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TheRealAsh
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Eintrag: 25.10.2019

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Terminator: Dark Fate

Herstellungsland:USA, Spanien, Ungarn, China (2019)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Science-Fiction
Alternativtitel:Terminator 6
Terminator: New Fate

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,15 (26 Stimmen) Details
inhalt:
Der junge John Conner konnte den Tag der Abrechnung zusammen mit seiner Mutter Sarah Conner und einem umprogrammierten T800 verhindern und den letzten Terminator zerstören. Doch Skynet hat immer einen Plan B und der Frieden hält nicht lange an...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von therealash:

Wer hätte das gedacht? Nach all den superenttäuschenden Fortsetzungen zu Terminator und Terminator 2: Judgment Day liefert uns Tim Miller an der Regiekante nicht nur Deadpool, sondern zusammen mit James Cameron im Produzenten- und Drehbuch-Boot eine waschechte Fortsetzung zum besten Cyberpunk-Technoir-Robo aller Zeiten.

Dark Fate, also das dunkle Schicksal, ist wirlich ein schicksalsschwangerer Terminator, der echten Fans schmecken wird. Es werden sicherlich einige schlechte Reviews hierzu folgen, aber ich glaube, dass der Film nachwirkt. Zur Geschichte will ich eigentlich nicht allzu viel sagen, außer der immerwährenden Story von der Zukunft, die von Maschinen beherrscht wird, welche die Menschheit fast ausgerottet haben.

Man könnte sagen, dass Dark Fate in gewisser Weise ein Remake, oder besser eine Variation der ersten beiden Teile ist, wie es ein Stück weit auch Star Wars: Das Erwachen der Macht war - transportiert in die Gegenwart und hübsch aufgepeppelt.

Hübsch kann man auf jeden Fall die erste scheinbare Terminatrix namens Grace nennen, die nackend, wie der Maschinenmenschengott sie schuf auf die Erde herniederelektrisiert und von Mackenzie Davis dermaßen gut inkorporiert wird, dass man sie gerne in einer Fortsetzung sehen würde. Davis durfte man schon in Blade Runner 2049 im Sci-Fi-Gewand bei munteren Liebesspielchen mit einem Replikanten bewundern. Ich glaube, dass Grace einer der Charaktere ist, die das Terminator-Franchise wirklich nötig hatte, da sie als Mensch-Maschine den Missing Link herstellt, der noch gefehlt hat.

Wo wir schon bei Charakteren sind, Terminator: Dark Fate lebt von seinen Schauspielern. Linda Hamilton in ihrer Paraderolle als Sarah Connor wird schon zu Beginn aus dem zweiten Teil per Videoaufnahme herauskatapultiert und ist für mich die wohl bärbeißigste Amazone im filmischen Erdengrund seit ich weiß nicht wann. Mir hat Jamie Lee Curtis im Halloween-Remake ja schon gut gefallen, aber Hamilton schießt nicht nur sprichwörtlich einfach den Vogel ab, sie ist der Killervogel. Falls es noch einen Teil von The Expendables geben soll, dann bitte mit ihr.

Darf natürlich Arnold Schwarzenegger nicht fehlen, der hier nicht nur als One-Shot-Einsiedler kurz zu sehen ist, wie zu befürchten war, sondern eine integrale Rolle einer seiner bekanntesten und beliebtesten Figuren hat, wahrscheinlich mit einem Abschied für immer. Ich persönlich habe mich riesig gefreut dieses Idol noch einmal mit so einer Leistung zu sehen.

Einzig Natalia Reyes als Dani und quasi die "neue" Sarah, sowie der Rev-9 mit Gabriel Luna bleiben etwas blaß für meinen Geschmack, aber das kann so gewollt sein und auch eine Generationenfrage sein.

Inhaltlich haben wir nun nicht nur das Zurück-in-die-Zukunft-Szenario von der Mutter mit dem vermeintlichen Messias, sondern die Geschichte erhält einen neuen - ich sage mal gendermäßigen - Turn, der sicher nicht jedem Herrn der Schöpfung gefallen wird. Für mich persönlich ist die Prämisse hier etwas zu unrund, da es um den Mord an den eigenen Kindern geht, während es früher um die Rettung der Kinder ging. Ich bin mir da noch etwas unsicher, freue mich aber, dass zumindest John Connor von einem gewissen Carl noch Gerechtigkeit erfährt. Edward Furlong hat auch einen kleinen Auftritt, wenn man das überhaupt so nennen kann.

Kommen wir zum Negativen: das neue Modell mit neuen Teilen und Doppelausstattung ist sowas von unbesiegbar, dass man am Anfang schon denkt, da wächst kein Gras drüber. Gerade das anfängliche CGI-Hüpfen finde ich nicht immer logisch, wenn man sich spätere Szenen (Stichwort: Helikopter) ansieht. Aber wie dem auch sei, um Logik soll es hier ja nicht gehen. Ach so, und etwas mehr dramatische Szenen zwischen den Figuren wäre auch nicht schlecht gewesen.

Politisches Thema ist übrigens auch hier, wie letztens in Rambo: Last Blood, Mexiko und eine gewisse Mauer, von der ein bestimmter Präsident gar nicht mal weiß, wo sie beginnen soll und wo sie endet. In dem Fall fällt allerdings das Bild von Mexiko nicht ganz so düster aus, wie bei Stallone.

Was bleibt zu sagen? Dark Fate ist sicher kein perfekter Film und es wird einige geben, die ihn abgrundtief hassen, aber echte Fans von Terminator werden dieses Kleinod als Geschenk an die Zukunft nehmen für ein immerwährendes "I'll be back!", auch wenn Arnold Schwarzenegger längst tot ist.

PS: Bernd Egger macht seine Synchronisation für Thomas Danneberg wirklich hervorragend.

7/10
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Kommentare

25.10.2019 00:45 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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Interessante Arbeit der Herr^^^^^^^^^^ bin gespannt ob meins zu den schlechteren Reviews zählt, was auch immer das heißen mag, wobei ich glaube daß du die "pessimistische Fraktion meinst, welche ich Hater und Unkenrufer nannte.^^^^^^

25.10.2019 07:51 Uhr - TheMovieStar
2x
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Und auch dein Review gefällt mir sehr gut, Ash, du hast echt ein paar nette Formulierungen dabei, Schicksalsschwanger??? Genialer Ausdruck !!! Außerdem finde ich es gut Ash, dass du auch eine Aussage zur neuen D-Synchro von Arni triffst, da hatten ja im Vorfeld viele Angst, das die nicht passen könnte.

@ Ghost und Ash:
Aber fragt mich jetzt bitte nicht welches von den beiden tollen Arbeiten ich besser finde :-) ich denke, jedes Review ist in seinem eigenen Stil gehalten und geht auf unterschiedliche Schwerpunkte ein, von daher, Daumen hoch an euch beide und Danke für eure tolle Arbeit :-)


25.10.2019 08:42 Uhr - sonyericssohn
1x
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Klingt interessant. Da ich kein Kinogänger mehr bin, terminiert der Film dann mein Wohnzimmer.
Gute Arbeit Ash.

By the Way: Die Reviewsektion ist KEINE Arena für -Wer schreibt die besten Kritiken auf SB.com-
Das sollte mal gesagt werden. Kein Wettbewerb ! Jeder hat seinen eigenen Stil. Movie hat das schon treffend erwähnt. Weitermachen ;-)

25.10.2019 09:48 Uhr - TheRealAsh
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Genau so ist es, danke für die rückmeldungen!

25.10.2019 10:12 Uhr - Knochentrocken
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Habe deine (und Ghosts) Kritik noch nicht gelesen. Aber eine witzige Anekdote:

Schwarzenegger lehnte ein Cameo bei Predator: upgrade ab, weil er das Drehbuch scheiße fand. Jetzt mal abseits von gewissen Geschmäckern bezüglich Predator: upgrade...

Wie zum Teufel bekam man Schwarzenegger dazu in Terminator 3 - Rebellion der Maschinen (wobei ich den nicht meeeegaschlecht finde) und Terminator: Genysis mitzuspielen?! Oder ist er im Alter einfach schlauer geworden was seine Filmpicks betrifft?!

Bisher bleibe ich bei Teil 1+2.

25.10.2019 11:50 Uhr - Ghostfacelooker
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25.10.2019 10:12 Uhr schrieb Knochentrocken
Habe deine (und Ghosts) Kritik noch nicht gelesen. Aber eine witzige Anekdote:

Schwarzenegger lehnte ein Cameo bei Predator: upgrade ab, weil er das Drehbuch scheiße fand. Jetzt mal abseits von gewissen Geschmäckern bezüglich Predator: upgrade...

Wie zum Teufel bekam man Schwarzenegger dazu in Terminator 3 - Rebellion der Maschinen (wobei ich den nicht meeeegaschlecht finde) und Terminator: Genysis mitzuspielen?! Oder ist er im Alter einfach schlauer geworden was seine Filmpicks betrifft?!

Bisher bleibe ich bei Teil 1+2.


Ganz einfach.
In dem von dir angesprochenen Interview des Frankfurter Express, stellt er weiter unten fest, daß Terminator neben Conan und die Figur von Twins seine liebsten Rollen sind. Weil also die Predator Rolle nicht dazugehört aber Terminator schon kann es meiner Meinung nur daran liegen, aber du gibst ja nichts auf Statements^^^^^^^^

25.10.2019 13:15 Uhr - TheMovieStar
3x
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25.10.2019 10:12 Uhr schrieb Knochentrocken
Wie zum Teufel bekam man Schwarzenegger dazu in Terminator 3 - Rebellion der Maschinen (wobei ich den nicht meeeegaschlecht finde) und Terminator: Genysis mitzuspielen?! Oder ist er im Alter einfach schlauer geworden was seine Filmpicks betrifft?!

Bisher bleibe ich bei Teil 1+2.


Ich würde sagen, dass Schwarzenegger nach ein bis zwei Flops Ende der 90 bzw. Anfang der 2000er mal wieder auf ein "sicheres" Pferd setzen wollte, was Einspiel etc. angeht was ihm bezogen auf den dritten Teil ja auch gelungen ist.

29.10.2019 00:27 Uhr - Kable Tillman
1x
DB-Helfer
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Also ich mag den 3. Teil aus 2003 ja, aber an die ersten beiden kam er selbstverständlich nicht heran. Ich muss "Terminator: Dark Fate" noch im Kino schauen, aber dein wie immer gelungenes Review hat mir die Lust auf den Film definitiv nicht genommen. Super Arbeit!

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