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Eintrag: 16.10.2019

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The Demon Hunter

(Originaltitel: Don't Kill It)
Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Fantasy, Komödie

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,36 (14 Stimmen) Details
inhalt:
Mehrere brutale Morde versetzen ein Provinznest am Mississippi in Angst und Schrecken. Denn sie folgen - wie FBI-Agentin Evelyn Pierce feststellen muss - keinerlei Muster. Nur der alternde Dämonenjäger Jebediah Woodley erkennt einen - natürlich paranormalen - Zusammenhang: Ein Dämon ergreift immer genau von demjenigen Besitz, der ihn gerade getötet hat. Weshalb den beiden bei ihren blutrünstigen Aufräumarbeiten nichts Anderes übrig bleibt, als ausgerechnet den jeweils Besessenen gerade nicht zu töten.
eine kritik von themoviestar:

Don't kill it, so der Originaltitel, kann meiner Meinung nach als Paradebeispiel dafür angesehen werden, dass ein unterhaltsamer Film in der Produktion nicht immer Unsummen an Geld verschlingen muss, so standen knapp 3.500.000 Dollar Budget zur Verfügung und auch die Drehzeit bewegt sich mit gerade mal 17 Tagen in überschaubaren Sphären. Als Regisseur wurde Mike Mendez verpflichtet, der vielen Filminteressierten noch ein Begriff sein dürfte durch den 1996 entstandenen Genrebeitrag Killers, die Hauptrolle konnte sich Schweden Hüne Dolph Lundgren angeln und für die Story zeigen sich Dan Berk sowie Robert Olsen gemeinschaftlich verantwortlich. The Demon Hunter feierte am 27.08.2016 auf dem Fantasy Filmfest in Hamburg Premiere und wurde sogar mit einem limitierten Kinorelease in ausgewählten Lichtspielhäusern bedacht.

Das Drehbuch verknüpft gekonnt die grundlegende Krimi Thematik um die rätselhafte Mordserie mit übernatürlichen Horrorelementen und brutalen Goreeinlagen sowie mit einer gehörigen Portion Action, darüber hinaus wird auch der Humor nicht vergessen, da Demon Hunter sich nur bedingt ernst nimmt und immer wieder auch selbstironische Tendenzen zeigt. Dabei ist die Idee, ein bösartiges Geisterwesen körperwandelnd von Opfer zu Opfer springen zu lassen nicht gänzlich neu, Parallelen zu Wes Cravens Shocker aus dem Jahr 1990 lassen sich hier nicht von der Hand weisen und auch den aus meiner Sicht genialen Psychosound Effektton beim Eintreten der Bedrohung haben sich die Macher aus dem 2006 entstandenen Remake von The Hills have eyes "ausgeliehen", was bezüglich positiver Wirksamkeit gegenüber dem Publikum aber keine Abbitte leistet.

Vom variablen Erzähltempo und den teilweise eingebauten unerwarteten Handlungswendungen profitiert ein fast über die ganze Spielzeit anhaltend hoher Spannungsbogen, nur der Teil zwischen erster Mordserie und dem nächsten Auftreten weiterer infizierter Wirte gestaltet sich merklich zäh, obgleich der Zuschauer dieses Manko partiell wahrscheinlich verschmerzen kann, da in dieser Passage die Konzentration auf das hervorragende Zusammenspiel der beiden Hauptprotagonisten dem Dämonenjäger Jebedia Woodley (Dolph Lundgren) und der FBI Agentin Evelyn Pierce (Kristina Klebe) gelenkt wird und sich dadurch die aufkommende Langweile in Grenzen hält. Nichtsdestotrotz wirkten manche Argumentationsketten des fiktiven Handlungskonstruktes auf mich nicht immer 100 %  durchdacht, hier konnte ich spürbare Defizite in Punkto Nachvollziehbarkeit und Plausibilität feststellen.

Weitergehend kann konstatiert werden, dass der gesamte Cast dieses Projekts mit einem annehmbaren Niveau agiert, sämtliche Nebendarsteller und die Besetzung der Statistenrollen hinterlassen einen passablen Eindruck. Wie Jean Claude Van Damme gehört auch Dolph Lundgren für mich zu den Actionstars, die mit zunehmenden Alter an Profil, Charisma und Ausstrahlung gewinnen konnten, was Dolphs Performance in Don't kill it auch eindrucksvoll beweist. Für den mittlerweile betagten Lundgren ist es beispielsweise heute kein Problem, unterschiedliche Mimiken und Stimmungen kurz aufeinander folgend umzusetzen, woran er sich in jungen Jahren noch die Zähne ausgebissen hätte. Außerdem sollte hier auch nochmal gesondert die überaus ansprechende Leistung von Kristina Klebe genannt werden, die als ehrgeizige FBI Agentin vollumfänglich zu überzeugen weiß.

Jedenfalls werden die Liebhaber von actiongeladenen, blutigen Zombie Vehikeln bestens bedient und Regisseur Mike Mendez versteht das Geschehen trotz der überschaubaren finanziellen Mittel audiovisuell größtenteils zufriedenstellend und mit einer fließenden Synergie von Bild und Ton in Szene zu setzen, einige Effekte wirken zwar bezüglich Maskenbildung ein bisschen arg getrickst, was in Gesamtheit aber mit einem sympathischen Trashfaktor wieder ausgeglichen wird. Der angehobene Härtegrad der Mord und Tötungssequenzen relativiert sich durch den phasenweise übertriebenen spaßigen Unterton und kann durchaus auch als Cartoon ähnlich wahrgenommen werden, weswegen wohl der Film trotz der ausgiebigen graphischen Gewaltdarstellung ungekürzt publiziert werden konnte.

Am Ende des Tages vergebe ich für diesen Laune machenden Genremix aus Crime, Action, Horror und Humor 7 von 10 möglichen Punkte, don't kill it bietet zwar keine gehobene Samstagabend Unterhaltung, funktioniert aber als spaßiger Fun-Splatter mit einem hervorragend aufgelegten Dolph Lundgren und einem enormen Unterhaltungswert optimal, sofern man bereit ist, über geringfügige Schwächen wie streckenweise billig wirkende Effekte, einem bedingt originellen, nicht ganz ausgearbeiteten Plot oder dem etwas lahmen Mittelteil hinweg zu sehen.

7/10
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Backtrace
TheMovieStar
2/10

Kommentare

16.10.2019 19:52 Uhr - dicker Hund
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Yep, so kann man den auch beschreiben. Von mir gab's noch einen Punkt mehr.

Tante Edith lässt Hünen Hühner fangen.

16.10.2019 20:04 Uhr - TheMovieStar
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Danke dir für deine Rückmeldung und dein Lob, dicker Hund.
Hab das H grad noch beim Drüber bügeln entfernt, danke für den Hinweis :-)

Wertung sind wir fast gleich ich schwenke zwischen 7 und 8 und habe mich dann doch für die 7 entschieden. Der Film war auf jeden Fall unerwartet gut bei der Erstsichtung.

16.10.2019 20:59 Uhr - Kable Tillman
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Tolle Kritik! Dolph sehe ich immer gerne. Gehört für mich zu den sympathischsten Actionhelden der 80er und 90er. Könnte auch mal wieder einen seiner Streifen reviewen.

16.10.2019 22:03 Uhr - Ghostfacelooker
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Gekonnt und wie gewohnt, in mir lieb und selbst verwendetem Sprachmuster besprochen^^^^^^

17.10.2019 07:55 Uhr - TheMovieStar
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@ Kable:
Danke für dein Lob. Ja mach das, Dolph hat viele sehenswerte Streifen und bei deinen Reviewer Qualitäten kommen da bestimmt tolle Kritiken raus :-)

@Ghost:
Danke auch dir für dein Lob, ja da hast Du Recht sprachlich drücken wir beide uns in vielen Belangen recht ähnlich aus :-)

17.10.2019 11:03 Uhr - sonyericssohn
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Hm, bei dem Vehikel war ich mir noch nie ganz sicher was das sein wird. Vielleicht riskier ich jetzt dann doch mal ein Auge...oder sogar zwei...

Angenehme Kritik mal wieder !

17.10.2019 11:39 Uhr - TheMovieStar
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@ Sony: Danke auch dir für ein Lob und deine Rückmeldung. Ich denke, du kannst dir den Film ansehen, mehr als nicht gefallen kann er dir ja nicht :-) Von den neueren Lundgren Filmen auf jeden Fall einer der Besten!

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