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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.956
Eintrag: 20.10.2019

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Nomis - Die Nacht der Jäger

(Originaltitel: Nomis)
Herstellungsland:Kanada, USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Krimi, Thriller
Alternativtitel:Night Hunter

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,33 (6 Stimmen) Details
inhalt:
Seit Jahren macht ein Serienkiller über das Internet Jagd auf junge Frauen. Bis es Cop Marshall (Henry Cavill) mit Unterstützung des undurchsichtigen Cooper (Ben Kingsley) gelingt, den offenbar schwer gestörten Simon (Brendan Fletcher) als Täter zu identifizieren. Doch die Spirale der Gewalt dreht sich trotz seiner Verhaftung unerbittlich weiter. Unbekannte Komplizen nehmen plötzlich die Ermittler selbst ins Visier und zwingen sie in einen tödlichen Wettlauf mit der Zeit...
eine kritik von ghostfacelooker:

Night Hunter, besitzt für mich diese dreckig düstere Stimmung, die dich von der ersten Sekunde an, in ihren Bann zu ziehen vermag und wird bis zum Ende hin, konsequent fortgeführt, was im Hinblick auf z.b Hereditary gefehlt hat.

Davon abgesehen haben die beiden eben sowenig gemeinsam wie Kinderschänder mit Vergewaltigern. Zumindest im Kontext des Verbrechens. Für mich jedoch sind diese Kategorie Verbrecher jene, mit denen man keinesfalls zimperlich umgehen sollte, weshalb mir die Figur des Copper, der hier grandios von Sir Ben Kingsley dargestellt wird, auf Anhieb gefällt. Seine Vorstellung der Gerechtigkeit ist ebenso konsequent, wenngleich auch fair.

Allgemein fand David Raymond, als Regisseur und Drehbuchautor hier mit seinem Debüt, eine Besetzung, welche Sympathien finden kann obwohl er gleichzeitig zu polarisieren scheint.

Henry Cavill, der mir schon in Krieg der Götter oder dem letzten Mission Impossible Teil gefiel und dies bestimmt auch als Witcher, Gerald von Riva, schaffen wird, erinnert hier in seiner Rolle als Det. Marshall, sehr an den Will Graham der Serie Hannibal

Seine anfänglich kühle, unterschwellig fast aggressiv wirkende Art, die in einem gefühlvollen Moment mit seiner Tochter in der Küche ein wenig entschlüsselt und begründet wird, zeugt von einem „Polizisten“, der der Dunkelheit und dem Wahnsinn derer die er jagte so nahe kam, daß er gewillt ist, niemanden mehr wirklich an sich ran zu lassen, vielleicht sogar nicht mal jene die er liebt.

Am liebsten, vergräbt er sich in seine Arbeit und jagt jene gefühllosen Verbrecher, vor deren Emotionalität er selbst Angst hat, daß sie ihn selbst einhüllen würde. Um sich dies aber nicht anmerken zu lassen, knurrt er alles und jeden vorsichtshalber lieber erst einmal an.

Selbst seine Kollegin, Rachel, (Alexandra Daddario; die Kleine aus Percy Jackson wurde erwachsen),  welcher man in der ersten Begegnung mit ihm eine Beziehung nachsagen könnte, wird erstmal deutlich in ihre Schranken gewiesen. Ich hau dir auf die Augen, Kleines, wenn du nicht spurst- könnte man fast annehmen.

Doch diese schnörkellose Stimmung, in der kein Platz für romantische Gefühle ist, zeichnet die beste Rahmenhandlung für den Film, denn es gibt keine Langeweile sondern beste Psychospielchen, die durchaus auch durch die Thematik und dem Antagonisten zumindest durch dessen Unterkunft ein wenig an das damals grandios verstörende Schweigen der Lämmer erinnert, obwohl man später auch einen Hauch Identität durch die Handlung zu wehen verspüren mag.

Der vermeintliche Unterschlupf des im Dunkeln gehaltene Bösewichts, wird durch Coppers Vorgehensweise schnell in Szene gesetzt, was aber der Spannung keinerlei Abbruch tut, sondern sie steigert, denn durch Brendan Fletcher, denn man im Kampf gegen Freddy vs. Jason schon mal gesehen haben könnte, hat man einen Verdächtigen, bei dem man alles denken will, jedoch zu keinem Moment wirklich glauben will, daß er mehr als ein weiteres Opfer ist.

Mit dieser Figur, des Simon Stulls, beginnen somit Fragen und Zweifel, die geschickt bis zum eigentlichen Ende des Films hin intelligent verschachtelt in der Story und dem psychologischen Katz und Maus-Spiel unbeantwortet bleiben, denn mit seiner Gefangennahme geht das Morden weiter, aber diesmal sind die Opfer Cops.

Auch wenn der Film zu genannten Beiträgen und auch dem Thriller Zwiellicht mit Richard Gere und Edward Norten aufweist und man ihn nicht jede Woche einmal sehen wollte, sondern wie Schweigen der Lämmer nach Monaten wieder, dürfte er all jenen gefallen, die sich schon bei jenen Werken und ihrer Stimmung als Zuschauer wohlgefühlt haben.

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