht auf jeden Fall neugierig. Die alten Lara Croft Teile mit Jolie waren trotz ihr doofen Handlungen unterhaltsam. Und ich persönlich würde lieber eine frische Abenteuerreihe verfolgen wollen, als einen 5. Indy. Der 4. war eine derartige Gurke, dass ich beim 5. gar keine positiven Erwartungen habe.

13.10.2019 19:32 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 17
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.956
13.10.2019 15:44 Uhr schrieb Kable TillmanHabe den Film zu meiner Schande noch nicht gesehen, aber dein Review macht auf jeden Fall neugierig. Die alten Lara Croft Teile mit Jolie waren trotz ihr doofen Handlungen unterhaltsam. Und ich persönlich würde lieber eine frische Abenteuerreihe verfolgen wollen, als einen 5. Indy. Der 4. war eine derartige Gurke, dass ich beim 5. gar keine positiven Erwartungen habe.


Stimmt schon aber diese Story wäre ein besserer vierter Teil oder auch Option zum 5. gewesen, wie ich es ja schrieb

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen Team Kontakt / Werben Mithelfen
© Schnittberichte.com (2019)