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dicker Hund
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XP 3.437
Eintrag: 20.02.2020

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Guinea Pig 6 - Android of Notre Dame

(Originaltitel: Za ginīpiggu 2: Nōtorudamu no andoroido)
Herstellungsland:Japan (1988)
Genre:Horror, Splatter
Alternativtitel:Guinea Pig 6
Android of Notre Dame
Guinea Pig: Android of Notre Dame
Ginīpiggu 6

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,22 (9 Stimmen) Details
inhalt:
Der kleinwüchsiger Wissenschaftler Karazawa sucht eine Heilungsmöglichkeit für die schwere Krankheit seiner Schwester. Er arbeitet fieberhaft an verschiedenen Genexperimenten, die er an lebenden Menschen durchführt. Seine Versuchskaninchen bekommt der eifrige Wissenschaftler von einem Menschenhändler namens Kato geliefert. Dieser bietet Karazawa wieder mal ein Versuchsobjekt an, und da er es akzeptiert, bringt Kato ihm seinen Körper vorbei. Nachdem die ersten Experimente schieflaufen, wird der Wissenschaftler wütend und zerhackt den Körper, und der Menschenhändler kommt wieder und bringt dem Wissenschaftler einen weiteren Körper, aber immer mehr zu horrenden Preisen, damit dieser die Experimente fortsetzen kann. Schließlich tötet Karazawa den halsabschneidenden Menschenhändler und verwendet seinen Kopf, um einen Androiden zu bauen...
eine kritik von dicker hund:

Zu Kazuhito Kuramotos "Android of Notre Dame" lässt sich zunächst festhalten, dass es sich ausweislich des Vorspanns und mehrerer gängiger Titel um den fünften und nicht um den sechsten Teil der "Guinea Pig"-Filme handelt. In diesem Sci-Fi geht es um den kleinwüchsigen DNA-Experten Karazawa, der seine schwer kranke Schwester heilen will, wofür er die Grenzen der Ethik weit zu überschreiten bereit ist. 

"Schwester, wusstest Du, dass der Bucklige von Notre Dame ein Android war?"

Mit dieser seltsamen Weisheit auf seiner Seite werkelt der Wissenschaftler in einem sonderbar mit Folien ausgelegten Labor herum, dessen Wände aufgrund des Blaulichts ein wenig wie Gewässer aussehen. Terrarien mit einer Kröte und einer Gottesanbeterin lassen erahnen, wie exotisch seine experimentellen Ansätze sein müssen. Wenn menschliches Material in Gestalt einer Frauenleiche auf dem Seziertisch landet, wird es Zeit, mit beinahe losen Sinnesorganen herumzufriemeln (Horror 6/10). Das ist zwar noch nicht ganz so hässlich wie die Flimmerbildschirme mit ihren nichtssagenden IT-Befehlen in Textform, jedoch schon im Bereich des eigenwilligen Geschmacks zu Hause. 

Schauspielerisch sollte von Mio Takaki und Toshihiko Hino nicht allzu viel erwartet werden. Selbst Tomorô Taguchi als der Erpresser Kato bringt nicht viel mehr mit ein als sein aus "Tetsuo" und "Unlucky Monkey" bekanntes Gesicht. Die Stars in der Manege sind vielmehr wieder die exzessiven Goreszenen (Gewalt 9/10), die mit heftigen Folterungen und dem traditionellen Abschneiden von Gliedmaßen handwerklich gehobene Kost bieten, welcher die bundesdeutsche Beschlagnahmefraktion wenig abzugewinnen vermochte. Ein bisschen "Robotgrabbeln" würzt in Abkehr von der Stimmung aus den Teilen 3 und 4 nur minimal dosierte Ironie hinzu (Humor 2/10), so dass das Ergebnis schon recht sick rüberkommt. In diesem Sinne hilfreich ist da der Umstand, dass manches Experimentiermaterial obendrein noch weiblich und nackt sein muss, wenn der Forscher an ihm zugange ist - Sleaze hurra (Sex 3/10)...

Jenseits des derben Drumherums bietet "Android of Notre Dame" weder eine sinnvolle Geschichte, noch in irgendeiner Form spannende Charaktere oder gar ernsthaftes Niveau. Als selbstzweckhafter Schocker rückt er jedoch mit reichlich grenzwertigen Bilderreigen an, die insbesondere optisch äußerst gelungen sind. In Verbindung mit der kompetent eingesetzten Kamera und den auch jenseits des Gekröses zielführend vom Stapel gelassenen Latexeskapaden lohnen die 50 Minuten eine Entdeckung für die Zielgruppe, die eben nach kompromissloser Härte sucht. Aufgrund der überhaupt vorhandenen Rahmenhandlung und der erhöhten Anzahl abgründiger, doch kreativer Ideen stellt dieser Teil innerhalb der ja sehr speziellen Reihe eine kleine Perle dar (7/10 Punkten).

7/10
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Kommentare

20.02.2020 08:40 Uhr - sonyericssohn
1x
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Bin ich der einzige der beim dem Cover an Hellraiser denkt ???
Der wurde damals von einer, etwas skurrilen, Firma aus Berlin als das Nonplusultra an Splatter angepriesen. ...wie fast alles was die in ihrem Programm hatten. Zwar werd ich nie mit den Guinea- Werken glücklich werden, aber die Kritiken machten trotzdem Laune ;-)

20.02.2020 12:35 Uhr - cecil b
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dicker Hund, ich bin nach wie vor Fan deiner Schreibe.

sonyericssohn: Ich sehe da auch nen Pinhead. Bevor er die Nägel bekommt. Fast 1:1, aus Hellraiser 2.

20.02.2020 13:02 Uhr - Amazzavampiri
1x
Der asiatische Pinhead.

20.02.2020 16:23 Uhr - TheMovieStar
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Tolles Review, Hund! Zusammenfassend würde mich interessieren, welchen der vielen Teile du einem Einsteiger wie mir Empfehlen würdest... Ich habe keine der Teile gesehen, bin aber von deinen und von Pinkers Reviews auf die Reihe aufmerksam geworden... Gib mir einen Tip welcher Teil in deinen Augen am besten geeignet ist um sich mit der Serie bekannt zu machen!

20.02.2020 17:28 Uhr - dicker Hund
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Danke fürs Kommentieren! Die Ähnlichkeit mit dem Zenobiten ist wirklich nicht zu leugnen.

@TheMovieStar
Die Reihe ist in meinen Augen ein Gesamtwerk, auf das die Losung "alle oder keinen" am besten passt. Vor Abschluss meiner Besprechungen möchte ich auch noch keinen persönlichen Favoriten benennen. Doofe Antwort vielleicht, aber hoffentlich besser als keine.

21.02.2020 13:46 Uhr - TheMovieStar
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@Hund: Danke für die Antwort 😊dann werde ich mit dem ersten Anfangen falls ich mal einsteige in die Reihe. Muss erstmal sehen wo es die uncut gibt😊

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