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Kable Tillman
Level 12
XP 2.176
Eintrag: 16.10.2019

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The Marine 5: Battleground

Herstellungsland:USA (2017)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Thriller
Alternativtitel:The Marine: Battleground
The Marine 5

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,25 (4 Stimmen) Details
inhalt:
Nach seiner Rückkehr aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten arbeitet Jake Carter (Mike "The Miz" Mizanin) als Rettungssanitäter. Während der Arbeit erreicht ihn der Hilferuf eines verletzten Mannes. Als beide von einer skrupellosen Motorradgang verfolgt werden, muss Carter all seine Fähigkeiten aus seinem früheren Leben einsetzen, um diesen Rachefeldzug zu beenden oder sterben…
eine kritik von kable tillman:

The Marine 5: Battleground… Jobwechsel mit Folgen 

Um ehrlich zu sein, sagen mir diese ganzen WWE-Kämpfernasen gar nichts. Ich kenne keinen einzigen der in „The Marine 5: Battleground“ mitspielenden Wrestling-Stars, verfolge kein Wrestling und hatte auch nie sonderliches Interesse dafür. Selbstverständlich habe ich als Jugendlicher auch mal ein paar Wrestling-Kämpfe im Fernsehen verfolgt, jedoch eher aus purer Neugier an dem Thema, welches meine Mitschüler damals zu leidenschaftlichen Diskussionen auf dem Pausenhof animierte und nicht, weil ich dieses schreckliche Laienschauspiel garniert mit stumpfen Prügelorgien irgendwie authentisch oder mitreißend fand. Wrestling ist – so sagen zumindest böse Zungen – eine Seifenoper für Machos. Was ich jedoch fast schon mit Faszination verfolge, ist der cineastische Output der WWE Studios, die seit Jahren regelmäßig einen B-Movie-Kracher nach dem anderen in die Filmregale werfen, um ihre Wrestling Stars zu promoten. Ist auch „The Marine 5: Battleground“, der mittlerweile fünfte Teil der langlebigen Billig-Klopper-Reihe mit starkem „Stirb Langsam“-Einfluss, ein knallhartes Brett oder eher ein nasses Handtuch für die müden Actionfanschultern?  

Jake Carver (Mike 'The Miz' Mizanin, „The Marine“-Reihe) hat anscheinend seine Personenschützertätigkeit aus „The Marine 4“ an den Nagel gehangen und ist jetzt Rettungssanitäter. Nach einem missglückten Einsatz werden er und seine attraktive Kollegin Zoe Williams (Anna Van Hooft, „Warcraft: The Beginning“) zu einem vermeintlichen Herzinfarkt in die verlassene Tiefgarage eines geschlossenen Freizeitparks gelotst. Dort angekommen, stellt sich der angebliche Herzinfarkt nicht nur als fiese Schusswunde heraus, sondern der Patient auch als Mittäter bei der Ermordung des Oberhauptes der Rockerbande „Lost Legion“. Diese sinnt auf Rache und stürmt alsbald die Tiefgarage. Zoe und der Patient haben nur noch eine Hoffnung dort lebend herauszukommen: Ex-Marine Jake Carver, für den das nicht die erste „Stirb Langsam“-Situation seiner Karriere darstellt. Doch ist er der Bedrohung durch die skrupellose (und mit professionellen Wrestlern gespickte) Rockerbande gewachsen?

Jake Carver wechselt seinen Job so oft wie Homer Simpson oder Peter Griffin. Mindestens genauso oft wechselt jedoch die für die „The Marine“-Reihe zuständige Person auf dem Regiestuhl. Nach B-Film-Routiniers wie Roel Reiné („The Marine 2“) und William Kaufman („The Marine 4“) übernimmt nun James Nunn („Eliminators“) das Zepter und macht sich daran, als nun bereits dritter Regisseur Mike 'The Miz' Mizanin als den „Marine“ in Szene zu setzen. Und das gelingt ihm überraschend gut. 'The Miz' scheint über die Jahre dazugelernt zu haben und wirkt bei weitem nicht mehr so mimisch überfordert wie noch in „The Marine 3“, auch wenn gutes Schauspiel immer noch andere Attribute benötigt als 'The Miz' sie zu bieten hat. Neben ihm ist Nathan Mitchell (Black Noir in „The Boys“) als Patient Cole der einzige überzeugende Akteur des Films. Alle anderen Darsteller, welche diesmal überwiegend aus der Wrestling Szene kamen, sind furchtbar bis akzeptabel, haben in „The Marine 5: Battleground“ für ihre Schauspielkarriere jedoch keine nennenswerte Leistung abrufen können. Für einen unterhaltsamen Actionfilm sind aber auch ganz andere Attribute entscheidend.

Doch ganz egal ob Action oder Handlung - der Film gibt leider nie richtig Vollgas. Die einfallslose und unglaubwürdige 08/15-Handlung, für welche sich die Drehbuchbrüder Ed und Rory McHenry („Jackboots on Whitehall“) verantwortlich zeichnen, plätschert ca. 2/3 ihrer Laufzeit als „Stirb Langsam in einer Tiefgarage“ vor sich hin, ehe es an die Oberfläche geht und dort weitergeballert und geprügelt werden darf. Abwechslung? Unerwartete Wendungen? Innovative Ideen bei der Inszenierung? Fehlanzeige. Klar, hier und da kommt der vorzeitige Tod einiger Charaktere etwas plötzlich, aber aus den sprichwörtlichen Socken haut einen in „The Marine 5: Battleground“ nichts. Die Kampfszenen sind routiniert, doch unspektakulär und im Kern unästhetisches, wildes Rumgekloppe. Die Shootouts bisweilen blutig, bisweilen aber auch albern anzuschauen, wenn die berüchtigte, von Physiklehrern gefürchtete „Stormtrooper-Flugkurve“ jede Kugel haarscharf am Gegner vorbeisausen lässt. Die durch James Nunn kredenzte Optik ist augenscheinlich hochwertig, kann das (zu) geringe Budget der Produktion jedoch auch nicht verbergen. Alles schlechtreden will und kann ich hingegen nicht. So ist die Filmmusik von Claude Foisy überraschend atmosphärisch, der Streifen selbst zu keiner Zeit wirklich langweilig und 'The Miz' ein souveräner Hauptakteur, der fast schon unmenschlich viel einstecken muss. Darüber hinaus haben mir die saftigen Austrittswunden gefallen, was ich zwar so niemals in eine klassische Feuilleton-Filmkritik schreiben dürfte, aber wir sind hier auf Schnittberichte.com, da geht eine solche Aussage schon klar. Der Blutzoll einiger Auseinandersetzungen dürfte auch die FSK-18 Freigabe, die „The Marine 5: Battleground“ hierzulande mit Stolz in seiner ungekürzten Fassung trägt, rechtfertigen. Trotzdem ist 'The Miz' dritter Einsatz als „The Marine“ eine mittelschwere Enttäuschung und deutlich schwächer als der direkte Vorgänger „The Marine 4“. Bezogen auf meine eingangsgestellte Frage: „The Marine 5: Battleground“ ist leider mehr Handtuch als Brett.

Qualitätswertung: 4 von 10 Punkten
Unterhaltungswertung: 6 von 10 Punkten
Gesamtwertung: 5 von 10 Punkten

Und ich frage mich, welchen Job Jake Carver im nächsten „The Marine“-Teil hat.

Vielleicht Feuerwehrmann, Busfahrer oder Koch?

Bis zum nächsten Review!

Hochachtungsvoll euer Kable Tillman

5/10
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Kommentare

16.10.2019 02:02 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 17
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.956
Momange Momange ma, Homer Simpson ist immerschon im Atomkraftwerk beschäftigt. Seine Ausflüge als Tomacco Farmer usw sind nur Hobbies^^^^^^
The Miz ist genauso ein qualitativ hochwertiger Schauspieler wie Wrestler. Nicht.

Ist das eigentlich das Waynes World oder das Borat Nicht, bei dir? Also meins ist das Waynes World Nicht Nicht^^^^^^^^^

16.10.2019 07:51 Uhr - TheMovieStar
1x
User-Level von TheMovieStar 5
Erfahrungspunkte von TheMovieStar 355
Auch dieses Review ist gut geschrieben und vermittelt einen umfangreichen Eindruck von diesem Film. Danke hierfür!

16.10.2019 08:40 Uhr - sonyericssohn
1x
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 18
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 6.916
Ich muss gestehen daß nach Teil 2 für mich der Ofen aus war. Ausser John Cena fand ich alle anderen Darsteller eher langweilig....Frestler halt ;-) Viel Show und kaum mehr... :-D


16.10.2019 14:16 Uhr - FordFairlane
1x
User-Level von FordFairlane 2
Erfahrungspunkte von FordFairlane 35
Das Mike "The Miz" Mizanin der beste Marine-Darsteller war, merkt man eigentlich schon daran wie oft er diesen Charakter gespielt hat.

The Marine 3 - Homefront
The Marine 4 - Moving Target
The Marine 5 - Battleground
The Marine 6

Außerdem hat er eine Auszeichnung von den WWE Studios bekommen für sein Lebenswerk "The Marine 3-6", als erfolgreichste Filmproduktionen dieses Studios.

Deine Kritik find ich gut, nur würde ich dem Streifen vielleicht 1 Punkt mehr vergeben, da ich die Reihe ziemlich gut finde.
Nur ist bei dieser Reihe das Problem das die WWE Studios so gut wie kein Geld mehr in diese Filme stecken, was man besonders an dem Look von "Homefront" gesehen hat.

Gott sei dank hat man mit "The Marine 6" Jake den Abgang spendiert welchen er verdient hat mit einem tollen Tribut am Ende, der deutlich besser war als der aus Fast 7.

16.10.2019 18:00 Uhr - Ghostfacelooker
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Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.956
16.10.2019 14:16 Uhr schrieb FordFairlane

Gott sei dank hat man mit "The Marine 6" Jake den Abgang spendiert welchen er verdient hat mit einem tollen Tribut am Ende, der deutlich besser war als der aus Fast 7.


Finde es sehr schade das du einen Tribut zum Tod eines Schauspielers der in seiner vielleicht berühmtesten Rolle geehrt wird, mit einem rein fiktiven Charkter Tribut gleichsetzt und den wirklich berührenden Schluß von F&F 7 herabsetzt, welcher ja auch ein Ende einer Freundschaft symbolisiert.

Und Lebenswerk ist ja bei The Miz wirklich selbst für WWE aufgeblasen. Was hat der schon groß geleistet?!

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