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Eintrag: 04.12.2019

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Kickboxer 2 - Der Champ kehrt zurück

(Originaltitel: Kickboxer 2: The Road Back)
Herstellungsland:USA (1991)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Martial Arts
Alternativtitel:Kickboxer 2

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,94 (16 Stimmen) Details
inhalt:
David Sloan leitet die Kampfsportschule seiner Brüder, die auf mysteriöse Weise beim Kickboxen in Thailand ums Leben kamen. Als er sich weigert, für den skrupellosen Promoter Mr. Sangha weiterhin Schaukämpfe zu bestreiten, lässt dieser die Schule niederbrennen. David wird schwer verletzt, doch der alte Trainer seiner Brüder nimmt sich seiner an und gibt ihm Kraft und Stärke zurück. David ist bereit für Rache: an Mr. Sangha und an dem Thaikämpfer, der seine Brüder tötete...
eine kritik von themoviestar:

Der B-Action Film Schmiede Cannon gelang mit dem Jean-Claude Van Damme Vehikel Karate Tiger 3 - Der Kickboxer 1989 ein wahrlicher Überraschungserfolg, der Streifen spielte mit einem Budget von lediglich 1,5 Millionen US Dollar insgesamt knapp 40 Millionen Dollar weltweit ein. Das diese Zahlen nach einer Fortsetzung schreien, war klar und Stephan Friedman, Präsident von Kings road Entertainmant versuchte 1991 Van Damme für Kickboxer 2 - Der Champ kehrt zurück zu mobilisieren, was an Van Dammes vollem Terminkalender (Dreharbeiten zu Double Impact) und auch an seinen überhöhten Gagenforderungen scheiterte. Mit neuem Hauptdarsteller (Sasha Mitchell), neuem Regisseur (Albert Pyun) und dem Fortsetzungsskript von David S. Goyer wurde das Projekt realisiert und erhielt im Juni 1991 ein limitiertes US-Kinorelease, bei dem ca. 1,5 Millionen Dollar eingenommen werden konnten.

Das die Protagonisten aus Teil 1, Van Dammes Charakter Kurt Slone und sein Bruder Eric, durch die Hand von Tong Po (Michel Qissi) getötet wurden, weil dieser das verlorene Match gegen Kurt angeblich nicht verkraftete, erfährt der Zuschauer beiläufig, da man Van Damme ja ersetzen musste, denn Herr Van Varenberg, so der bürgerliche Name von unserem "Muscles from Brussels", hatte ja besseres zu tun. Die Hauptgeschichte von Teil 2 dreht sich nun um Kurt & Erics jüngeren Bruder, den Kampfsportschulenbetreiber und Kickboxer David Slone (Sasha Mitchell),  der für Tong Pos Manager Sanga (Cary-Hiroyuki Tagawa) die einzige Möglichkeit darstellt, die durch die Niederlage gegen Kurt verloren gegangene Ehre seines Schützlings in einem Kampf gegen Tong Po wieder herzustellen. Slone weigert sich anfangs zu kämpfen, um ihn zu provozieren tötet Tong seinen Schüler und Freund Brain Wagner (Vince Murdocco) im Ring und Slone erhält unerwartete Unterstützung vom Kampfsportlehrer seines toten Bruders, Xian Chow (Dennis Chan) der ihn in die Künste des Muay Thai einweiht vor dem alles entscheidenden Duell gegen Tong Po...

Eigentlich müsste ich spätestens jetzt an dieser Stelle loslegen mit der obligatorischen Anspruchsschelte, die man so ziemlich über jeden 90er B-Movie Kampfsportfilm von der Stange brechen könnte, doch genau das werde ich nicht tun. Wer so einen Film freiwillig in den DVD / Blue Ray Player legt, der sollte in der Regel auch wissen, was ihn erwartet. Ja der Plot ist klischeebeladen, er wirkt teilweise an den Haaren herbeigezogen sowie künstlich konstruiert mit rudimentärem Handlungsverlauf, viel Zeit fürs Brainstorming hat sich Drehbuchautor David S. Goyer, der ein paar Jahre später (1998) die Idee zu Wesley Snipes Blade liefern sollte, wohl dann nicht genommen. Die Story funktioniert, wenn man ehrlich ist, primär nur als Lückenfüller zwischen den ausgiebigen und größtenteils gelungenen Kampfdarbietungen. Aber auch inhaltlich hat Goyer fairerweise erwähnt nicht alles falsch gemacht, den neu hinzugefügten Charakter David Slone empfand ich zum Beispiel als relativ sympathisch und auch die Rolle von seinem Schüler Brain habe ich wohlwollend zur Kenntnis genommen.

In dem Bereich, der für einen Kampfsportfilm entscheidend ist, liefert Kickboxer 2 jedenfalls und das ist die kurzweilige, annehmbar realisierte Martial-Arts Action mit einem Hauch von 80er Jahre Feeling, das durch den tollen nostalgisch anmutenden Soundtrack erzeugt wird. Regisseur Albert Pyun gelingt es mit Kampfkoordinator Jimmy Nickerson, die drei großen Ringkämpfe optisch schick mit diversen Zeitlupen und In-Zooming Aufnahmen unterhaltend in Szene zu setzen. Die Fights sind ansprechend, realistisch choreographiert sowie mit einem ziemlich blutigen angehobenen Härtegrad versehen, obgleich sich Pyun dann die Frage gefallen lassen muß, ob er nicht auf der Slow-Motion Taste hängen geblieben ist, partiell übertreibt er es doch arg mit diesem Stilmittel. Das Highlight des Films ist und bleibt der grandiose Endkampf zwischen Slone und Tong Po, der mir persönlich auf Grund der geradlinigeren Inszenierung streckenweise sogar noch besser gefallen hat als das Finale vom Vorgänger, Van Damme möge mir verzeihen. Das Original hat dafür die Nase vorne bei den Trainingssequenzen, diese haben mich mit weniger Screentime sowie mit geringerer Intensität und einem niedrigerem Motivationsfaktor im zweiten Teil nur bedingt überzeugen können.

And the oscar goes to..... Keine Angst, aus der Darstellerriege von Kickboxer 2 ist natürlich kein Schauspieler dabei, den man hier in den Lückentext einsetzen könnte, der Cast erfüllt aber die genrebezogenen Anforderungen der Rollenprofile größtenteils und kann mit einigen bekannten Gesichtern aus dem B-Movie Bereich punkten. Sasha Mitchell ist ein natürlich wirkender, gefälliger Hauptprotagonist ohne großartige Starallüren mit einem ansprechenden Kampfstil, den er seinem in Insiderkreisen bekannten Full Contact Kickboxlehrer Benny "The Jet" Urquidez zu verdanken hat, schauspielerisch ist bei Mitchell natürlich noch Luft nach oben. Michel Qissi darf auf Drängen von Albert Pyun erneut wie schon in Teil 1 den gnadenlosen Muay Thai Fighter Tong Po darstellen, was ihm hier auch wieder ausgezeichnet gelingt. Cary-Hiroyuki Tagawa, den viele noch aus Showdown in Little Tokyo kennen dürften, spielt den korrupten Drahtzieher herrlich diabolisch, hingegen bleibt Dennis Chan als Slones Trainer leider hinter seinen Möglichkeiten zurück. Wer aufmerksam ist, feiert ein Wiedersehen mit Vincent Klyn (Fiesling aus Cyborg), Matthias Hues (Karate Tiger 2, Dark Angel) ist als Kämpfer mit Feuermeldervisage (reinschlagen und wegrennen) ebenfalls wieder mit von der Partie.

Was aus Kickboxer 2 - Der Champ kehrt zurück mit Van Damme an Bord geworden wäre, bzw. welche storybezogenen Änderungen dies bedeutet hätte, kann ich nicht beurteilen, den Stil der Kämpfe hätte man bestimmt mehr auf die Vorzüge des muskulösen Belgiers zugeschnitten. Ich für meinen Teil kann bestätigen, dass die Fortsetzung mit dem etwas geerdeteren wirkenden Sasha Mitchell für den Genreinteressierten durchaus seine Reize hat und mich mit der gebotenen Actiondarstellung prima unterhalten konnte. Trotzdem fehlt dem Gesamtwerk auf Grund der Plot bedingten Defizite sowie der etwas lahmenden Trainingsumsetzung irgendwie das Salz in der Suppe was wohl mit dem sprichwörtlichen gewissen Extra gleichzusetzen ist, um als sehr guter Kampfsportfilm durchzugehen, bilanzierend ordne ich Kickboxer 2 im oberen Genremittelfeld mit einer soliden 7/10 Punkte Wertung ein.

7/10
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Kommentare

05.12.2019 16:01 Uhr - JasonXtreme
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Da würde ich mich doch glatt wertungsmässig anschließen :) gute Rezi die die wichtigen Dinge auf den Punkt bringt. Ich mag Sasha Mitchell als Typ unheimlich gern, weil er einfach so ein Kumpelkerl ist - dass Klyn hier mitspielt wusste ich nichtmal mehr, den mag ich ebenso, hat ja leider nicht viel gemacht.

05.12.2019 19:14 Uhr - TheMovieStar
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@ jason: Danke fürs Lesen, für die Rückmeldung und das Lob. Das sehen wir ja dann ähnlich.... Ich fand den Mitchell auch recht sympathisch... Ich habe mir vor 2 Tagen bei Filmundo die VHS zu Karate Tiger 6- Entscheidung in Rio (Kickboxer 3 - The Art of War) bestellt mal sehen wie der ist 😊

Klyn hat übrigens auch bei Gefährliche Brandung mitgespielt.

06.12.2019 09:53 Uhr - JasonXtreme
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Teil 3 und 4 von Kickboxer sind auch nicht übel, aber schon etwas trashiger als der hit, vor allem was Tong Pos Botoxmaskerade angeht :D

Jap bei den Surferdudes war er auch dabei - einfach ein sehr markanter Charakter, der hat mich als Fender mit 12 oder 13 damals schon beeindruckt :D

06.12.2019 10:15 Uhr - TheMovieStar
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Den zweiten hatte ich ja schon oft gesehen, auch damals zu VHS Zeiten schon fand den immer recht unterhaltsam wie man an dem Review lesen kann. Teil 3 und 4 habe ich bisher noch nicht gesehen. Teil 4 gibt es als Blue Ray günstig zum Kaufen für 8 Euro bei Amazon den werde ich mir auch noch holen. Teil 3 gabs nur auf VHS gebraucht bei Filmundo, die DVD ist soviel ich weiß OOP und war nicht zu bekommen. Und was der Begriff Trash angeht, es gibt für mich zwei Arten von Trash, entweder unterhaltsam oder schlecht, mal sehen wie ich Teil 3 und 4 befinden werde :-)))

Ja Klyns Darbietung als Fender war wirklich sehenswert Jason, da gebe ich Dir recht.

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