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sonyericssohn
Level 18
XP 6.945
Eintrag: 22.10.2019

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Eli

Herstellungsland:USA (2019)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,33 (3 Stimmen) Details
inhalt:
Der junge Eli leidet an einer seltenen Autoimmunerkrankung. Somit kann er nicht mit anderen Kindern im Freien herumtollen. Die Außenwelt wäre tödlich für ihn. Aus diesem Grund wird der Junge unter der Leitung der Ärztin Dr. Isabella Horn in ein abgelegenes und vollkommen abgeschottetes Krankenhaus verbracht. Doch Eli ist nicht allein ! Bald entwickelt sich die Klinik die ihm eigentlich helfen soll, zum tödlichen Gefängnis.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Ihr Sohn leidet an einer sehr seltenen Krankheit. Ungefilterte Luft ist lebensgefährlich für ihn und die Sonne fügt ihm schmerzhafte Verbrennungen zu. Die letzte Chance auf eine Heilung besteht in der Unterbringung in einer Klinik die von Dr. Horn geleitet wird. Dort erhoffen sich Rose und ihr Mann Paul so einges, die bezahlte Summe spricht Bände. Doch kurz nach dem Beginn der Behandlung zeigt der Patient seltsame Veränderungen. Er wird aggressiv, hat panische Angst und redet wirres Zeug. Und dabei soll es nicht bleiben. Und langsam wird klar, daß sich hinter den Mauern der Klinik ein grausames Geheimnis verbirgt…

ELI

Horrorfilme die in Kliniken spielen sind meist ein Garant für Spannung und diversen Überraschungen. Doch leider wird alter Stoff einfach neu vernäht und Neuerungen bleiben eher auf der Strecke. Regisseur Ciarán Foy (Sinister 2) ließ es sich aber dennoch nicht nehmen seinen Beitrag zum Horrorgenre aufs neue in einer Klinik spielen zu lassen. Und ja, es wurde was Gutes vollbracht. 

Den Titelgebenden Hauptcharakter spielt Charlie Shotwell recht überzeugend. Ein lebenslustiger und intelligenter Junge der es gelernt hat mit seinem Handicap umzugehen. Die Beziehung zu seinen Eltern ist äußerst stark und er vertraut ihnen beinahe blind. Jedoch wird diese Bindung jetzt auf eine harte Probe gestellt, das Vertrauen ebenso. 

Dabei wollen seine Eltern Rose (hinreißend Kelly Reilly; Eden Lake, 10x10) und Paul (Pacific Rim, 13 Hours) nur das allerbeste für ihren Sohn. Rose darf man schon als kleine Glucke bezeichnen. Sie würde ihn am liebsten an die Leine nehmen, während sein Vater auch die Funktion des besten Kumpels übernimmt. Selbstverständlich ist man während der Zeit der Behandlung mit vor Ort…

...denn die Leiterin der Klinik, Dr. Horn (Lili Taylor; Das Geisterschloß), ist ein wenig unheimlich. Trotzdem überaus freundlich und sehr behutsam. Aber wies nunmal häufig der Fall ist, kann man Menschen nur vor den Kopf schauen. Allen Anschein nach weiß die Dame aber ganz genau was sie zu tun hat. Wurden doch schon einige Kinder durch sie geheilt…

"Es wird ihm zuerst schlechter gehen !"

Ich gebs gerne zu, ich mag solche Filme einfach. Die heile Familie in der sich schön langsam der Horror einschleicht und alle in den Wahnsinn treibt. Dabei muss es auch nicht grob werden ! Dieses Werk hier macht da keine Ausnahme. Jene Familie hier ist ein eingespieltes Team. Jeder weiß was zu tun ist wenn es getan werden muss. Doch Eli muss sich auch ganz schön was von seinen Mitmenschen anhören wenn er in seinem "Raumanzug" durch die Gegend stapft. Der sonst so aufgeweckte Junge wird dann in der Klinik aber ganz kleinlaut… Klinik ist aber eigentlich der falsche Ausdruck, denn das Gebäude wirkt eher wie ein alter Landsitz reicher Leute. Hohe Hallen, den Eingangsbereich säumen wuchtige Treppen und kalte Lampen spenden wenig Licht. Doch alles wird sehr steril gehalten was zusätzlich zur Beleuchtung alles noch kühler erscheinen lässt. Also nix wo man sich recht wohlfühlen kann, denn auch Elis Zimmer glänzt mit seiner spärlichen Einrichtung auch nicht unbedingt mit Luxus. Als dann das Mädchen Haley (Sadie Sink; Stranger Things) mit Eli Kontakt aufnimmt findet er endlich jemanden mit dem er sich mal so richtig austauschen kann...wenn auch nur durch ein Fenster. 

Bis hierher ist eigentlich alles völlig normal. Die Behandlung ist in vollem Gange. Und langsam ändert sich die Gangart des Films der bis zu diesem Zeitpunkt eher einem Drama ähnelt. Es häufen sich seltsame Erscheinungen, Visionen, merkwürdige Andeutungen seitens Haley und die gut getimten Schockmomente nehmen zu. Dabei können einige ziemlich ulkige Kameraeinstellungen eines Jeff Cutter (10 Cloverfield Lane, Non-Stop) überzeugen während langsame Musik das ganze unterstreicht. 

"LÜGE !!!"

Was man wohl kaum erwarten könnte ist das was gegen Ende alles geschieht ! Elis Krankheit, die sich langsam entwickelte, ist ansteckender als gedacht !!! Jede Person von der man sich im Laufe des Films ein bestimmtes Bild machte zeigt nun sein wahres Gesicht. Jetzt wird die Symbolkeule ausgepackt und die eigentliche Bestimmung der Klinik offen gelegt. Zwar erhält der Showdown eine sehr comicartige Zeichnung, was aber auf Grund der gesamten Entwicklung des Streifens wie eine Befreiung wirkt. Jedenfalls wird's HEISS !!!

Wenn man ein Freund des gepflegten Grusels ist und auch mit weniger Terror kein Problem hat, kann man diesem Film einiges an Sympathie entgegen bringen. Wer jetzt allerdings literweise Blut erwartet bleibt auf dem Trockenen. Das hat der Film aber auch ned nötig. Denn der Film funktioniert bestens ohne ! Man könnte jetzt mäkeln daß man mit einer Erklärung so lange hinterm Berg hält. Ich fühlte mich selbst auch etwas alleine gelassen mit der Form die der Film letztlich annahm. Doch ja, es klappt ! 

Für Gruselfans zu empfehlen ! 7,5 Punkte

 

ses

8/10
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Kommentare

22.10.2019 12:55 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 14
Erfahrungspunkte von dicker Hund 3.146
"Sinister 2" fand ich ganz nett, habe bei dem hier aber Zweifel. Darüber zu lesen schadet jedenfalls nicht...

😉

22.10.2019 13:00 Uhr - sonyericssohn
1x
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 18
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 6.945
Is zumindest ein netter Grusler für zwischendurch ;-)
Danke fürs lesen Hund !

22.10.2019 22:47 Uhr - Kable Tillman
1x
DB-Helfer
User-Level von Kable Tillman 12
Erfahrungspunkte von Kable Tillman 2.183
ses - Ein Prädikat für außergewöhnliche, großartig formulierte Filmkritiken. So wie auch diese hier zu "Eli". Klingt interessant. Den gebe ich mir demnächst mal auf Netflix.

23.10.2019 15:38 Uhr - sonyericssohn
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 18
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 6.945
22.10.2019 22:47 Uhr schrieb Kable Tillman
ses - Ein Prädikat für außergewöhnliche, großartig formulierte Filmkritiken. So wie auch diese hier zu "Eli". Klingt interessant. Den gebe ich mir demnächst mal auf Netflix.


Huch ! Da wird man ja rot !!! ;-)

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