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Mucki1979
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XP 497
Eintrag: 21.10.2019

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Rambo: Last Blood

Herstellungsland:USA (2019)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action
Alternativtitel:Rambo 5
Rambo V

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,05 (39 Stimmen) Details
inhalt:
Der ehemalige Vietnamveteran muss sich in Rambo 5: Last Blood nicht nur einem mexikanischen Menschenhandelsring stellen, sondern wird auch mit seiner Vergangenheit konfrontiert: Rambo versucht auf der Farm seiner Eltern ein friedliches Leben zu führen. Nachdem jedoch die Tochter seiner Haushälterin von Menschenhändlern entführt wird, reist Rambo gemeinsam mit der Ex-Soldatin und Journalistin Carmen (Paz Vega) nach Mexiko. Dabei gerät er an den Kartellboss Hugo Martinez und dessen Bruder Victor. Bald findet sich Rambo in einem brutalen Kampf gegen die Kartellschergen wieder.
eine kritik von mucki1979:

Es ist schon durchaus interessant zu sehen, wass über die Jahre aus David Morrell's literarischem Charakter John J. Rambo geworden ist, zumindest im audiovisuellen Bereich. Immerhin stand der Erstling "First Blood" zum Anfang der achziger Jahre sehr deutlich im Lichte des bekannten Vietnam-Traumas. Ein Trauma, welches nicht nur der Charakter des Veteranen Rambo sondern vielmehr eine ganze Nation zu verarbeiten hatte. Und zwar bis zum heutigen Tage. Und so stand die Handlung des Erstlings doch mehr im Lichte des Drama, angereichert um einige wenige Actionsequenzen. Und trotz eher wortkargem Protagonisten mit dem Fokus auf durchaus tiefgehendere Dialoge über die Wirkung einer Gesellschaft auf Einzelpersonen und deren Reflektion auf ihr eigenes Klimakterium. Der Erfolg des Erstlings bescherte uns zunächst wei Fortsetzungen, welche weniger durch tiefgründige Dialoge auf sich aufmerksam machen konnten, sondern vielmehr im Lichte des kalten Krieges und der Actionfilmkultur der achtziger Jahre zu brutalen Actionkrachern mutierten. Dies vermochte man sogar im Lichte eines Credo namens: "Ihr habt mich so gemacht und ich gebe Euch nur das, was Ihr angezettelt habt!" ganz hübsch verpacken, ohne als umsatzorientierte Produktion gleich an allen Ecken der Welt mit der moralischen Keule verhauen zu werden.  

 

Und so begab es sich letztlich, dass der Charakter des Protagonisten, ziemlich genau 20 Jahre nach der zweiten Fortsetzung von "First Blood", ein Revival namens "John Rambo" erleben durfte. Diesem fehlte es weder an Action und Brutalität, eine zumindest vertretbare Legitimation durch das Aufbegehren gegen eine brutal-pervertierte Militärdiktatur mit dem Ziel, das Leben Einiger zumindest zum Schutze Anderer zu nehmen, und somit einen aus meiner Sicht eher versöhnlichen Ton ggü. den beiden Vorgängern anzustrengen. Versöhnlicher dahingehend, dass sich "John Rambo" zumindest einige Szenen gönnte, "etwas" tiefer in die Seelenwelt des gebrochenen Protagonisten einzusteigen, bevor er tun und  anderen antun wird, wozu er in Vietnam im Namen seines Heimatlandes gemacht wurde. Dies "garniert" mit dem Abschluss in Form einer Rückkehr in jenes Land, welches ihn nach dem Krieg erneut gebrochen hatte, was fast schon einer weiteren (inneren) Versöhnung gleich kam, bzw. Interpretationsspielräume schaffte.

 

Eine weitere Dekade später wurden Gerüchte um einen Abschluss der Reihe laut, unter der Regie von Adrian Grünberg ("Get the Gringo"). Nach dem in meinen Augen fantastischen Vorgänger ("John Rambo") ließen die Gedanken an einen gelungenen Abschluss der Reihe in alsdann wieder heimischen Gefilden des Protagonisten, das cineastische Wasser im Munde zusammen laufen. Es arbeitete in meinem Kopf wie verrückt, ob man hiermit stilistisch wieder in Richtung "First Blood" gehen würde. Einem intelligenten Kriegsdrama, bestenfalls um grafische Momente des Vorgängers bereichert. Mit einer Prise "Fresh Blood" in Form von Grünberg verfeinert, der mit "Get the Gringo" einen zumindest soliden Thriller abliefern konnte, wenngleich nur durch den Hauptdarsteller Mel Gibson getragen.

 

Und dann kam kurz vor Kinostart ein Red Band - Trailer in den Umlauf, welcher darauf schließen ließ, dass eben diese Hoffnungen vollumfänglich eintreten werden. Wenngleich erste Stimmen in der Presse durchaus skeptisch werden ließen. Aber wer ist schon die Presse, welche bereits die Vorgänger im schrägen Licht stehen ließen, wenn bereits auf dieser Plattform die ersten guten bis sehr guten Bewertungen aus dem Boden sprossen. Wer kann den die Qualität eines Films besser zum Ausdruck bringen, als wir Cineasten und bestenfalls Fans des Franchise?! Ich mache ich es im Ergebnis kurz. "Last Blood" ist ein nicht annähernd gelunger Abschluss des Epos um John J. Rambo und nicht mehr als ein mittelmäßiger Rachethriller mit wenig Sinn und Verstand! Wer sich jetzt ggf. vor den Kopf gestoßen fühlt, sollte an dieser Stelle aufhören zu lesen. Nachstehend das Fazit ür alle anderen:

 

1. Story

Wo auch die Vorgänger sicher niemals einen Oscar für das Drehbuch gesehen hätten, wird die Chance auf eine dramaturgische Annäherung des Konfliktes des Protagonisten zu seinem Heimatland nicht annähernd aufgegriffen, sondern es wird uns eine hanebüchene und an Plakativität kaum zu überbietende "One-Man-Army-Rachestory" präsentiert, die einer Rambo-Verfilmung nicht annähernd würdig ist. Es wird beinahe jede Chance ungenutzt gelassen, in die Psyche des Protagonisten einzudringen, oder seine teils atypischen Verhaltensweisen näher zu erläutern.  Während ich diese Zeilen schreibe wundere ich mich heute noch, wie man diesen Handlungstorso künstlich auf knapp neunzig Minuten dehnen konnte. Wenngleich die ersten Minuten vielversprechend beginnen, driftet die Story danach alsdann in die filmische Belanglosigkeit ab. Im Vergleich zu "Last Blood" strotzen alle Vorgänger vor inhaltlichem Tiefgang. Hier geht es, entgegen zu den Vorgängern, allein um Rache. Und wir alle wissen, selbst wenn Rache ein Gericht ist, welches am Besten kalt serviert wird, kann man dramaturgisch nicht viel aus ihr herausholen und die Handlung unterbietet hierbei in kaum nachvollziehbarer Weise selbst den zweiten Aufguss von "Taken" bzw. "96 Hours".  

 

2. Charaktere

Die Wahl der Auswahl und Anzahl der Charaktere innerhalb der Handlung ist übersichtlich. Dies ist für einen Film im Rambo-Franchise und einen gewünscht kompromisslosen Actionthriller nicht zwingend unüblich, das klassische "Reduce to the Max!" funktioniert aber anders und an anderen Stellen im "Thriller-Bereich" deutlich besser. Die Charakterzeichnung ist, vielleicht bis auf den durch Stallone repräsentierten Charakter, auf B- oder gar C-Movie-Niveau und kann sich mit den stereotypen Charakteren in diesem Bereich leider mehr als gut messen. Bereits in optischer Hinsicht "engelsgleiche" Protagonisten treffen auf ebenfalls in bereits optischer Hinsicht "diabolische" Antagonisten. Wie ich bereits oben schon ausführte, gibt das Rachethema hier auch in den Dialogen nicht viel her. Hier wird fast schon im sog. "Kindchenschema" vorgegeben, wen man mögen soll und wen man keindesfalls leiden können darf. 

 

3. Umsetzung

An der audiovisuellen Umsetzung gibt es nichts auszusetzen, sofern man sich im B- bis C-Movie-Bereich heimisch fühlt. Schnelle Schnitte bei den Actionszenen wechseln sich mit einigen Totalen in den Dialogszenen ab. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Große Abzüge gibt es aus meiner Sicht bei der Balance zu machen. Etwa eine Stunde fast schon belanglose Handlung, gefolgt mit ca. 20 -25 Minuten von Auszügen der Action-Szenerien aus "John Rambo", wirken einfach nicht rund und sind aus meiner Sicht gleichwohl der klaren Fehlentscheidung zuzuschreiben, John Rambo hier zum "Rache-Opa" mutieren zu lassen. Ich gebe zudem offen zu, dass mir die Szenen im fertigen Film im Vergleich zum Red-Band Trailer deutlich schneller geschnitten vorkamen und somit an Wirkung verloren haben. Aber es kann durchaus sein, dass ich mich täusche.

 

Schlussbemerkung:

 

Wie bereits in "Get the Gringo", trägt der Hauptdarsteller auch hier das Gesamtkonstrukt. Stallones körperliche Präsenz nebst seinem wortkargem Auftritt ist aus meiner Sicht das Einzige, was dem Film im "Rambo-Universum" seinen Platz gibt und ihn über die Schwelle der Belanglosigkeit hebt. Hierfür daher ein Ehrenpünktchen. Der Rest war für mein subjektives Empfinden eher ein gescheitertes Experiment, das Rambo-Franchise in ein neues Fahrwasser zu befördern. Nein, dass hier ist nicht John Rambo wie wir ihn bislang kannten! Hierfür mangelt es dem Film einfach an der erforderlichen Qualtät, sich von einem tumben Rachethriller von der Stange abzuheben.

 

Seht es mir nach, aber von einem gelungenen "Abschluss der Saga (!)" ist der Film meilenweit entfernt! Hierfür mangelt es der Story und Charakterzeichnung an Tiefgang. Und da man diese offensichtlich nicht angestrebt hat, mangelt es zudem an den "grafischen Schauwerten" des Vorgängers! Hier gibt es natürlich auch etwas für die "Gore-Hounds" unter uns zu sehen. Aber die Intensität des Vorgängers wird diesbezüglich nicht annähernd erreicht. Letztlich sowohl im Bereich der Handlung, als auch im Bereich der Schauwerte leider nur Durschnitt und ich vermag die bisherigen Bewertungen hier nicht mitzutragen. Aber ich respektiere sie ausdrücklich!     

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Kommentare

21.10.2019 17:58 Uhr - Kaiser Soze
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Ich finde ehrlich gesagt fünf Absätze Einleitung etwas (zu) lange und diese hässlich großen Absätze nerven (mich zumindest). Davon ab - ab "1." finde ich Dein Review gelungen und gut, dass man auch mal ne andere Meinung zu lesen bekommt. Wenn auch etwa mehr "Tiefgang" bzw. Details besser wären - etwa bei den Darstellern (Gegnern / "Enkelin") oder ein Absatz zur Action / Brutalität.

Wenn man die Entwicklung der Reihe - plakativ: Action statt Handlung - so negativ sieht und dann mit dem Hauptcharakter nicht genug anfangen kann, sind die Kritikpunkte sicherlich nicht komplett von der Hand zu weisen. Ich persönlich wurde wesentlich besser unterhalten, auch die Handlungsteile mit dem stufenweisen Voranschreiten bis zum Finale fand ich spitze.

Aber bei einem Film, der fürs "englische" Publikum Handlungsszenen streichen "musste", scheiden sich anscheinend sehr die Geister dran :D

21.10.2019 18:25 Uhr - Mucki1979
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Danke für das konstruktive Feedback Kaiser!

Ich gebe zu, die Einleitung ist etwas länger geraten, soll hierbei jedoch mein Fazit stützen. Ich schaue mal, was ich ggf. kürzen kann.

Und wenn ich ehrlich sein soll, dann liegt es mir fern, die mehr als übersichtliche Handlung und Charakterzeichnung durch dezidierteres Eingehen auf maximal 3 nennenswerte Charaktere neben dem Hauptdarsteller, künstlich aufzupumpen. Bitte sieh' es mir nach!

21.10.2019 18:55 Uhr - Kaiser Soze
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21.10.2019 18:25 Uhr schrieb Mucki1979
Danke für das konstruktive Feedback Kaiser!

(...) Bitte sieh' es mir nach!


Gerne und aber nur, weil Du es bist ;-D

21.10.2019 18:58 Uhr - Mucki1979
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Dankeschön, mein lieber Mitstreiter! :-D

21.10.2019 22:43 Uhr - TheMovieStar
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Hallo Mucki1979,

Die von Kaiser genannten großen Abstände zwischen den Absätzen sind auch nicht unbedingt mein Geschmack, aber wohl ein von dir generell gerne gewähltes Stilmittel in deinen Reviews, deswegen kritisiere ich dieses hier als solches nicht, da dies unter die Rubrik Geschmackssache fällt.

Wie du von meinem Review weißt sind wir beide von der Meinung zum Film her komplett unterschiedlicher Ansicht, daher gehe ich mit meinem Kommentar mehr auf die Argumentationsführung und die daraus resultierende Bewertung ein. Zunächst einmal ist die Einleitung auch für meinen Geschmack ein bisschen zu lang geraten, da stimme ich Kaiser zu, aber das soll jetzt nicht zu sehr aufgebauscht werden, es gibt bestimmt auch genügend Leser, die eine längere Einleitung für gut befinden.

Die Summe an aus deiner Sicht genannten Argumenten warum dir der Film nicht zusagt und die von dir geschlussfolgerte Bewertung stimmt weitgehendst überein, dein Text liest sich zwischen einer 5 und einer 6 und dies ist ja auch dann ungefähr deine Bewertung, finde ich super. Sprachlich ist der Text auch sehr ansprechend formuliert, das gefällt mir ebenfalls.

Inhaltlich sind die Kritikpunkte deine Meinung und deswegen kritisiere ich diese nicht als solches, weil ich generell jede gut begründete Meinung akzeptiere, auch wenn sich diese sich nicht mit meiner deckt, von diesen Punkten her gefällt mir dein Review gut.

Nur einen von dir genannten Kritikpunkt was die "Story" angeht kann ich nicht nachvollziehen, du merkst kritisch u.a. an, mit der "One Man Army" das dies für dich ein negativer Punkt am fünften Teil sei und da muss ich dir sagen, dass Rambo von Teil 1 bis 3 nie etwas anderes war und ich es deswegen dann nicht verstehen kann, warum dies dann ausgerechnet beim fünften Teil als Kritikpunkt angeführt wird. Gut es kann einem die Story mit den Mexikanern und der entführten Tochter gefallen oder nicht gefallen, es kann einem der Rache Aspekt gefallen oder nicht gefallen das gleiche ist mit der Action ob sie gut oder schlecht umgesetzt ist oder ob die Charaktere sympathisch oder unsympathisch wirken das alles ist höchst subjektiv und geschmacksabhängig, aber die Tatsache an sich das Rambo im fünften Teil zu einer One Man Army verkommen ist als negativ anzumerken warum dieser Teil dann schlecht sein soll obwohl er faktisch in den Vorgängerfilmen 1 bis 3 auch nichts anderes war bewerte ich als inhaltlich falsch. Klar wie die One Man Army Thematik dann umgesetzt wird, das kann dann wieder subjektiv bewertet werden, aber nicht der Fakt an sich das es so ist wie es ist weil Rambo historisch bedingt eine One Man Army schon seit Teil 1 war.

Ich hoffe, du verstehst ungefähr, worauf ich hinaus will. Ich akzeptiere und respektiere deine Meinung und deine Bewertung, ist alles Geschmackssache, nur eben den o.g. Punkt kann ich so nicht ganz nachvollziehen, vielleicht kannst du mir es ja erklären wie du das meinst. LG Movie Star.

21.10.2019 22:51 Uhr - Mucki1979
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Danke Moviestar!

Ja, ich verstehe Dich und Deine aufgeworfenen Aspekte vollends! Ja, Du hast Recht wenn Du Rambo als One-Man-Army siehst! Das war er tatsächlich immer!!!

Aber in meinen Augen nie plakativ und aus Rache! Er hat sich in allen Vorgängern aus meiner Sicht immer für andere stark gemacht. Hier geht die Story andere Wege und möglicherweise war ich noch nicht bereit hierfür?

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin grundsätzlich offen dafür! Aber hier war mir das etwas zu "gewollt"!

Als "Abschluss" der Reihe war mir das zu "einfach". Der Charakter gibt m.E. mehr her....

21.10.2019 22:59 Uhr - Kable Tillman
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Und so begab es sich letztlich, dass der Charakter des Protagonisten, ziemlich genau 10 Jahre nach der zweiten Fortsetzung von "First Blood", ein Revival namens "John Rambo" erleben durfte.


Waren es nicht 20 Jahre zwischen "Rambo III" und "John Rambo"? Ansonsten klasse Kritik, nachvollziehbar bewertet, auch wenn ich den Film ein ganzes Stückchen besser finde. Kann bspw. den Vergleich mit den miesen "Taken"-Sequels gar nicht verstehen. Die sind doch absoluter Müll im Vergleich zu "Rambo: Last Blood". Aber das ist nur meine Meinung.

21.10.2019 23:08 Uhr - Mucki1979
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Hey Kable, Dank fürs Feedback!

Du hast natürlich völlig Recht, bitte entschuldige meine Rechenschwäche! Asche auf mein Haupt! Ich passe es an!

Ich habe die provokative Verbindung zu "Taken & Co." bewusst gewählt! Was gibt "Last Blood" wirklich mehr?

Sorry Leute! Mir war klar, das mein Review provoziert! Aber was gibt es mehr? Ich finde, dass "Last Blood" nicht wirklich mehr gibt....!

Lasst uns diskutieren......

21.10.2019 23:23 Uhr - Kable Tillman
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21.10.2019 23:08 Uhr schrieb Mucki1979
Schau nochmal genau, ich meine 10 Jahre nach dem zweiten Sequel! ;-)


Ja, "Rambo III" ist aus 1988 und "John Rambo" aus 2008, das sind 20 Jahre Differenz oder meinst du etwas anderes?

Und die Handlung von "Rambo: Last Blood" ist zunächst einmal nicht ganz so bekloppt wie in den "Taken"-Sequels, sondern eher straight "Tochter wird von Zuhältern entführt, Rambo macht sie kalt". Klar, sie gibt jetzt auch nicht mehr her, aber muss sie das? Und haben das überhaupt die Vorgänger vorgemacht? So war "Rambo II" doch auch nur eine Big-Budget-Kopie von "Missing in Action 1 & 2". Und "Rambo III" nichts anderes als "Rambo II in Afghanistan". Und "John Rambo" war "Der gleiche Scheiß wie die letzten 2 Streifen, aber diesmal in Myanmar und mit Splatter". Das waren jetzt, von "First Blood" abgesehen, alles keine Dramen, sondern reine Unterhaltungsfilme. Mehr will auch "Rambo: Last Blood" nicht sein. Ich verstehe, dass dich der Streifen nicht so doll unterhalten hat, aber tiefgründiger waren die meisten Vorgänger auch nicht.

Was ist das?

Blaues Licht.

Was macht es?

Es leuchtet blau.

21.10.2019 23:27 Uhr - Mucki1979
1x
User-Level von Mucki1979 6
Erfahrungspunkte von Mucki1979 497
21.10.2019 23:23 Uhr schrieb Kable Tillman
21.10.2019 23:08 Uhr schrieb Mucki1979
Schau nochmal genau, ich meine 10 Jahre nach dem zweiten Sequel! ;-)


Ja, "Rambo III" ist aus 1988 und "John Rambo" aus 2008, das sind 20 Jahre Differenz oder meinst du etwas anderes?

Und die Handlung von "Rambo: Last Blood" ist zunächst einmal nicht ganz so bekloppt wie in den "Taken"-Sequels, sondern eher straight "Tochter wird von Zuhältern entführt, Rambo macht sie kalt". Klar, sie gibt jetzt auch nicht mehr her, aber muss sie das? Und haben das überhaupt die Vorgänger vorgemacht? So war "Rambo II" doch auch nur eine Big-Budget-Kopie von "Missing in Action 1 & 2". Und "Rambo III" nichts anderes als "Rambo II in Afghanistan". Und "John Rambo" war "Der gleiche Scheiß wie die letzten 2 Streifen, aber diesmal in Myanmar und mit Splatter". Das waren jetzt, von "First Blood" abgesehen, alles keine Dramen, sondern reine Unterhaltungsfilme. Mehr will auch "Rambo: Last Blood" nicht sein. Ich verstehe, dass dich der Streifen nicht so doll unterhalten hat, aber tiefgründiger waren die Vorgänger auch nicht.

Was ist das?

Blaues Licht.

Was macht es?

Es leuchtet blau.


Du hast völlig Recht Kable, ich habe es angepasst!

Aber was ist aus: "Das ist nicht mein Krieg!" geworden?

21.10.2019 23:38 Uhr - Kable Tillman
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Als die Bösen seine Ziehtochter entführt haben, haben sie es zu seinem werden lassen. So wie auch bspw. in "Rambo III", wo erst der gute Colonel Trautman in die Gewalt der Russen kommen musste, damit John sich einmischt. Und das Mädchen war wie seine Tochter. Er hat sich die letzten 10 Jahre nur um sie und seinen unterirdischen Irrgarten gekümmert.

21.10.2019 23:39 Uhr - Ghostfacelooker
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Das blaue Licht haben wir auch im Tunnel und ähnlich sehen diesen Film eventuell einige, was nicht dich persönlich treffen soll Mucki, denn ich schätze deine Arbeiten und lese sie gern, wenn ich eventuell auch nicht alle kommentiere.
Es ist viel gesagt und jeder von uns hat "seinen Rambo" irgendwo zwischen Teil 1 und 4 hier wieder zu erwarten gehofft, jedoch finde ich, und das ist der Punkt meiner "nennen wir es Kritik" nein, nennen wir es eventuellen Frage an dich:

Betrachtet man es NUR aus dem Punkt des charakterlichen Tiefgangs der Figur, wie viel Tiefe, wenn nicht mit diesem Teil, willst du einer Saga deren Hauptcharakter eigentlich nicht mehr leben sollte, wenn es nach dem Autor gegangen wäre, noch geben?
Hier arbeitet er zum ersten Mal deutlich an seiner Psyche,- ose und legt sie offen dar, ja gesteht sich sich sogar noch selbst zu, obwohl er vor diesem Teil von sich immer weglief.
Somit finde ich wäre es einerseits ein würdiger Abschluß, da er auch die psychologischen Aspekte des ersten Teils ehrt und somit den Kreis schließt, als auch eine eventuelle Fortführung in eine andere Richtung der Figur, wo und wie auch immer man da ansetzen wollen würde, sollten Stallone und so weiter entscheiden, aber warum nicht Rambos Legacy oder sowas?!

21.10.2019 23:53 Uhr - Mucki1979
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21.10.2019 23:39 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Das blaue Licht haben wir auch im Tunnel und ähnlich sehen diesen Film eventuell einige, was nicht dich persönlich treffen soll Mucki, denn ich schätze deine Arbeiten und lese sie gern, wenn ich eventuell auch nicht alle kommentiere.
Es ist viel gesagt und jeder von uns hat "seinen Rambo" irgendwo zwischen Teil 1 und 4 hier wieder zu erwarten gehofft, jedoch finde ich, und das ist der Punkt meiner "nennen wir es Kritik" nein, nennen wir es eventuellen Frage an dich:

Betrachtet man es NUR aus dem Punkt des charakterlichen Tiefgangs der Figur, wie viel Tiefe, wenn nicht mit diesem Teil, willst du einer Saga deren Hauptcharakter eigentlich nicht mehr leben sollte, wenn es nach dem Autor gegangen wäre, noch geben?
Hier arbeitet er zum ersten Mal deutlich an seiner Psyche,- ose und legt sie offen dar, ja gesteht sich sich sogar noch selbst zu, obwohl er vor diesem Teil von sich immer weglief.
Somit finde ich wäre es einerseits ein würdiger Abschluß, da er auch die psychologischen Aspekte des ersten Teils ehrt und somit den Kreis schließt, als auch eine eventuelle Fortführung in eine andere Richtung der Figur, wo und wie auch immer man da ansetzen wollen würde, sollten Stallone und so weiter entscheiden, aber warum nicht Rambos Legacy oder sowas?!


Danke und dito Ghost!!!

Ja, in der wohlwollenden Interpretation bin ich tatsächlich bei Dir! Das stimmt schon.

Gebrochen, Rückkehrer, Neustart und dennoch kein Frieden! Aber "Satisfaktion" erfordert aus meiner Sicht etwas mehr, sagen wir mal....."Kontur"!

Aber ich lasse es reifen und werde anhand einer weiteren Sichtung im Heimkino ggf. eine angepasste Wertung vornehmen. Danke für Deinen "Denkanstoß"!

22.10.2019 00:08 Uhr - Ghostfacelooker
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21.10.2019 23:53 Uhr schrieb Mucki1979
21.10.2019 23:39 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Das blaue Licht haben wir auch im Tunnel und ähnlich sehen diesen Film eventuell einige, was nicht dich persönlich treffen soll Mucki, denn ich schätze deine Arbeiten und lese sie gern, wenn ich eventuell auch nicht alle kommentiere.
Es ist viel gesagt und jeder von uns hat "seinen Rambo" irgendwo zwischen Teil 1 und 4 hier wieder zu erwarten gehofft, jedoch finde ich, und das ist der Punkt meiner "nennen wir es Kritik" nein, nennen wir es eventuellen Frage an dich:

Betrachtet man es NUR aus dem Punkt des charakterlichen Tiefgangs der Figur, wie viel Tiefe, wenn nicht mit diesem Teil, willst du einer Saga deren Hauptcharakter eigentlich nicht mehr leben sollte, wenn es nach dem Autor gegangen wäre, noch geben?
Hier arbeitet er zum ersten Mal deutlich an seiner Psyche,- ose und legt sie offen dar, ja gesteht sich sich sogar noch selbst zu, obwohl er vor diesem Teil von sich immer weglief.
Somit finde ich wäre es einerseits ein würdiger Abschluß, da er auch die psychologischen Aspekte des ersten Teils ehrt und somit den Kreis schließt, als auch eine eventuelle Fortführung in eine andere Richtung der Figur, wo und wie auch immer man da ansetzen wollen würde, sollten Stallone und so weiter entscheiden, aber warum nicht Rambos Legacy oder sowas?!


Danke und dito Ghost!!!

Ja, in der wohlwollenden Interpretation bin ich tatsächlich bei Dir! Das stimmt schon.

Gebrochen, Rückkehrer, Neustart und dennoch kein Frieden! Aber "Satisfaktion" erfordert aus meiner Sicht etwas mehr, sagen wir mal....."Kontur"!

Aber ich lasse es reifen und werde anhand einer weiteren Sichtung im Heimkino ggf. eine angepasste Wertung vornehmen. Danke für Deinen "Denkanstoß"!


Mehr davon gibts in meinem Review dazu^^^^^^^^^^^^

22.10.2019 10:41 Uhr - Draven273
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Hallo Mucki1979,

vorab erstmal, eine andere und trotzdem für mich gut geschriebene Review. 1. Mal eine ganz andere Meinung und 2. nach meiner Einschätzung durchaus nachvollziehbar auf den Punkt gebracht. Ich habe nach dem lesen mit einer etwas niedrigeren Bewertung gerechnet, sogar eher in Richtung 4/10, somit bin ich einerseits auch etwas positiv überrascht, dass Du doch noch bei einer 6/10 liegst.
Wie bereits erwähnt sind Deine Argumente für mich alle nachvollziehbar und auch ich gehöre zu den Leuten hier, die den Film besser bewerten. Deine Meinung ist aber akzeptiert und ich finde es auch gut, dass Du anderer Meinung bist.
Meine Erwartungen an den Film waren nicht hoch. Als ich damals die ersten Details von der Story hörte, dachte ich nur Oh Gott.... dann kamen mir die Gedanken mit dem Alter von Stallone und das es einfach nicht mehr passen könnte etc. Dazu muss ich dann einfach auch mal wieder sagen, bin ich ein einfach gestrickter Mensch. Grade beim einem Film wie Rambo, erwarte ich sowieso keine Bibelverfilmung mit viel Handlung, alles perfekt ausgereift usw. Zudem gehöre ich auch zu den Leuten, die Teil 2 und 3 besser finden als Teil 1. Einfach aus dem Grund weil ich mich etwas zufriedener Fühle wenn die alle auf die Mütze bekommen. Trotzdem ist Teil 1 sicher der beste Teil und hat das meiste Potenzial. Teil 4 war für mich eine zu große Schlachtplatte, dem hätten 20min. Handlung gut getan. Meine Meinung. Zurück zum 5. Teil. Auch ich kann Dir eine kleine Liste aufzählen was sicher totaler Müll an diesem Film ist. ABER... und jetzt kommt es, es gibt auch genügend Dinge die einfach für diesen Film ok oder sogar gut waren. Meiner Meinung nach kommt die Psyche und die Probleme die er damit hat, hier am Besten rüber. Auch redet er hier vielmehr, man könnte sagen, durchaus mehr als in Teil 2 und 3 zusammen. Ja die Story ist nicht der Hammer und ja es ging alles dann plötzlich viel zu schnell. Insgesamt fühlte ich mich aber über diesen kurzen Zeitraum gut unterhalten, denn passieren tut auch zwischendurch genug. Todreden tun die sich da ja nun auch alle nicht. Da wären wir auch bei den Dialogen, ich habe es glaub ich schon mal geäußert in einer anderen Review. Was für Gespräche erwarten wir eigentlich alle immer??? Wer von uns führt denn am Tag nur tolle, intensive, bildungsreiche Gespräche??? Wieso behauptet man dann immer, im Film es sei belangslos, während die heutige Gesellschaft Bilder von Ihrem Essen postet und sonst meist auch nur scheiße labert.... Sorry das ist hier kein Angriff gegen jemanden, bitte beachten, aber wenn man sich mal ehrlich die Frage stellt, dann wird einem auffallen, dass es in Wirklichkeit auch nicht so ist. Und ja um auf Deinen Einwand zurück zu kommen, die Gespräche hätten vielleicht mehr Tiefgang gebraucht, mehr Handlung insgesamt usw. denn der Film geht in meinen Augen zu schnell voran, wo man sich zu Anfang noch schön Zeit lässt, prasselt es am Ende eher in die Richtung von "Oh wir müssen fertig werden".
Was die Figur von Rambo selbst angeht.... da kann ich Dir aber auch den anderen zustimmen. Einerseits bietet er sicherlich etwas mehr Potenzial, andererseits war er auch irgendwie nie mehr als das dargestellte.
Es gibt viel Diskussionsbedarf :) Aber nochmal zurück zum Anfang. Wirklich gut eine andere Meinung mal zu lesen und vor allem auch die anderen Denkansätze. Vielen Dank dafür

22.10.2019 11:01 Uhr - Lukas
1x
Ach ja, endlich mal kein Fanboy-Review. :-P Ich würde mal vermuten, dass das Review den Kern der Sache wahrscheinlich besser trifft als die ein oder andere durch die rosarote Brille gewachsene 8 oder 9/10. Kommt ja im Zweifelsfall auch nicht von irgendwoher, dass die Fachpresse den Film eher negativ sieht.
Inhaltlich und strukturell finde ich das Review hier auf jeden Fall ansprechend; die größeren Absätze finde ich jetzt auch nicht groß störend und die Einleitung geht von der Länge her gerade noch so. In den Punkten danach muss dann auch nicht mehr gesagt werden, als es getan wurde. Passt alles! :-)

22.10.2019 14:24 Uhr - sonyericssohn
2x
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 18
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 6.916
Zu Muckis Stil ist alles gesagt.
Zum Review wohl auch. Alles gut.
;-)

22.10.2019 16:02 Uhr - TheMovieStar
1x
User-Level von TheMovieStar 5
Erfahrungspunkte von TheMovieStar 355
22.10.2019 11:01 Uhr schrieb Lukas
Ach ja, endlich mal kein Fanboy-Review. :-P Ich würde mal vermuten, dass das Review den Kern der Sache wahrscheinlich besser trifft als die ein oder andere durch die rosarote Brille gewachsene 8 oder 9/10. Kommt ja im Zweifelsfall auch nicht von irgendwoher, dass die Fachpresse den Film eher negativ sieht.
Inhaltlich und strukturell finde ich das Review hier auf jeden Fall ansprechend; die größeren Absätze finde ich jetzt auch nicht groß störend und die Einleitung geht von der Länge her gerade noch so. In den Punkten danach muss dann auch nicht mehr gesagt werden, als es getan wurde. Passt alles! :-)


Zunächst einmal hat niemand von den sogenannten Fanboys Muckis Review die Qualität abgesprochen und seine Meinung wurde respektiert und akzeptiert von jedem, der hier seinen Kommentar abgegeben hat, ein friedlicher, konstruktiver Meinungsaustausch.

Weitergehend finde ich es jedoch interessant, wie Du auf die Idee kommst, Reviews als Fanboy bzw. nicht Fanboy Review zu deklarieren, obwohl DU selbst den Film noch gar nicht gesehen hast und somit selbsterklärend gar nicht mitreden kannst, ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und bezeichne diesen Beitrag hier als absolut sinnfrei und das ist noch relativ deeskalierend formuliert, wenn DU dir deine eigene Meinung nach Sichtung gebildet hast, kannst du uns diese gerne mitteilen, ansonsten kann man deinen Kommentar leider nicht ernst nehmen.

22.10.2019 17:01 Uhr - Lukas
Süß, wie schnell man sich hier manchmal getriggert fühlt... ob du meinen Beitrag sinnfrei findest oder nicht, ist mir zumindest in diesem Fall dann doch eher egal. ;-)

22.10.2019 17:33 Uhr - TheMovieStar
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22.10.2019 17:01 Uhr schrieb Lukas
Süß, wie schnell man sich hier manchmal getriggert fühlt... ob du meinen Beitrag sinnfrei findest oder nicht, ist mir zumindest in diesem Fall dann doch eher egal. ;-)


Nun Lukas, ich muss dich enttäuschen, so wichtig bist Du nicht, auch wenn du es liebend gern wärst, dass sich hier irgendjemand von dir getriggert fühlen könnte, schließlich spricht dein Kommentar als solcher für sich, denn er wirft ein dementsprechendes Bild auf seinen Verfasser und was man von ihm halten kann, wie Du dann mit der Tatsache umgehst, ist natürlich deine Sache und tangiert mich schlussendlich auch peripher, von daher ist das Thema für mich beendet.

22.10.2019 17:37 Uhr - Mucki1979
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Danke an alle, für die aus meiner Sicht durchaus mal erfrischende Diskussion zum Film.

Das schafft auch nicht jeder Film, selbst wenn er mit 10/10 daher kommt!

22.10.2019 18:42 Uhr - Lukas
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Wahre Worte Mucki, wahre Worte! :-)

22.10.2019 22:34 Uhr - Kable Tillman
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22.10.2019 11:01 Uhr schrieb Lukas
Ach ja, endlich mal kein Fanboy-Review. :-P Ich würde mal vermuten, dass das Review den Kern der Sache wahrscheinlich besser trifft als die ein oder andere durch die rosarote Brille gewachsene 8 oder 9/10. Kommt ja im Zweifelsfall auch nicht von irgendwoher, dass die Fachpresse den Film eher negativ sieht.


Das ist, wie es auch TheMovieStar bereits geschrieben hat, in meinen Augen absolut sinnfrei.
Mit welchem Recht nimmst du dir heraus, die Reviews der anderen Autoren hier als "Rosarote-Brille-Fanboy-Ringelpietz" zu diskreditieren? Das ist respektlos den anderen Autoren gegenüber, die genauso wie Mucki Stunden in ihr Review investiert haben, um ihre persönliche Meinung zum Film für die Leser interessant und unterhaltsam zu Papier zu bringen. Was anderes machen Mucki und die Fachpresse auch nicht oder denkst du die gehen nach mathematischen Formeln vor und kommen zu wissenschaftlich fundierten Filmbewertungsergebnissen? Es sind subjektive, persönliche Meinungen. Der Unterschied zwischen "uns" und der Fachpresse liegt oftmals nur in der Interpretation der Stärken und Schwächen des Films. Während die Schnittberichte-Community, überspitzt formuliert, Titten, Gore und Gewalt abfeiert und einem Film mit jenen Inhalten tendenziell höher bewertet, sind die Fachpressen in diesen Punkten indifferent oder sogar gegenteiliger Meinung. Außerdem ist Politik in der Fachpresse ein viel wichtigerer Aspekt in der Filmbewertung. So wurde "Rambo: Last Blood" Pro-Trump-Propaganda vorgeworfen oder "Joker" die Verherrlichung von Attentätern wie Stephan Baillet, was zu niedrigeren Wertungen führte. Kommen wir nun zu "Mucki and die Fachpresse sind nicht von ungefähr einer Meinung". Mucki gab "Mandy" eine 7/10. Der Rotten Tomatoes Score von "Mandy" liegt bei 91%. Mucki gab "Species II" eine 8/10. Der Rotten Tomatoes Score von "Species II" liegt bei 9%. Fällt dir auf, dass auch Mucki nur seine persönliche, subjektive Meinung mit uns teilt und auch mal "Fanboy mit rosaroter Brille" ist? Auch bei dem Beispiel "Rambo: Last Blood" ist Muckis 6/10 deutlich über dem RT-Score von 27%. Der Audience Score von "Rambo: Last Blood" liegt bei RT mit 82% ziemlich genau auf dem Wert, den der Film im Schnitt auch hier auf der Plattform von den Usern erhalten hat. Wie du siehst, geben alle, einschließlich Mucki und der Fachpresse, nur ihre subjektive, persönliche Meinung wieder, finden unterschiedliche Filme gut oder schlecht und haben unterschiedliche Geschmäcker. Das hat mit Fanboys und rosaroten Brillen dagegen herzlich wenig zutun. Danke, dass du dir die Zeit für Mathe und respektvolle Umgangsformen mit Kable Tillman genommen hast :)

Inhaltlich und strukturell finde ich das Review hier auf jeden Fall ansprechend; die größeren Absätze finde ich jetzt auch nicht groß störend und die Einleitung geht von der Länge her gerade noch so. In den Punkten danach muss dann auch nicht mehr gesagt werden, als es getan wurde. Passt alles! :-)


Das hier ist dagegen sinnvoll und ich stimme dir insgesamt zu. Habe mit der Formatierung grundsätzlich auch kein Problem. Ist die künstlerische Freiheit, die sich jeder Autor nehmen kann.

22.10.2019 22:48 Uhr - Lukas
Deine Sicht der Dinge, meine ist zumindest in Teilen eine andere, aber das wäre jetzt zu viel offtopic, das alles im Detail auszuführen. Wenn du mir sonst noch was zu sagen hast, gerne per PN, damit das hier nicht zu sehr OT wird.

22.10.2019 22:50 Uhr - Kable Tillman
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Nein habe ich nicht, aber danke für das Angebot :)

23.10.2019 11:28 Uhr - sonyericssohn
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Dafür wäre ich ebenfalls ! Tauscht euch bitte per PN aus ! Danke !

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