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g-hot77
Level 12
XP 2.469
Eintrag: 12.11.2019

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Le Mans 66 - Gegen jede Chance

(Originaltitel: Ford v. Ferrari)
Herstellungsland:USA (2019)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Action, Biographie, Drama, Sportfilm
Alternativtitel:Ford vs. Ferrari
Go Like Hell
Kings of the Road

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,50 (4 Stimmen) Details
inhalt:
Der Film LE MANS 66 – GEGEN JEDE CHANCE basiert auf der wahren Geschichte des visionären amerikanischen Sportwagenherstellers Carroll Shelby (Matt Damon) und des furchtlosen, in Großbritannien geborenen Rennfahrers Ken Miles (Christian Bale). Gemeinsam kämpfen sie gegen die Intervention ihres Auftraggebers, die Gesetze der Physik und ihre eigenen inneren Dämonen, um einen revolutionären Sportwagen für die Ford Motor Company zu bauen. Damit wollen sie die dominierenden Rennwagen von Enzo Ferrari beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1966 in Frankreich besiegen.
eine kritik von g-hot77:

Eine weitere „Sneak Preview“ im Kino meines Vertrauens und mal wieder das zuerst vermeintliche Pech, genau den Film serviert zu bekommen, von dem ich mir im Vorfeld als Einziges erhoffte, ihn nicht zu sehen:

Wir schreiben die Mitte der 60er und dem amerikanische Autogiganten Ford Motors brechen nach und nach die Umsätze weg. Das Management um Henry Ford II. (Tracy Letts) entwickelt den Plan ganz groß ins Renngeschäft einzusteigen, um einen Image-Wechsel einzuleiten und man möchte Ferrari im legendären 24-Stunden-Rennen von „Le Mans“ besiegen, welches seit 1932 zu den berühmtesten Langstreckenrennen gehört. Ich bin kein Motorsport-Fan und würde diesen Film nicht gezielt für eine Sichtung auswählen, aber „Le Mans 66“ ist keine reine Verfilmung eines 24-Stunden-Rennens, sondern so viel mehr und schafft es den Zuschauer von Anfang bis Ende in sich zu ziehen und ist ganz großes Kino in jeder Hinsicht.

Der Film ist eine Biografie echter Personen und Begebenheiten in dessen Mittelpunkt Mike Miles und Carroll Shelby stehen. Mike Miles, grandios gespielt von Christian Bale, ist ein Auto-Schrauber aus Leidenschaft und Teilzeit-Rennfahrer mit Benzin im Blut, dem es schwerfällt, sich an Regeln zu halten und der Frau und Kind mit seiner Passion eher schlecht als Recht durchfüttern kann. Carroll Shelby, verkörpert durch Matt Damon, ist der einzige Amerikaner der das Rennen in „Le Mans“ bis dahin jemals gewinnen konnte, durch einen angeborenen Herzklappenfehler mittlerweile sein Geld aber mit Autokonstruktionen verdienen muss. Die beiden Schauspieler bringen ihre Rollen so authentisch und greifbar rüber, dass es eine wahre Freude ist, sie bei ihrem leidenschaftlichen Kampf zu verfolgen. Den Charakteren wird ausreichend Tiefe verliehen, dass man eine Bindung zu ihnen aufbauen kann und mit ihnen mitfiebern kann. Alle Schauspieler sind hervorragend gecastet, haben sichtlich Spaß an ihren Rollen und geben alles. In weiteren Rollen sind Jon Berntahl (Hauptrolle Punisher-Serie) als Marketing-Manager, Josh Lucas als fiese rechte Hand von Henry Ford dem 2., Caitriona Balfe als Mollie Miles und viele weitere bekannte und hochwertige Nebendarsteller.

Auf dem Regiestuhl sitzt James Mangold, der zuletzt noch für „Logan: The Wolverine“ verantwortlich war und das Drehbuch von den Brüdern Jez und John-Henry Butterworth verfilmt, welche zusammen auch schon an „Edge of Tomorrow“ arbeiteten. Geboten wird ein immer wieder witziger, aber vor allem durchweg mitreißender und spannender Film mit großen Emotionen und viel Leidenschaft, in dessen Mittelpunkt nicht nur Rennsport steht, sondern auch Freundschaft, Familie und Leidenschaft.

Erzählt wird nicht nur die Geschichte vom Kampf von Ford gegen Ferrari oder der Rennfahrer gegeneinander auf der Strecke, es wird auch der Kampf innerhalb der eigenen Reihen erzählt. Shelby und Miles als unkonventionelle, passionierte Freaks und Underdogs gegen die bürokratischen, spießigen Schlipsträger des Establishments des Konzerns. Und diese ganzen Ebenen des Kampfes schaffen es den Zuschauer durchgehen mitzureißen und mitfiebern zu lassen.

Das Ganze ist gespickt mit großartigen Settings, Klamotten, vielen Details und einer Optik, die die damalige Zeit wieder zum Leben erweckt. Die Rennszenen sind sehr gut zusammengeschnitten und der Sound des Films ist wirklich klasse, da kommen die „Dolby Atmos“-Prozessoren ans Rattern und der Zuschauer bekommt ein gelungenes akustisches 3D-Erlebnis während er mit im Cockpit sitzt. Der Soundtrack ist auch sehr passend gewählt und weiß zu unterhalten.

Der Film hat es geschafft mich 154 Minuten lang, trotz des relativ frühen Bedürfnisses kurz den Saal zu verlassen, mich in den Sessel zu fesseln und ist mir überhaupt nicht so lange vorgekommen.

Fazit:

Großes Kino in jeder Hinsicht, dass nicht nur Motorsport-Fans in seinen Bann ziehen dürfte. Schauspieler, Drehbuch Optik und Sound – hier ist den Verantwortlichen wirklich sehenswerte und emotionale Unterhaltung geglückt. Ganz klare Empfehlung!

8,5 von 10

8/10
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Kommentare

13.11.2019 13:19 Uhr - sonyericssohn
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Goil ! Die Trailer machen ja schon Laune. Ist vorgemerkt.
Danke fürs vorstellen!

13.11.2019 14:01 Uhr - g-hot77
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13.11.2019 13:19 Uhr schrieb sonyericssohn
Goil ! Die Trailer machen ja schon Laune. Ist vorgemerkt.
Danke fürs vorstellen!

Gerne. Kino lohnt sich mega!

13.11.2019 21:13 Uhr - TheMovieStar
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Schönes Review g-hot! Der Film könnte was für mich sein, ich liebe sportfilme allgemein, hab den Trailer im Kino gesehen vor paar Wochen, fand den ebenfalls super. Danke auch von mir fürs Vorstellen!

14.11.2019 09:23 Uhr - g-hot77
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13.11.2019 21:13 Uhr schrieb TheMovieStar
Schönes Review g-hot! Der Film könnte was für mich sein, ich liebe sportfilme allgemein, hab den Trailer im Kino gesehen vor paar Wochen, fand den ebenfalls super. Danke auch von mir fürs Vorstellen!

Danke dir. Der Sport steht, wie gesagt, gar nicht so im Vordergrund.

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