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Kaiser Soze
Level 16
XP 4.408
Eintrag: 16.11.2019

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Spiel ohne Regeln

(Originaltitel: The Longest Yard)
Herstellungsland:USA (2005)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Komödie, Sportfilm

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,63 (19 Stimmen) Details
inhalt:
Nachdem er bei einer wilden Jagd durch Los Angeles von der Polizei in volltrunkenem Zustand in der geklauten Nobelkarosse seiner Freundin gestellt wird, landet der ehemalige Footballprofi und Star-Quarterback Paul Wrecking Crewe, der wegen Spielmanipulation hochkant aus der Liga geflogen war, in einem knallharten Knast in der Einde von Texas. Die Hoffnungen, seine drei Jahre ungestrt absitzen zu knnen, werden gleich bei seiner Ankunft zunichte gemacht Gefngnisdirektor Hazen ordnet Paul an, ein Footballteam aus Gefngnisinsassen zusammenzustellen, das in einem Spiel gegen die sadistischen Wrter um Captain Knauer verheizt werden soll. Doch Hazen rechnet nicht damit, dass Paul einen ganz anderen Plan verfolgt. Mit Hilfe des gewieften Caretakers und dem alten Profi Nate stellt er eine Mannschaft auf die Beine, die nur ein Ziel hat den Wrtern auf dem Spielfeld eine deftige Abreibung zu verpassen ...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Vorab:
Ich habe das Original
Die härteste Meile aus den 70ern nicht gesehen, kenne den Film aber vom Namen, wie auch dessen Rahmenhandlung usw. her und bewerte den hier besprochenen Film Spiel ohne Regeln daher als eigenständiges Werk, nicht als Neuverfilmung. Trotzdem gibt es natürlich einige Verweise bzw. Infos u.a. auf das / zum Original.
 

1974 erschien die Action-Komödie Die härteste Meile (AT: Die KampfmaschineOT: The Longest Yard - 1975 bis 2015: FSK 18, seitdem ab 16), in dem Burt Reynolds in der Hauptrolle als Gefängnisinsasse und Ex-Football-Profi Paul Crewe das aus Knackies bestehende Footballteam Mean Machine trainiert und gegen die Mannschaft der Wachen antreten soll. Bereits durch den lustig-actionreichen Sportsfilm Mean Machine - Die Kampfmaschine (2001) mit Vinnie Jones in der Hauptrolle folgte eine Neuverfilmung des 1970er-Originals und vier Jahre später kam

Spiel ohne Regeln

(2005 - OT: The Longest Yard) mit Adam Sandler in der Rolle des Quarterbacks Paul Crewes raus. Burt Reynolds schlüpfte in die Rolle des Trainers (ernuet mit der Nummer 22) und auch Ed Lauter tritt abermals auf. Mit 82 Millionen Dollar Budget handelt es sich - nach Waterboy - Der Typ mit dem Wasserschaden (1998) - um die zweitteuerste Sportkomödie aller Zeiten; mit rund 190 Millionen Dollar Einspielergebnis ein finanzieller Erfolg! Aber auch filmisch kann Spiel ohne Regeln durchaus überzeugen, sofern man Adam-Sandler-Filmen nicht gänzlich abgeneigt gegenüber steht - andererseits, warum sollte man dan den Film schauen?

Die Darsteller schienen sichtlich Spaß gehabt zu haben und ein solches Aufeinandertreffen von lustigen Minen, wie Adam Sandler oder Chris Rock, die gewohnt durch Sprüche und Mimik überzeugen, über ehemaligen Sportlern, etwa Michael Irvin und Bill Romanowski, die Ihre alten Trikotnummern erneut anlegen konnten, bis hin zu Rappern (D12), Actionfilm-Darstellern a la Terry Crews oder auch Kickboxern und Wrestlern - Bob Sapp, Kevin Nash, Goldberg, „Stone Cold“ Steve Austin und The Great Khali - die wirklich herrlich bekloppt und übertrieben - etwa die erste Szene, in der Bob Sapp oder Ther Great Khali auftreten... - spielen, ist schon etwas besonderes. Daneben können die bekannten Nebendarsteller James Cromwell sowie William Fichtner ebenfalls glänzen.

„Klar, Du kannst ihn tacklen oder ihm eins mit deinem Hammer überziehen.“
„Ich will ihm wehtun, nicht töten.“

Die Witze sind hier wirklich gelungen, wenn auch nicht unbedingt sehr niveauvoll und erstrecken sich von einfachen Sprüchen, wenn zwei Polizisten etwa das Bier des Autofahrers halten sollen, über Szenen von einem zertrümmerten Auto als Racheaktion oder dem duschenden Goldberg bis hin zum Niedermetzeln im ersten Trainingsspiel bzw. dem wirklichen Endspiel - wieso gibt es hier eigl keine Strafpunkte für unsportliches Verhalten? - oder auch schmerzende Eier eines parteiischen Schitsrichters, der dann lier doch nicht mehr parteiisch sein möchte. Wie immer ist auch hier Humor wieder Geschmackssache, aber mir gefällts. Aufgrund der Football-Thematik ist Spiel ohne Regeln schnell inszeniert, kommt aber auch ohne Einleitung daher, es geht direkt los.

Anspielungen sowie Zitate a la „Lauf, Forrest, lauf!“ oder die Titulierung eines kleinen Polizisten mit Segelohren als „Mr. Frodo“ werden genauso in den Film eingestreut, wie ein kurzer TV-Ausschnitt von Nummer 5 lebt! (1986), dem Spiel Halo 2 (2004) oder der Überleitung mit „Eminem für Arme“ (im Original: „Slim Shady“) auf Eminem, dem einzigen Star von D12, der nicht in diesem Film mitspielt. Weitere Verweise auf das Original sind die identische Musik zu Beginn (Saturday Night Special von Lynyrd Skynyrd) sowie das Ansehen voriger Spiele der gegnerischen Mannschaft - mit den wirklich amüsant hinzugefügten Kurzfilmen...

„Wie wärs mit der Liebe einer wunderschönen Frau?“
„Tja, da musst Du ein paar Abstriche in punkto wunderschön machen und leider auch in punkto Frau.“
„Du, lassen wir es bei einem Cheeseburger.“
„Hey, jetzt sind die nicht der Hit aber in 8 Monaten kommen die dir vor wie Beyoncè!“


Fazit:
Guter Film, lustig inszeniert mit gut aufgelegten Darstellern und einem bekloppt-gelungenen Drehbuch.

08 von 10 Punkten

 

 

 

 

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Kommentare

16.11.2019 14:59 Uhr - sonyericssohn
1x
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Der ist wirklich ned übel ! Gute Mischung aus Humor und Spannung. Auch wenn ich Sandler nicht so gern sehe, hat er mich hier überzeugt.

Zur Kritik ist üblicherweise nix zu sagen ;-)

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