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Rambo - First Blood

Originaltitel: First Blood

Herstellungsland:USA (1982)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Drama, Thriller
Alternativtitel:Rambo
Rambo I
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,30 (202 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

John Rambo ist in einem Provinznest auf der Suche nach einem Kriegskameraden, mit dem er in Vietnam in einer Spezialeinheit gewesen war. Aber sein Freund ist bereits gestorben. Die Polizei hält den hochdekorierten Vietnam-Veteranen Rambo für einen Landstreicher und nimmt ihn fest. Polizeichef Teasle, der ihn auf der Wache quält und demütigt, ahnt nicht, dass er damit eine Lawine ins Rollen bringt: Rambos Instinkte werden wach. In einer atemberaubenden Aktion flieht er in die Berge. Teasle hetzt ihm den gesamten Polizeistab hinterher, doch Rambo ist ganz in seinem Element und lässt den Beamten keine Chance … (Kinowelt)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von rullep:

Bitterer Abgesang auf den Vietnamkrieg

Es ist schon recht traurig, das die Figur des John Rambo in den vier Fortsetzungen zu einem stereotypen Schlächter degradiert wurde. Dort wirkte er mehr wie eine Comicfigur, an der "die Kugeln abprallen" und mit albernen Sprüchen die Gewaltorgien unterstützte. Das Stallone ein "Händchen" für schlechte Fortsetzungen hat, bewies er mit den Rocky-Filmen, die auch nicht mehr die Ernsthaftigkeit des Erstlings aufwiesen und immer abgehobener und unrealistischer wurden. Nun mag Stallone neben Schwarzenegger zwar gerade als Actionheld einer der Akteure der 80er gewesen sein, doch gerade seine beiden größten Würfe (Rocky und Rambo) hatten bereits mit dem Hauptfilm eine Messlatte erreicht, die man allein durch Patriotismus und Action nie wieder hätte erreichen können...

FILM:

Als Vietnamveteran John Rambo einen Kameraden aus seiner alten Einheit besuchen will, wird ihm von dessen Frau mitgeteilt, das er an Krebs gestorben ist, und diesen aus Vietnam mitbrachte.
Geschockt zieht Rambo weiter und kommt dabei durch die Kleinstadt Hope. In diesem ruhigen Nest herrscht noch "Recht und Ordnung", vertreten durch den überheblichen Sheriff Teasle und sein Gefolge. Nachdem er Rambo erspäht bietet er ihm an, ihn "ein Stück mitzunehmen". Obwohl Rambo lediglich etwas Essen möchte und aus diesem Grund nach einem Lokal fragt, wird ihm unmissverständlich klar gemacht, das seine Anwesenheit nicht erwünscht ist. Schließlich fährt ihn Teasle an den Rand der Stadt und gibt ihm noch den Tipp, sich die Haare schneiden zu lassen und ein Bad zu nehmen. Da sich Rambo ungerecht behandelt fühlt, macht er kehrt und geht erneut in die Richtung aus der er mit Teasle kam. Nachdem dieser ihn im Rückspiegel erblickt und wütend zurückfährt um Rambo zu ermahnen, widersetzt sich dieser seinen Anweisungen und wird als Landstreicher verhaftet. 

Im Polizeirevier wird er anschließend von Teasles Hilfssheriffs drangsaliert, was seine schlimmsten Kriegserlebnisse wachruft. In die Enge getrieben befreit er sich gewaltsam aus den Händen seiner Peiniger und flüchtet per Motorrad in die Berge. Teasle ist immer mehr besessen davon, diesen "Landstreicher" dingfest zu machen, vor allem nachdem dieser aus Notwehr seinen guten Freund und Hilfssheriff Walt getötet hat. Es ist jedoch eine ungleiche Jagd, da Rambo einer der besten Soldaten seiner Einheit war und mittels Guerilla-Taktik sämtliche Polizisten ausschaltet und Teasle bei dieser Gelegenheit noch einmal bittet, die Jagd zu beenden. Gerade jetzt ist der Sheriff allerdings nicht mehr zu halten und trifft bald darauf auf den Ausbilder Rambos - Colonel Trautman. Dieser warnt ihn inständig vor weiterem Blutvergießen da er genau weiß, wozu sein Schützling in der Lage ist. Teasle hält die Warnungen allerdings für lächerlich und verfolgt Rambo weiterhin...

FAZIT:

Alles in allem, bietet der erste Rambofilm eine gelungene Mischung aus Drama und Action, die durch den fantastischen Soundtrack noch ergreifender wirkt. Dieser Film klagt ein Land an, das seine eigenen Soldaten verraten hat - und die Gleichgültigkeit, mit denen diesen Kriegsheimkehrern gegenübergetreten wurde. Respektlos wird Rambo immer weiter bis an die Grenzen seiner Beherrschbarkeit getrieben und rastet schließlich aus. Eigentlich ist er jedoch ein gebrochener Mensch, der alles andere als die Person darstellt, welche in den Fortsetzungen den Law-&-Order-Mann verkörperte. Aus diesem Grund wäre mir das Originalende mit Rambos Selbstmord auch wesentlich lieber gewesen. Prädikat: Besonders wertvoll!

10/10
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Kommentare

18.12.2019 18:28 Uhr - dicker Hund
6x
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Hallo Rullep.
Du kannst wirklich gute Reviews schreiben, wie das zum letzten Tarantinofilm. Aber um an einem Tag gleich fünf davon zu veröffentlichen, ist das hier kein geeigneter Ort. Die Leser schauen auf der Startseite nach aktuellen Texten von einer Auswahl von Autoren. Niemand will da einen Schwung Recycling aus derselben Feder vorfinden. Zudem widerspricht dieser Text dem hiesigen Konzept, dass Inhaltsangabe und Kritik getrennt bleiben sollen. Ich rege an, die Bearbeitungshinweise im Kasten links im Editierbereich zu lesen und nicht mehr als drei Reviews am Tag zu veröffentlichen, um die Vielfalt zu wahren.

Übrigens:
Wenn Du auf "XP aktualisieren" im Deinem Verfasserprofil klickst, kann man Deinem Avatar gleich ansehen, dass Du schon etwas zu "Schnittberichte.com" beigetragen hast.

18.12.2019 18:43 Uhr - sonyericssohn
5x
Moderator
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Ich wollte mich ja eigentlich raushalten, aber ich muss meinem Vorredner Recht geben. Niemand möchte hier einen extremen Review- Overkill von ein und dem selben Autor. Da weiß man ja nicht mehr wohin :-D Dass du schreiben kannst hast du bereits eindrucksvoll bewiesen. Aber beschränke dich in Sachen Reviews rauskloppen bitte etwas.

Die vorliegende Kritik solltest du auch ein wenig überarbeiteten...liest sich wie aus der Konserve ;-)

Weitermachen.

18.12.2019 19:07 Uhr - TheMovieStar
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Ich möchte zu dem Kommentar vom dicken Hund noch hinzufügen, dass Im Prinzip nichts dagegen spricht, eine kurze Inhaltsangabe in sein Review mit einzubauen, siehe Hunds zitierte Bearbeitungshinweise. Doch wenn diese wie hier länger als die eigentliche Meinung zum Film ist, passt das Verhältnis einfach nicht mehr.

Was die Menge angeht, da haben meine Vorredner schon alles dazu gesagt.

Ansonsten können sich deine Werke durchaus sehen lassen, dein erstes Review z.B. zu Once upon a Time oder auch das zu Terminator 3 waren Spitze.

18.12.2019 19:10 Uhr - McGuinness
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Getötet hat Rambo hier im Grunde genommen Niemanden, auch nicht den Hilfssheriff Walt... Dieser ist eher als Unfall zu verbuchen.

Das ursprüngliche Ende, nämlich der Tod Rambos, kam beim damaligen Testpublikum gar nicht gut an und dem Himmel sei Dank, dass man sich letzten Endes anderweitig entschieden hat, ansonsten wäre uns wohl einer der größten Actionhelden, bzw. eine Fortsetzung der besten Actionfilme - Reihe überhaupt, enthalten geblieben.

Zu der Menge der veröffentlichten Reviews kann ich den Kollegen hier nur zustimmen... 5 Stück an einem Tag sind definitiv zu viel, auch wenn diese inhaltlich auf einen nicht gerade untalentierten Verfasser schließen lassen.

18.12.2019 23:55 Uhr - Rullep
3x
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18.12.2019 19:10 Uhr schrieb McGuinness
Das ursprüngliche Ende, nämlich der Tod Rambos, kam beim damaligen Testpublikum gar nicht gut an und dem Himmel sei Dank, dass man sich letzten Endes anderweitig entschieden hat, ansonsten wäre uns wohl einer der größten Actionhelden, bzw. eine Fortsetzung der besten Actionfilme - Reihe überhaupt, enthalten geblieben.

Zu der Menge der veröffentlichten Reviews kann ich den Kollegen hier nur zustimmen... 5 Stück an einem Tag sind definitiv zu viel, auch wenn diese inhaltlich auf einen nicht gerade untalentierten Verfasser schließen lassen.


Das mit dem Testpublikum ist mir bekannt ;-) Es ist auch nur meine ganz persönliche Meinung. Ohne Frage ist Rambo gerade wegen der überzeichneten Fortsetzungen die Actionikone schlechthin geworden. Was die Rocky-Reihe betrifft muß ich gestehen, das ich den vierten sehr mag. Allerdings mehr in meiner Top-Ten der peinlichsten Lieblingsfilme :-)

An alle anderen: Ich habe von einem der Admins schon einen Hinweis bekommen, was die Flut an Reviews betrifft! Habe es mir auch ehrlich gesagt etwas leicht gemacht, denn lediglich “Once Upon...“ sowie “Abwärts“ waren ganz frisch. Der Rest besteht aus meinen leicht polierten Amazon-Reviews, die schon eine Weile alt sind.

Ich fühle mich auf jeden Fall sehr wohl in eurem Kreis, halte aber jetzt für eine Weile die Füße, ähem...Finger still! ;-)

19.12.2019 00:22 Uhr - Rullep
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18.12.2019 18:43 Uhr schrieb sonyericssohn
Die vorliegende Kritik solltest du auch ein wenig überarbeiteten...liest sich wie aus der Konserve ;-)
bewiesen
Weitermachen.


Danke für den Tipp! Ich werde sie aber vorerst so belassen, denn auch wenn wohl 99 Prozent der User den ersten “Rambo“ kennen, so finde ich es gerade beim ersten Teil wichtig, den Kontext zwischen Story und Kritik herzustellen.


19.12.2019 08:54 Uhr - JasonXtreme
4x
DB-Co-Admin
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Neben all dem Genannten... ich baue auch immer den Inhalt in meine Rezis ein, gehört finde ich dazu - und dabei ignoriere ich bewusst die darüber stehende Inhaltsangabe.

19.12.2019 11:14 Uhr - Lukas
2x
Sehe das genauso wie JasonXtreme: Eine klinische saubere Trennung zwischen Schilderung des Inhalts und der Kritik an sich wäre ziemlich unsinnig und eine unnötige Einschränkung der Autoren. Aber so eine strikte Trennung wird ja hier (zum Glück) auch nicht gelebt.
Ansonsten musst du aus meiner Sicht überhaupt nicht die Finger stillhalten Rullep. Die "Max. 3 Reviews pro Tag" - Regel sollte natürlich beachtet werden, aber ansonsten empfinde ich deine Reviews stets als Bereicherung.
Zur "First Blood" - Kritik an sich kann ich nur sagen, dass ich das ganz genau so sehe. Der Film ist wirklich klasse und es ist sehr schade, dass alle Nachfolgerteile mehr oder weniger zu tumben Actionorgien verkommen sind, so dass ich auch nichts gegen das Originalende gehabt hätte.

19.12.2019 12:28 Uhr - TheMovieStar
4x
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@ Jason: Sehe ich genauso wie du, habe ich ja weiter oben auch schonmal angemerkt.

Der Inhalt an sich darf kann und soll je nach Autorenempfinden in ein Review eingebaut werden, schließlich ist dieser ja auch mit Hauptbestandteil eines Films und auch ich widme wie Jason und viele andere auch meistens mindestens ein paar Zeilen dem Inhalt des Films den ich reviewe. Es ging glaub ich Hund eher um das Verteilungsverhältnis, wenn die Inhaltsangabe mehr als das eigentliche Review so wie hier ausmacht, dies dann eher einer Inhaltsangabe XXL als einem Review gleich kommt.

19.12.2019 17:21 Uhr - dicker Hund
1x
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Der Christstern versteht mich.

🙂

24.12.2019 19:24 Uhr - Giant P
Einfach ein super Film

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