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sonyericssohn
Level 19
XP 7.053
Eintrag: 13.11.2019

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Flightplan - Ohne jede Spur

(Originaltitel: Flightplan)
Herstellungsland:USA (2005)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Drama, Thriller
Alternativtitel:Flight plan

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,83 (6 Stimmen) Details
inhalt:
Kyle Pratt (Jodie Foster) und ihre sechsjährige Tochter Julia befinden sich auf der Heimreise von Berlin in die USA. Zunächst verläuft ihr Flug völlig normal und ohne Zwischenfälle. Doch dann passiert das Unfassbare: Julia verschwindet spurlos. Mitten im Flugzeug. In 10000 Metern Höhe. Weder Passagiere noch Mitglieder der Crew können sich daran erinnern, Julia überhaupt jemals an Bord gesehen zu haben. Als der Name ihrer Tochter nicht einmal auf der Passagierliste auftaucht, glaubt Kyle, den Verstand zu verlieren. Am Rande der Verzweiflung versucht sie, das Rätsel um das Verschwinden ihrer Tochter zu lösen...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Nach dem Tod ihres Mannes macht sich Kyle Pratt zusammen mit ihrer Tochter Julia auf den Weg zum Berliner Flughafen. Zurück in die Heimat und das Geschehene hinter sich lassen. Die beiden nehmen ihre Plätze im modernsten Passagierflugzeug ein und die Reise beginnt. Während des Fluges schreckt Kyle hoch. Sie war eingeschlafen und Tochter Julia sitzt nicht mehr neben ihr. Irritiert beginnt Kyle sie in diesem enorm großen Flugzeug zu suchen...ohne Erfolg. Als sie dann die Flugbegleiter um Hilfe bittet stößt sie auf taube Ohren. Man hält sie sogar für verrückt und versucht sogar sie von einer erneuten Suche abzuhalten. Doch so schnell gibt sie nicht auf…

FLIGHTPLAN

Nachdem er mit -Tattoo- sein Langfilmdebüt hier in Deutschland gab, zog es Regisseur Robert Schwentke in die USA. Dort inszenierte er im Jahre 2005 einen Thriller mit frischer Thematik in luftiger Höhe.

Das Jodie Foster eine grandiose Schauspielerin ist muss kaum mehr erwähnt werden. Hier spielt sie die Flugzeug- Ingenieurin Kyle Pratt die erstmals mit einem ihrer neu designten Jets mitfliegen darf. Vom Tode ihres Mannes noch arg mitgenommen reist sie jetzt zurück nach Hause. Sie möchte nur noch Ruhe. Foster geht in ihrer Rolle völlig auf, saugt den zu spielenden Charakter in sich auf. Man möchte denken sie spiele nicht nur, sie lebt ihre Rolle. Vor allem nimmt man ihr die liebende und höchst fürsorgliche Mutter in jedem Moment ab…

...denn Töchterchen Julia (Marlene Lawston) ist seit dem Tod des Papas ziemlich daneben. Alpträume sind noch das geringste Problem. Doch ihre Mutter gibt ihr den Halt den sie braucht. 

"Haben sie meine Tochter gesehen ?!"

Wer jetzt denkt, daß in einem Flugzeug wenig aufregendes geschehen könnte, ist auf dem Holzweg. Denn zu Beginn deutet nix auf Hochspannung hin. Die Vorstellung des Mutter / Tochter Gespanns läuft recht gemächlich ab und man erhält einen ziemlich guten Einblick in ihr Seelenleben. An Bord des Flugzeugs wohnt man dem eifrigen Treiben der Crew bei und wird Zeuge leichter Hektik bei den Passagieren. Bis hierhin alles relativ unspektakulär. Daß daraus solch ein Nervenkitzel erwachsen würde, mag man sich kaum vorstellen. Die zunehmende Panik Kyles ist greifbar, ehrlich und zu keinem Zeitpunkt überdreht gespielt. Dagegen erscheint die ruhige Professionalität des Piloten Captain Rich (stark Sean Bean; Hitcher, Herr der Ringe) wie der Fels in der Brandung. Als sich dann auch noch ein Passagier als Sky Marshall (schön undurchsichtig Peter Sarsgaard; Jarhead) entpuppt, nimmt die Story Fahrt auf... pardon...es wird der Schub erhöht. Schwentke schafft es tatsächlich den Schauplatz eines Flugzeugs wie eine zu große Mausefalle wirken zu lassen. Der Jet der von außen aussieht wie ein Hochhaus scheint sich im Inneren immer mehr zusammenzuziehen. Zusätzlich holte man noch die Passagiere mit in den Wahnsinn ein, in dem man sie gegen Kyle stellt. Sie stellen sich auf die Seite der Zweifler, tuscheln, starren... zeigen mit dem Finger auf sie. Dies verstärkt den klaustrophobischen Wahnsinn enorm. Dabei ist Kameramann Florian Ballhaus (Men in Black, Godzilla) ned ganz unschuldig, denn einige Bilder wirken durchaus...verstörend ? Nebenher verzichtete man auch fast völlig auf Gewalt oder ausufernde Actionszenen. Lediglich gegen Ende wird's etwas rasanter.

"Es...tut mir leid."

Nö, mir tut es nicht leid den Film genossen zu haben. Denn Fans von Thrillern kommen hier fast zu 100% auf ihre Kosten. Leider ist dieser nicht frei von Kopfschütteln. Warum beteiligen sich die Fluggäste nicht an der Suche ? Warum ist der Chefpilot so kalt ? Wieso sucht man an stets denselben Örtlichkeiten ?... Auch kommt der Streifen ned ganz ohne Logiklöcher aus. Aber gut, das alles ist zu verkraften. Denn wenn man das Werk als ganzes betrachtet, bekommt man einen wirklich starken Thriller um die Glubscher gehauen.

 

ses

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Kommentare

13.11.2019 13:31 Uhr - dicker Hund
1x
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Hui, seit langem wieder ein Sony-Titel, den ich kenne. "Flight Plan" war überraschend kurzweilig. Große Logiklücken konnte ich gar nicht mal ausmachen. Das wiederholte Suchen nach Personen am gleichen Ort kann durchaus Sinn machen, weil sich die Vermissten ja bewegen können. Das Review spiegelt das Seherlebnis gleichwohl ähnlich, wie es meine nicht mehr ganz taufrische Erinnerung tut. Danke für den Rückblick!

13.11.2019 13:41 Uhr - sonyericssohn
1x
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Gut, Logiklöcher ist vielleicht etwas streng formuliert. Selber hätt ich anders gemacht :-D

Danke fürs Feedback Hund.

13.11.2019 21:11 Uhr - TheMovieStar
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Nun hab den Film noch nicht gesehen, finde aber, dass dein Review einen guten Eindruck vermittelt und man weiß auch als Zuschauer, der den Film noch nicht gesehen hat, was ein ungefähr erwartet. Danke fürs Vorstellen.

13.11.2019 21:29 Uhr - sonyericssohn
2x
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Ich hab zu danken ;-)

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