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Ghostfacelooker
Level 18
XP 6.058
Eintrag: 17.11.2019

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Game Night

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Komödie, Krimi, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,63 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Max und Annie, deren wöchentliche Spieleabende für Paare ein völlig neues Niveau erreichen, als Max’ charismatischer Bruder Brooks eine Mordfall Ermittlungsparty arrangiert – inklusive falscher Gangster und Pseudo-FBI-Agenten. Als Brooks dann gekidnappt wird, gehört das natürlich zum Spiel … oder? Doch als die sechs ehrgeizigen Spieler ihre Ermittlungen aufnehmen und verbissen um den Sieg kämpfen, begreifen sie allmählich, dass weder dieses „Spiel“ noch Brooks selbst das sind, was sie zu sein vorgeben. Im Laufe dieser total chaotischen Nacht geraten die Freunde bis über die Ohren in einen Schlamassel, dem keiner von ihnen gewachsen ist, weil sie durch ständig neue Wendungen verblüfft werden. Da es keine Regeln, keine Punkte und auch keine Anhaltspunkte gibt, wer hier eigentlich die Finger im Spiel hat, könnte sich dieses Erlebnis zum größten Spaß aller Zeiten entwickeln … oder für alle das plötzliche Aus bedeuten.Spaß aller Zeiten entwickeln … oder für alle das plötzliche Aus bedeuten.
eine kritik von ghostfacelooker:

Ich habe ja die persönliche Vermutung, daß Jason Bateman´s Komödien, seit Teen Wolf 2 bezeichnet für deren Qualität ist, zumindest wenn man ihm in tragenden Hauptrollen besetzt und ihn nicht mit einem fulminanten Cast ausbalanciert.

Wobei besagter wölfischer Vertreter im Originalton ein wirklich ernsthafterer und besserer Film ist, als er es mit der deutschen Synchronisation für die damalige VHS Generation ohne O-Ton Button gewesen ist.

Kill the Boss wäre ein adäquates Beispiel, für tolle Komödien und ein perfekter Vergleich für diesen hinterherhinkenden Cousin, in dem Bateman die einzig namhafte Hauptrolle inne hat.

Nicht das Rachel McAdams keine versierte Schauspielerin wäre, denn ihre Rollen in Sherlock Holmes, Red Eye oder auch Southpaw sprechen für sich, jedoch wirkt der Humor wie in typisch für Bateman zugeschnittene Figuren.

Aber vielleicht ist es auch John Francis Daley´s persönlicher Humor, welcher hier zu tragen kommt und den der damalige Protagonist aus Kill the Boss und Drehbuchautor für beide Teile, auch bereits in der für mich schwachen Neuverfilmung von Vacation – Wir sind die Griswolds in den Plot verwob und die Chevy Chase´s Paraderolle Vater Griswold oder die gesamten Filme der Reihe nicht mal annähernd das Wasser reichen kann.

Hauptaugenmerk neben den Zotten auf verschiedene Blockbuster Hollywoods im Film dürfte neben Agent Null Null Nix dem mit Bill Murray gleichsam lustigeren als auch besser verfilmten Storyplot, einer fiktiven und indirekt doch realen Ausgangssituation, hier die Pärchenkonstellation der Gruppenbildung sein, die für diesen Film noch ein paar Pluspunkte ergattern kann.

Vordergründig haben wir als Rudelführerpaar, natürlich Jason Bateman und Rachel McAdams als Max und Annie Davis, ihnen obliegt das Hauptaugenmerk, wobei sie mit abgedroschenen Witzen und gezwungen wirkender Infantilität, die sie jedoch als Inhalt ihres Lebensabends beschreiben für den Film für sich genommen belastender wären.

Gott sei Dank hat man diese Negativgewichtung durch Max´älteren Bruder und den anderen ausgeglichen, da allein schon die ersten Minuten von Kyle Chandler, als Brooks Davis, deutlich machen, wie sehr der Zuschauer im Augenrollen mental verharren müsste, wären nur die beiden Spielenerds am Start.

Doch für Kyle ist Max nicht nur ein Nerd, sondern der Inbegriff des „kleinen Bruders“, den es bei jeder sich bietenden Gelegenheit, vor allem im Kreis seiner Freunde zu übertreffen gilt. Dieses psychologische Defizit ist auch gleichsam Max´ späterer Antrieb bei der Gangster-Scharade.

Eine psychologische Scharade ganz anderer Natur sind Ryan und Sarah (alias Billy Magnussen und Sharon Horgan).  Als mentales Gegenteil des Anderen, willigten beide nur zu diesem Abend ein, weil Ryan eigentlich dachte es wäre intelligent sein wöchentlich wechselndes Beuteschema, der aktuellen Instagram-Modells, wie er die Girls nennt die er zu dem traditionellen Spieleabend wechselnd mit nimmt, dieses mal zu ändern, während Sarah genau konträr einstellt war, daß ein ihr intellektuell ebenbürtiger Partner, ihres normalen Date-Schemas langweilig sei.

Langweilig sollte es für unser Traumpärchen, Kevin und Michelle Sterling (Lamorne Morris; Kylie Bunbury) eigentlich sein, da sie seit sie vierzehn sind lieben und den anderen in und auswendig zu kennen glauben, aber eine solch solide Liebe langweilt nicht.

Naja, soweit richtig, wenn man es von Kevins Seite betrachten wollte, bis sie durch ein dummes Trinkspiel indirekt feststellen, daß die liebe Michelle, vor ihm oder schlimmer noch während ihrer märchenhaften Beziehung vielleicht doch das Schwert eines anderen Prinzen geschliffen haben könnte.

Diese für Kevin brennende Frage streut der Regisseur als obligatorischen Running-Gag ins Geschehen, während man die naiv wirkende Truppe zur fragwürdigen Erheiterung des Zuschauers in zahlreich, schon mal besser verfilmte Fettnäpfchen läßt, obendrein unbedingt noch eine mißlungen, infantile Persiflage auf Pulp Fiction und Fight Club servieren muß und der Plot auf den Höhepunkt des Films zusteuert.

In den letzten dreißig Filmminuten kommt der bis dahin psychotisch wirkende Gary (Jesse Plemons) dann noch so richtig zur Geltung, und die Sache mit dem Ei, bietet zudem das bis dahin überwiegend vermisste Tempo und auch wenn man den Film durch die Probleme der Protagonisten und ihrer Moralanwandlung selbst wieder ein wenig bremst.

Durch den unerwarteten Gastauftritt eines Schauspielers als bis dahin nur namentlich genannten Antagonisten, wird sogar noch der Plot im Kontext des skurril, visuellen Vorspeisetellers verschiedener Genres, welcher weder wirkliche Komödie,noch richtiger Thriller oder Krimi, und bestimmt auch kein Actionfilm-Film darstellt, zumindest für einen Abend sinnvoll macht.

Die im Netz kursierenden Gerüchte über eine Fortsetzung, scheinen bisher jedoch noch Gedankenspiele der Schöpfer zu sein und dürfte falls sie realisiert werden würde, für mich auch nur eine einmalige Sichtung wert sein.

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Kommentare

17.11.2019 19:24 Uhr - Kable Tillman
1x
DB-Helfer
User-Level von Kable Tillman 12
Erfahrungspunkte von Kable Tillman 2.183
Ach den fand ich überhaupt nicht verkehrt. Hatte seinen Charme und einen sehr kreativen Stil, von Kamera über Musik bis hin zu den Dialogen. Die Chemie zwischen den Schauspielern, insbesondere zwischen den Paaren, hat super gepasst. Ja, nicht jede Pointe hat gezündet und mir persönlich hat der Twist mit dem überraschenden Gaststar nicht so gut gefallen, wie der Twist davor, der ein passendes Ende hätte darstellen können. Nichtsdestotrotz ein überraschend guter Film in meinen Augen. Hätte eine 8/10 von mir bekommen.

Beste Szene für mich: Jason Bateman und der blutverschmierte Hund. Großartig!

17.11.2019 22:44 Uhr - Lukas
1x
Sehe das ganz ähnlich wie Kable Tillman. Bei mir würde es wahrscheinlich nicht ganz zur 8/10 reichen, aber gute 7/10 - 7,5/10 sind auf jeden Fall drin!

17.11.2019 23:06 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 18
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 6.058
17.11.2019 19:24 Uhr schrieb Kable TillmanAch den fand ich überhaupt nicht verkehrt. Hatte seinen Charme und einen sehr kreativen Stil, von Kamera über Musik bis hin zu den Dialogen. Die Chemie zwischen den Schauspielern, insbesondere zwischen den Paaren, hat super gepasst. Ja, nicht jede Pointe hat gezündet und mir persönlich hat der Twist mit dem überraschenden Gaststar nicht so gut gefallen, wie der Twist davor, der ein passendes Ende hätte darstellen können. Nichtsdestotrotz ein überraschend guter Film in meinen Augen. Hätte eine 8/10 von mir bekommen.

Beste Szene für mich: Jason Bateman und der blutverschmierte Hund. Großartig!


Danke dir aber von überraschend gut ist der für mich weit weg. Vielmehr schlechter kopiert

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