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Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger

(Originaltitel: Star Wars: Episode II - Attack Of The Clones)
Herstellungsland:USA (2002)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy,
Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,80 (100 Stimmen) Details
inhalt:
Zehn Jahre nach der Schlacht um Naboo entgeht Senatorin Amidala nur knapp einem heimtückischen Attentat. Um sie zu schützen, wird ihr Jedi-Meister Obi Wan und sein Padawan Schüler Anakin Skywalker zur Seite gestellt. Während zwischen Anakin und Amidala eine verbotene Liebe entbrennt, rüsten sich die dunklen Mächte für einen gigantischen Krieg, der die gesamte Republik für immer vernichten könnte...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von punisher77:

                                STAR WARS EPISODE II - ANGRIFF DER KLONKRIEGER

Star Wars Episode I – Die Dunkle Bedrohung (1999) war trotz seines phänomenalen weltweiten Einspielergebnisses (Über eine Milliarde Dollar bei einem Budget von 115 Millionen) bei der Fangemeinde nicht ausschließlich gefeiert worden – heutzutage gilt die erste Episode bei vielen Fans als schwächster Teil des Franchises und man war gespannt, ob die zweite Episode besser und vor allem düsterer ausfallen würde, da besonders die Figur Jar Jar Binks dafür gesorgt hatte, dass Episode I oft in unnötige Albernheit abglitt...und außerdem gilt Das Imperium Schlägt Zurück - quasi die zweite Episode der Original-Trilogie – unter vielen Kritikern und Fans (auch aufgrund seiner Düsternis) als der beste Star Wars-Film überhaupt. Und erste vorab veröffentlichte Fotos, die zeigten, dass die Helden (wie in Das Imperium Schlägt Zurück) voneinander getrennt waren, und einen gefesselten (gefolterten?) Obi-Wan Kenobi präsentierten, schürten diese Hoffnung noch.

Star Wars Episode II – Angriff Der Klonkrieger erhielt (wie sein Vorgänger) ein Budget von 115 Millionen Dollar, für die Regie zeichnete erneut George Lucas verantwortlich, der das Drehbuch zum Film zusammen mit Jonathan Hales (Die Abenteuer Des Jungen Indiana Jones, 1992-1996) verfasste. Ewan McGregor, Natalie Portman Ian McDiarmid, Samuel L. Jackson, Frank Oz, Anthony Daniels, Kenny Baker, Jimmy Smits, Pernilla August, Ahmed Best und Andy Secombe nahmen ihre Rollen aus der ersten Episode wieder auf, während Christopher Lee (Dracula, 1958), Temuera Morrison (Once Were Warriors, 1994), Daniel Logan (Star Wars – The Clone Wars, 2010-2012, sechs Folgen) und Leeanna Walsman (One Perfect Day, 2004) neu auf der Besetzungsliste waren. Der wichtigste Neuzugang war jedoch Hayden Christensen (Jumper, 2008), der die Rolle des Anakin Skywalker übernahm; die zweite Episode findet zehn Jahre nach der ersten statt, weshalb Jake Lloyd als Darsteller ausschied. Gedreht wurde u.a. in Australien, Tunesien, England, China und Italien.

Nach einem Mordanschlag auf Sanatorin Padme Amidala (Natalie Portman) werden die Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) und Anakin Skywalker (Hayden Christensen) zu ihrem Schutz abkommandiert. Nach einem weiteren Mordanschlag trennt sich das Trio. Während Obi-Wan Kenobi die Hintergründe der Attentate ermitteln will, soll Anakin Skywalker Senatorin Amidala auf ihrem Heimatplaneten beschützen. Beide Missionen drohen zu scheitern, als Skywalker seinen eigentlichen Auftrag gefährdet, um seine Mutter zu retten, während Obi-Wan Kenobi einer mysteriösen Klonaremee auf die Spur kommt …

Star Wars II – Angriff Der Klonkrieger ist zwar tatsächlich etwas düsterer und besser ausgefallen als die erste Episode, aber qualitativ deutlich schwächer als das angepeilte (?) Vorbild Das Imperium Schlägt Zurück.

Zunächst zu dem, was man richtig gemacht hat. Jar Jar Binks ist fast komplett aus der Handlung verschwunden. George Lucas hat zwar behauptet, dass seine Rolle so klein ausgefallen sei, da sein Part für die Handlung weniger wichtig war, aber kein Mensch kann (zumindest mir) erzählen, dass Jar Jar Binks nur deshalb, und nicht wegen der vielen Negativkritiken, fast komplett von der Bildfläche verschwunden ist. So ist gewährleistet, dass (zumindest viele) ernsthafte, dramatische Szenen nicht durch eine völlig blödsinnige Figur ihres eigentlichen Zwecks beraubt werden.

Außerdem wirken Ewan McGregor und Natalie Portman in ihren Rollen deutlich sicherer. McGregor muss nicht mehr den Auszubildenen spielen, da seit dem Vorgänger zehn Jahre vergangen sind, so dass seine Rolle größer und für die Handlung bedeutender ist. Außerdem hat er, bzw. Obi-Wan sich nicht nur einen Bart wachsen lassen, sondern auch jede Menge Erfahrung im Jedi-Business gesammelt, weshalb er nicht nur in den Actionszenen deutlich selbstbewusster auftritt, sondern auch mal seinen Padawan vorschickt, so dass er sich während der Arbeit auch mal `nen Drink genehmigen kann. Natalie Portman ist in Star Wars Episode II – Angriff Der Klonkrieger ebenfalls deutlich aktiver als in der ersten Episode. Sie trifft eigene Entscheidungen, ist ihrem „Aufpasser“ dabei des Öfteren eine Nasenlänge voraus und erinnert im letzten Filmdrittel aufgrund ihrer weißen Kleidung etwas an Prinzessin Leia.

Apropos letztes Filmdrittel: Das Star Wars Episode II-Finale, das mit einem Kampf in einer Arena beginnt und in ein Lichtschwert-Duell mit insgesamt vier Kontrahenten gipfelt, ist wirklich eine Wucht! Die Action, die hier präsentiert wird, ist wahnsinnig spektakulär und stellt das Finale der vorangegangenen Episode locker in den Schatten – hier gibt es Kämpfe mit Lichtschwertern und Laserwaffen, Verfolgungsjagden etc. Leider hat man auch hier versucht, doch noch etwas Humor unterzubringen, bei dem C-3PO eine nicht unwichtige Rolle spielt. Zwar wirken diese „witzigen“ Einlagen nicht halb so peinlich wie das, was Jar Jar Binks während des Showdowns in Episode I fabriziert hat, aber ob diese Einlagen zwingend notwendig sind, muss jeder für sich selbst entscheiden wie die Frage, ob es nötig war, CGI-Yoda beim Duell mit Christopher Lees Count Dooku wie einen Flummi hin und her springen zu lassen. Sicherlich musste der Größenunterschied irgendwie ausgeglichen werden (und ich frage mich gerade, wie man das anders hätte machen sollen…), aber trotzdem wirkt das Duell wegen Yodas Sprüngen zumindest teilweise unfreiwillig komisch. Trotz dieser kleinen Schnitzer – der Star Wars Episode II-Showdown ist eine Wucht!

Aber auch vor dem Showdown geizt Star Wars Episode II – Angriff Der Klonkrieger nicht mit Action. So treten Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker kurz nach ihrer Einführung sofort als Bodyguards in Aktion und auch das Aufeinandertreffen von Kenobi und Jango Fett auf dem Wasserplaneten Kamino ist äußerst fesselnd. Besagter Wasserplanet ist optisch hervorragend gestaltet und eine der faszinierendsten Welten im Star Wars-Universum.

Außerdem wartet Star Wars Episode II mit einigen interessanten neuen Figuren auf. Der von Christopher Lee überzeugend gespielte Schurke Count Dooku, der (zusammen mit der Herr Der Ringe-Trilogie) dafür sorgte, dass der altehrwürdige Mime auch der jüngeren Generation von Filmfans ein Begriff wurde, ist ein echter Gewinn für den Film, bzw. die Prequel-Trilogie. Gleiches gilt für Temuera Morrison als Jango Fett. Auch wenn man George Lucas und Co. den Vorwurf machen könnte, dass die Figur nur entworfen wurde, um reichlich Merchandise zu verkaufen – schließlich gehört dessen Sohn Boba Fett in der erwachsenen Form zu den beliebtesten Star Wars-Figuren und es ist sicherlich kein Zufall, dass sich die erste Star Wars-TV-Serie um einen Kopfgeldjäger im Boba Fett-Stil dreht – spielt Morrison seinen Part betont lässig und prägnant. Schade, dass man nicht mehr aus der Figur gemacht hat als in Episode II zu sehen ist. Gleiches gilt für Leeanna Walsmans Figur Zam Wesell, aus der man noch so viel mehr hätte machen können.

Nun aber zum wichtigsten Neuzugang der gesamten Prequel-Trilogie: Hayden Christensen. Da Star Wars Episode II zehn Jahre nach der ersten Episode spielt, war der oft kritisierte (und in der Schule wegen seiner Rolle später auch gemobbte) Jake Lloyd keine Option mehr für die Rolle des Anakin Skywalker, weshalb die Rolle an Christensen ging, der bei Teilen der Star Wars-Fangemeinde nicht weniger umstritten ist. Um es gleich vorwegzunehmen: Hayden Christensens Performance ist ein zweischneidiges Schwert, weist Stärken und Schwächen auf. So wirkt er in den Szenen, in denen er seinem Übermut freien Lauf lässt und anschließend vom Chef zurechtgewiesen wird, durchaus überzeugend und die Szene, in der er Padme Amidala den Mord an den Sandleuten gesteht, ist ein echter Gänsehautmoment. Andererseits stimmt die Chemie zwischen ihm und Natalie Portman überhaupt nicht. Ihr wenig glaubhaft gespieltes Geturtel macht den ohnehin schon schleppenden Mittelteil noch schleppender. Es ist vielleicht nicht ganz fair, die Beziehung zwischen Prinzessin Leia und Han Solo in Star Wars Episode VI – Das Imperium Schlägt Zurück (1980) als Vergleich heranzuziehen, da diese völlig anders angelegt ist als die Romanze zwischen Amidala und „Ani“, aber die Szenen zwischen Leia und Solo waren geprägt von scharfzüngigen, im Gedächtnis verweilenden Dialogen, die ein Grund dafür sind, warum Das Imperium Schlägt Zurück so gut ist. Hier war George Lucas aber auch nur für die Story verantwortlich und überließ das eigentliche Drehbuch anderen, während er bei Episode II beim Drehbuch – im wahrsten Sinne des Wortes – federführend war, was dem Film nicht ausschließlich gut tut, womit wir bei den Schwächen des Films wären.

Während man die humorigen Einlagen im Showdown noch verschmerzen kann, wiegt der CGI-Yoda-Flummi schon etwas schwerer. Noch schwerer wiegt allerdings der ebenfalls bereits erwähnte, etwas schleppende Mittelteil, der die zuvor entstandene Spannung und Action „dank“ des arg kitschigen Geplänkels zwischen Amidala und Anakin ausbremst, ja geradezu verpuffen lässt. Gegen romantische Szenen an sich ist ja nichts einzuwenden, aber wenn man keinen Drehbuchautoren an Bord hat, der das Ganze mit etwas Pep und Tiefe versieht, bekommt man halt, was in Episode II zu sehen ist, was noch dadurch verschlimmert wird, dass Portman und Christensen – in meinen Augen – kaum miteinander harmonieren.

Ein weiteres Manko des Films ist, dass er sich weitgehend auf CGI verlässt; nachdem ich damals Episode II mit ein paar Freunden im Kino im Kino gesehen hatte, schauten wir uns anschließend Das Imperium Schlägt Zurück auf Video an (Auf DVD gab´s den Film noch nicht und die Blu Ray war noch in weiter Ferne...) und waren einmal mehr begeistert, wie packend und glaubhaft die Spezialeffekte im Film von 1980 aussahen - gleichzeitig waren wir schon ein wenig erschrocken darüber, wie künstlich und als solche sofort erkennbar viele Effekte in Episode II aussahen. Natürlich weist auch Der Angriff Der Klonkrieger durchaus imponierende Special Effects auf, aber trotzdem schafft er es nur bedingt, die gleiche Magie zu erzeugen und den Zuschauer so in Erstaunen zu versetzen wie die Original-Trilogie, zu deren Entstehungszeit es die computergestützte Technologie noch nicht gab. Den Szenen, in denen z.B. die Klonarmee-Soldaten aufmarschieren, hat man schon anno 2002 angemerkt, dass sie komplett am Rechner erstellt wurde. Vielleicht bin ich ein unverbesserlicher, ignoranter Nostalgiker, aber Star Wars Episode II weist eine weniger überzeugende Tricktechnik auf als die von 1977 und 1983 entstandenen Filme, was einen einmal mehr darüber staunen lassen sollte, was damals bereits möglich war. Trotzdem … einige tolle CGI-Effekte weist der Film dennoch auf!

Unterm Strich ist Star Wars Episode II – Angriff Der Klonkrieger ein besserer Film als sein Vorgänger. Das macht ihn zwar nicht zum Science-Fiction-Klassiker und auch mit den Episoden IV-VI kann er sich keinesfalls messen, aber dennoch ist Episode II ein solider Eintrag ins Star Wars-Filmuniversum, der mit 649 Millionen Dollar zwar deutlich weniger Geld einspielte als sein Vorgänger, damit aber immerhin noch als Hit gelten dürfte; außerdem dürfte er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit öfter in den Abspielgeräten der Star Wars-Fans landen dürfte als die unrühmliche erste Episode …

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Kommentare

12.05.2020 18:05 Uhr - sonyericssohn
2x
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"Ich liebe dich Ani !"
"Du....liebst mich ?"
"Ja, sagte ich gerade."
"Echt jetz ?"
"Jahaaaa !!!"
".....cool...."

Der Dialog nervt mich jedesmal ! Muss ja zugeben daß ich die Effekte hier rakttenscharf finde !. Der Rest kann weg :-D

Tolle verarbeitet Puni ! Unverkennbar !

12.05.2020 18:39 Uhr - Punisher77
1x
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Vielen Dank, Sony!
Und ja...die Dialoge zwischen Padme und "Ani" sind unangenehmer als `ne Wurzelbehandlung.

12.05.2020 18:51 Uhr - Horace Pinker
3x
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Da ich aufgrund meines Alters die Prequeltrilogie vor der Orignalreihe gesichtet habe (Episode 3 war sogar der einzige Star Wars Teil den ich im Kino gesehen habe, von der neuen Reihe habe ich bisher nur Star Wars: Die letzten Jedi gesehen) und vermutlich auch da ich kein Hardcore SW Fan bin fand ich die Filme nie so schlecht wie sie öfters hingestellt werden. Sicher haben die auch alle ihre Schwächen insgesamt können die imho aber dennoch recht gut unterhalten. Jedenfalls sehr lesenswertes Reviewduo Punisher, bin schon gespannt wie du Episode 2 werten wirst.

12.05.2020 19:00 Uhr - sonyericssohn
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@Horace
Ich hab den damals im Kino gesehen und da hat er mir gefallen. Dann sogar die DVD zugelegt... Mit der Zeit und im Laufe der vergangenen 18 Jahre stellten sich doch ziemliche Defizite heraus. Episode 3 wiederum mag ich. Vor allem durch die langsam aufkommende Düsternis....

Sorry fürs abschweifen Puni !

12.05.2020 19:15 Uhr - Punisher77
2x
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Hallo Horace,
Vielen Dank für Dein Lob!

Von den Originalen habe ich nur "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" im Kino mitbekommen, die beiden anderen kannte ich nur von Videokassetten her. Aber auch wenn ich den "Nostalgie-Bonus" weglasse, ist z.B. "Star Wars Episode 1" ein bestenfalls mittelmäßiger Film. Im Kino war ich - abgesehen von Jar Jar Binks, relativ gefesselt, aber je öfter ich ihn sehe, desto mehr fallen mir seine Schwächen auf. Episode 2 ist da ja schon besser, aber trotzdem - die Handlungen der Original-Filme mögen zwar inhaltlich nicht weltbewegend gewesen sein, aber die Original-Filme sind allen anderen "Star Wars"-Filmen in puncto Atmosphäre, Darstellern, Storytelling, Effekten etc. deutlich überlegen.
Aber vielleicht würde ich anders denken, wenn ich mit Episode 1-3 aufgewachsen wäre. Schließlich spielen die Erinnerungen, die man an Filme hat, mit denen man groß geworden ist, auch eine Rolle.

@Sony:
Kein Grund für ein Sorry ;-).

12.05.2020 23:10 Uhr - Lukas
1x
Auch bei Episode II wieder eine sehr ansprechende Kritik! Finde den hier auch besser als den Vorgänger, wobei leider wieder die schlecht gealterten special effects negativ herausstechen. Aber der ältere Ani nervt deutlich weniger als der junge. ;-)

12.05.2020 23:22 Uhr - Cabal666
1x
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Wie schon bei "Episode I": sehr schön geschriebene, ausgewogene Kritik, Punisher! Hab ich als einer, der mit der Prequel-Trilogie aufgewachsen ist, gerne gelesen.
Ich hab's ja schon bei meinem Kommentar zu deiner vorherigen Kritik erwähnt, aber ich schreib's hier trotzdem nochmal: auch wenn mir "Episode II" insgesamt immer noch sehr gut gefällt, sehe ich ihn als den schwächsten Film der Prequels an. Und zumindest bis zum absolut enttäuschenden "The Last Jedi" war er für mich auch innerhalb der gesamten Reihe der schlechteste Film (wobei ich allerdings erwähnen sollte, dass ich die beiden "Ewoks"-Filme und das berüchtigte "Holiday"-Special bis heute nicht gesehen habe).
Das liegt vor allem an der auch von dir erwähnten absolut langweiligen Liebesgeschichte zwischen Anakin und Amidala, die im Mittelteil einen viel zu großen Raum einnimmt. Und auch an Hayden Christensens fürchterlich blasser Darbietung. Nur in den Szenen, in denen Anakin seiner dunklen Seite nachgibt, ist er einigermaßen überzeugend.
Die bombastische Endschlacht (die mir allerdings dennoch nicht ganz so gut gefällt wie die des Vorgängers) und Christopher Lee als Dooku entschädigen aber für vieles. Trotz all seiner Fehler würde ich dem Teil dieselbe Wertung wie du geben.
Wirst du jetzt eigentlich die komplette Reihe in chronologischer Reihenfolge besprechen? Einschließlich der Spin-Offs?

13.05.2020 16:35 Uhr - Punisher77
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Vielen Dank für Eure netten Worte und Eure Meinungen zum Film.

@Cabal666
Als nächstes gibt es ein Review zu "Episode 3", dann ist erst mal "Star Wars"-Pause. Aber wenn ich wieder Lust auf Sternenkrieg habe, kommen auch Reviews zu den anderen Filmen in chronologischer Reihenfolge - mit einer Ausnahme: Ein Review zu "Das Imperium Schlägt Zurück" habe ich schon vor Jahren geschrieben.

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