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Krieg der Götter

Originaltitel: Immortals

Herstellungsland:USA (2011)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,34 (27 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Der unbarmherzige König Hyperion (Mickey Rourke) führt seine blutdürstige Armee auf einen mörderischen Feldzug quer durch Griechenland und hinterlässt dabei eine blutige Spur der Verwüstung. Er ist auf der Suche nach einer legendären Waffe, einem sagenumwobenen Bogen, der ihm übermenschliche Macht verleihen soll. Mit Hilfe dieser Waffe will er die einst von den Göttern verbannten Titanen aus den Tiefen der Unterwelt, dem Tartarus, befreien, sich an den Göttern des Olymps für deren Sturz rächen und die Menschheit für immer zerstören.
Den Göttern sowie den Menschen droht ihr Untergang. Nachdem ein altes Gesetz besagt, dass sich die Götter nicht in das Schicksal der Menschheit einmischen dürfen, muss Zeus (Luke Evans) eine schwere Entscheidung treffen: Der Göttervater wählt den sterblichen Krieger Theseus (Henry Cavill) aus, um gegen Hyperion und die übermächtigen Titanen zu kämpfen. Theseus, der den Mord an seiner Mutter rächen will, zieht schließlich an der Seite der schönen Priesterin Phaedra (Freida Pinto) und seiner Gefolgschaft in den Krieg, um die Herrschaft der Titanen zu verhindern und die Menschheit zu retten... (Universal Pictures)

eine kritik von schobi:
Bei dem Namen Tarsem Singh denkt man zuerst an opulente Ausstattung, durchkomponierte Bilder und stylische Zeitlupen. Bei seinem dritten Film Immortals ist es nicht anders - jede zweite Einstellung könnte man im Goldrahmen an die Wand hängen. Wo "The Cell" und "The Fall" beide mehr oder weniger einzigartig waren, fühlt man sich hier jedoch mehr als einmal an 300 erinnert. Im Gegensatz zu Synder's Metzel-Oper nimmt sich Krieg der Götter allerdings etwas zu ernst, was in Verbindung mit der fehlenden Tiefe der Figuren zu einigen Problemen führt. Zudem wurde mit Henry Cavill sicher nicht die allerbeste Wahl für die Hauptrolle des Theseus getroffen. Zwar müht er sich nach Kräften ab, doch um die Eindimensionalität seiner Figur zu übertünchen fehlt ihm einfach die Präsenz und das nötige Charisma. Mickey Rourke's König Hyperion ist zwar ähnlich flach geraten, doch dem Mimen gelingt es mühelos seiner Figur Konturen zu verleihen. Vom restlichen Cast sticht am meisten Luke Evans als Göttervater Zeus hervor, der eine gute Leistung bringt und zudem die coolste Kampfszene abliefert. Die restlichen Götter hingegen haben am meisten mit ihren teils lächerlichen Kopfbedeckungen zu kämpfen. Die Szenen im Olymp sind sicher jenseits der Schmerzgrenze einiger. Allgemein schrammt der Film des Öfteren an der Grenze zur Lächerlichkeit, sei es nun bei der platten Kampfesrede Thesues oder der extravaganten Kostüme.
Wenn man sich aber auf den Film einlässt und nicht an inhaltlichen Mängeln fest beißt, bekommt man knappe zwei Stunden feinstes Eye-Candy und stylische Kampfszenen (die teils sehr brutal geraten sind).

Fazit: Ausstattungs-Fetischist Tarsem Singh bleibt seinem Motto "Style Over Substance" treu und liefert mit Krieg der Götter einen Film ab, der visuell erhaben ist, inhaltlich aber einige Schwächen offenbart. Dass Filme aus bewegten Bildern bestehen und die größte optische Brillanz nur bedingt wirkt, wenn der Zuschauer auch emotional gefesselt wird, hat ihm wohl immer noch keiner gesagt - oder es ist ihm egal.

Der Film wird sicher die Gemüter spalten, ich für meinen Teil habe mich trotz der Kritikpunkte sehr gut unterhalten gefühlt!
7/10
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