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Cthulhu6661
Level 2
XP 49
Eintrag: 11.02.2020

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Terminator: Dark Fate

Herstellungsland:USA, Spanien, Ungarn, China (2019)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Science-Fiction
Alternativtitel:Terminator 6
Terminator: New Fate

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,15 (26 Stimmen) Details
inhalt:
Der junge John Conner konnte den Tag der Abrechnung zusammen mit seiner Mutter Sarah Conner und einem umprogrammierten T800 verhindern und den letzten Terminator zerstören. Doch Skynet hat immer einen Plan B und der Frieden hält nicht lange an...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von cthulhu6661:

Terminator - Dark Fate

Diese Reihe hat nun schon länger ein Problem. An den Teilen 3-5 scheiden sich die Geister, wobei der Tenor eher eine negative Tendenz aufweist. Obwohl im Vorfeld selbst James Cameron ein Loblied auf ihre Back-to-the-roots Idee für dieses Soft-Reboot sang und klarstellte, dass er als kreativer Kopf mit an dem Projekt arbeite, wird dies mit Dark Fate keinen Abriss finden.

Ich greife mal vor, weit gefehlt!!!

 

An dieser Stelle oute ich mich als Freund von Terminator Salvation, welcher für mich hätte ein guter Neustart werden können, doch das sahen nicht genügend Kinogänger*innen und Käufer*innen so. Genesis, der gefühlte Tiefpunkt, macht es selbstredend jedem Nachfolger leicht wohlwollender aufgenommen zu werden. Zumindest in dieser Hinsicht enttäuscht Dark Fate dann auch nicht. Ist er deshalb ein Lichtblick für das Franchise? NEIN!

Die Grundidee der ersten beiden Teile, Mensch gegen Maschine, ist heute nichts neues mehr und wurde in ähnlicher Weise mittlerweile oft genug auf die Leinwand gebannt. Abhandengekommen ist der philosophisch-gesellschaftskritische Ansatz, der sich mit Fragen auseinandersetze wie: „Was darf die Privatwirtschaft und wo sollten rechtliche Grenzen existieren?“- „Was ist Leben und wie unterscheidet sich künstliche Intelligenz von menschlicher?“ - „Inwieweit gereicht unser Drang nach Forschung, Wissenschaft und Machinisierung des Alltags unserem Wohl?“ Seit dem dritten Streich steht das Franchise für schlichte Sci-fi-Action, die austauschbarer kaum sein könnte.

Doch waren 3-5 noch irgendwie versucht sich neu zu erfinden, ist Dark Fate ein Best of aus allen Vorgängern mit Fokus auf Teil 1 und 2, da der Rest nicht mehr Kanon ist. Selbst die Frage „Wo beginnt eine Maschine und wo endet der Mensch?“, welche in Salvation schon angegangen wurde und hier über Grace hätte perfekt zu Ende gedacht werden können, bleibt oberflächlich angekratzt und letztlich nicht von Belang. Nicht von Belang scheint auch die Logik zu sein. Verbindet sich Rev-9 in einer Szene mit dem Internet/Servern, um Überwachungskameras anzuzapfen, kommt er in mitten einer Militärbasis nicht auf selbige Idee, damit er schnellstmöglich an einen Hubschrauber kommt. Nö, er fragt lieber zwei State Trooper, welche sicherlich jeden stationierten Heli kennen und einem Kollegen von der Border Patrol bestimmt sofort einen Standort nennen würden, ohne weitere Informationen einzuholen bzw. Anweisungen von den Zuständigen in der Hierarchie zu erhalten. Und dies ist nur einer von vielen Logikfehlern.

Abhandengekommen sind gleichfalls Punkte, die James Cameron stets in ihrer Wichtigkeit betonte und die, O-Ton aus verschiedenen Interviews, kaum jemand so wie er darzustellen vermöge. Feminismus und starke Frauenbilder, die keine Männer im Körper einer Frau sind. Sarah Connor ist nun genau das geworden, was sie nicht sein sollte und früher auch nicht war. Sie ist John Rambo, sie ist James Braddock, sie ist John McClane. Grace wirkt etwas weiblicher, doch mit dem negativen Beigeschmack ihrer „Zerbrechlichkeit“ sobald ihr die Medikamente ausgehen. Daher müssen wir warten bis endlich das Mannsbild in Form von Arni als T-800 zur Rettung hinzustößt. Dieser wird traurigerweise von Beginn an genauso mies behandelt wie alles andere. Denn er ist nun ein Gardinenverkäufer mit Stahlskelett, der gelernt hat menschlich zu sein und in einer platonischen Liebesbeziehung lebt. Das hab ich mir nicht ausgedacht. KEIN Scherz! Ich lache nicht. Obendrein widerspricht man sich hier erneut selbst, wenn auch nur einer „Deleted Scene“ aus Judgement Day. Eben diese sagt nämlich aus, das Skynet den Prozessor so hergestellt hat, dass eigenes Denken und Lernen praktisch unmöglich sind. Ja, Skynet existiert in dieser Zukunft nicht mehr, was aber an den produktionsbedingten Voreinstellungen nichts ändern dürfte.

Wie traurig mich die Effekte machen ist kaum in Worte zu fassen. 1991 waren die von flüssig zu fest Effekte der Hammer und als ich den Film mit 11 Jahren das erste mal sah war es ein schallendes WOW! 2020 ist der gleiche Effekt, wenn auch diesmal Nanobots statt einer Legierung sich dafür verantwortlich zeichnen, 10 mal oder öfter gezeigt nicht bloß inflationär, sondern langweilig. Derlei und innovativeres hat jeder zweite Blockbuster zu bieten, dass ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr, welches Grund genug ist den Film zu schauen. Und die Sprünge in der ersten Kampfszene am Arbeitsplatz von Dani und ihrem Bruder sehen so falsch aus, mir lief es kalt den Rücken runter.

Ich könnte noch so viele Dinge aufzählen, die vorne und hinten nicht stimmen, doch soll das hier keine unendliche Geschichte werden.

 

FAZIT:

Wer einfach nie genug von Terminator kriegen kann und seinem Kopf eine Tabula rasa verpasst, wird 2 Stunden unterhalten werden. Es gibt einiges an Action, reichlich peng, bumm und krach, einen guten Film leider nicht. Obwohl ich Tim Miller mag, war er entweder der falsche Regisseur oder ihm wurde zu wenig kreative Freiheit eingeräumt, um seine, vielleicht gelungenere, Vision zu verwirklichen. Die Rückbesinnung reduziert sich auf wenige Bilder, die den Nostalgieknopf drücken, ohne die Essenz des Ausgangsmaterials verinnerlicht zu haben. So hindert man sich wiederholt eine Evolution im Franchise voranzutreiben. Im Gegenteil, man limitiert sich stärker denn je.  4/10

4/10
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Kommentare

13.02.2020 09:40 Uhr - ActionJackson77
Der einzig wahre Terminator ist der erste Teil, danach gings Schritt für Schritt bergab. Auch wenn der zweite Teil natürlich noch super war, an den ersten kommt selbst der nicht ran.

Obwohl dein Review sprachlich gut ist wirkt es vom Verhältnis Bewertung / Text nicht ganz rund. Ich kann da fast nichts positives herauslesen trotzdem gibst du hier noch ne 4/10. Dein Text hört sich deutlich negativer an.

13.02.2020 10:53 Uhr - cecil b
1x
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Ich finde die Review gut. Aber ich denke, dass ein paar Worte, die die positiven Aspekte des Films ansprechen, den Text 'runder' machen würden, wodurch die 4 Punkte auch noch eher verständlich sein können. Ich setze voraus, dass die Punkte sich fast schon dadurch erklären, dass es sich um eine aufwendige Produktion handelt, aber kann verstehen, wenn das nicht jeder so sieht. ;)

"Denn er ist nun ein Gardinenverkäufer mit Stahlskelett, der gelernt hat menschlich zu sein und in einer platonischen Liebesbeziehung lebt."

Ja, so etwas muss man mit Humor angehen. :(

13.02.2020 12:58 Uhr - TheMovieStar
2x
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Muss meinen beiden Vorrednern beipflichten die Bewertung ist wirklich wenn man das Review vollständig durchliest ein wenig zu hoch ausgefallen. Vielleicht ergänzt du noch ein paar Punkte, die dir gefallen haben wie ec cecil vorgeschlagen hat.

Ansonsten ist deine Schreibe wirklich gut und formulieren kannst du super.

14.02.2020 18:08 Uhr - Dr.Ro Stoned
Hi.
Also irgendwie kommt mir bei dir eine Sache komisch vor.
In t2 zerstört John connor in der Wüste doch einen Chip, damit Arnold halt eben DOCH " frei handeln" und Gefühle entwickeln kann, oder?

Von daher versteh ich deine Aussage über skynet nicht so ganz.
Oder erklär mir das, wenn ich falsch liege.
Hab den neuen Film allerdings noch nicht gesehen.
Gruß

16.02.2020 20:10 Uhr - Cthulhu6661
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13.02.2020 10:53 Uhr schrieb cecil b
Ich finde die Review gut. Aber ich denke, dass ein paar Worte, die die positiven Aspekte des Films ansprechen, den Text 'runder' machen würden, wodurch die 4 Punkte auch noch eher verständlich sein können. Ich setze voraus, dass die Punkte sich fast schon dadurch erklären, dass es sich um eine aufwendige Produktion handelt, aber kann verstehen, wenn das nicht jeder so sieht. ;)

"Denn er ist nun ein Gardinenverkäufer mit Stahlskelett, der gelernt hat menschlich zu sein und in einer platonischen Liebesbeziehung lebt."

Ja, so etwas muss man mit Humor angehen. :(


Danke für die Kritik. Ebenfalls @ActionJackson77 und @ The MovieStar
Vielleicht muss ich hier etwas strenger mit mir sellbst werden. Finde es schwierig einem Film nur 1-3 Punkte zu geben, wenn er noch irgendwie etwas bei mir triggert. Und ja, ist eine gute Produktion und kommt im Kino daher bildgewaltig rüber.
Mal sehen, vielleicht ergänze ich es noch.

16.02.2020 20:17 Uhr - Cthulhu6661
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14.02.2020 18:08 Uhr schrieb Dr.Ro Stoned
Hi.
Also irgendwie kommt mir bei dir eine Sache komisch vor.
In t2 zerstört John connor in der Wüste doch einen Chip, damit Arnold halt eben DOCH " frei handeln" und Gefühle entwickeln kann, oder?

Von daher versteh ich deine Aussage über skynet nicht so ganz.
Oder erklär mir das, wenn ich falsch liege.
Hab den neuen Film allerdings noch nicht gesehen.
Gruß


T-800 ist ja ein Modell.
Der "Arni" aus Jugdegment Day wurde ja eingeschmolzen. Dieser hier ist ein weiterer, welcher es geschafft hat John Connor zu töten und danach auf der Erde verblieb. Er ist also unverändert, was seine Kontruktion betrifft.
Demnach müsste meine Kritik stimmen.
Sollte ich was übersehen haben, gerne Bescheid geben.

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