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Death Wish 2 - Der Mann ohne Gnade

(Originaltitel: Death Wish 2)
Herstellungsland:USA (1981)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: strafrechtlich unbedenklich
Genre:Action, Thriller
Alternativtitel:Death Wish II - Der Mann ohne Gnade
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,77 (53 Stimmen) Details
inhalt:
Nachdem Kersey (Charles Bronson) den Tod an seiner Frau gerächt hat, will er ein neues Leben in L.A. beginnen. Doch auch hier lauern Verbrechen und Gewalt an jeder Ecke und den Leidgeprüften trifft ein weiterer Schlag: Seine Tochter wird zum Opfer einer gewalttätigen Bande, die sich brutal an ihr vergeht. Kersey hat nur noch einen Gedanken: Rache üben - bis auch der letzte Täter ausgemerzt ist. Die kalifornische Metropole wird zum Schauplatz eines infernalistischen Vergeltungskreuzzugs.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von anti-pirat:

An einem schönen Tag erblickte ich im Regal beim Filmhändlers meines Vertrauens das Mediabook zu "Der Mann ohne Gnade". Da der Erstling "Ein Mann sieht rot" zu meinen Lieblingsfilmen zählt, griff ich da trotz stolzem Preis direkt zu. Zugegeben, da spielte auch die Entscheidung von Behördenseite mit, den Film weiterhin auf der bundesweiten Filmempfehlungsliste zu lassen. Tja, als aufmerksamer Staatsbürger bin ich doch stets interessiert, mir von solchen Entscheidungen selbst ein Bild zu machen.

Wir lernen zu Beginn den Architekten Paul Kersey hier in seinem neuen Leben in Kalifornien kennen. Natürlich kann der Film nicht mit der selben Charakterwandlung aufwarten, wie sein Vorgänger: Kersey macht zu Beginn deutlich, dass sein Menschenbild jenem entspricht, dass er sich im ersten Teil angeeignet hat. Von Resozialisierung hält er nichts (mehr), dennoch, so zeigt sich der Anfang, ist er um ein friedliches Leben bemüht. Wehrt er sich zwar gegen die Angreifer, die ihn bestehlen, so tötet er nicht, trotz offensichtlicher und zeugenfreier Möglichkeit. Kersey will einfach nur seine Ruhe.

Schließlich folgt eine der eindrücklichsten Szenen dieses Films: Der Angriff auf Kerseys Haus samt Vergewaltigung und Ermordung der Haushälterin, Angriff auf Kersey und Entführung seiner Tochter. Wie bereits im ersten Teil dienen diese Darstellung und insbesondere der Kommentar der Täter der Legitimation des weiteren Vorgehens, also der lebensverkürzenden Bestrafung der Täter. Für die politische Dimension des Films ist die gesamte Szene wichtig, denn was hätte die Haushälterin tun sollen? Sie öffnet nicht leichtfertig die Tür, sie überprüft den Anblick und stellt fest, dass da kein freundlicher Paketbote vor der Tür wartet. Die Möglichkeit, die Polizei zu rufen, besteht nicht. Selbst wenn sie bewaffnet gewesen wäre, hätte sie es nicht verhindern können. Und so kristallisiert sich die Botschaft des Films heraus: Die Gefahr durch die Täter besteht allein durch ihre Existenz und die einzige Gegenmaßnahme scheint ihre Beseitigung zu sein.  

Nehmen wir die teils lächerlichen 80er Jahre Dialoge und das Aussehen der Bande beiseite, so handeln sie im Verlauf der Films wiederholt sinnlos brutal. Die beiden heftig inszenierten Vergewaltigungen, die zweite an einer psychisch beeinträchtigten Frau geschehen aus der Situation heraus, als für die Täter empfundene Normalität. Der Drogenkonsum der Personen wird zu Beginn als Begründung herausgenommen, werden sie von ihrem Anführer schließlich angewiesen, mit klarem Kopf zu handeln.

Die darauffolgenden Szenen geschehen in einem bemerkenswerten Kontrast. So haben wir auf der einen Seite Kerseys bürgerliche Welt als Architekt mit schönem Haus, das aber als eigene Burg und Rückzusgort gescheitert ist und auf der anderen Seite die Elends- und Vergnügungsviertel in denen er sich nun Nachts bewegt. Anders als im ersten Teil sehen wir keinen Paul Kersey, der in seiner Trauer verzweifelt, sondern mit berechnender Kälte loszieht.

Es gelingt der Bildsprache außergewöhnlich gut, Kerseys Weltisicht darzustellen, wenn er durch die Straßen geht und man förmlich spürt, wie er eigentlich jeden, der ihm entgegen kommt beseitigen möchte. Was sich symbolisch durch den Film zieht sind wiederum die religiösen Stätten, ob christlich oder Hare Krishna, die ja letztendlich einen Versuch darstellen, die Menschen aus dem Elend zu befreien. Was will uns der Regisseur damit sagen? Wahrscheinlich die Botschaft, dass diese Menschen die Möglichkeit des Ausbruchs besitzen und nicht verwenden, weil sie intrinsisch verkommen sind?

Anders als im ersten Teil präsentiert sich Paul Kersey nicht mehr als Opfer. Er bezieht eine Elendswohnung und verkleidet sich als einer von "ihnen". Es ist unfreiwillig komisch, wie er mit seiner ordentlich gefalteten Mütze heraustritt, so als wolle man uns sagen, dass er trotz allem nicht dort hingehört und keiner von „ihnen“ ist.

Wenn es dann zum ersten Mord kommt, gibt es drei Dinge hervorzuheben.

1. Paul Kersey begnadet die anderen beiden Anwesenden. Seine Rache erfolgt nicht mehr gegen das Verbrechen als solches, wie im ersten Teil, sondern nun gezielt gegen die Täter.

2. Paul Kersey erschießt einen Wehrlosen. Im Teil zuvor handelte er stets in (herbeigeführter) Notwehr, hier begeht er klar und deutlich ein Verbrechen.

3. Paul Kersey quält sein Opfer. Wir haben hier erneut das christliche Symbol, das Kreuz das der Täter trägt und einen zynischen Kommentar auf sein Treiben darstellt. Es soll wohl noch einmal aufzeigen, dass sich die Täter ihrer Schlechtigkeit bewusst sein müssten. Die Heuchlerei des Täters, wenn er hofft, doch noch davon zu kommen als weiterer Beleg.

Im weiteren Verlauf darf Kersey im Parkhaus tätig werden. Bemerkenswert dabei: Die Hilfeschreie aus der Einrichtung interessieren ansonsten niemanden. Insgesamt zeichnet sich die Welt in "Death Wish 2" dadurch aus, dass sich alle mit der Verkommenheit abgefunden haben oder sie sogar verteidigen. Bis auf Paul Kersey versteht sich. So steht er schließlich einem Paar bei, welches von ähnlichen Tätern überfallen wird. Auch die Geiselnahme der Frau schreckt Kersey nicht ab, das scheint es ihm wert. Es kommt nicht dazu.

Tritt die Staatsgewalt auf den Plan, so zeigt sich schnell, dass diese nicht an den Tätern interessiert ist und schon gar nicht daran, die Bürger zu schützen. Die beiden Überfallopfer werden schroff behandelt und man will sie festhalten, bis diese schließlich drohen, die Presse auf den Plan zu rufen. Wieder wird man Kersey jagen, statt sich um den Schutz der Bürger zu kümmern, so die Aussage des Films.

In New York weiß man wiederum schnell, wer hinter der neuen Serie steckt und der einzige Antrieb hier bleibt die Rettung der eigenen Pension. Kersey genießt Sympathie, besser noch: Die Methode wird angepriesen. Man musste Kersey zwar entfernen, aber seine Taktik habe funktioniert, die Statistik beweise dies. Man müsse einfach nur Angst verbreiten, Exempel statuieren

Auch im weiteren Verlauf die Polizei als vollkommen inkompetent dargestellt. Gerade zu lachhaft lässt sie den letzten übriggebliebenen Täter fast entkommen, weil man sich anscheinend zu fein ist, das vom Film gepriesene notwendige Maß an Gewalt anzuwenden.

War zuvor vor allem die Exekutive und indirekt die Legislative inkompetent, so ist es nun auch die Judikative. Der Film spannt den Bogen zum Anfang, behauptet der Täter schließlich, er habe nur aufgrund seines Drogenkonsums so handeln können und sei an sich ungefährlich - gedeckt von Therapeuten und Fürsprechern, die anscheinend Täter statt Opfer schützen wollen.

Und so nimmt nun Paul Kersey nicht nur die Jagd in die Hand, er übernimmt auch das Urteil für einen längst gefassten, dringt in die Klinik ein um die Hinrichtung selbst vorzunehmen. Rechtlich bleibt er ohne Konsequenzen, denn auch beim Krankenhauspersonal genießt er die notwendige Rückendeckung. Einzig seine Verlobte issbiligtt sein Treibe, sieht sich ausgenutzt und hintergangen, verlässt ihn.

Was soll man nun davon halten? "Ein Mann sieht rot" war das Porträt eines gebrochenen Mannes, der mit seinem Schmerz nur fertig werden kann, indem er letztlich dem Verbrechen und der Verkommenheit den Krieg erklärt. In der Fortsetzung ist Kersey in seinem neuen Weltbild gefestigt, macht aber doch noch seine, wenn auch kleine, Wandlung durch. Es handelt sich nicht um einen psychotischen Amoklauf ala "Taxi Driver", sondern um ein direktes Abrechnen. Paul Kersey will nicht mehr die Stadt reinigen oder die Welt verbessern, sondern Rache nehmen. Was mich dann doch sehr überrascht hat, ist doch, wie der Film es schafft durchaus selbstironisch zu sein.  Wenn bei der finalen Verhaftungsszene da einfach eine Nackte mit Kopfhörern sitzt und nichts von ihrer Umwelt mitbekommt, während vor ihr ein Kampf tobt. Oder wie der Film seinen eigenen reaktionären Charakter persifliert, wenn Paul Kersey anfängt in einen modernen Bau eine Säulenfassade einzuplanen (also auch als Architekt im Film reaktionär wird).

Mal ausgenommen, ob Indizierungen geeignet, erforderlich und angemessen sind, lässt sich die Entscheidung der BPJM den Film auf der Liste zu belassen schon nachvollziehen. Für mich persönlich sind die beiden Vergewaltigungsszenen ein Argument, die r-rated-Fassung der unrated gegenüber zu bevorzugen und ja, die Inszenierung mit Hinblick auf das Menschenbild und das Handeln Paul Kerseys ist nicht sonderlich FDGO-konform.

Lassen wir die Politik beiseite ist "Der Mann ohne Gnade" ein wirklich unterhaltsames Stück harten Actionkinos, das trotz seines Alters einen zu fesseln weiß und damit definitiv eine Empfehlung wert. Negativ anzumerken sind das seltsame Gebaren der Gang und der Polizei sowie einige doch etwas verunglückte Dialogpassagen.

 

8,5/10

9/10
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Kommentare

18.01.2020 17:21 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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Interessantes Review, aber was hat denn bitte Glauben an ein wie auch immer genanntes Wesen oder einer spirituellen Macht mit Intrinsischer Verkommenheit zu tun? Ist man deiner Ansicht nach also innerlich verkommen, wenn man religiös ist? Und warum sollte sowas einem die Freiheit rauben. Ich glaube du verwechselst soziale oder gesellschaftliche Not mit religiösem Wahn

18.01.2020 19:26 Uhr - der neue1067
3x
User-Level von der neue1067 1
Erfahrungspunkte von der neue1067 7

Hallo ANTI-PIRAT

Dein Review gefällt mir ziemlich gut und ich vermute Mal daß du nicht zum ersten Mal eine Filmkritik schreibst!

Wenn ich das richtig interpretiere dann meinst du mit "intrinsisch verkommen" nicht die Gläubigen, sondern gerade die nicht-Gläubigen. Die, die die Möglichkeit des Ausbruchs aus dem Elend durch Religion und Glaube hätten, aber diese nicht nutzen!

Dir sind beim Schreiben zwei Buchstaben verloren gegangen. Bei "missbilligt sein Treiben" fehlt vorne das m und hinten das n!
Ansonsten Klasse geschrieben von dir und auch recht analytisch die Handlung erklärt. Wie treffend das ganze nun ist kann ich leider nicht sagen da meine letzte Sichtung des Films durchaus schon an die dreißig Jahre her sein könnte.

Freue mich auf weitere Reviews von dir und hoffe das in deiner Filmauswahl weiter die achtziger Jahre favorisiert werden.
Darum herzlich willkommen bei den Autoren, wozu ich selbst nicht gehöre, von Schnittberichte.com und mögen noch viele weitere Reviews folgen!





18.01.2020 19:28 Uhr - Anti-Pirat
1x
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18.01.2020 17:21 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Interessantes Review, aber was hat denn bitte Glauben an ein wie auch immer genanntes Wesen oder einer spirituellen Macht mit Intrinsischer Verkommenheit zu tun? Ist man deiner Ansicht nach also innerlich verkommen, wenn man religiös ist? Und warum sollte sowas einem die Freiheit rauben. Ich glaube du verwechselst soziale oder gesellschaftliche Not mit religiösem Wahn


Dann war meine Review an dem Punkt missverständlich. Meine Aussage bezieht sich darauf, dass durch die innere Verkommenheit sich dadurch zeigt, dass die Person wider besseren Wissens handelt und damit in dieser Darstellung nicht reines Produkt seiner Umwelt sein kann. Mit religiösem Wahn hat die gesamte Darstellung nichts zu tun, denn beim erwähnten Täter ist das Tragen des Kreuzes und die Erwiderung auf Kerseys Frage das einzige, was mit Religion zu tun hat.

Auch die "Entschuldigung" mit gesellschaftlicher oder sozialer Not lässt der Film an der Stelle nicht zu, was sich klar durch das Vorgehen der Bande belegt.

18.01.2020 21:34 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 18
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18.01.2020 19:28 Uhr schrieb Anti-Pirat
18.01.2020 17:21 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Interessantes Review, aber was hat denn bitte Glauben an ein wie auch immer genanntes Wesen oder einer spirituellen Macht mit Intrinsischer Verkommenheit zu tun? Ist man deiner Ansicht nach also innerlich verkommen, wenn man religiös ist? Und warum sollte sowas einem die Freiheit rauben. Ich glaube du verwechselst soziale oder gesellschaftliche Not mit religiösem Wahn


Dann war meine Review an dem Punkt missverständlich. Meine Aussage bezieht sich darauf, dass durch die innere Verkommenheit sich dadurch zeigt, dass die Person wider besseren Wissens handelt und damit in dieser Darstellung nicht reines Produkt seiner Umwelt sein kann. Mit religiösem Wahn hat die gesamte Darstellung nichts zu tun, denn beim erwähnten Täter ist das Tragen des Kreuzes und die Erwiderung auf Kerseys Frage das einzige, was mit Religion zu tun hat.

Auch die "Entschuldigung" mit gesellschaftlicher oder sozialer Not lässt der Film an der Stelle nicht zu, was sich klar durch das Vorgehen der Bande belegt.


Das beantwortet die Frage nicht, warum du Menschen in gesellschaftlichen Brennpunkten ob gläubig oder nicht als innerlich verkommen ansiehst, und Kersey diese Intension als gerechtfertigte Rache unterstellst, daß er jeden den er also als solches betrachtet erledigen will.

Das würde bedeuten, daß die Figur nun in diesem Teil ob des Titels jedwede moralische Grenze und menschliche Emotionalität verloren hätte, womit Kersey der eigentlich innerlich verkommene Charakter wäre und sich in nichts von den Menschen unterscheiden würde.

Klar könnte man eine ob der Vergewaltigung blind empfundene Wut im Vater verstehen, aber ich habe ihn immer als zwar Selbstjustiz ausübenden Charakter gesehen, der gerechtfertigt die Täter jagt und nicht zwingend gegen alles und jeden Haß verspürt.

Deine Aussage bezieht sich also auf die Täter und nicht die Menschen die dort gezeigt werden,richtig? denn nicht jeder kann trotz besseren Wissens auch dementsprechend handeln.

18.01.2020 22:45 Uhr - Anti-Pirat
7x
User-Level von Anti-Pirat 2
Erfahrungspunkte von Anti-Pirat 79
Das beantwortet die Frage nicht, warum du Menschen in gesellschaftlichen Brennpunkten ob gläubig oder nicht als innerlich verkommen ansiehst, und Kersey diese Intension als gerechtfertigte Rache unterstellst, daß er jeden den er also als solches betrachtet erledigen will.

Das Warum beantworte ich gerne damit, dass diese Aussagen ausgeburt deiner Fantasie sind, denn das habe ich weder angedeutet noch so gesagt.

Klar könnte man eine ob der Vergewaltigung blind empfundene Wut im Vater verstehen, aber ich habe ihn immer als zwar Selbstjustiz ausübenden Charakter gesehen, der gerechtfertigt die Täter jagt und nicht zwingend gegen alles und jeden Haß verspürt.
Was so auch in der Kritik steht. Die Interpretation, dass Kersey mit Hass durch die Welt zieht beziehe ich auf die Szenen, in denen er durch die Straßen geht und die Leute betrachtet. Hinzu kommt noch die Szene, als er bei der Prostituierten hält.

Deine Aussage bezieht sich also auf die Täter und nicht die Menschen die dort gezeigt werden,richtig? denn nicht jeder kann trotz besseren Wissens auch dementsprechend handeln.
Die innere Verkommenheit beziehe ich so auf die Täter, ja.

19.01.2020 08:21 Uhr - sonyericssohn
1x
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 20
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 8.174
Sehr feines Erstlingswerk von dir Pirat ! Hut ab.
Da ich den Film noch immer nicht gesehen habe, macht diese Kritik wirklich Appetit. Ich sag mal Weiter so und freue mich auf weiteres aus deiner Feder ;-)

19.01.2020 20:07 Uhr - Grrrg
1x
User-Level von Grrrg 5
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Ich finde das Rev auch sehr gelungen. Toll formuliert und analysiert.

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