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(verschollen) Der Bergadler

(Originaltitel: The Mountain Eagle)
Herstellungsland:Deutschland, Großbritannien (1926)
Genre:Drama, Thriller, Stummfilm
Alternativtitel:Fear o' god
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von abendwolf:

Als Hitchcock-Fan besitze ich alle seine Filme auf DVD. Alle? Von seinen 53 vollendeten Filmen als Regisseur, habe ich 52. Aber so geht es jedem Hitchcock-Filmesammler. Einer fehlt - und zwar "Der Bergadler". Der verschollene und am meisten gesuchte Film vom Meister des Suspense.

Über diesen Film ist viel bekannt: Handlung, Stab, Set-Fotos und Hintergründe. Gedreht wurde der Film mit dem Originaltitel "The Mountain Eagle" 1926 in den Tiroler Berger im Dorf Obergurgl. Die Uraufführung der britisch-deutschen Co-Produktion fand im Mai 1926 in München und am 25. Mai 1927 in Großbritannien statt. Der Film hatte eine Länge von 2172 Metern was einer Laufzeit von ca. 57 Minuten entspricht. Die deutsche Fassung soll aufgrund von Zensurkürzungen 160 Meter kürzer gewesen sein. Die Innenaufnahmen fanden im Atelier Emelka München-Geiselgasteig statt.

Produzent war Michael Balcon, das Drehbuch stammte von Eliot Stannard und Max Ferner. Hinter der Kamera stand Gaetano di Ventimiglia. Für die Bauten zeichneten Willy und Ludwig Reiber verantwortlich. Regie-Assistenz und Cutter war Alma Reville, die spätere Mrs. Hitchcock. Die Darsteller und ihre Rollen: Bernhard Goetzke (Mr. Pettigrew), Nita Naldi (Beatrice), Malcom Keen (Emerit/John Fulton), John Hamilton (Edward Pettigrew).

Handlung: Der Film spielt in Kentucky. Der verwitwete Mr. Pettigrew verliebt sich in die Lehrerin Beatrice, die seine Gefühle allerdings nicht erwidert. Deshalb behauptet er Beatrice habe seinen Sohn belästigt. Beatrice muss in die Berge fliehen und sie landet beim Eremiten John Fulton. Die beiden verlieben sich und heiraten. Beatrice wird schwanger. Mr. Pettigrew sinnt auf Rache. Er versteckt seinen Sohn und behauptet John Fulton habe in ermordet. Fulton wir verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Nach einem Jahr gelingt ihm die Flucht. Er kehrt zu seiner Familie zurück und will mit ihr fliehen. Allerdings ist seine Frau krank und John muss den Dorf-Arzt aufsuchen. Bei diesem hat Mr. Pettigrew seinen Sohn versteckt. John wird rehabilitiert und Mr. Pettigrew kommt durch einen Unfall ums Leben.

Hintergrund: Hitchcock selbst fand, dass sein zweiter Film schlecht war. Die Dreharbeiten standen unter keinem guten Stern. Das Wetter war schlecht und es lag eine Menge Schnee in Obergurgl. Hitchcock ließ von der Feuerwehr des Dorfes den Schnee wegspritzen. Dabei ging das Dach eines Hauses in die Brüche.

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Kommentare

06.05.2020 22:24 Uhr - TheRealAsh
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Lieber Abendwolf, da überraschst du mich aber mit einem sehr außergewöhnlichen und schönen Review, das vielleicht etwas kurz geraten ist, aber in Anbetracht dessen, dass es den Film ja nicht gibt, ist es doch sehr informativ. Auf jeden Fall eine ungewöhnliche und tolle Idee.

Ich selbst bin auch großer Hitchcockfan und habe natürlich auch alles, was es so gibt, bin auch überzeugt, dass man Hitch wieder und wieder sehen muss - und wieder und wieder...

Weiter so!

07.05.2020 09:17 Uhr - cecil b
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Mal was neues. Die Vorstellung eines Filmes, den man ja praktisch nicht gesehen haben kann. Ein 'Review', "das vielleicht etwas kurz geraten ist, aber in Anbetracht dessen, dass es den Film ja nicht gibt, ist es doch sehr informativ. "

Ja, eine tolle Ausnahme!

P.S. Ich suche übrigens händeringend „La Fin Absolue du Monde“. Es scheint unmöglich, an diesen zu gelangen. ;)

07.05.2020 12:38 Uhr - TheRealAsh
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07.05.2020 09:17 Uhr schrieb cecil b
Mal was neues. Die Vorstellung eines Filmes, den man ja praktisch nicht gesehen haben kann. Ein 'Review', "das vielleicht etwas kurz geraten ist, aber in Anbetracht dessen, dass es den Film ja nicht gibt, ist es doch sehr informativ. "

Ja, eine tolle Ausnahme!

P.S. Ich suche übrigens händeringend „La Fin Absolue du Monde“. Es scheint unmöglich, an diesen zu gelangen. ;)


Ja, Hans Backovic ist schwer zu finden. Ich mache das ja sonst nicht, aber weil es du bist würde ich dir den LFADM brennen, sagen wir für einen Unkostenbeitrag von 50€ ?

Einfach PN mit Betreff: I want your soul!

07.05.2020 13:24 Uhr - CHOLLO
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Hahaha die Carpenter- Fans :)
Da muss ich doch direkt mitmischen.
Erst ne Sichtung von LFADM und danach noch ne Lektüre von Sutter Cane's neustem Roman würde ich vorschlagen ;)

07.05.2020 19:22 Uhr - Lukas
Zwar keine Review, und damit ein wenig Themenverfehlung hier, aber immerhin ein interessanter Ausflug in die Filmgeschichte. ;-)

07.05.2020 20:59 Uhr - cecil b
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07.05.2020 19:22 Uhr schrieb Lukas
Zwar keine Review, und damit ein wenig Themenverfehlung hier, aber immerhin ein interessanter Ausflug in die Filmgeschichte. ;-)



"Ja, eine tolle Ausnahme!" ;)

Die Vorstellung dieses Films wäre als Titel untergegangen, daher die Ausnahme, und das Wort Review in Anführungszeichen. Es ist ne Vorstellung, und keine Review, so etwas wird es garantiert selten geben, wenn überhaupt. Ist ja klar. :)

TheRealAsh: Geld? Was ist das schon? Hier geht es um mehr. ;)

https://www.youtube.com/watch?v=GAYkH-ESXW8

CHOLLO: Canes Romane sind unvergleichlich. Nur das Necronomicon konnte ähnlich überzeugen. ;)


08.05.2020 04:45 Uhr - Dissection78
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Ein interessantes Experiment, Abendwolf! Als beinharter Fan habe ich von Hitchcock auch (fast) alles, und verschollene Filme fand ich schon wegen den eigenen Gedankenspielen, die man damit anstellt, immer äußerst faszinierend. Es gibt da ja etliche Exempel aus der Stummfilmära, neben diesem Hitchcock-Werk auch Filme von Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau, David Wark Griffith oder Tod Browning etc.pp, die komplett unauffindbar sind oder eben stark gekürzt, und das meist auf Drängen von Produzenten und Studiooberen herausgeschnittene Material ist verschollen / vernichtet. In letzterem Fall sind Uncut-Versionen von "Freaks", "Graf Zaroff" ("The Most Dangerous Game") und "Thirteen Women" für mich ein heiliger Gral.

Und weil ich die als so faszinierend erachte, habe ich sie - zusammen mit Hitchcocks "Number 13", Backovics "La Fin Absolue du Monde", diesem einen unvollendeten Werk von Wilson Wyler Concannon, den Originalnegativen von Orson Welles' "The Deep" sowie diversen Max-Castle-Arbeiten und dem "Necronomicon", dem "Unaussprechliche Kulte" des von Junzt, dem "Buch Dzyan", den Pnakotischen Manuskripten, den Dhôl-Gesängen von Leng, dem "Liber Ivonis", "Cultes Des Ghoules", "De Vermis Mysteriis", dem zweiten Buch der Poetik des Aristoteles, der sechs Bücher chorlyrischer Dichtung von Alkman, der "Daemonolatreia" des Nicolaus Remigius, einem Original der King-James-Bibel von 1611 und den "Neun Pforten" - in meiner geheimen Bibliothek hinter einer Sutter-Cane-Bücherwand im Glockenturm meiner Zahnarztpraxis, verborgen in einer Salzmine.. hahaHAAAA! (Dämonisches Lachen. Abgang. Türknallen. Jemand hole bitte die Herren in den weißen Kitteln).

08.05.2020 10:34 Uhr - cecil b
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08.05.2020 04:45 Uhr schrieb Dissection78
Ein interessantes Experiment, Abendwolf! Als beinharter Fan habe ich von Hitchcock auch (fast) alles, und verschollene Filme fand ich schon wegen den eigenen Gedankenspielen, die man damit anstellt, immer äußerst faszinierend. Es gibt da ja etliche Exempel aus der Stummfilmära, neben diesem Hitchcock-Werk auch Filme von Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau, David Wark Griffith oder Tod Browning etc.pp, die komplett unauffindbar sind oder eben stark gekürzt, und das meist auf Drängen von Produzenten und Studiooberen herausgeschnittene Material ist verschollen / vernichtet. In letzterem Fall sind Uncut-Versionen von "Freaks", "Graf Zaroff" ("The Most Dangerous Game") und "Thirteen Women" für mich ein heiliger Gral.

Und weil ich die als so faszinierend erachte, habe ich sie - zusammen mit Hitchcocks "Number 13", Backovics "La Fin Absolue du Monde", diesem einen unvollendeten Werk von Wilson Wyler Concannon, den Originalnegativen von Orson Welles' "The Deep" sowie diversen Max-Castle-Arbeiten und dem "Necronomicon", dem "Unaussprechliche Kulte" des von Junzt, dem "Buch Dzyan", den Pnakotischen Manuskripten, den Dhôl-Gesängen von Leng, dem "Liber Ivonis", "Cultes Des Ghoules", "De Vermis Mysteriis", dem zweiten Buch der Poetik des Aristoteles, der sechs Bücher chorlyrischer Dichtung von Alkman, der "Daemonolatreia" des Nicolaus Remigius, einem Original der King-James-Bibel von 1611 und den "Neun Pforten" - in meiner geheimen Bibliothek hinter einer Sutter-Cane-Bücherwand im Glockenturm meiner Zahnarztpraxis, verborgen in einer Salzmine.. hahaHAAAA! (Dämonisches Lachen. Abgang. Türknallen. Jemand hole bitte die Herren in den weißen Kitteln).



Was für ein Kommentar. :)

08.05.2020 11:07 Uhr - CHOLLO
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Aber wirklich :))

08.05.2020 12:10 Uhr - Dissection78
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Ich bitte um Verzeihung, cecil, CHOLLO. Habe auf der Arbeit vermutlich zuviel Desinfektionsmittel eingeatmet... und vielleicht auch mal dran genippt :'(

Aber ihr beiden dürft natürlich in meiner Ausgabe des zweiten Buchs der Poetik des Aristoteles blättern. MIT Handschuhen. Ja, ja, die Peripatetiker. Doch... (mit krächzender Stimme spricht)... lachet nicht, denn das Lachen ist ein teuflischer Wind, der die Gesichtszüge auf's Unnatürlichste verzerrt und die Menschen wie wilde Affen aussehen lässt. Lachen tötet die Furcht. Und ohne Furcht kann es keinen Glauben mehr geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der braucht keinen Gott mehr.

Verdammt! Ich glaube, ich habe "Der Name der Rose" einmal zu oft gesehen... ich werde jetzt schweigen. Für immer. Oder zumindest für heute ;)

08.05.2020 12:33 Uhr - Böhser Hosen-Arzt
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Hitchcock ist mein absoluter Lieblingsregisseur, ich bin allerdings nicht heiß drauf diesen Film zu sehen, da Hitchcock selbst den Film als furchtbar betitelte. Er muss es ja wissen. :)

09.05.2020 00:46 Uhr - cecil b
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Dissection78: Ach du. :)

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